Jump to content
Hundeforum Der Hund
gast

Hund wurde angegriffen - ich wurde gebissen

Empfohlene Beiträge

Mir kommt grad in den Sinn, ob das Beuteverhalten durch mehrere kleine Zwerghunde verstärkt ausgelöst wird, als nur durch einen? Könnt die Erklärung sein, warum mir das damals öfter passiert ist, mittlerweile geht es wieder.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Handy habe ich immer dabei. Ich bin aber auch ein Handy-Junkie.  :D 
Es wir nie passieren, dass ich ohne losgehe.

Meistens habe ich morgens noch das Kundentelefon umgeleitet auf meine Handynummer - schon daher muss es dabei sein.

 

Und in die Auslaufgebiete fahren wir eh auch nie alleine.

Da sind derzeit immer die 2 Samojeden dabei, 4x die Woche.

Und mitterweile können wir uns auf den Samojedenrüden sehr gut verlassen.

Der splittet rechtzeitig und greift auch direkt ein, um die Hündin und den Kleinen zu verteidigen wenn wirklich mal was Blödes passiert.

(nicht das wir uns drauf verlassen, aber war schon 2x schneller und näher dran als wir)

 

Hier bei uns in direkter Umgebung, kenne ich jeden oder finde schnell raus, wen wir getroffen haben, über 3.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Lia, die ich seit kurzem in Teilzeit führe, hat 23 kg. Sie hat vor ihrer Kastration( aus gesundheitlichen Gründen), dh noch vor kurzem, schon mal eine kleine HÜNDIN angegangen, die Unsicherheit gezeigt hatte. Also muss ich Kontakte zu kleinen Hunden als POTENTIELL RISKANT betrachten und so führe ich auch. Kontrolliertes Führen erwarte ich von jedem HH- aber teilweise ist das eine Illusion. Jedenfalls bin ich bei Begenungen auf Hundehöhe und ich entscheide. Einmal war sie mir zu knurrig->Stop,Platz->ich zum kleinen Hund->Wiederannäherung mit Ansage und unter Kontrolle.Sie hat sofort soziale Gesten gemacht.Mir ist völlig klar,dass ein Hund,'der es im Kopf kriegt', nicht mehr abrufbar ist. Kontrolliertes Führen beginnt viel früher. Hab ich nicht die Führung, kann sie nicht in den Freilauf bzw nicht in Artgenossenbegegnungen.Bei Hunden bleibt immer ein Restrisiko, aber mit schlecht geführten passiert mehr. Ich bin dafür, dass alle Ersthalter einen Hundeführerschein machen müssen. Löst nicht jedes Problem, ist mir klar.Fänd ich aber gut.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sobald man als Zwerghundehalter  mit HH größerer Hundehalter unterwegs ist, hat man kaum noch ein Problem, die großen fangen alle aufdringlichen Hunde vorher ab, die nehmen automatisch die Rolle des Beschützers ein, in aller Regel sehr friedlich und beiläufig, fällt den wenigsten Leuten auf, ist aber so.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Stimmt Chibambola :yes:

Ich hab ja mit Sammy was großes, schwarzes schäferiges dabei.

Und alleine seine Anwesenheit sorgt schon dafür, dass die Leute 2x drüber nachdenken, ob sie ihren Hund in meine ballern lassen.

Nu kann sich ja nicht jeder, der einen oder mehrere kleine Hunde hat, als Bodyguard noch was größeres zulegen.

Ich finds extrem nervig, wenn meine Minis von anderen Hundehaltern nicht als vollwertige Hunde angesehen werden :Oo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ich hab schon so oft drüber nachgedacht, aber ein großer würde halt nicht nur Vorteile bringen, außerdem ist mein Mann nicht begeistert von der Idee.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sohooo, ich bin aus Wien zurück und gestern ist es dann tatsächlich passiert. Yoma wurde von einem anderen Hund angefallen.

In Wien gibt es viele Freilaufhundezonen, auf einer großen waren wir täglich. Dort bedeutet Freilauf tatsächlich völlig unkontrollierte Tutnixe, die jeden Hund begrüßen und dabei nicht kontrollierbar sind. Das System funktioniert erstaunlich gut. Zwar ist Knurren für die meisten Hundehalter ein Sakrileg, aber Reibereien lösen sich in Wohlgefallen aus. Die ersten  , Tage fand Yoma dieses völlig regellose Kennenlernen von sehr vielen Hunden einfach super, ab Tag stellte sich eine gewisse Genervtheit ein, weil er nicht zum ausgiebigen Schnuppern kam. Nun ist Yoma hier ein Ausnahme-Shiba, mit vielen anderen Shibas im Erwachsenenalter wäre so eine Wiese Horror. Yomas Garstigkeit hatte sich auch nur in Knurren, Anraunzen und Zähnezeigen gezeigt. Ich hatte ihn an der Flexileine, um möglichst vielen Hunden vorher auszuweichen, damit er einfach mal schnuppern kann. 

Seine Laune besserte sich und die Hundekontakte liefen dann wieder freundlich wie gewohnt ab.

Die ganze Woche habe ich dort keine anderen Nordischen gesehen, ganz gut so.

Am letzten Tag durfte Yoma, aufgrund der bevorstehenden Zugfahrt, wieder frei laufen und er war freundlich und neugierig. Dann kam ein roter Akita, freilaufend. Mich hat das sehr gewundert, allerdings geht man davon aus, dass Akitahalter um die kurze Zündschnur und das große Bedürfnis nach Individualdistanz ihrer Hunde wissen. Yoma ging höflich und freundlich auf den Akita zu, dieser war leicht angespannt. Das Beschnuppern gefiel dem großen Japaner nicht so, er knurrte. Yoma knurrte mit Abwenden des Kopfes zurück.

Nun hätte ich erwartet, dass beide Parteien freundlich ihren Hund mit der Stimme weiterlotsen, doch seine Besitzerin entschied sich zu einer beschissenen Strategie. Sie packte ihrem Hund mit einem kräftigen Ruck am Halsband, was den hund schier zur Explosion brachte. Nun konnte sie ihr tobendes Kraftpaket nicht halten und noch bevor Yoma die Flucht antreten konnte - sowas passiert ja blitztschnell, entlud sich die Aggression auf ihn.

Der Akita packte Yoma über die Flanken, beutelte ihn durch die Luft - und nein, das war keine Tötungsabsicht, obwohl Yoma kreischte wie am Spieß, legt sich dann auf ihn drauf und bearbeitete die Kruppe mit den Zähnen.

Wie wurde das gelöst? Jedenfalls nicht mit Hysterie, obwohl das Frauchen wirklich hysterisch war und vor der rückgerichteten Aggression ihres Hundes total Angst hatte, also stand sie nur da: "Nicht anfassen! Nicht anfasen!" und machte ihm Endeffekt nichts außer ihren Hund aufzustacheln.
Ein durchdachtes, ruhiges, entspanntes Greifen ins Halsband, den Hund zum Aufstehen zu bewegen hat die Situation dann zum Guten gelöst, Yoma ist schlauerweise sofort weit weggelaufen und hat gewartet, bis der Hund weg ist.

Hier hätten Titte oder dergleichen das sehr verschlimmert.

Das Schöne danach, die zwei, drei Hunde, die auf dem Rückweg entgegenkamen, hat er ihn gewohnter freundlich-höflicher Manier abgehalten. Ich hoffe die Besitzerin meidet ab jetzt solche Freilaufflächen, Ihr Hund war sichtlich übverfordert und die anderen Hunde hätten es ausbaden müssen. Wäre es nicht Yoma gewesen, wäre es der nächste Hund gewesen, bei dem es geknallt hätte. Bei einem gleichgroßen Hund wäre die Rauferei vielleicht sogar schlimmer gewesen.

Yomas Kriegsverletzung:

imecpkbk.jpg




Größenverhältnis (Gewicht: ca. 10kg gegen ca. 40kg)

qkjbgx6q.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstmal tut mir der Vorfall sehr leid, ich hoffe Yoma erholt sich schnell! Aber ich glaube du hast zumindest bei mir etwas falsch verstanden, oder ich habe mich schlecht ausgedrückt. Natürlich löst man normale Keilereien nicht mit solchen Methoden. Ich habe mehrere Jahre neben dem Studium in einer Hundepension gejobbt und ab und an, zwar selten, gab es Keilereien. Natürlich haben wir die Hunde ruhig getrennt, mit den üblichen Methoden. Ich meinte, wenn dein Hund in Lebensgefahr schwebt. Z b. Wenn der Akita Yuma an der Kehle halten würde und nicht mehr ablassen würde und du merkst, der Zustand deines Hundes wird schlechter.. oder eben die Situation sehr ungleicher Größen - oder Kraftverhältnisse.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Jetzt wäre auch hier die frage ob der griff ins halsband die aggression auslöste, oder aber die frau ihren hund kennt und eingreifen wollte bevor ihr hund auf deinen geht ( was dann natürlich schon blöd wäre den kontakt überhaupt zuzulassen, aber es gibt ja alles, hab ich mit dem staff ja auch erlebt)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Auch muss man die art des kampfes differenzieren. In eurem fall war es ja klar eine missstimmung. Die hunde haben kommuniziert. Wenn z.b. ein großer hund einen kleinen als beute ansieht, muss man im zweifel davon ausgehen dass er ihn überhaupt nicht als hund wahrnimmt. D.h. das auch unterwerfungs oder beschwichtigungsgesten die einer normal keilerei irgendwann ein ende setzen, schlichtweg ignoriert werden und normale hündische kommunikation nicht stattfindet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Ängstliche werden öfter gebissen

      https://news.liverpool.ac.uk/2018/02/02/anxious-personality-may-linked-heightened-dog-bite-risk/   Das ist ja nicht neu und habe das schon selber erlebt- bin selber bisher nur einmal "gebissen" worden, als ich wegen etwas sehr aufgewühlt, verunsichert, verheult und fertig war- in dem Moment hatte mich der Hund von hinten geschnappt, ich hatte den gar nicht bemerkt. Ich fuhr herum mit einem "Geht's noch" und  war einfach nur tierisch beleidigt , mit dem Hund war nie wieder was.  

      in Aggressionsverhalten

    • Kind vom Hund gebissen , was nun?

      ich mache diesen Thread sehr bewusst auf.   ich möchte mal reden aus der Sicht Geschädigter. Wie verkraften meine Kinder diese Hundebisse?   Können sie einfach wieder normal auf Hundebegegnungen reagieren?       ist es einfach eine Zumutung, Hund so auf Kinder zu laufen zu lassen? Siehe, ich lasse lieber meinen Hund  in der Fussggängerzone an einer 5m Leine selbst entscheiden???   Bitte,bitte, versteht mich nicht falsch, ich will nicht

      in Plauderecke

    • Hund hat gebissen.

      Hallo! Ihr könnt das Thema ja schon an der Überschrift erahnen. Heute geht es um unseren 8 Monate alten Labrador Retriver Rüden Percy. Ein (eigentlich) sehr ruhiger und gutmütiger Junge. Heute auf der Spielwiese, wir spielten mit dem üblichen Rudel, stieß ein neuer 6 Monate alter Hund dazu. Dessen Besitzer versuchte alle Hunde mit einem quietschenden Ball zu animieren. Percy, der alles was quietscht nicht mehr her gibt sobald er es hat, hat ihn sich natürlich geschappt. Der "

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Beißen und gebissen werden

      Hier geht's weiter mit der Diskussion. Ausgelagert aus “Ich klage an!“.

      in Aggressionsverhalten

    • Hund hat gebissen

      Hallo zusammen.. Mein Mann und unsere Kinder (10j/6j/10m) haben einen labbi-mix.. Die Hündin kam mit 12 Wochen zu uns und ist mittlerweile 2 Jahre. Der Alltag,  die Spaziergänge und alles was dazugehört läuft reibungslos.. mit Artgenossen haben wir auch keine Probleme. Sie ist sehr aufgeschlossen und wirklich lieb.. Unser 6 jähriger und Emma (Die Hündin) hatten von Anfang an immer das innigste Verhältnis.. jeden morgen wenn er aufsteht setzt er sich auf die Couch, Emma legt sich zu ihm

      in Hundeerziehung & Probleme

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.