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Hundeforum Der Hund
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Haben Hunde nicht das Recht dick zu sein?

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Ich sehe nicht den Vergleich zum Mensch. Wie schon gesagt wurde, können Hunde nicht auf die gleiche Weise selbst entscheiden, wieviel und was sie essen, sich bewegen, etc., und sie können sich auch keine Gedanken um ihr Gewicht und vll. noch Studien machen. Zumal ich mir ziemlich sicher bin, dass Studien bei Mensch und Hund da noch mal unterschiedlich aussehen, aber das mal beiseite gestellt, mag ich gar nicht diskutieren.

 

Wenn ich nun weiß, ab Gewicht x ist es für meinen Hund sehr wahrscheinlich ungesund, grade auch was HD etc. betrifft, ist es meine Verantwortung, ihn gesund zu halten, wie bei allem anderen auch. Das verletzt nicht die Gefühle meines Hundes, außer insofern, als er sicher gerne den halben Tag tolle Sachen fressen würde, aber das wäre nun wirklich bedenklich. ;) Und es schränkt ihn auch nicht in seiner Autonomie ein, jedenfalls nicht mehr als das, was ich sonst so alles entscheide.

 

Ausnahme wäre, wenn es einen medizinischen Grund gäbe, warum der Hund dicker ist, weiß gar nicht, was es da für Medikamente oder Krankheiten gibt beim Hund, wo sich das vll. schlecht vermeiden lässt oder sonstige Faktoren. (Insofern denke ich mir sicher auch nicht gleich "was ein schlechter Hundebesitzer", wenn der Hund dick ist. Ich weiß ja gar nicht, woran das evtl. liegt, könnte auch kürzlich übernommen sein oder sonst was.)

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DAs mit dem willensschwachen Dicken ist eben das was Fusselnase ganz am Anfang des Threads gemeint hat.

 

Ja, ganz genau, danke, Nebelfrei. Und es sind ja auch schon einige Vorurteile zusammengekommen. g075.gif Ich glaube, wenn ich nicht selbst seit 30 Jahren mit dem Thema zu tun hätte, hätte ich die auch. 

 

Aber glücklicherweise sprechen sich so einige Dinge langsam herum, ich hoffe, ich lebe noch 40 Jahre, um zu erfahren, was zu dem Thema noch alles herausgefunden wird. 

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Ja, ganz genau, danke, Nebelfrei. Und es sind ja auch schon einige Vorurteile zusammengekommen. g075.gif Ich glaube, wenn ich nicht selbst seit 30 Jahren mit dem Thema zu tun hätte, hätte ich die auch. 

 

Aber glücklicherweise sprechen sich so einige Dinge langsam herum, ich hoffe, ich lebe noch 40 Jahre, um zu erfahren, was zu dem Thema noch alles herausgefunden wird. 

 

Nur noch kurz zum Menschen-Thema: Was war denn vor den 30 Jahren? 

 

Liebe Leute, ich bin Raucherin,wenn auch keine starke Raucherin, aber ich rauche. Als ich schwanger wurde, konnte ich von einem Tag auf den anderen aufhören, denn jetzt war ich nicht mehr nur für mich selbst verantwortlich. Später habe ich wieder angefangen und ich weiß,wenn ich wirklich will,könnte ich aufhören und käme dann auch mit den "Entzugssymptomen" zurecht.

 

In dieser Hinsicht bin ich also derzeit auch willensschwach und bleibe in meiner Gewohnheit stecken.

 

Gewohnheiten zu verändern ist nun mal ein Kraftakt und beim Thema Essen ist das ja noch viel schwieriger. Dem Tabak könnte ich aus dem Weg gehen. Nahrungsmittel braucht man aber zum Leben und somit ist die Verführung riesig. Eine Gewohnheit kann es auch sein, bei Frust,Ärger, Langeweile zu essen/rauchen oder mit Nahrung ein seelisches Loch zu stopfen. 

 

Wie gesagt, ich verurteile das überhaupt nicht und natürlich gibt es eine genetische Veranlagung. Auch beim Hund:Emma mit ihren 47 cm würde mit 20 kg wahrscheinlich wie eine Tonne aussehen. Andere Hunde in der Größe sind ganz anders gebaut und die würden mit 9-10kg wie ein Hungerhaken aussehen.

 

Es geht hier - denke ich mal - doch darum, dass ein Hund enorm in die Breite geht und daran kann Mensch was tun - und in der Regel! kann Mensch das auch, wenn er selbst enorm in die Breite geht.

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Und genau das ist der Punkt, bei dem ich mein "nix-sagen" - x brauche. Nicht böse sein, Marion, aber das mag ich einfach nicht mehr diskutieren. Die meisten Menschen glauben fest daran, dass - wie du schreibst - man es in der Hand hat/hätte, wenn man nur wollte. Leider ist das nicht so einfach, und daran ändern auch zahlreiche Gegenbeispiele oder Vergleiche nichts. Aber meine Erfahrung ist, dass man da gegen eine Wand redet.

Abgesehen davon, dass das ein hochkomplexes Thema ist und man lange noch nicht alle Zusammenhänge kennt - und in viele verschiedene Richtungen forscht (äußerst interessant finde ich hierbei die Rolle von Darmbaktieren - für die, die das interessiert).

 

Um noch kurz deine Frage zu beantworten: Vor 30 Jahren habe ich meine erste Diät gemacht (damals noch normalgewichtig).

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Und Hunde werden auch diese Gründe haben....man übergeht sie nur und reduziert das Futter. 

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"Lebensfreude" ist für mich wirklich ein elementar wichtiger Faktor. Wenn die nicht vorhanden ist, dann stimmt was nicht und man sollte versuchen, etwas zu ändern. Ob man das kann, ist eine andere Frage.
Nun muss natürlich nicht jeder Hund (oder Mensch) permanent übersprudeln, aber man merkt ja, ob jemand am Leben Freude hat oder nicht.
 
Bei Feli ist es für mich momentan absolut zweitrangig, ob sie ein Kilo zuviel hat (als 10% des Normalgewichts) oder nicht. Sie soll möglichst wenig Angst/Stress haben und möglichst oft fröhlich sein können. Das ist unser primäres Ziel.
Das heißt, dass sie weniger spazierengehen muss, als sie eigentlich sollte - der Nachmittagsspaziergang fällt meistens aus. Und sie bekommt öfter mal was zum Ausschlecken - das liebt sie! Ich lasse immer einen kleinen Rest in den Joghurtbecher und Hummusschalen. Leckerlis zum Belohnen gibt es auch mehr als bei den Vorgängerhunden.
Wenn dann einer sagt:"Na, die könnte auch ein Kilo weniger haben!", dann kann er es gerne tun, aber ich kenne die Zusammenhänge und finde das gut und richtig so.
 
Mehr muss es allerdings auch nicht unbedingt werden.

25663470rp.jpg

Und ich glaube, ein klein wenig weniger ist es inzwischen auch schon wieder, sie läuft mittlerweile wieder etwas mehr. Aber wenn es jetzt im Winter wieder mehr wird - was soll´s! :)

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Das war ein halbes Jahr später - die Perspektive macht auch einiges aus. Hier hat sie gerade Schiss.

 

27072918fr.jpg
 

 

Jetzt im Winter wird sie bestimmt wieder etwas dicker sein. Ist nicht wichtig!

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Skrollan war ein Hund, der dazu geneigt hat, schnell zuzunehmen. Sie hat den Hundekeks quasi nur angeschaut :D Da sie Arthrose und HD hatte, habe ich schon versucht, ihr Gewicht zu regulieren. Nein nicht versucht - ich habe eingegriffen. Keine kleineren Mahlzeiten, Napf voll aber gestreckt mit Gurken und so was.  Trotzdem war sie nie ein Hungerhaken. Später als dann noch weitere Krankheiten dazu kamen, hat sie davon profitiert, daß sie nicht sooo schlank war. Sie hat dann mal recht rapide angenommen, hatte häufig Durchfälle etc. (wir haben es mal mit Cortison probiert). Jedenfalls war es gut, daß ein bißchen was zu zehren da war!

 

Zlavia ist immer schlank. Sie reguliert das selber. Sie hat Phasen, in denen sie permanent fressen will und jeden Krümel mitnimmt. Dann nimmt sie auch mal ein bißchen zu. Aber dann kommt wieder die Phase, in der sie oft einzelne Mahlzeiten komplett verweigert (ist beides hormonabhängig ;) ), dann kommt das Extrakilo wieder runter. Sie nimmt aber auch nicht so schnell zu. 

 

Das ist meiner Meinung nach absolut Typabhängig............. 

 

Und wie gesagt, es kommt auch daran man kann nicht jeden Hund mit gleichem Maß messen. Gleiche Größe, verschiedener Hundetyp, können 20 kg zu dünn oder schon dick sein.

 

Aber zum Glück gibt's nicht schon den Hunde-BMI, der alle verrückt macht  :lol:

 

 

Und manchmal denke ich, es würde mir vielleicht auch einfacher fallen, wenn mir einer ab und zu Mahlzeiten verabreicht und alles weitere an Versuchungen unerreichbar bleibt, ich reguliere mich nämlich selber auch nicht wirklich gut  :ph34r:  :D

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 Rolle von Darmbaktieren

 

 

OT: Sind das eigentlich Tiere? ^_^

 

Und ist es eigentlich möglich, einen Beitrag fehlerfrei zu schreiben? Herrje! :rolleyes:

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Leider habe ich den Artikel, den ich gesucht habe, nicht gefunden. Hier zwei, die auch etwas in diese Richtung erklärt. Das Fettgewebe als hormonaktives Organ.

http://www.jem-online.at/expertenbericht/fettgewebe-als-endokrines-organ-189.html

http://xn--darmgefhl-w9a.de/10-hormone-mit-denen-sich-dein-koerper-gegen-das-abnehmen-wehrt/

Es gibt eine Art, um dauerhaft abnehmen zu können. Mit dem vollständigen Verzicht auch Kohlehydrate. DA wird der Körper so manipuliert, dass es Fettgewebe abbaut. Solange man sich so ernährt. Nö, nichts für mich.

Für die meisten Menschen, die mal dick geworden sind ist es fast unmöglich, dauerhaft dünn zu werden und zu bleiben. Ausnahmen gibt es natürlich.

Ebenso kenne ich einige Frauen, die mit aller Macht versuchen etwas zuzunehmen, auch das ist je nach Mensch nicht einfach (obwohl ich das mit links schaffen würde).

Und dann gibt es zum Glück viele, die mehr oder weniger ums 'Normalgewicht' pendeln :) und nur zb nach Weihnachten sich etwas disziplinieren müssen.

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