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Hundeforum Der Hund
Kristina89

Gerade überfordert mit meinem Hund

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Ich hab mich jetzt doch mal hingesetzt und nutze die Zeit um es jetzt schon zu erzählen.

Sie hat sich wirklich Zeit genommen um uns kennenzulernen, wir saßen erst bei mir im Wohnzimmer und ich hab ihr in aller Ruhe erzählt wie es so läuft, sie hat zwischendurch immer ein paar Fragen gestellt aber erst einmal nur zugehört.

Dann haben wir uns aufgemacht und sind spazieren gegangen. Da ich nur das Brustgeschirr nutze hat sie mir den Tipp gegeben ein Halsband zu nutzen um die Leinenführigkeit zu üben. Gesagt getan. Nach wirklich knapp 5min ging er viel entspannter an der Leine. Er hat das echt so gut gemacht. Anfangs gezogen und dann meinte sie ich solle einfach mal die Richtung wechseln, haben wir dann ein paarmal gemacht und prompt ging er entspannt neben mir. Sie hatte gesagt wenn er mal "frei läuft"..Also an der Leine aber mal mehr zeit zum schnüffeln usw hat kann ich ruhig von Halsband auf geschirr wechseln,hoffe ihr versteht was ich meine.

Und nach kurzer Zeit kam auch eine Joggerin. Da ich schon ein Abbruchsignal habe, was mir vorher gar nicht so bewusst war^^ haben wir das auch direkt getestet. Er hat die joggerin von weitem erspäht und fing an sie zu fixieren (nicht aggressiv)...Ich hab dann "hey" gesagt und er wurd quasi durch die Situation gefüttert. Später kam es auch zu Hundebegegnungen, da haben wir das gleiche gemacht. Natürlich sind die Hunbegegnugen noch viel schwieriger aber auch das ging. Sie meinte wenn es mal nicht geht das ich ihn durch die Situation füttern kann(achso vorher ein kommando geben,also sitz,das kann er ja bereits,)...zb wenn einer unerwartet um die ecke kommt,soll ich mir einfach ein Ziel vor Augen halten und weitergehen..Kann es jetzt schwer beschreiben^^ das mit dem Kommando Sitz und durchfüttern meine ich jetzt auch wenn uns einer entgegen kommt..Nicht wenn von weiter weg eine kommt und wir sowieso in eine andere Richtung gehen...Also ganz grob gesagt einfach solche unangenehmen Situationen für ihn positiv verknüpfen..Oder nennt man das gegenkonditionieren?

Achja und sie hatte gesagt wenn er nach solchen Begegnungen so aufgeregt ist soll ich mich ruhig etwas zu ihm hocken und ihn an meine Seite nehmen und warten bis er sich etwas beruhigt hat.

So das ist gerade alles was mir einfällt. Falls es sehr unverständlich geschrieben ist entschuldige ich mich schon einmal, aber fragt ruhig und sagt mir eure Meinung

Ich hab jetzt einen neuen Termin in 2 Wochen. Ich hab ihr gesagt ich wollte das zu Anfang mal 2 Wochen allein ausprobieren.

Und sie meinte er ist eigtl gar nicht so gestresst sondern einfach normal aufmerksam und man merkt ihm einfach an das vieles für ihn neu ist. Aber er ist nicht verängstigt oder so.

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Das klingt ja gut!  Weiter so! :)

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es passt vieleicht nicht ganz, aber irgendiwe ja doch. auf jeden fall will ichs mal erzählen, vieleicht nutzt es ja einem von euch.

bei uns vor dem haus ist im sommer immer ein schäfer um die wiesen abzugrasen. er hat 2 hunde dabei die den job faszinierend virtous machen. ich setz mich of ans fenster und hab nen riesen spass dabei denen stundenlang zuzusehen.

 

irgendwann bin ich mal zu dem schäfer hin und wir haben uns über hunde unterhalten. seine beiden sind auch hütehund mischlinge, keine reinrassigen tiere.

ich hab ihn gefragt ob er vieleicht nen tip für mich hat, ob er etwas anderes macht, als viele andere die privat hunde halten.

 

3 dinge hat er mir genannt:

 

- keine leckerlis zur belohnung. ernstgemeintes, für den hund fühlbares lob, wenn er etwas gut macht sei besser

- dem hund zuhause, gleich nach dem gassi, das halsband ausziehen. das "entlässt" ihn aus seinen, menschengegebenen oder selbsternannten, aufgaben.

- nicht , wie weit verbreitet und gut gemeint, mit der flachen hand auf die seite "klopfen" oder die schenkel, den rücken. streicheln ja, klopfen nein, auch wenns zärtlich   gemeint ist. das irriert viele hunde und sie können esnicht werten. ist es lob? ist es sogar "ermahnung"?

 

ich mache es seither so (leckerli schon vorher nicht, zumindest nicht um zu belohnen) und mein süßer ist zuhause tatsächlich fühlbar ruhiger geworden, seit ich ihm konsequent, gleich nach dem gassi, das halsband zuhause ausziehe.

 

vieleicht auch das mal ausprobieren, schaden kanns ja nix ;O)

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Ich benutze im Alltag auch keine Leckerli und versuche mit der Stimme zu loben. Am Anfang habe ich jedoch so eine Hundeleberwursttube benutzt, um richtiges Verhalten ganz deutlich positiv zu belegen. Das hat gut funktioniert. Zum Eingewöhnen quasi.  Dann jedoch wurde mir die Fixierung der Hunde auf die Belohnung, wenn sie eigentlich frei sein durften und machen sollten, was sie wollen, zu unangenehm. Immer nur der Blick zu meiner Hand ob ich nicht doch.......

Also habe ich später die Leckerlis weggelassen.

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Kristina, das klingt doch alles sehr gut. Übe fleissig weiter!

 

Diggerundmicha, wegen Belohnungsleckerlis gehen die Meinungen auseinander. Meine bekamen sie bisher und bekommen sie auch weiterhin, wenns was zu belohnen gibt.

Halsband oder Geschirr mache ich sowieso schon immer gleich nach dem Gassi ab. Ich habe von einem Hund gehört, der mit dem Halsband zur Türklinke hochsprang, als die Leute nicht zuhause waren,  hängen blieb und sich so erhängte.

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Ja das mit den leckerlies hab ich falsch ausgedrückt, immer soll er die auch nicht bekommen..grad beim ranrufwn üben nur zwischendurch, aber bei diesen kritischen Situationen eben "um sie zu überstehen",mal ganz krass ausgedrückt. Grad waren wir spazieren und im fressnapf, beide Male gab es hundebegegnungen und die konnten wir so schon dieses mal ohne großes gelänge händeln. Ich hab gemerkt das ich ihn in solchen Situationen mit dem Halsband viel besser führen kann. Denke das spielt dabei auch eine große rolle.

Halsband habe ich bisher in der wohnung tatsächlich nicht immer abgemacht...Das werd ich aber mal jetzt einführen, danke für den Tipp :)

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@julchen

 

da hast du natürlich auch recht, es funktioniert ja beides sehr gut. ich hab auf leckerlies verzichtet um ihn nicht an kulinarische "bestechung" zu gewöhnen. ich lasse auch nicht zu das er von anderen etwas nimmt.  leider laufen da draussen auch menschen rum die hunden nichts gutes wollen. deshalb ist die futteraufnahme, wie auch immer es daherkommt, eine heilige kuh für mich ;O)))

 

@kristina

ja probier das auf jeden fall mal und wenn du magst gib mal rückmeldung, so in etwa 8-10 wochen, ob sich tatsächlich auch bei dir was tut

 

halsband ist sehr gut zum führen und erziehen. wenn wir richtig in die stadt gehen, fussgängerzone, viele menschen, nehme ich beides. norweger geschirr um ihn nah bei mit zu halten, das halsband mit 2ter, kurzer leine um auch den kopf korigieren zu können. mein süßer ist zwar nicht groß, aber er hat 25kg und wenn ders wissen will hab ich ja ne tobende getränkekiste an der leine ;O)))

 

das geschirr ist super zum radfahren, mit flexleine am rad montiert, da nutze ich das halsband gar nicht. er trägt es zwar, aber nicht in funktion

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diggerundmicha, von anderen Leuten dürfen meine auch nichts annehmen, ausser es sind welche, die mit uns Gassi gehen

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Das liest sich wirklich toll und es freut mich das sich schon kleine Erfolge eingestellt haben :)

 

Mit Leckerlis belohne ich auch nach wie vor, aber eben auch nicht jedes mal. Es ist aber auch von Hund zu Hund untererschiedlich.

Meiner ist halt sehr verfressen, daher klappt belohnen mit Leckereien sehr sehr gut. Aber es geht auch nur mit Loben vom Stimme und Streicheln.

Ich mache eine gesunde Mischung aus beiden.

Andere Hunde kann man wiederrum mit Spielzeug belohnen. Bei meinem Hund würde das nicht gehen, da er kaum spielt mit Ball oder ähnlichem.

Wir nutzen nur Geschirr und das lege  ich auch jedes mal nach dem Gassigang ab. Ich ziehe ja auch meine Schuhe und Jacke aus :D

Ich denke, dass es ohne einfach viel bequemer mit ihm ist und so kann er auch einfach auseinander halten: Geschirr um=Gassi gehen. Geschirr ab = entspannen.

Ich lasse es nur um, wenn ich weiß das wir eh gleich nochmal weg gehen/fahren.

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Ich denke auch, daß man die Art der Belohnung dem Hund anpassen muss  :)

 

Zugegeben, ich war früher bei den vorherigen Hunden auch gegen Einsatz von Leckerli, habe aber jetzt eine Hündin (auch aus dem TS übernommen), bei der es die beste (bis einzige) Möglichkeit gewesen ist (kombiniert mit Markertraining - was ich zuvor auch nie genutzt habe), sie aus gewissen Verhaltensmustern rauszubekommen (starke Unsicherheit die sich in heftigem schiessen gegen alles gezeigt hat - nicht ansprechbar...........). Den Marker (Klicker) habe ich nur eine gewisse Zeit genutzt, ich brauche ihn nicht mehr und Leckerlis gibt es auch nicht mehr in jeder Situation.

 

Zum Trainer - ich finde es gut, da frühzeitig drauf schauen zu lassen. Kleine Korrekturen oder Tipps (am Mensch ;) ) schaden da nicht, nur mit allzu anstrengendem oder fordernden Training würde ich auch warten, bis Hund besser angekommen ist!

 

Und ja - ich ziehe meinem Hund auch immer gleich das Halsband oder Geschirr aus - das Hund das gefällt sehe ich schon daran, daß sich erstmal kurz geschüttelt und entspannt weiter rein gegangen wird  :D

 

Das wird schon  :) Ich hatte auch Tage, da war ich der Verzweiflung nahe aber die gehen vorbei! Erwarte einfach nicht zu schnell zu viel und freue dich auch über kleine Erfolge......

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