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Hundeforum Der Hund
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Hund wurde angegriffen - ich wurde gebissen

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Wir waren bei ECHTER Beschädigungsabsicht.

Ein einziges mal ist mir das bisher passiert in 15 Jahren. Hätte ich den Hund nicht selbst angegriffen, hätte er damals die Hexe getötet. Ich hätte an diesem Hund ALLES in Kauf genommen um meinen zu retten.

Da steh ich nicht rum und gucke zu.

Wer das tun will, kanns gerne machen. Ich verteidige meinen Hund. Der ist mir mehr wert als andere Hunde und irgendein ein Hans & Franz Besitzer. Das kann der gerne mit mir ausmachen dann.

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Ich glaub, da kann man nicht über richtig und falsch diskutieren- ich jedenfalls tue es nicht. Wenn der eigene Hund in echter Tötungsabsicht( das erkennt man) angegriffen wird, muss jeder Halter für sich entscheiden, was er tut. Ich war einmal bei sowas dabei, der Angegriffene( wurde totgeschüttelt, stellte sich tot und überlebte- nach Verlust einer Niere) war aber nicht meiner. Ich hab's nicht gebracht mir den Angreifer( 40kg) zu packen, die sind einen Hang runter und ich hätte keinen sicheren Stand gehabt. Wenn meine so attackiert würde... Ich weiß es nicht.Damals konnte ich noch denken- aber bei meinem Schatzi? Wohl dem, dem diese Herausforderung erspart bleibt.

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Das sind ja auch extreme. Denke nicht dass man das groß weiter ausführen muss. Ich hab es noch nie live erlebt. Einmal einen ernstkampf der einseitig war und wo sie die hunde zu 4. Trennen musste, "mitbekommen" . Das ging über 15 min. Alleine wäre das wohl schwierig geworden. Es musste extra hilfe geholt werdrn. Und beide hunde sahen übel danach aus. Die beiden rüden waren sich aber körperlich ebenbürtig, das war gut. Da kam ich als es gerade vorbei war.

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Also ich gebe zu, dass ich einen Hund auch trete, wenn der nicht von meinem Hund ablässt. Das kann allerdings nach hinten losgehen - wie ich schon erfahren habe. 

 

Hier kam Emma und mir mal ein Riesenschnauzer-Mix entgegen, alleine, also wahrscheinlich ausgesetzt. Der röchelte stark und sah aus, als würde er gleich jeden Moment umkippen. Warum? Sein Halsband war so eng gezogen,dass noch nicht mal mein Fingernagel zwischen Hals und Halsband gepasst hätte. Ich hab dann dieses Halsband weiter gestellt. Der Hund ging dann langsam Richtung Straße und ich bin mit Emma in die Pampa gezogen.

 

Wenig später hatte sich dieser Hund wohl erholt und kam hinter uns her, um sich sofort auf Emma zu stürzen. Wahrscheinlich nicht in Tötungsabsicht, sonst wäre sie jetzt nicht mehr. Er sprang mit ganzem Gewicht auf Emma und hielt sie unter sich begraben, drückte sie auch immer wieder mit dem Maul nach unten,sobald sie versuchte da raus zu kommen.

 

Natürlich habe ich nicht einfach da gestanden und nix getan. Beim ersten Mal habe ich den Hund am Halsband von Emma weggezogen. Also Hund hochgezogen, damit Emma freikam. Sobald ich den Hund losließ, hing er wieder auf Emma.

 

Beim zweiten Mal habe ich Emma blitzschnell mit hochgenommen. Dann hatte ich einen Hund an mir kleben, der versuchte, in Emma zu beißen. Ich konnte keinen Millimeter mehr gehen,denn der Hund klammerte an meinen Beinen. Ich habe mich dann langsam so gedreht, dass ich vor einem Busch stand, Emma blitzschnell vor den Busch runtergelassen, die auch sofort in den Busch kroch. 

 

Hund ließ von mir ab, um natürlich hinter Emma her zu wollen und genau dann trat ich zu, so richtig feste, dass der Hund aufschrie...um mit fletschenden Zähnen in meine Richtung sprang. Keine Ahnung warum, aber ich riss die Arme hoch und dann drehte sich der Hund um und lief weg. Spanier halt: Arme hoch bedeutet, dass gleich was geflogen kommt, was ziemlich weh tut. In dem Moment  mein Glück, dass es ein spanischer Hund war, der bereits fliegende Steine u.ä. kannte.

 

Obwohl mir das passiert ist,würde ich wahrscheinlich wieder zutreten oder mit dem dicken Stock auf den Hund einschlagen. In dem Moment ist mir nur eins wichtig und zwar meinen Hund daraus zu holen. Und mir wäre es tatsächlich auch egal, wenn beim Hund ein Halter ist.

 

Es kann alles passieren,keine Frage. Nur erwarte ich, dass sich der Hundehalter in Bewegung setzt und seinen Hund  von meinem weg holt. Ob er dabei gebissen wird, ist mir ziemlich egal. Anders herum würde ich auch handeln, wenn mein Hund einen anderen Hund in irgendeiner Form attackiert.

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Und ich finde, ihr habt die Bisse verdient :)

Ein Hund in Tötungsabsicht lässt sich von einem Tritt ohnehin sehr wahrscheinlich nicht beeindrucken. Sowas kann man nur durchdacht lösen.


Kateki dass war extra etwas überspitzt geschrieben. War irgendwie klar dass du darauf anspringst aber ja, wenn mein hund in lebensgefahr wäre, würde ich alles tun um ihn du retten. Auch wenn es schwere verletzungen oder gar den tod des anderen hundes zur folge hätte. War aber zum glück noch nie nötig

Das mag sein, aber die Interpretation von anderen Hundehaltern, was schon Beschädigungsabsicht sein soll, die gruselt mich. Bevor meine Hudne einen Schlüssel ins Auge bekommen, weils ie Knurren oder Abschnappen, bleib  ich lieber Leuten fern... wow.


Alleien schon, was als ganz schlimm bissig gilt.

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Du hättest also einfach zugeschaut, wäre Emma dein Hund gewesen?

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Nee, aber ich hätte nicht wie eine Geisteskranke (nee, du bist nicht geisteskrank, war "übersptzt") Gewalt angwendet.


Sorry, nee. Ich schlage nicht mit Stöcken, ich trete nicht so fest, dass Hunde schreien. Richtige Tötungsabsicht/Beschädigungsabsicht ("Absicht") ist ausgesprochen selten. Meist macht man es mit so einem Eingreifen eh nur schlimmer. Ich schaue wie die Situation ist. Dann entscheide ich mich, wie ich eingreife, ob ich eingreife, aber ich belibe RUHIG.

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Ich kann nur davon abraten, einen wütenden, beißenden fremden Hund zu treten oder zu verletzen, drei davon erst recht nicht. Ich 

mag Hunde, auch fremde und will sie nicht verletzen. Aber besonders glaube ich nicht an die "heilende" Wirkung von Fußtritten und 

finde es einigermaßen gewagt, solche Maßnahmen zu empfehlen, wenn man nicht mal ansatzweise einschätzen kann, wie die Lage 

tatsächlich war und wer solche Tipps liest. Wenn ein richtig lautes "Ey!" nicht genügt, wird auch der Tritt nicht dazu führen, dass der 

angreifende Hund ablässt. Im Gegenteil, schlimmstenfalls wird er noch viel wütender. Entweder vorher beeindrucken und abblocken 

oder Ruhe reinbringen und die Hunde freundlich ansprechen. 

In KleinEmmas Fall ließ sich der Hund ja sogar vorher anfassen. Den könnte man z.B. anleinen und entweder mitnehmen oder fest

anbinden und später - ohne Emma - wieder befreien. 

Ich würde auch keine Leckerchen in so ein Hundeknäuel werfen. Entweder ignorieren sie es sowieso im Zustand der höchsten 

Aufregung oder es kommt womöglich noch Futterneid hinzu. Auch da: Entweder vorher und in ein paar Metern Entfernung den 

Leckerchenregen niedergehen lassen oder besser gar nicht. Und dann natürlich aufpassen, dass der eigene Hund sich das nicht holen 

will!

Ich spreche immer den anderen Huha an und verlange, abzurufen, festzuhalten, wegzunehmen... und drohe nötigenfalls mit der Polizei. 

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Ja natürlich absolut selten. Aber es gibt es. Die aussie hündin von freunden hatte auch kleine weiße hunde zum fressen gerne. Sie sah sie als beute. Warum in 1. Linie weiß, k.a...aber sie hatte mal ein hündchen zwischen, auch geschüttelt, und da ist frauchen sehr entschieden dazwischen gegangen. Und hat den hund womöglich gerettet. Ruhig bleiben ist natürlich sowieso immer gut. Aber wenn man keine hilfe hat und ein 40kg hund stürzt sich auf eine 4 kg hund. Da hat man womöglich nicht so viel zeit zu überlegen...

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Schütteln heißt ebennoch lange nicht Tötungsabsicht. Das ist auch so eine Mär, die nicht auszurotten ist.

Und wenn man nicht planvoll vorgeht, kann man die Situation erst recht eskalieren lassen.
bei einem 40kg Hund (wiegen Border Collies so viel?), der einen 4kg Hund TÖTEN will, hast du gar keien Zeit mehr irgendwas zu machen, der packt udn tötet und fertig. Aus die Maus.
Hätte die Hündin die Kleine töten wollen durch Schütteln, hätte sie so kräftig geschüttelt, dass das Genick bricht, sehr wahrscheinlich.

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