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Hundeforum Der Hund
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Haben Hunde nicht das Recht dick zu sein?

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Eva, ich verstehe, was du meinst :)

 

Meine Hunde müssen auch nicht hungern! Es sei denn ich habe mal wieder ein neues Trockenfutter ausprobiert und noch nicht so recht die richtige Menge gefunden... Klar könnten die immer was Essen :D aber man merkt schon, ob sie zwischen den Mahlzeiten zufrieden sind oder ob sie ständig geiern...

 

Bei gesunden Hunden kann man viel über Bewegung steuern... Finn zum Beispiel hat, als er sportlich in Rente ging letztes Jahr deutlich zugenommen, weil er einfach nicht mehr so viel verbraucht hat... dabei ist er vom Gewicht her fast gleich geblieben... er hat ja auch Muskeln abgebaut... Davor hat er morgens mal ein bisschen Bauch gehabt und abends war das verschwunden :D der musste nicht diäten B)

 

Sobald körperliche Einschränkungen da sind, ist es halt nicht mehr so einfach da über Bewegung ranzukommen... dann muss man irgendwann ans Futter gehen...

 

aber bisher konnten alle unsere Hunde genug Essen und waren trotzdem schlank :)

 

außer die Moppe... die hatte tatsächlich oft Hunger :( da kamen aber 2 Sachen zusammen: der vermehrte Hunger durch die doofen Medis und dazu die Ataxie (auch auf Grund der Medis) die ihr das Laufen so schwer machte... und genau deswegen sollte sie auch kein Gramm zu viel haben... und sie war wirklich gertenschlank! Aber das fand sie schon oft doof...

 

In Miro dagegen konnte man gar nicht genug reinstecken... der hat bis zu seiner Kastration wirklich alles verpulvert und zu höchstzeit über ein kg Fleisch am Tag verputzt plus entsprechend Gemüse und Kohlenhydrate... und war trotzdem immer rappeldünn! nach der Kastra hat sich das deutlich verändert und er brauchte lange nicht mehr so viel, hatte aber auch nicht den ganzen Tag Hunger...

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Leider habe ich den Artikel, den ich gesucht habe, nicht gefunden. Hier zwei, die auch etwas in diese Richtung erklärt. Das Fettgewebe als hormonaktives Organ.

http://www.jem-online.at/expertenbericht/fettgewebe-als-endokrines-organ-189.html

http://xn--darmgefhl-w9a.de/10-hormone-mit-denen-sich-dein-koerper-gegen-das-abnehmen-wehrt/

 

 

 

Danke - das wusste ich noch nicht! Sehr deprimierend, das alles - aber wenigstens wird so klarer, warum es so ein hoffnungsloses Unterfangen ist.

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Genau so habe ich abgenommen und halte es auch. Leicht ist anders ;)

Kohlehydrate nehme ich nur noch zu mir, wenn ich mehr walke, mich mehr sportlich betätige - oder, wenn ich mir etwas gönnen möchte ;)

Allerdings gibt es viele versteckte Kohlehydrate in Form von Getränken, Zucker usw.

Da gibt es Hardliner, die auf alles verzichten. Das wäre ein zu krasses Denken für mich ;)

Dauert zwar länger, dass das Gewicht sinkt, es ist vom Gefühl her aber nicht dieses ich darf nix mehr.

Weiterhin finde ich langsames Abnehmen und dann halten für die Haut und den Körper gesünder.

Dennoch ist es ein viel geringerer Prozentsatz von Menschen, bei denen das so wie bei mir klappt, als viele denken.

Es gibt zwar nicht die genetische Disposition zur Zunahme ( außer es gibt wieder neue Erkenntnisse, die ich noch nicht mitbekommen habe, weil ich mich schon länger nicht mehr mit dem Thema beschäftigt habe bzw. gibt es sicher auch Gegenstudien ) dennoch gibt es Krankheiten, Stoffwechselstörungen, Bauchspeicheldrüsen oder Schilddrüsenerkrankungen / Veränderungen, die ein Abnehmen teilweise nicht nur erschweren, sondern nahezu unmöglich machen.

Ich glaube, beim Hund gibt es (noch) keine derartigen Voraussetzungen, mit wie so oft Ausnahmen natürlich. Es ist dementsprechend leichter, einen Hund auf Idealgewicht zu halten. Aber auch hier finde ich, päpstlicher als der Papst ist auch nicht toll, sieht man ja bei Kerstins Beschreibung von Feli :)

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Wie beim Menschen, tut es auch dem Hund nicht gut zu dick zu sein. Als Mensch liegt es in meiner Verantwortung wie ich mich ernähre und für den

Hund genauso. Ich empfinde es schon als Quälerei, wenn Hunde zu fett gefüttert werden, da es Ihnen einfach nicht gut tut.

Sie tun sich schwer mit dem laufen, die Gelenke machen nicht mehr gut mit, es ist für´s Herz, Leber, etc. nicht gut, u.s.w....

Der Mensch ist selber schuld, wenn er zu viel isst und dadurch zu dick wird (bei meinen Aussagen bitte beachten, dass ich solche Fälle außen vor nehmen,

bei denen Fettleibigkeit durch Krankheit kommt!). Ein Hund kennt in der Hinsicht leider keine Grenzen. Hunde sind sehr intelligent, aber dann wiederrum nicht

"so intelligent", dass sie von den Folgen wissen, wenn sie zu viel Essen würden ;) Deshalb ist es unsere Aufgabe, als Verantwortungsvolle Hundebesitzer, das wir

darauf achten was und wieviel der Hund isst.

Andererseits finde ich auch, das es manche ZU ernst nehmen. Ich rechne zum Beispiel nicht jedes mal die Leckerlis ab von den Hauptmahlzeiten, die mein Sam

hin und wieder mal bekommt. Er kriegt hier und da auch mal andere Knabbereien, aber seine Portionen von den Hauptmahlzeiten bleiben immer gleich...

Es seidenn, Herr Hund klaut was vom Tisch (was er schon ewig nicht mehr gemacht hat, aber das kennt das sicher jeder von seinem Hund?) und das in großen

Mengen, dann kürze ich auch. Aber grundsätzlich nehme ich das nicht so sehr ernst, achte aber dennoch auf sein Gewicht und behalte es im Auge.

Eben nur nicht so akribisch wie es andere tun und ich werde vom Tierarzt oft gelobt, das Sam eine tolle Figur hat, von daher scheint das nicht so falsch zu sein,

wie ich es handhabe.

Und ich sündige auch immer mal und knabbere mal was oder esse Süßigkeiten. Trotzdem esse ich meine Hauptmahlzeiten normal, deshalb bin ich trotzdem

noch nicht Übergewichtig. Es kommt ja immer auf das Maß an und wenn ich mal sündige, wieso soll das mein Hund nicht auch dürfen?

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Auch ist es ja so dass wir übergewicht bei uns selbst und unserern tieren ja kaum mehrcwahrnehmen. Ötzi z.b. war als er stabt ca. 45 jahre alt, 165 cm groß und geschätze 50 kg schwer (als mann). Ich bin auch so groß, hab mal 48 kg gewogen (leider ein paar jährchen her

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Spannendes Thema, mit dem ich mich aktuell auch auseinander setze (-n muss).

Maya hat seit ihrer Kastration etwa 500g zuviel auf den Rippen.

Ganz zu Anfang hab ich sie kurzerhand auf Diät gesetzt.

Mehr Bewegung wäre nicht gegangen. Meine Hunde gehen täglich 3-4 Stunden spazieren.

Als ich ihr das Futter reduziert habe, fing sie allerdings an, draußen allen möglichen Kram zu fressen.

Auslöser für mein Umdenken war der Tag, als sie versuchte, einen Kaugummi von der Straße zu kratzen...

In dem Moment hab ich gesagt: jo... Dann hats Mausi eben ein halbes Kilo zuviel... (was bei ihr immerhin 10% ausmacht).

Vor drei Wochen wurde bei ihr eine Mitralklappensuffizienz diagnostiziert.

Das erste, worauf man beim googlen stößt: kein Übergewicht!!!

Bewegung erhöhen ging aber erstmal auch nicht, weil sie durch das Wasser in der Lunge sehr kurzatmig war und eben: NOCH mehr laufen?!

Durchs Entwässern haben wir nun schon 300g weg, sie wirkt wieder kontinuierter.

Ich teste da ein wenig rum... Mehrere kleine Mahlzeiten scheint die Lösung zu sein.

Sie ist auch wieder viel agiler. :)

Ich bin mir da noch nicht schlüssig: hat Maya nun "das Recht auf Übergewicht", obwohl das Herz dann mehr ackern muss?

Oder hat Maya das Recht, zu hungern? ;)

Hunger macht auch Stress...

Wir versuchen da gerade, den goldenen Mittelweg zu finden :think:

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Ich würde abnehmen wählen. Mehrere kleine mahlzeiten und ewig hungert man ja nicht. Irgendwann stellt sich der körpervum. U.a. wird das sättigungsgefühl (beim menschen bei hunden auch!?) Durch die dehnung des magens ausgelöst. Bekommt er regrlmäßig größere mengen, wird er größer und brauch mehr füllung um satt zu signalisieren. Aber er kann sich auch wieder zurûck bilden. Und vieles ist ja einfach auch gewohnheit :')

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Mal ganz provokativ: Haben Kinder ein Recht auf Dicksein?

 

Oder haben Eltern nicht die Pflicht, ihre Kinder so in das Erwachsen-Werden zu begleiten, dass sie die Verantwortung und die daraus abzuleitenden Rechte selber nach bestem Wissen und Gewissen tragen können.

 

Ich finde, Kinder haben das Recht auf gewissenhaft agierende Eltern.

 

Ersetze Kinder durch Hunde ...  :whistle

 

 

P.S.: Ich finde Menschen unabhängig von ihrem Gewicht sympathisch oder unsympathisch - aber ich kriege die Krätze, wenn ich sehe dass durch die XXXX der Eltern deren Kinder hinterher mit einem lebenslänglichen Gewichtsproblem und den damit zusammenhängenden gesundheitlichen Folgen zu kämpfen haben.

 

XXX steht für alles mögliche, weil es viele Gründe dafür gibt.

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Ich würde mich dann aber auch mal fragen, warum mein Kind zu dick ist (falsche Ernährung? zu wenig Bewegung? Psychische Probleme? Hormonelle Ursachen?) und ihnen nicht einfach die Nahrung reduzieren. Würden Kinder auch nicht mit sich machen lassen :)

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Ich würde mich dann aber auch mal fragen, warum mein Kind zu dick ist (falsche Ernährung? zu wenig Bewegung? Psychische Probleme? Hormonelle Ursachen?) und ihnen nicht einfach die Nahrung reduzieren. Würden Kinder auch nicht mit sich machen lassen :)

 

Vor allem kann es auch ganz böse enden, wenn Leute da groß Kommentare zum Gewicht ihrer Kinder abgeben, was das Psychische angeht. Ist auch die Frage, wie "Kind" hier zu verstehen ist - einen Teenager kann ich nicht "bevormunden" wie ein zweijähriges Kind. Gibt ja leider Eltern, die ihre Kinder da munter das Selbstbewusstsein abgraben, teils wohl auch ohne sich dessen bewusst zu sein.

 

Wieder ein großer Unterschied zum Hund. Ist für mich auch hier einfach nicht vergleichbar.

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