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Hundeforum Der Hund
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Hund wurde angegriffen - ich wurde gebissen

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Und es geht manchmal so schnell.

Ich hab gestern einen kleinen Überfall miterlebt: Großer, junger, ungestümer Hund rennt ungebremst in kleinen Hund.

Kleiner Hund schreit, humpelt dann.

(ich hab ihn später nochmal gesehen, da lief er wieder auf allen 4 Beinen, zum Glück - ich wollte ihr sonst sagen, wo sie einen offenen Tierarzt zum Normaltarif findet, falls es nicht besser wird)

 

Nein, das war nicht mit Absicht und es war kein böser Hund und ja, sowas passiert.

Ich bin mir auch durchaus bewusst, das sowas vorkommt und eben zum Leben eines Hundehalters gehört.

Geht die Welt normalerweise nicht von unter.

 

Aber am Ende steht der Halter des überfallenen Hundes da mit dem verletzten Hund, sucht sonntags vielleicht noch einen Tierarzt, hat Kosten zu tragen - während der andere nach hause trallert und bei ihm alles toll ist.Da hat der gefälligst stehenzubleiben, da tauscht man Name, Anschrift, Telefon und steht, egal wie dumm es gelaufen ist, dafür gerade wenn nachträglich etwas zu regeln ist.

 

Und ich hätte Name und Anschrift bekommen, wäre es mein Hund gewesen.  B)

Der ist nämlich auch einfach weiter gelaufen als wäre nichts gewesen.

 

Geht gar nicht.

Ich hätte den zum stolpern gebracht, aber ganz sicher. Verbal oder tatsächlich - egal.

 

Wie hättest du den denn zum Stoppen gebracht? Ich hab sowas schon mehrmals erlebt, während ich noch damit beschäftigt bin, meine Hunde einzusammeln und zu untersuchen,  sind die schon über alle Berge und kein Mensch sagt einem, wer das ist, wo der wohnt etc. niemand will Ärger haben, angeblich hat auch nie irendwer irgendwas gesehen, Schulterzucken, obwohl sie es nicht mal überhört haben können. 

 

Also sag mir bitte, wie ich beim nächsten Mal es schaffe, dass so einer stehen bleibt und seine Verantwortung übernimmt, bin schon 3 x auf Tierarztkosten sitzen geblieben. Wobei das das Geringste ist, mir geht es darum solche Leute zur Verantwortung zu ziehen, damit sie künftig umsichtiger handeln.

 

Im Übrigen wenn es ernst wird, nehm ich keine Rücksicht mehr auf fremde Hunde, dass hätte sich der HH vorher überlegen müssen und hat die Konsequenzen zu tragen.

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Ich bin ganz schön schockiert, wie hier "Hundeliebhaber" zu Gewaltexzessen raten, als ob es sich bei anderen Hunden um mordlüsterne Bestien handelt (zumal das mit dem Fall von Mrs. Midnight gar nichts zu tun hat) :o:(

Von den vielen Konflikten zwischen Hunden, die ich bisher sah und das waren sehr viele, ging nur ganz ganz selten echte Gefahr aus, Hunde sind in der Regel sehr sozial und versuchen nicht ihre Artgenossen zu töten.

Im Falle einer Auseinandersetzung ist man ganz sicher mit einem souveränen und ruhigen Einschreiten besser beraten, als mit Schlägen, Tritten oder sonstigen Gewaltexzessen, die Aggressionen nur anschüren.
Selbstverständlich gilt es, den eigenen Hund zu schützen, aber dafür braucht man bestimmt keine Tritte oder Schläge.

Ich habe das ein einziges Mal getan und es tut mir heute noch leid für den Hund, ich wusste mir nicht anders zu helfen und hatte eine Scheiß-Angst, aber richtig war das nicht ;)

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Weißt du kareki, wenn ein Zwerg gepackt und geschüttelt wird, spielt es überhaupt keine Rolle mehr, ob der angreifende Hund nur zurechtweisen will oder töten will, da warte ich nicht ab, bis das Werk vollbracht ist.

 

Ich hab noch nie einen Hund getreten, auch aus dem Grund, weil man sie gar nicht erwischt, die springen vorher weg. Ein Hund im Gewühl zu treten, macht auch keinen Sinn, da pack ich eher ins Geschirr, im Grunde, ist es aber zu spät, wenn man wartet, bis die Hunde zusammenknäueln, man müsste vorher blocken und dazu setz ich auch das Bein ein, indem ich es beherzt in den Weg stelle oder den Hund gegen mein hochgezogenes Knie springen lasse, wenn er mit Anlauf auf uns zu rennt, oder ich werfe rechtzeitig was vor den Hund, um ihn vor dem Angriff zu stoppen etc. Wenn möglich, zieh ich vor aus dem Weg zu gehen aber das ist eben nicht immer rechtzeitig möglich, grad Angriffe aus Beuteabsicht kommen blitzschnell und da hilft sehr wohl, sich relativ laut und störend einzubringen, um sie wieder auf Normalmodus zu bringen, oft erkennen sie dann noch rechtzeitig, dass es keine Beute ist, sondern ein Artgenosse. Kommt immer auf die Situation an, eine pauschale Regel hab ich da auch nicht, ich handle da eher intuitiv, zu Schaden ist dadurch noch nie ein Hund gekommen, aber meine durch Angreifer. Und das Gezeter der HH ist mir mitlerweile egal, die sich dann haben, weil ihr Hund evtl. sich eine sekunde erschrocken haben könnte, weil er gegen mein Knie rennt, denn für meine hat auch keiner Mitgefühl.

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Es ging ja auch um einen ernstfall, nicht um eine normale klopperei, auch nicht um miss m. Fall. Ist etwas abgekommen ... aber ich möchte doch mal ganz kurz fragen wie man ruhig eingreifen soll wenn man komplett alleine unterwegs ist. Es kommt ein hund der krawall will und dein hund ist etwas weiter weg als 2 meter. Du kannst nicht mehr dazwischen und verscheuchen oder sonst etwas. Und dann nimmt sich der andere hund deinen, weit unterlegenen, vor. Keine hilfe in sicht. Am besten trägt der hund nicht mal ein halsband. Du bist auf ner wiese oder dem feld unterwegs. Wie eingreifen? Ernstgemeinte frage! Ich kenne es bisher nur so dass man zu mehreren die hundextrennt zb. Durch hochheben an den hinterläufen, in leichten fällen auch ein eimer wasser... aber was in so einem fall tun?

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Ich, und ich betone ICH, versuche es verbal und körpersprachlich, wenn das nicht klappt, versuche ich den Hund zu packen und zu halten, wenn irgend möglich, auch wenn ich damit eine Verletzung riskiere, das Risiko gehe ich für mich ein.
 

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Benno,, jeder ist für seinen Hund verantwortlich und wer seinen Hund andere Hunde angreifen lässt, muss mit Konsequenzen rechnen, ob nun durch den wehrenden Hund, oder durch den abwehrenden HH, wenn dessen Hund nicht in der Lage ist und ich frag mich, was wohl schlimmer ist, ein Tritt, oder ein Biss. Im Grunde sollte noch jeder Dankbar sein, wenn ein HH mit so einer Maßnahme schlimmeres verhütet. Man kann hysterisch kopflos um sich treten, oder auch sehr gezielt, besonnen und energisch, auch da ist ein großer Unterschied im Effekt.

 

Natürlich muss die Abwehrmaßnahme immer angemessen sein, um es überspitzt zu sagen, nur weil ein Hund knurrt, muss man ihm nicht ein Auge ausstechen (weil das Beispiel angeführt wurde). Es ist ein Unterschied, ob man eine 50 kg Hund einen Tritt verpasst oder einem 5 kg Hund, die Gefahrenlage ist auch absolut nicht vergleichbar. Ich hab schon schwarze Knie gehabt, durch Hunde, die in mein hochgezogenes Knie gebrettert sind, nachdem ich mich vor meine Hunde gestellt habe, ich will nicht wissen, was aus meinen Hunden geworden wäre, wenn sie auf denen gelandet wären. Die betreffenden Hunde haben keinen Schaden genommen, die haben verdutzt geschaut, sich höchstens geschüttelt und sind dann abgezogen und haben hoffentlich draus gelernt, dass es keine gute Idee ist, sich so ungestüm zu nähern. Ein Dank der Halter wäre also durchaus gerechtfertigt, statt den Tierschutz zu alarmieren.

 

Ich bin lange Zeit mit einem Stock unterwegs gewesen, und hab den auch eingesetzt, nicht um nach den Hunden zu schlagen, sondern um ihnen damit den Weg abzuschneiden, auszubremsen. Reicht, den Stock vor den Hund energisch zu platzieren, also auf den Boden zu hauen. Die betreffenden HH machen sich dann aber auch nur Sorgen um die Angst ihrer Hunde (was fällt ihnen ein, meinen Hund zu erschrecken), die haben auch kein  Mitgefühl für meine Hunde, selbst wenn Dunja damals wie eine hysterische geschriehen hat, nehmen sie nicht zur Kenntnis. Anleinen kommt nicht in Frage. In meinen Augen sind solche Hundehalter selbst Tierquäler, wenn sie ihre Hunde in ein Rudel kleiner Hunde reinschmettern lassen, keinerlei Anstalten machen, es zu unterbinden und sich dann noch aufregen, weil ich das für sie übernehmen muss, obwohl sie mitbekommen, wie panisch Dunja reagiert.

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Ja, der Hund ließ sich vorher anpacken. Der bekam keine Luft mehr und er war sicherlich froh, dass ihm jemand wieder die Möglichkeit zum Durchatmen gab.

 

Vielleicht hätte ich die Szene filmen sollen,damit einige Leute hier verstehen, warum ich zutrat ;) Und ja, nochmal so ein Vorfall und ich würde wieder handeln.

 

Wisst ihr, es gibt die Tut-Nixe, die einfach totale Trampel sind. So ist beispielsweise die Blanca, die Boxer-Hündin. Bei solchen Hunde käme es mir gar nicht in den Sinn, brutal zu werden.

 

Es gibt aber auch Hunde, die wollen nicht nur spielen, vielleicht auch nicht totbeißen,aber mir reicht es schon, wenn mein 9kg-Hund unter nem wesentlich schwereren Hund begraben ist - der meinen Hund mit Knurren unten hielt.

 

Ihr könnt es machen wie ihr wollt. Gott sei Dank kommen solche Vorfälle nur selten vor. 

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Wurde ja nun schon 370x mal gesagt, dass es um Ausnahmenfälle geht.

Mir tut es auch leid, wenn ich einem Hund weh tun muss - aber mein eigener Hund ist mir dann doch wichtiger.

Und in einer Situation drin, wo Dein eigener Hund davor steht, totgebissen zu werden - streichelst Du den anderen nicht weg.

Mag sein, dass so mancher noch gedanklich erst ne Zeichnung macht, ich handel spontan und gezielt.
Und das, wie gesagt, würde ich immer so machen, es hat ihr das leben gerettet.
Aber ich hoffe (wie jeder andere auch), dass niemals wieder (m)ein Hund so in Lebengefahr ist, wie die Hexe damals war.

 

 

Wie hättest du den denn zum Stoppen gebracht?

 

Wenn ich da mit reden nichts erreichen kann, hätte ich meinen Hund gestern bei meiner Begleitung gelassen (bzw. sie dann gebeten ihn zum TA zu fahren wenn es schlimmer gewesen wäre) und wäre ihm gefolgt.

Zum Auto - hätte die Nummer notiert oder aber wohin auch immer.

Von irgendwo muss er ja hergekommen sein.

 

Das wäre eine Möglichkeit.

 

 

Gut wirkt immer, direkt Handy zu ziehen und mitzuschneiden/Bild zu machen.

Oder so zu tun als würde man es tun.

(Denn jaja, blabla, ich weiß - hat nirgends Bestand, darf ich nicht - mir im Zweifelsfall aber auch egal.)

 

Aber es verunsichert den gegenüber.

Wenn ich ihm sage: Du findest Dich morgen auf Facebook wieder, öffentlich in jeder berliner Hundegruppe, Instagram, Blogs, you name it... und sonst jeder Plattform die ich finde und mir egal ob Du mich verklagst - kommen die meisten doch in stolpern. (das ich das nicht tun würde, weiß der ja nicht)

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Wir hatten doch vor kurzem einen Thread, wie man sich am besten Verhält bzw, wie man am besten 2 inneinander verkeilte Hunde trennen kann. Vielleicht kann man das hierher nochmal kurz verlinken, weil ich glaube es schweift zu sehr ab.  (ich würds ja auch verlinken aber ich hab keine Ahnung wie das geht :P)

 

Vielleicht siehst du den Typen ja nochmal zufällig irgendwo irgendwie, wenn du nicht mit dem Knirps unterwegs bist und kannst ihm das dann nochmal sagen das sein Verhalten fürn Arsch war. Manche checken das nicht bis ihnen das wirklich mal einer sagt..

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