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Hundeforum Der Hund
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Anabolika unterstützend zur Physiotherapie?

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Hola in die Runde.

Kurz zur Vorgeschichte:

der Graue hat neben durchtrittigen Gelenken auch noch eine schlechte Hüfte. Und auf einer Seite schlechter als auf der anderen.

Zusätzlich ist er ist hinten überbaut.

Alles zusammen hat sich in einem Hüftschiefstand ausgewirkt, was zu ziemlich heftigen Rückemschmerzen führte.

Durch die Schmerzen (und sein eher mäßiges Temperament) ist er an der Hinterhand eher schlecht bemuskelt.

Auch nicht gerade förderlich im Kampf gegen die Schmerzen.

Am Sonntag hatten der Dicke und ich das Vergnügen bei einem Physiotherapeuten Workshop zugegen zu sein.

Der Dicke durfte als "Opfer" her halten und war ob seiner Baustellen sehr interessant für die Physios.

In der Nachbesprechung mit der Seminarleiterin wurde seine Großbaustelle durchgegangen.

Als Fazit gab es einen Fahrplan, wie man diesen Hund weiter behandeln würde (schmerzfrei bekommen, entspannen, "gerade richten")

Die Referentin erzählte von ihrer Erfahrung mit Frühkastraten (zu denen meiner leider zählt), dass diese oft ein Problem mit dem Muskelaufbau hätten.

Dass es schwieriger wäre Musklen aufzubauen und dass auch trotz Training diese oftmals nicht über ein gewisses Maß an Muskulatur hinaus kämen.

In einem solchen Fall, wenn zu wenig Muskeln da sind um die Struktur zu stützen, würde sie zu einer Gabe von Anabolika raten.

Meine Frage, hat hier jemand Erfahrungen selbst/im Bekanntenkreis damit?

Natürlich nur im Zusammenspiel mit der Physiotherapie.

Wie sieht es mit Langzeiterfolgen aus?

Das Zeug wird ja nur über einen gewissen Zeitraum gegeben. Und dann? Bauen sich die Muskeln wieder ab?

Oder bleiben sie erhalten?

Wie sieht es mit Nebenwirkungen aus?

Gab es bei euch welche?

Hat sich der Hund im Verhalten vielleicht verändert, dauerhaft oder nur temporär?

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Ich kenne nur eine Hündin, die 1x , max. 2x Anabolika bekommen hat.

Kann gerne mal nachfragen, wie das bei denen war.

 

Für Butschi stand eine Gabe damals auch im Raum, ich habe mich dann aber dagegen entschieden.

 

 

Edit: Das Problem mit der Muskulatur kann übrigens alle Kastraten betreffen,

bei Frühkastraten aber mehr, denke ich.

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Ja, das wäre klasse wenn du da nachfragen könntest :)

Was waren deine Gründe sich dagegen zu entscheiden?

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Bitte auch mein Edit beachten ;)

 

Ich frage mal.

 

Die Gründe? Naja, die Nebenwirkungen und ich wollte es dann doch gerne erstmal anderweitig probieren.

Und ich meine auch, dass es tatsächlich so ist, dass die Muskeln sich dann wieder abbauen, sofern der Aufbau rein darüber erfolgte.

 

Bei besagter Hündin musste es nur wenige Male gegegben werden, da die Probleme aufgrund einer doppelten Kreuzband-OP entstanden waren.

Nachdem alles "ausgestanden" war, konnte sie ja irgendwann wieder durch normales Traning Muskeln aufbauen.

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Meine physio für Joss ist nächste Woche wieder da, sie hat genau das Thema auch schon mal angesprochen. Kann sie gerne fragen :)

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Soweit ich weiß darf es nicht mehr angewand werden

 

Der Hund einer Bekannten hat es nach einer Op bekommen

Erstmal wird es 2 - 2 x alle 4 Wochen und danach erst wieder nach 3 Monaten gespritzt werden

Nebenwirkungen gab es keine

 

In der Zeit sollen die Hunde wieder ihre Muskelatur aufbauen unterstützt dadurch das man noch Eiweißhaltig füttert

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