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Hundeforum Der Hund
Estray

Haben Hunde nicht das Recht dick zu sein?

Empfohlene Beiträge

Weil der Hund meist übergewichtig wird, wenn er zu wenig Bewegung hat. Der Hund ist aber ein Bewegungstier.

 

Ja, und Zitronenfalter falten Zitronen.

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Übergewicht ab 10 - 15 Kilo fängt schon an, Einschränkungen und Probleme zu machen.

Ich hab den Vergleich - und kann das bei mir nicht bestärigen. Selbst bei 20kg nicht. Im Gegenteil, ich bin viel bewegungsfreudiger als vorher, wacher, habe keine Kopfschmerzen (mehr) und freue mich auf den Tag. Beim Arzt war ich seit JAHREN (mit Ausnahme von prophylaktischen Untersuchungen wie Zahnasztbesuche, Frauenarzt, etc.) nicht mehr.

Und? Wie willst du meine Erlebnisse nun widerlegen? Meine Erfahrungen? Hm? Ja, ja, ja. Wobei auch die Medizin da ganz geteilter Meinung ist und 10-15 kg Übergewicht auch je nach Auslegung als positiv bewertet wurden.

Aber ich hab ja die prognostizierte Rückenprobleme aufhgrund meiner sehr großen Oberweite auch nicht, obwohl ich sie seit mindestens 10 Jahren haben müsste. Rückemuskulatur trotz Fett sei Dank.

Ich machs ganz einfach: Hund fidel = Hund gut so.

Hund nicht mehr fidel = nach Ursache gucken.

Aber ja, Akuma wird etwas schlanker gehalten, vornehmlich durch Bewegung, weil er durchtrittige Pfoten hat(te) durch das lange Übergewichtw ohl verstärkt.

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Wenn der Hund sich aber kaum noch bewegen kann und trotzdem zig Leckerlis ins Maul geschoben bekommt, ist das für mich schon unverantwortlich.

 

Ich empfinde ein (deutliches) Übergewicht oft als einen Hinweis auf eine gewisse Vernachlässigung des Hundes. Natürlich nicht immer, klar, aber oft genug bekommt der Hund eben nicht genug Bewegung, um seine Energie auch abzubauen. Dass ein Hund mit etwas mehr auf den Rippen auch fit sein kann ist keine Frage, aber in solchen Fällen sehe ich die Speckschicht auch viel weniger als Problem.

Wenn der Hund bewegit wird wie es angemessen ist, wenn er geistig beschäftigt ist, dann "darf" er auch mal ein bisschen mehr auf den Rippen haben. Aber wie oft läuft das "Moppelchen" auch einher mit zu wenig Auslastung, weil der Hund nunmal nur so nebenher läuft. Der ist Teil der Familie, und als solches mit Sicherheit auch nicht unglücklich. Aber was er tatsächlich bräuchte kommt eben oft zu kurz (an Bewegung und mentaler Beschäftigung) und dann gibt es eben doch noch ienen Kauknochen, damit er schön ruhig in der Ecke bleibt während man kocht. Gut  geht es solchen Hunden, udn ich wette die würden nicht traurig sein über den Tausch zwischen Futter und Bewegung.

 

Aber Bewegung ist ja nicht nur dazu da, um weniger Kilos zu wiegen. Man ist draußen, die Muskeln werden trainiert, die Sehnen und Gelenke geschmiert und gedehnt, der Kreislauf kommt in Gang und am Ende ist es ein Gesamtspiel, welches den Hund dann gesünder sein lässt als den Couchsitzer.

 

 

 

 

Bist du mit dir und deiner Frau auch so streng? :)

 

 

Vielleicht wäre die bessere Analogie die zu einem Kind? Denn Frau und Gerhard sind erwachsen, dürfen selber entscheiden ob sie ein paar Kilo mehr oder weniger herumtragen wollen. Aber wenn jemand seine Kinder (kleine Kinder, also Kindergarten maximal) schon mästet, dann ist das ein Anlass zur Sorge - und kommt eben auch oft einher mit einer gewissen Form der Vernachlässigung. Ich war schon als Kind gut gepolstert, würde von mir auhc nicht sagen dass ich vernachlässigt wurde, aber es wird schon auch damit zusammen hängen, dass weniger Fokus auf Gemüse und Obst gelegt wurde als auf leckere Dinge wie Schokolade und Co. Natürlich ist Schoki lecker, und ich würde niemals einem Kind verwehren, Schokolade zu essen wenn es sie mag. Aber wenn ich sehe, wie viele Eltern ihren Kindern Chips (!!!) in der Tüte mit auf den Schulausflug in den Wald einpacken, und das dann mit den Kindern vergleiche die eine Brotdose mit Brot und Gemüsesticks, Apfelscheiben und vielleicht noch ein bisschen Schokolade zum Nachtisch dabei haben, dann tun mir die Chips-Kinder unglaublich leid.

Klar - es stört sie wohl nicht, dass sie Chips essen dürfen :lol: Aber damit fängt es ja schon an - die Sorgfalt bei der Auswahl des Pausenbrotes, auch die Sorgfalt bei der Zubereitung (was mag mein Kind, lieber Käse oder lieber Wurst? Lieber Paprika statt Apfel? etc) wird sich doch bei den Kindern später fortsetzen. Wer schon als Kind bewusst erlebt, wie Papa oder Mama das Brot geschmiert hat und die Äpfel geschnitten, verbindet mit dieser Tätigkeit in der Regel automatisch Fürsorge und Geborgenheit. Und das gibt man dann an die eigenen Kinder weiter, denn es ist ein Teil dessen, was einem als "Familienleben" gezeigt wird. 

 

Ebenso wie sich Gewalt in der Kindheit auf das spätere Leben der Menschen auswirkt, so wirken sich auch die kleinen, positiven Dinge aus.

 

Beim Hund natürlich wird es da Grenzen geben, schon weil die allerwenigsten Hunde überhaupt Nachkommen zeugen. Aber man weiß von zB halbwilden Tieren (Füchsen, wilden Katzen, auch Rehen), dass sie ihren Kindern bewusst einen Platz zeigen, an dem sie positives erfahren haben.

 

Wohlstands-Schichten am Hund sind an sich kein Problem - aber sowas wie eine Figur sollte schon am Hund erkennbar sein. Ich kenne drei Hunde (edit: ich kenne natürlich noch mehr als drei Hunde! Aber die drei sind in einer Familie und sind Vater, Mutter und Kind-Hund ;) ) , von denen sind die beiden älteren "moppelig". Nicht "fett", aber schon deutlich über dem, was sie haben sollten. Die dritte Hündin ist fett. Extrem fett. Da gibt es nichts mehr zu beschönigen, und auch nichts nett zu reden - wenn man die Wurfschwester daneben sieht, kommen einem fast die Tränen.

 

 

 

 

Hab halt auf die Kalorien geachtet und beim Hauptfutter aufgepasst. Meine Frage ist: steigert das Arbeiten mit Leckerchen und vor allem das ' was extra geben' den Drang des Hundes danach noch?

 

Hm. Also ich zieh eigentlich nicht bewusst Leckerchen vom Futter ab. Wenn ich merke es wird dramatisch mehr auf dem Hund, wird Futter reduziert  - ja, das tu ich böse Frau ;) - aber nicht die Leckerchen. Bzw schon, aber nicht die Anzahl. vieleicht werden die Stücke kleiner, oder es gibt öfter mal ne Möhre statt nem Hundekeks, oder die Leberwurst wird nur noch draufgehaucht statt dick gestrichen - aber ich möchte schon für mich nicht ständig Kalorien zählen, ganz sicher nicht für meinen Hund. Ist er agil, ist er schlank und fit, dann ist es gut. Ist er moppelig und wird faul, dann mach ich was falsch, und wir müssen das irgendwie ausgleichen.

 

Durch Bewegung, oder eben wenn es zB im Sommer sehr heiß ist und Bewegung = Strafe darstellt auch mal durch weniger oder weniger gehaltvolles Futter.

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13-14 Kilo in 3 Monaten.

Enya hat zu keinem Zeitpunkt "Diät"bekommen.

Am Anfang kam sie hier die Treppe nicht rauf, nach 2 1,5 Monaten locker auf längere Spaziergänge mit.

Enya ist inzwischen wirklich sehr schlank, sicher denken genug Leute "oh der arme Hund ".

Durch die vielen Trächtigkeiten und das Übergewicht hat ihre Wirbelsäule sichtbare Schäden.

Jedes Gramm das sie heute nicht rumschleppt verlängert die Zeit in der sie sich Schmerzfrei bewegen kann.

Den Titel finde ich auch unglücklich,irreführend.

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Sie wog 41 Kilo ,heute so 26/27 Kilo.

Nein kann man nicht wissen, aber entsprechend sollte man sich auch diesbezüglich mit Urteilen zurückhalten.

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Vielleicht wäre die bessere Analogie die zu einem Kind? Denn Frau und Gerhard sind erwachsen, dürfen selber entscheiden ob sie ein paar Kilo mehr oder weniger herumtragen wollen.
Nee, denn mir geht es darum, dass Leute Wasser predigen und Wein trinken. Fette Hunde sind "abartig". Und mich würde interessieren, ab wann ein Hund für Gerhard abartig fett ist. 

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Sag mal, Eva, mich würde jetzt doch interessieren, wie du überhaupt darauf gekommen bist, und wieso du den Titel so formuliert hast?

 

Btw: Für mich sind nicht die fetten Hunde abartig (also die wirklich fetten, die, die nicht mehr laufen sondern nur noch rollen können; ich habe auch schon mal einen Hund gesehen, der gerne mitlaufen wollte bei der spielerischen Interaktion anderer Hunde und richtig "traurig" wirkte weil ihm nach wenigen Metern die Puste ausging - aber das Gleiche habe ich erlebt bei einem 4 Monate alten Mops, dem blieb auch die Puste weg, aus anderen Gründen :( ), sondern die Menschen, die den Hund so fett haben werden lassen.

 

Wobei abartig jetzt von mir aus deiner Formulierung übernommen wurde, mich selber machen solche Beobachtungen eher sehr, sehr nachdenklich.

 

Ich gebe jetzt einfach mal so ein paar Gedankenfetzen von mir, völlig wahllos und wertfrei:

 

- ich selber halte keine Diät durch, bin aber gnadenlos konsequent beim Einhalten der minimierten Futterrationen für meinen Hund - nicht dass der fett wird!

- ich habe permanent Mitleid mit meinem ewig hungrigen Hund, und da ich selber ja auch ständig drauf achten muss, und trotzdem Hüftgold habe ... darf mein Hund das auch

- bei meinem Schäferhund müssen die Rippen zu sehen sein, sonst ist er zu unsportlich

- mein Hund wird vegan ernährt, weil ich das Leid der Schlachttiere nicht unterstützen will

- ich hungere nicht für ein Schlankheitsideal, also muss mein Hund das auch nicht

- mir geht es doch gut, so wie ich mich ernähre - warum soll es meinem Hund also mit der Ernährung, die ich ihm zuteil werden lasse, schlecht gehen?

- dann gibt es da noch die "Veranlagungsausreden": Mein Hund ist von Natur aus ein guter/schlechter Futterverwerter, und deshalb zu dick/dünn

 

Bei allen diesen Aussagen fühlen sich jetzt bestimmt einige auf die Füße getreten, weil sie sich darin wiederzuerkennen glauben - dabei habe ich das ganz bewusst in Ich-Form geschrieben, denn das sind MEINE Gedanken, die ich durchaus habe. Aber bevor ich sie auf jemand anderen übertrage, sehe ich lieber genauer hin, kann ja auch was ganz Anderes hinter stecken, was für mich nicht so offensichtlich ist. 

 

Und im Übrigen sind das alles Gedanken DES MENSCHEN, die auf den Hund übertragen werden.

 

Ich finde, die Gesundheit des Hundes sollte im Auge behalten werden. Wir Menschen können selber sagen, wie wir uns in unserer Haut fühlen - aber ein Hund kann uns das nicht sagen. Wir können nur vermuten, wie es einem Hund geht. 

 

... und wenn ihr euch da selber nicht sicher seid - fragt Freunde, wirklich gute Freunde, oder sonst jemanden bei dem ihr wisst, dass er euch nichts Böses will, aber euch dennoch die Wahrheit sagt, ohne euch dabei einen Schlag ins Gesicht zu verpassen.

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Sag mal, Eva, mich würde jetzt doch interessieren, wie du überhaupt darauf gekommen bist, und wieso du den Titel so formuliert hast?

Ich bin Admin einer großen Nähgruppe auf FB und da stellte eine Frau ein Bild ihrer genähten Leggins ein und im Hintergrund war ihr moppeliger Hund zu sehen. Der hat mich mehr interessiert.  B) Ich spürte den Impuls was zur Figur des Hundes zu schreiben, aber meine Impulskontrolle griff...zum Glück. Das Frauchen war als Mensch proportional ungefähr genauso moppelig wie ihr Hund, Übergewicht, aber nicht adipös und sicherlich nicht (besonders) eingeschränkt. Bei ihr störte mich das Null, es fiel mir nicht mal ins Auge, wobei der dicke Hund meine innere Alarmanlage auslöste. "Wie kann sie das arme Tier nur so fett füttern?? ?!? " 

Ich merkte dann, dass das ja irgendwie auch Schwachsinn ist, dass mich das so triggert. Dann nahmen die Gedanken ihren Lauf, ich sah mir meine Nichtraucherfigur und die meiner Hunde an und erinnerte mich, dass Cliff etwas zugenommen hatte durch die Cortisontherapie, was mich alarmierte....mehr alarmierte als mein eigenes Moppel-Ich. 

Ich fing an mir Gedanke zu machen, wie oft ich Hundebesitzer schon auf das Übergewicht ihrer Hunde aufmerksam machte und damit sicherlich schon häufig ne Futterreduktion auslöste. Ich nahm mir fest vor, das zukünftig so nicht mehr bei leichtem Übergewicht auszusprechen und außerdem werde ich betonen, dass der Hund mehr bewegt und beschäftigt gehört, statt nur mies und einfach das Futter zu reduzieren. 

Bei mir wäre der Abnehmweg auch um Himmelswillen keine Futterreduktion, sondern vielleicht mehr Auslastung, Bewegung und geistige Stimulation. Nun habe ich gerade aus andern Gründen meine Ernährung umgestellt und werde davon sicher auch figurmäßig profitieren, aber ohne Hunger, FDH und Entsagungen. Ich bin in meinem Umfeld "gesegnet" mit Menschen, die dick-sein für Horror halten und peinlich genau darauf achten, was und wann sie essen. Dieses Verkrampfte ist mir schon fast ein bißchen unsympathisch, als wäre Figur alles. Und ich spreche von leichtem Übergewicht und nicht von Adipositas. 

Jo, so kam der Thread zu Stande.  :blush: Ich habe das noch nicht zu Ende gedacht, bin aber froh, vielleicht den ein oder anderen auch mal zum Nachdenken angeregt zu haben. 

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Ich kann mit der Fragestellung nichts anfangen! bzw. so eine Frage stellt sich mir nicht. Man hat einen gesunden Menschenverstand, um einen Hund so zu füttern, dass es seiner Gesundheit zuträglich ist.

 

Ich differenziere da schon, um wieviel ca. Prozent es sich handelt, die zuviel drauf sind oder zu wenig und aus welchen Gründen die drauf sind oder fehlen. Aber es gibt eine Grenze, die offensichtlich ist, da brauch ich weder Tabelle, noch Waage, noch Prozentrechnen, jeder der Augen im Kopf hat und spätesten wenn man bei sehr langhaarigen, ins Fell greift weiß, dass das nicht mehr gut für den Hund ist, und da lass ich auch keine Ausreden gelten, wie clever oder dämlich die auch sein mögen, sofern keine spezifische Erkrankung wie z.B cushing dahinter steckt.

 

Ich hab früher viele Chi-Halter bei Fütterungsproblemen beraten und wurde oft um Hilfe ersucht. Dabei sind mir zwei Phänomene besonder im Gedächtnis hängen geblieben, die leider nicht mal Einzelfälle sind, die so ähnlich wirklich immer wieder auftreten.

 

Ich hab erbarmungswürdig spindeldürre Junghunde erlebt, und auf Nachfrage, was dem Hund denn fehlt, weil ich natürlich an eine Krankheit dachte, hat man mir gesagt, nix, er sei gesund. Auf meine Frage, warum er nicht fressen mag bzw was man füttert? Sagte man mir, doch der würde am liebsten den ganzen Tag fressen, aber er sei eh zu schwer für seine Rasse 3,2 kg und darf nur 20 g Futter bekommen lt. Züchter,, damit er nicht über 3 kg wird, und nun wollten sie von mir wissen, wie sie die 200 gr runter bekommen. AHA??? !!! Ich hab dann versucht, der Dame klar zu machen, dass die Rassebeschreibung zwar ein Standardgewicht von 2-3 kg vorschreibe, aber man im Einzelfall natürlich auch Exemplare hat, die eben nicht in diesen Rahmen passen und wesentlich weniger oder mehr wiegen und ihr Hund ist eben ein Exemplar, der voll entwickelt, wenn er richtig ernährt würde, an die 4 kg haben wird und wenn sie ihn mit so wenig Futter weiter daran hindert, wird er krank werden und hab ihr aufgezählt was alles die Folgen sein könnten. bzw schon sind denn der Hund hatte bereits einen krummen Rücken und lief auch auffällig unrund. Aber die blieb uneinsichtig, sie ist überzeugt, sobald der Hund mehr als 3 kg wiegt, ist es kein reinrassiger Chi mehr, dafür hat man nicht das Geld zum Züchter getragen und der Züchter muss es ja schließlich wissen. Ich hab ihr klar gemacht, dass dass was sie da tut tierschutzwidrig ist und sie mit einer Anzeige zu rechnen hat, wenn sie den Hund nicht endich ad libidum fressen lässt. Hab die nie wieder gesehen mir wurde aber berichtet, dass er wohl nicht mehr gar so mager sei.

 

Umgekehrt kenn ich es genauso, da haben sich Leute einen Welpen geholt, wirklich winzig, ausgewachsen wird der Hund niemals mehr als 1,5 kg bekommen eher weniger, sofern er normal gesund gefüttert wird. Nun ist das aber auch ein ganz großes  Problem in den Köpfen mancher HH, weil zu Recht ja gewarnt wird vor zu kleinen Exemplaren, weil die anfälliger sind etc. außerdem bekommen die nie die Zuchtzulassung Was also liegt näher, den Hund zu mästen, in der Hoffnung, dass er dann größer wird. Problem ist, er wird nicht größer, er wird zur rollenden Kugel gemästet. Er hat also mit ca. 1,5 Jahren 1,9 und ist wirklich ungesund dick. Ich sprech die Leute drauf an, sie mögen doch bitte etwas mehr auf eine gesündere Figur achten und setze an, wie man mit mehr Bewegung und Futterumgestalten auf eine gesündere Figur käme. Da  kommt im Gespräch raus, ne, die wollen nicht, dass er abnimmt, sondern die Stagnation auf 1,9 kg überwinden und auf 2,0 + kommen, weil erst ab 2 kg ist ein Chi gesund und außerdem wollen sie züchten. AHA???!!! Das mit der Zucht hab ich ihnen ausreden können, weil der Hund auch noch ein katastrophales Gebiss und wie nicht anders zu erwarten, eine offene große Fontanelle atte, abesehen davon, dass sie auch dann keine Zuchtzulassung bekommen, denn wenn ein Hund viel zu dick ist und grad mal 2 kg hat, durchschaut das der dümmste Richter. Diese Leute haben es eingesehen, und sich eine zweite Hündin, die zuchttauglicher war geholt.

 

Nun gut. Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Es stört mich überhaupt nicht wenn ein Hund nicht in Modellfigurkondition ist, es stört mich aber wahnsinnig, wenn man stur nach Tabellen geht und dem Hund damit Lebensqualität und Gesundheit nimmt. Und es stört mich genauso, wenn man völlig gleichgültig darüber ist, ob der Hund viel zu dick ist, Hauptsache es schmeckt bzw. weil Leckerlies die einzige Lebensfreude ist, die man dem Hund zukommen lässt (Futter als Kompensation).

 

Ich kenn Leute, die machen sich Sorgen, dass ihr Hund nicht frisst, weil er ab und zu seinen Napf nicht leer frisst, obwohl der Hund ohnehin viel zu dick ist und einfach nur randvoll. Der weiß genau was ihm gut tut und er würde gar nicht so viel fressen wollen, aber man verleitet ihn immer wieder noch mehr zu fressen, als er eigentlich würde, indem man immer mehr leckere Sachen mit Verführungskunst präsentiert, am liebsten hätte man, der Hund frisst 3 x am Tag und immer wenn man selber auch was isst und nascht, damit der arme Hund nicht leiden muss, wenn er zusehen muss und nichts bekommt. 

 

Gerade Junghündinnen haben ein deutlich höheres Risiko an Mamatumore zu erkranken, wenn sie in der Jugend übergewichtig sind, das sollte man bitte auch im Kopf behalten und solche Hunde bitte nicht auch noch frühkastrieren wegen angeblicher Krebsgefahr.

 

Junge Hunde sollten schlank sein, aber nicht rippig und ältere Hunde dürfen etwas mehr auf den Rippen haben, aber nicht kugelrund.

 

Muskeln wiegen mehr als Fettgewebe. Ein gleichgroßer Chihuahua z.B. von der Rahmenhöhe und breite, der eine hochsportlich, der andere Couchpotatoe, der eine gutdurchmuskelt, der andere weiches Fettgewebe rundum. der Muskulöse wiegt um ca. 15-20 % mehr als der andere und muss nicht abnehmen, der fette, der weniger wiegt aber sehr wohl. Man kann nicht nach der Waage gehen, man kann nicht nach Tabellen gehen, man muss fühlen und wirklich ehrlich und kritikfähig sein Nichts beleidigt Hundehalter mehr, als wenn man sagt, dein Hund ist zu dick, schlimmer, als wenn man es zu ihnen sagen würde. Bei Hunden sollte man nicht die Modellmaße/Traumfigur im Kopf haben, das ist kontraproduktiv, aber da wo eindeutig ungesund ist, sollte man handeln.

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Ich kenn Leute, die machen sich Sorgen, dass ihr Hund nicht frisst, weil er ab und zu seinen Napf nicht leer frisst, obwohl der Hund ohnehin viel zu dick ist und einfach nur randvoll. Der weiß genau was ihm gut tut und er würde gar nicht so viel fressen wollen, aber man verleitet ihn immer wieder noch mehr zu fressen, als er eigentlich würde, indem man immer mehr leckere Sachen mit Verführungskunst präsentiert, am liebsten hätte man, der Hund frisst 3 x am Tag und immer wenn man selber auch was isst und nascht, damit der arme Hund nicht leiden muss, wenn er zusehen muss und nichts bekommt.   
Ja das kenn ich auch....viele dicke Hunde verschmähen ihr Futter von Zeit zu Zeit, aber dann wird es angereichert mit Leckereien, damit der arme Hund frisst. 

Das ist natürlich Quatsch. 


Ich differenziere da schon, um wieviel ca. Prozent es sich handelt, die zuviel drauf sind oder zu wenig und aus welchen Gründen die drauf sind oder fehlen. Aber es gibt eine Grenze, die offensichtlich ist, da brauch ich weder Tabelle, noch Wage, noch Prozentrechnen, jeder der Augen im Kopf hat weiß, dass das nicht mehr gut für den Hund ist, und da lass ich auch keine Ausreden gelten, wie clever oder dämlich die auch sein mögen, sofern keine spezifische Erkrankung wie z.B cushing dahinter steckt.  
Wie siehst du das in Bezug auf deine eigenen Hunde?  

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