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Hundeforum Der Hund
Estray

Haben Hunde nicht das Recht dick zu sein?

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 Mein Beitrag war nicht gegen dich gerichtet. Ich verstehe zwar deine Gedanken dahinter nicht ganz

 

@Eva: Habe nochmal darüber nachgedacht. Meinst du es vielleicht so: Auch unter den Menschen gibt es eine gewisse Zahl an Übergewichtigen. Warum tut man bei Hunden so, als würden die schon mit einem Bein im Grab stehen, wenn doch die Menschen damit ganz gut leben können (jetzt mal extrem Adipöse ausgenommen)?

Falls du es so meinst: Das habe ich auch schon oft gedacht.

 

Oder meinst du: Sowohl beim Menschen als auch beim Hund gibt es Ursachen fürs Übergewicht, die nicht so einfach zu beheben sind, wie manche sich das vorstellen.

 

Dass du Übergewichtige nicht verurteilst und weißt, dass es verschiedene Ursachen für Übergewicht gibt  - jenseits von "faul und gefräßig" - finde ich ehrlich erfreulich. Aber leider sieht das bei weitem nicht jeder so.

Ich weiß nicht, ob man Mensch und Hund da so gut vergleichen kann - beim Hund erscheint es mir weniger komplex. Es gibt wahrscheinlich schon wie beim Menschen genetische Prädispositionen, also alles Mögliche zwischen Hungerhaken und Moppelchen. Bei Menschen nennt man das glaube ich "leptosom" und "pyknisch". Aber das Ganze drumherum, die Umwelteinflüsse von kleinauf, sind beim Hund schon anders als beim Menschen, denke ich, oder die psychischen Ursachen, wobei ich mir vorstellen kann, dass Hunde auch aus Langeweile fressen. Und wie gesagt, der Mensch muss das regulieren, wenn der Hund es nicht von selbst macht.

Und das ist eben aufgrund der unterschiedlichen Typen nicht immer ganz einfach, d. h. ein dicker Hund muss nicht unbedingt maßlos gefüttert werden und ein sehr dünner Hund nicht unbedingt kurz gehalten werden.

"Fit und fröhlich" - das finde ich als Parameter schon ganz gut. :)

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Genau so meinte ich das.

Gerade leider keine Zeit mehr zu schreiben..

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So als müssten Hunde ne Figur wie ein Model haben, während wir uns ein bißchen Wohlstandsspeck zugestehen. An Hunde werden höhere Ansprüche gestellt als an uns Menschen. Nicht nur in Bezug auf die Figur übrigens.

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Und es wird das Futter reduziert, was deutlich einfach ist als den Hund mehr zu bewegen. :( Nicht ganz fair finde ich.

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Ich sehe tagtäglich überfütterte Hunde in unserer Praxis. Meist kleinrassige. Abartig.

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Warum ist es bei Hunden so verrufen, wenn sie übergewichtig sind?   

 

 

 

Ergänzung: Viele Hundebesitzer achten peinlich genau darauf, was und wieviel der Hund zu fressen bekommt und sind selbst maßlos und haben Übergewicht. Sie selbst schaffen keine Diät und der Hund wird kurz gehalten. Spreche auch von mir selbst. 

 

 

Ich kann dazu nur meine eigene Ansicht wiedergeben: ich habe das Gefühl, meinem Hund gegenüber zu größerer Sorgfalt verpflichtet zu sein als mir selbst gegenüber. Ist wahrscheinlich verrückt, ich kann es nicht ändern :D Ein Hundeleben ist ja eh nur so kurz verglichen mit unserem, warum soll man da noch unnötig was von abknapsen. Ich denke auch, jeder möchte seinen Hund so lange wie nur möglich bei sich haben, deswegen gehen vielleicht so viele mit ihrem Hund in Sachen Ernährung und Gesundheit sorgfältiger um als mit sich selbst. 

 

Ach so, und eins noch: ich kann mich bewusst für oder gegen eine gesunde Lebensweise und Ernährung entscheiden, mein Hund kann das nicht und ist darauf angewiesen, dass ich die bestmögliche Entscheidung für ihn treffe. Deswegen bekommt er natürlich trotzdem mal ab und zu nicht ganz so gesunde und ernährungsphysologisch wertvolle Kekse, er lebt ja auch nur einmal :kuss: 

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Ich kann dazu nur meine eigene Ansicht wiedergeben: ich habe das Gefühl, meinem Hund gegenüber zu größerer Sorgfalt verpflichtet zu sein als mir selbst gegenüber.

 

[...] Ein Hundeleben ist ja eh nur so kurz verglichen mit unserem, warum soll man da noch unnötig was von abknapsen. Ich denke auch, jeder möchte seinen Hund so lange wie nur möglich bei sich haben, deswegen gehen vielleicht so viele mit ihrem Hund in Sachen Ernährung und Gesundheit sorgfältiger um als mit sich selbst.

Schön gesagt!

Aber wenn man den Gedanken weiterdenkt, sollte man zu sich selbst doch auch furchtbar sorgfältig sein, wenn man das Leben liebt :D

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Aber wenn man den Gedanken weiterdenkt, sollte man zu sich selbst doch auch furchtbar sorgfältig sein, wenn man das Leben liebt :D
 

 

Jaaa, nuu, ich halte mich selber für robuster und widerstandsfähiger als den Hund :D Aber es stimmt trotzdem, wer am Leben hängt sollte sorgsam damit umgehen und vielleicht auch mal Mineralwasser statt Cola kaufen :D 

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Vor allem hat ein Hund m.E. ein Recht auf eine möglichst hohe Lebensqualität. Und die zu ermöglichen ist meine Aufgabe.

 

Beim Menschen hängt diese Lebensqualität nur bedingt mit der körperlichen Fitness zusammen: So lange das Gewicht (egal ob eher zu viel oder eher zu wenig) keine größeren gesundheitlichen Probleme macht, ist es für die Lebensqualität eher zweitrangig. Immerhin kann ich als Mensch ja auch Musik hören, mit Freunden quatschen, ins Kino gehen, Bücher lesen, mich in Foren austoben... :P  Kurz gesagt, es gibt für mich als Menschen eine Menge Möglichkeiten, mich erfüllend zu beschäftigen, die keine körperliche Fitness erfordern. Somit ist das Gewicht für die Lebensqualtität nicht notwendigerweise ausschlaggebend. (Kann natürlich sein, wenn ich eher der sportliche oder Naturtyp bin - muss aber nicht.)

 

Ganz anders beim Hund. Nahezu alles, was beim Hund eine gute Lebensqualität ausmacht, hat mit Bewegung zu tun. Schon die Kommunikation ist eine körperliche Sache, ebenso Erkundung. Spiel natürlich erst recht. Wie sehr das zusammenhängt, das kann wohl jeder bestätigen, der seinen Hund beispielsweise nach einer Verletzung oder OP mal eine zeitlang ruhig halten musste. So gesehen hängen beim Hund körperliche Fitness und Lebensqualität viel enger zusammen als beim Menschen. Was für mich ein klares Argument dafür ist, der Frage nach einem Gewicht, das eine unbeschwerte Beweglichkeit ermöglicht, beim Hund auch eine etwas andere Bedeutung zuzumessen als beim Menschen.

 

Zumal, da gehe ich mit einigen der hier geäußerten Meinungen durchaus konform: Wenn ich als Mensch mich entscheide, ein hohes Gewicht in Kauf zu nehmen, dann muss ich auch mögliche Folgen selbst ausbaden. Beim Hund dagegen habe ich eine Verantwortung übernommen, die Folgen meiner Fütterungsentscheidungen aber trägt der Hund. Auch unter diesem Aspekt nehme ich es bei meinem Hund genauer. (Ok, ich gestehe - ich selbst war ja auch schon ewig nicht mehr beim Arzt, während mein Hund...)

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Ganz anders beim Hund. Nahezu alles, was beim Hund eine gute Lebensqualität ausmacht, hat mit Bewegung zu tun. Schon die Kommunikation ist eine körperliche Sache, ebenso Erkundung. Spiel natürlich erst recht. Wie sehr das zusammenhängt, das kann wohl jeder bestätigen, der seinen Hund beispielsweise nach einer Verletzung oder OP mal eine zeitlang ruhig halten musste. So gesehen hängen beim Hund körperliche Fitness und Lebensqualität viel enger zusammen als beim Menschen. Was für mich ein klares Argument dafür ist, der Frage nach einem Gewicht, das eine unbeschwerte Beweglichkeit ermöglicht, beim Hund auch eine etwas andere Bedeutung zuzumessen als beim Menschen.
Findest du? Ich finde den Unterschied jetzt nicht so enorm und Dauerhunger ist auch nicht gerade förderlich für die Lebensqualität. Und lang nicht jedes Übergewicht bedingt Einschränkungen in der Beweglichkeit...beim Menschen ja auch nicht.

Vielleicht sollten wir mal Übergewicht definieren....hat wohl jeder ne andere Vorstellung von. 

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