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Hundeforum Der Hund
Mark

Was haltet ihr von einem Arzt, der sowas propagiert

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Unser voriger Hausarzt war einer, dem sehr viele dieser Punkte selbstverständlich waren. Er nahm sich Zeit, er hörte zu und hat auch die psychische und familiäre Situation bei seinen Behandlungen berücksichtigt, bei Untersuchungen hat er erst einmal all seine Sinne eingebracht - Hören, Sehen, Riechen und Tasten. Erst, wenn er das alles gemacht hatte, nahm er die Laborwerte dazu.

Vor allem fühlte man sich wirklich ernst genommen und verstanden.

 

Leider lebt er nicht mehr.

 

Unseren jetzigen Hausarzt kann man eigentlich in der Pfeife rauchen.

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Mir wäre das mit den Sinnen. z. Bsp. gar nichts.

Lieber Labor machen und Werte schwarz auf weiss haben.

Ich mag es auch nicht, so sensibel und mit Samthandschuhen angefasst/angeredet zu werden.

Klartext. Ohne Schnörkel. Nicht so emotional. Das is mir lieber.

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Es wäre schon schön "seinen Arzt" zu finden,der wirklich Tiere mag und ihnen auch helfen WILL...

Meist geht es ums Geld... Die Kriterien die du da aufführst sind so "Naja"...

Das macht keinen guten Arzt aus

Ein guter Arzt würde für mich sein,dass er hinterfragt...Was war in der Vergangenheit? Nahrung? Tagesablauf?

Mir wird auch immer mehr bewussst wie Tierärzte ihr Geld machen

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Ich finde alle 10 Punkte wichtig und gut und gerade 10 ist enorm wichtig, vor allem bei schweren Erkrankungen, vorausgesetzt, es gibt wirklich Hoffnung. Und falls nicht, dann fehlt noch, dass er es einfühlsam rüberbringt und den Patienten nicht mit der Tatsache umhaut und dann im Regen stehen läss, sprich es braucht ein Paliativkonzept. Übrigens sind gerade die Patienten, die immer besonders cool tun und meinen, keine psychischen Streicheleinheiten zu brauchen, ganz besonders schwierige Patienten. Die Psyche ist nicht trennbar. Natürlich muss er emphatisch sein und sich auf den einzelnen Patienten einstellen. Abgesehen davon braucht man bei Schnupfen wirklich keine umfassende Betreuung, aber wenn es z.B.ein BAndscheibenvorfall ist, kann das schon ganz anders aussehen und erst recht bei lebensbedrohlichen Erkrankungen.

 

Mir fehlt auch, dass man z.B. bei Schmerzen nicht nur zu Schmerztabletten greift, da gibt es mittlerweile auch sehr viele Möglichkeiten, die kaum genutzt werden. Bei Schlafproblemen, den Ursachen auf den Grund geht, statt Schlaftabletten zuverschreiben, etc.

 

Außerdem sollte er auch auf die Wünsche des Patienten eingehen, z.B. conservative Behandlung oder OP, oder OP-Technik, großer Bauchschnitt oder Invasiv etc.

 

Und leider hab ich einen solchen Arzt, wie ich ihn mir wünsche, noch nicht kennengelernt.

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Ähm, es geht um Allgemeinmediziner nicht um Tierärzte, oder?

Tja, wäre nicht schlecht, wenn ein Arzt alle Punkte erfüllen könnte, aber ich glaube nicht, dass sich eine Allgemein Praxis diesen "Luxus" finanziell leisten kann, leider.

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Ich mag Ärzte die sich kurz fassen und zum Punkt kommen.

Bei meinem FA der alle drei Schwangerschaften begleitete war ich zb sehr begeistert.

Er hatte eine sehr intelligente ,trockene Art.

Mein Neurologe der mich nach der HB engmaschig betreute konnte das auch gut.

Wir haben uns 3 Jahre "gestritten "das ich unbedingt nochmal in Kur geh...irgendwelche Therapien fortführen :)

Er hat einfach akzeptiert irgendwann, das ich nicht will .Solange ich gute Fortschritte mache war es OK.

Ich fühle mich von Ärzten eher bedrängt die viel reden.

Geh ich zu zum Orthopäden,brauch ich keine Psychoanalyse.

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Als ich für die OP im KH war, herrschte dort auf Station ein eher kühles Klima. Alles genau nach Ablauf. Man gab quasi mit dem check-in seinen Namen ab und war nur noch die Nummer auf der Akte. Das tat mir leid für die vor allem älteren Patienten. Die haben da zum Teil unter der Distanzierheit gelitten und hätten mehr Aufmerksamkeit gebraucht.

Ich selbst fand es gut so. Ich war nicht zum reden da und wollte auch keine Freunde finden. Ich wollte nicht mal wissen, wie das mit der Hüfte gemacht wird. Auch den anderen Papierkram nur unterschrieben. Ich wollte nur nichts zur Beruhigung. Ich war eh nicht aufgeregt. Zu keinem Zeitpunkt.

Ich hatte da 0 Probleme. Weder mit dem Personal, noch mit den Ärzten.

Wenn ich sonst krank bin, will ich entsprechende Medikamente und gut is. Keinen alternativen Kram und kein Gerede.

"Hallo. Grippe?"

***Untersuchung****

"Ja. Antibiotikum."

"Danke. Schönen Tag noch."

"Tschüss."

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Dass unser alter Hausarzt einfühlsam und gründlich war, hieß nicht, dass er rumgelabert hat. Er war deutlich und hat auch mal Tacheles geredet.

Aber die Patienten waren nie eine Nummer.

Ich vermisse ihn sehr.

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Ich habe die Liste gerade nochmal im Kopf mit meinen Tierärzten abgeglichen, nachdem mein Hausarzt 0 von 10 möglichen Punkten bekommen hat.

Meine Tierärzte schneiden da richtig richtig gut ab ... Allerdings fällt mir auf, da fehlt was auf der Liste: nämlich eine richtig gute Ausbildung und insgesamt sehr gutes Fachwissen.

DAS fehlt meinen Tierärzten nämlich (meinem Hausarzt auch) ... und da nützt mir auch ihre Geduld und die Bereitschaft, sich zu belesen und Fachärzte hinzuzuziehen etc. dann irgendwie nur auf dem Nebenschauplatz.

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Geh ich zu zum Orthopäden,brauch ich keine Psychoanalyse.

 

Wenn ich zum Orthopäden gehe, brauche ich Hilfe, weil ich Schmerzen habe. Und bisher habe ich leider die Erfahrung gemacht, dass sich diese Ärzte gerne auf einen Haufen Röntgenbilder verlassen (bin privat versichichert), aber die Ursache für die Schmerzen trotzdem nicht ergründeten.

Der Pyhsiotherapeut hingegen verließ sich auf das, was ich ihm erzählte und vor allem auf seine Augen und Hände, und er hat mir immer geholfen.

Ähnlich erging es mir mit meinem Fersensporn. Der Orthopäde brauchte Röntgenbilder, der Orthopädieschuhtechniker, der Fußanalysen druchführt und Einlagen anfertigt, brauchte nur wenige  Handgriffe um die genaue Stelle zu finden.

 

Ich fühle mich von Ärzten eher bedrängt die viel reden.

 

Viel reden ist ja auch nicht gutes Zuhören. Ein Arzt, der wirklich zuhört und genau hinschat, ist ja darum kein Schwätzer. :)

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