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Hundeforum Der Hund
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Hund wurde angegriffen - ich wurde gebissen

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Ich würde jetzt einfach mal so sagen - WENN die Hunde deinen Hund hätten beißen wollen, wäre er evtl nicht mehr.

So wie es ausschaut, haben sie es aber nicht. *glückgehabt*

 

Es ist für einen Anfänger oft schwer zu interpretieren, was da gerade zwischen den Hunden abgeht.

 

An deiner Stelle hätte ich meinen Hund da aber auch raus geholt und halt den Biss kassiert.

Passiert, wäre mir aber lieber, als wenn mein Hund den Schock fürs Leben hat oder halt gebissen wird.

 

Der Besitzer der anderen Hunde ist einfach nur dreist gewesen, das gehört sich so überhaupt nicht. Punkt!

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Bei sowas trete ich sofort zu. Ohne wenn und aber. Da ist es mir sowas von scheissegal wer wieviel abbekommt. Macht der Besitzer Theater, bekommt er gerade eine mit. Werde ich gebissen, ist mir die Intension oder der Zufall ebenfalls sowas von egal. Der andere ist dran.

Ja, dann gerate bitte mal an mich. Die Letzte, die nach meinem Hund getreten hat (der übrigens 2 Meter von betreffenden Hund entfernt stand und ihn nur angeguckt hat), ist dann vor mir ängstlich davongetrabt - gut, sie hat ja auch versucht mich zu ohrfeigen und das hab ich mir nicht gefallen lassen.

Übrigens waren alle Anwesenden, Bekannte dieser "Dame" einstimmig der Meinung, dass man nicht nach Hunden tritt. Würde mir nie einfallen, niemals. Sowas zeigt einfach, dass derjenige keine Kompetenz im Umgang mit Hunden hat.

Oh, wenn ich sowas schon lese, geht mir direkt das Messer auf.

 

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Kareki genau das macht man nicht, nach dem anderem Hund treten, da hätte  Mrs. Midnigt auch schlechte Karten gehabt bei 2 großen Hunden, die könnten dadurch noch agressiver reagieren.

Ich geh mal davon aus das Du Deine Hunde unter Kontrolle hast und so etwas nicht zulassen würdest das sie einen Kleinen Hund angreifen.

Ein Rat für die Hundehalterin die sich ja wirklich in Not befand wäre nett gewesen von Dir, oder wie man sich in so einer Situation richtig verhält.

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Der Rat mit dem Tritt kam von Gerhard, nicht von kareki, lies mal genauer ;)

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Gudrun ich bezog mich auf das was kareki geschrieben hatte, ich habs nur nicht zitiert.

Genau deshalb hab ich geschrieben das man nicht nach dem angreifendem Hund tritt, damit vertrete ich ja die Meinung von kareki :rolleyes:  

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Wird mein Hund in Beschädigungsabsicht angegriffen (und das erkenne ich gut) trete ich natürlich auch zu wenn es sein muss.

Danach fängt sich der Besitzer eine, wenn er mir noch blöde kommt. Der kann sich entschuldigen und fragen wie es uns geht oder die Kresse halten.

Ich bin dazu da, meinen Hund zu schützen.

Da is mir der andere Hund völlig egal und der Besitzer eh.

Ich will Hunden nicht wehtun - ich schaue aber auch nicht zu, wie mein Hund verletzt wird. Der geht immer vor.

Ich bin entspannt mit Reibereien unter Hunden, mit den normalen 08/15 "der tut Nixen", ich kann auch mal mitm Loch im Ohr leben oder Kratzern.

Aber ernsthaft beschädigen is nicht. Da gibts was mitten ins Gesicht.

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Oh je, was für ne ätzende Situation.

Erstmal unabhängig von dem tatsächlichen Ausgang, ob ein ernster Schaden am Hund passierte oder nicht - wenn ein kleiner Hund (und soweit ich weiß hast du einen Zwergspitz, oder?) zwischen drei anderen Hunden steht und eindeutig Angst hat, dann sorgt man dafür dass er da weg kommt. Das kann gerne (bevorzugt) der Halter von den drei Hunden machen - ich persönlich würde mich nicht reißenn darum, in eine gruppe fremde Hunde zu fassen wenn ich nicht muss - aber "retten" würde ich den kleinen Hund immer.

 

Auch einen größeren Hund natürlich, wenn er so eingekreist wird. Bei 1:1 - ok, da könnte ich es auch laufen lassen wenn die hunde sich körperlich gewachsen sind. Aber bei drei? Nope.

 

Der Hundehalter ist ein ignoranter Klotz, keine Frage. Natürlich kann es sein dass sein Hund xyz Probleme hat, natürlich kann es sein dass er Angst hatte dass mehr passiert wenn er eingreift (was passieren kann!) - es mag gute Gründe geben warum er sich rausgehalten hat.

 

Aber verdorri noch eins, man kann sich entschuldigen und man kann fragen ob alles ok ist, und wenn der Mensch mit dem geschockten kleinen Hund (bzw der geschockte Mensch mit dem kleinen Hund) einen bittet, die Hunde anzuleinen und das auch noch zu ignorieren... och, muss man nicht gut finden.

 

 

Treten würde ich übrigens auch nicht. Viel zu wenig Kontrolle, viel zu sehr Gefahr, dass ich zu Fall komme. Reingreifen dann schon eher, wenn man denn unbedingt was tun muss.

 

Aber der Grundsatz, seinen Hund zu verteidigen auch wenn es nicht gerade schlau ist in dem Moment... jo, den hätte ich auch.

 

Eine Bekannte von mir erlebte, wie ihr Rüde von einem anderen Rüden beinahe umgebracht wurde. Ihr Hund war am Hals gepackt worden, hatte sich schon eingekotet und alles an Urin losgelassen, bis sie die beiden endlich getrennt hatte.

Sie war da gerade im 7. Monat schwanger, der andere Hund biss ihr noch in den Bauch - und KEINER DER ANDEREN ANWESENDEN hat irgendwas getan.

Die Situation war sogar "normal" entstanden - zwei Rüden, mochten sich nicht, blöderweise war einmal die Leine nicht rechtzeitig ma Hund - bang. Kommt vor, passiert. Aber dann tut man was, bevor der eigene Hund einen anderen umbringt, und steht nicht dabei wie die hochschwangere Frau als einzige da rangeht. Ich könnte noch immer den Kopf schütteln.

 

Kind, Frau und Hund sind übrigens ok, immerhin.

 

 

Also, Mrs Midnight: sch***e gelaufen, doofer Hundebesitzer, Glück gehabt dass nichts passiert ist (ein Hundebiss in der Hand ist nicht schön) und noch besser, dass dein Fellknäuel es anscheinend nicht allzu schwer fällt, das ganze zu verknusern. Alles Gute - und hak am Besten den Hundehalter unter "naja, muss auch solche geben damit die guten besser herausstechen" ab ;) .

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Na ja, man muss es ja nicht so krass ausdrücken. :)  Ich habe auch schon ein paarmal einen Hund energisch mit dem Fuß weggeschoben.

Bei uns schaut das halt so blöd aus, weil die Angreifer IMMER wesentlich kleiner sind als mein Dicker. Aber wenn da so ein Dackel mit gefletschten Zähnen auf ihn zukommt wehrt sich meiner nicht und hat einfach Angst. :(

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Midnight, tut mir leid, was du und dein Hund erleben mussten.

 

Der Hundebesitzer hat sich unter aller Sau verhalten. Ich an deiner Stelle würde noch heute nacht, spätestens moregn Früh zum Notarzt gehen, die Hand verarzten lassen, und das gut dokumentieren. Du bist von einem Hund gebissen worden, und das solltest du erntnehmen. Dann den Namen von dem Herrn herausfinden, der dürfte dort bei seinen Hunden bekannt sein. Und dann: Anzeige und saftige Schmerzensgeldforderung. Auch der Arzt bei dem du dich vorstellst wird Anzeige erstellen.

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Erstmal: mein Mitgefühl! Als meine Leika gebissen worden war, war sie, obwohl eine souveräne Hündin, in der ersten Zeit danach etwas unentspannt im Artgenossenkontakt. Daher habe ich direkt am nächsten Tag begonnen mit ihr zu üben, zunächst mit bekannten, friedlichen Hunden. Hat gut geholfen. Daher empfehle ich, beobachte deinen mal...

Ich hatte auch mal sowas, schwere( einseitige) Beißerei an kleinem Hund( wir waren 'nur' die Begleitung) und die Hufü völlig paralysiert. Ich habe keine Ahnung, wie ein solches Verhalten ( völlige Passivität angesichts einer Beißattacke) zustande kommt. Ich war dann diejenige, die den angreifenden Hund sichergestellt hat- allerdings erst nachdem er abgelassen hat,vorher war's nicht möglich. Bin, so es irgend geht, von der zupackenden Fraktion, finde aber, wenn möglich,'jeder greift seinen Hund' besser.

Wie kann man nach so einem Vorfall ohne weiteres von dannen gehen, ohne irgendwas konstruktives zu sagen? Ein Hund, den ich führe, müsste nach einer solchen Aktion abliegen. Ich versuche ja die Ruhe zu bewahren, aber wenn mir das nicht gelingt, dann wegen so einem-sorry-Fatzke.

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