Jump to content
Hundeforum Der Hund
Estray

Haben Hunde nicht das Recht dick zu sein?

Empfohlene Beiträge

Nein, Hunde haben kein Recht übergewichtig zu sein, ebenso, wie sie kein Recht haben, ohne Leine und Halsband zu laufen, zu jagen, in den Vorgarten zu sch****, in Besucher zu beißen, selbst einkaufen zu gehen .... :P

Echt, die Frage ist doch etwas absurd ;)

Es ist unser Job, sie gesund zu erhalten, dazu gehört ebenso wie Tierarztbesuche, nötige Impfungen, gesundes Futter auch eine sinnvolle Fütterung, damit der Hund nicht krank durch Übergewicht wird.

Es sind unsere Schutzbefohlenen, jeder weiß doch, dass Tiere mit Übergewicht krank werden. Dabei geht es ja nicht um 1 oder 2 Pfund zuviel, sondern um echtes Übergewicht, dass zu Gelenkproblemen, Herz-Kreislauferkrankungen, etc. führt.

Das ist alles richtig, nur frage ic h mich dann, warum so viele Eltern diesem Job bei ihren Kindern nicht nachkommen.

 

Und bei vielen Themen wird hier der Vergleich zu Menschen angestellt - warum soll es hier nicht erlaubt sein?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Menschen sind doch nicht übergewichtig, weil sie sich auf ihr Recht dazu berufen. Bitte habt mehr Herz für komplexe Thematiken...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

 

Warum ist es bei Hunden so verrufen, wenn sie übergewichtig sind? 

 

Weil der Hund meist übergewichtig wird, wenn er zu wenig Bewegung hat. Der Hund ist aber ein Bewegungstier.

 

Weil übergewichtige Hunde oft Folgekrankheiten entwickeln.

 

Und für mich persönlich: Weil ich dann mehr Geld für Medikamente/Wurmkuren ausgeben müsste.

 

 

Ich habe schon häufiger richtig dicke Hunde gesehen die zum Tierarzt reinhumpelten, weil sie kaum laufen konnten. Erst neulich sah ich einen Basset-Mix bei dem die Wage über 40kg angezeigt hatte. Natürlich war er wegen Gelenksproblemen da.....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mich interessiert hier mal, was Ihr zu der Frage meint, ob man dem Hund die Verfressenheit 'anerziehen' kann. Beim Menschen gibt es ja Essstörungen verschiedener Art, und das hat nahezu immer lebensgeschichtliche Ursachen( ich hatte Glück, bin knapp dran vorbeigeschrammt). Jetzt wieder zum Hund: es gibt ja das Klischee der verfressenen Rassen... Ich hatte auch so eine als Teilzeithund. Ich hab schon auf ihr Gewicht geachtet. Aber sie hat auch viel/oft Leckerchen und Extras bekommen, draußen und zuhause. Hab halt auf die Kalorien geachtet und beim Hauptfutter aufgepasst. Meine Frage ist: steigert das Arbeiten mit Leckerchen und vor allem das ' was extra geben' den Drang des Hundes danach noch? Die jetzige Hündin bekommt Futter unterwegs, da achte ich jetzt mehr darauf dass ich nicht bei jeder Bestätigung was gebe, sondern das zurückbaue und öfters nur mit Squeeze markere. Aber: zuhause kommt sie auch oft und fragt nach was Leckerem. Wie ist das bei Euch?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich scheine wirklich Glück mit meinen Hunden gehabt zu haben.

Ich hatte jetzt im Laufe der Zeit 9 Hunde, verschiedener Rassen und Mixe, sie hatten immer "freies Buffet" zur

Verfügung und jeder hat die Mahlzeiten für sich selbst geregelt, nicht ein Hund wurde dick.  :think:

 

Okay ich hatte allerdings auch noch nie einen Labi, Beagle oder Cocker  :whistle  okay ich weiss, vielleicht Vorurteile  ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mich interessiert hier mal, was Ihr zu der Frage meint, ob man dem Hund die Verfressenheit 'anerziehen' kann.

Ich denke eher, es liegt in der Natur, dass Hunde, wenn immer möglich soviel fressen, wie sie können. Freilebend können sie nicht wissen, ob morgen um 19:15h der Napf wieder voll ist.

Und natürlich kann man sie dazu erziehen. Wega bettelt bei meiner Mutter immer, bei mir (fast) nie, bzw nur wenn sie wirklich hungrig ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nein, lang nicht alle Hunde fressen so viel sie können.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das Buch "Fettlogik überwinden" kann ich dazu übrigens empfehlen.

 

Himmel nein. Selten sowas Menschenverachtendes gelesen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hier gehen gerade auch (mal abgesehen von dem nicht ganz zutreffenden Vergleich Mensch-Hund) zwei Dinge mächtig durcheinander.

 

Frage eins: Hat ein Hund das Recht, (zu) dick oder dünn zu sein? Das beinhaltet von der Fragestellung her für mein Verständnis folgendes: Kann bzw. sollte ich sagen, der Hund ist (zu) dick oder dünn - was soll's, das ist schließlich sein gutes Recht? Oder kann bzw. sollte ich in diesem Fall sagen, das läuft was nicht gut, es wäre besser etwas zu unternehmen?

 

Woraus dann Frage zwei folgt: Was genau gilt es zu unternehmen, so man denn etwas unternehmen will? Setzt man die Grundentscheidung, (zu) dick oder dünn tut nicht gut, zwangsläufig mit einer schlichten Kürzung bzw. Aufstockung der bisherigen Ernährung gleich, dann wird es selbstverständlich bedenklich. Das habe ich allerdings hier bisher bei keinem so verstanden. Vielmehr macht es selbstverständlich Sinn, da genauer zu differenzieren.

 

Habe ich also Frage eins beantwortet mit "es besteht Handlungsbedarf", statt schlicht meinem Hund sein Recht auf Übergewicht zuzugestehen und weiterzumachen wie gehabt, dann überlege ich sinnvollerweise zu Frage zwei sehr genau, wo die Ursachen liegen und wie ich da am schonendsten Abhilfe schaffen kann. Sei es durch veränderte - also idealerweise nicht nur mengenmäßig veränderte, sondern besser angepasste! - Ernährung, sei es durch mehr Bewegung, oder sei es durch Veränderung der zugrundeliegenden Motivationen bzw. Behandlung zugrunde liegender Krankheiten.

 

 

Bricht man das ganze allerdings runter auf entweder ein klares "ist sein Recht und fertig" oder "dann eben weniger füttern/essen", dann wird das ganze natürlich sehr polarisierend. Wie eigentlich immer, wenn komplexe Themen auf Schlagworte reduziert werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Als nächstes will man mir wohl auch noch vorschreiben, wann und wie viel ich zu schlafen habe, denn meine Depressionen könnten unser Krankenkassensystem belasten, nur weil ich nicht schlafen gehen will....

 

Ich denke mal, das hast du falsch ausgedrückt.

Wenn Du Depressionen hast, weil du zu wenig schläfst, könnte man dir das vorwerfen, ja.

Nun führt definitiv nicht jedes Übergewicht zu gesundheitlichen Problemen, wollen wir die Kirche mal im Dorfe lassen. Kommt schon auf das Ausmaß und ein paar andere Faktoren an ... ;)

 

Übergewicht ab 10 - 15 Kilo fängt schon an, Einschränkungen und Probleme zu machen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Fotos von Dick & Doof

      Huhu, ich hab mich ja bis jetzt vornehm zurück gehalten mit Bildern, aber ich glaube ich trau mich auch mal.Ich hab den Titel mal ganz optImistisch in dem Vorhaben gewählt, auch Bilder von unserem Familienhund und nicht nur von der kleinen Prinzessin zu zeigen- jetzt muss ich nur noch dran denken das ich mal Fotos von ihm mache.  Beide sind übrigens Multimixe aus dem Ausland (falls jemand raten möchte was drin ist- immerzu).   Heute mal chronologisch angefangen: Das erste Fot

      in Hundefotos & Videos

    • Gebrochener Zeh, Hinterlauf, Verband ab, wund, bisschen dick

      Halli Hallo :-)    Mein kleiner Schatz Bowser (Dogge-Dobermann-mix, heute auf den Tag genau 20 Wochen alt), hat sich vor 14 Tagen eine Zehe am Linken Hinterlauf gebrochen. Ich bin sofort mit ihm in die Klinik, Röntgen lassen, glatter Durchbruch, nichts verschoben, also musste nichts gerichtet werden. Fleißig dreimal Verband wechseln gewesen, zuletzt am Freitag, und heute durfte ich ihn dann entfernen und kommenden Freitag nochmal hin zum Nachröntgen. Er läuft rund, belastet gut. Aber i

      in Hundekrankheiten

    • Futter zum dick werden

      Hallo  ich brauche einen tipp von euch, Und zwar brauche ich ein Futter wo mit mein Hund sehr gut zunimmt. Oder habt ihr eine Geheimwaffe dafür?  Über Hilfe würde ich mich sehr freuen 

      in Hundefutter

    • zu Dick, jetzt Unterfunktion der Schilddrüse

      Seit langer Zeit mal wieder her gefunden, jetzt brauche ich einmal Eure Hilfe.Durch einige Krankenhaus Aufenthalte, war ich gezwungen meinen Teddy, geb 2009, in eine andere Unterkunft zu geben. Nachdem ich ihn 2016 nach 4 Monaten wieder abholte hatte er gut an Gewicht zugelegt.Bei einem Tierarzt Besuch sprach ich dies an. Es wurde ein großes Blutbild gemacht, wo festgestellt wurde das die Schilddrüse grenzwertig war.Mein Hund veränderte sich, Lustlos und immer Hunger....besuchte ich jetzt im Mär

      in Gesundheit

    • Ballen dick, 3 Tierärzte ratlos

      Hallo, Wir haben seit mittlerweile 6 Wochen ein Problem mit unserem Rotti. Er hat an der linken Vorderpfote einen dicken Ballen. Aufgefallen ist es uns vor ca 6 Wochen, als er anfing zu humpeln. Also den üblichen Tag abgewartet ob es besser wird und Tags drauf ab zum Tierarzt. Hier wurde geröntgt aber nix gefunden. Also haben wir ein Schmerzmittel/ Entzündungshemmer bekommen für 10 Tage. Während dieser Zeit alles gut, Tabletten abgesetzt- Pfote wieder hoch. Da uns dieser TA unsympathisch ist,

      in Hundekrankheiten

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.