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Hundeforum Der Hund
Mark

Was haltet ihr von einem Arzt, der sowas propagiert

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Als ich für die OP im KH war, herrschte dort auf Station ein eher kühles Klima. Alles genau nach Ablauf. Man gab quasi mit dem check-in seinen Namen ab und war nur noch die Nummer auf der Akte. Das tat mir leid für die vor allem älteren Patienten. Die haben da zum Teil unter der Distanzierheit gelitten und hätten mehr Aufmerksamkeit gebraucht.

Ich selbst fand es gut so. Ich war nicht zum reden da und wollte auch keine Freunde finden. Ich wollte nicht mal wissen, wie das mit der Hüfte gemacht wird. Auch den anderen Papierkram nur unterschrieben. Ich wollte nur nichts zur Beruhigung. Ich war eh nicht aufgeregt. Zu keinem Zeitpunkt.

Ich hatte da 0 Probleme. Weder mit dem Personal, noch mit den Ärzten.

Wenn ich sonst krank bin, will ich entsprechende Medikamente und gut is. Keinen alternativen Kram und kein Gerede.

"Hallo. Grippe?"

***Untersuchung****

"Ja. Antibiotikum."

"Danke. Schönen Tag noch."

"Tschüss."

 

 

Wenn sie einen dann nicht wegen der falschen Nummer zur Magenspiegelung schicken wollen, obwohl du im KH schon gefrühstückt hast und eigentlich entlassen werden solltest.... OH man ist mir der Angstschweiß gekommen damals "Aber Sie haben das doch gestern Abend unterschrieben!" :D

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Außer zum Zahnarzt gehe ich persönlich nicht zum Arzt. Meine beiden Tierärzte aus Berlin sind jede auf ihre Art ähnlich wie von dir beschrieben. Die Leipziger TÄ haben keinerlei Übereinstimmung mit den Punkten. Unser alter Familienhausarzt war toll, alte Schule, aber er ist leider gestorben.

 

Ein guter Arzt hat für mich eine Mischung aus professioneller Fachkompetenz und psychologischem Einfühlungsvermögen.

Leider kenne ich auch sehr viele Ärzte, die entweder nur das eine oder das andere Kriterium erfüllen. Oder gar keines.

 

Das letzte Mal ging ich vor Jahren mit einem Bandscheibenproblem in  die Uniklinik. Konnte nicht mehr sitzen ( ganz schlecht in meinem Beruf). Der junge Assistenzarzt nahm sich genau sechs Minuten Zeit, machte ein bisschen rum und verschrieb starke Schmerzmittel. So ging ich wieder nach hause und entdeckte Yoga. Und war mein Problem nach ein paar Wochen los.

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Punkt 11: Kostet leider 150 Euro pro Konsultation! ;)

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Ich habe mir vor 7Jahren den Ellenbogen gebrochen (Reitunfall) vor 5 Jahren die Hirnblutung, vor 3 Jahren LW gebrochen ...

Die Ärzte sollen ihren Job machen ,dann bin ich zufrieden:)

Ich unterhalte mich zB Nachts unheimlich gerne mit dem Personal .

Aber wir müssen darüber nicht streiten ,schlussendlich sind jedem andere Dinge wichtig.

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Wenn sie einen dann nicht wegen der falschen Nummer zur Magenspiegelung schicken wollen, obwohl du im KH schon gefrühstückt hast und eigentlich entlassen werden solltest.... OH man ist mir der Angstschweiß gekommen damals "Aber Sie haben das doch gestern Abend unterschrieben!" :D

 

Ja, das wäre eher blöd :D

 

Aber ich hab tatsächlich, trotz diverser chronischer Krankheiten, kaum negative Erfahrungen mit Ärzten.

Die, die ich regelmäßig besuchen muss(te), zu denen ich hab ein gutes Verhältnis.

Bei den anderen notwendigen Besuchen/Untersuchungen/Behandlungen  - mache ich halt wie mir geheißen und gut ist.

 

Aber ich tue ja auch als eine von Wenigen bei Tierärzten nicht so, als wüsste ich alles besser und die könnten eh nichts.  B)

Also dieses offensichtliche Misstrauen, mit dem ein nicht geringer Teil schon in eine Praxis geht. 

Hab ich nicht.

 

Das einzige mal, dass ich irgendwo weg musste und gar nicht klar kam, war wegen Reden bei einer Psychologin :D

Ich wollte das wirklich versuchen, zur Traumabewältigung. War also mein eigener Wunsch.

Das war ne echt dumme Idee.

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Ja, das wäre eher blöd :D

 

Aber ich hab tatsächlich, trotz diverser chronischer Krankheiten, kaum negative Erfahrungen mit Ärzten.

Die, die ich regelmäßig besuchen muss(te), zu denen ich hab ein gutes Verhältnis.

Bei den anderen notwendigen Besuchen/Untersuchungen/Behandlungen  - mache ich halt wie mir geheißen und gut ist.

 

Aber ich tue ja auch als eine von Wenigen bei Tierärzten nicht so, als wüsste ich alles besser und die könnten eh nichts.  B)

Also dieses offensichtliche Misstrauen, mit dem ein nicht geringer Teil schon in eine Praxis geht. 

Hab ich nicht.

 

Das einzige mal, dass ich irgendwo weg musste und gar nicht klar kam, war wegen Reden bei einer Psychologin :D

Ich wollte das wirklich versuchen, zur Traumabewältigung. War also mein eigener Wunsch.

Das war ne echt dumme Idee.

 

Ja, ich hab mich darüber nun auch nicht echauffiert oder so, ich hab nur für mich persönlich das P in den Augen bekommen und direkt rausgehauen "aber ich hab schon etwas gegessen!!!!", was bei allen Beteiligten (zwei Leute um mein Bett zu schieben, eine Krankenschwester, ein Arzt) als Reaktion nur ein enttäuschtes "ooooh" hervorbrachte.

 

 

Ich kann dein Geschriebenes nachvollziehen und mir geht es auch ganz ähnlich. Ich hatte mit Ärzten nie ein großes Problem, habe mich immer gut mit denen verstanden. Aber ich bin auch noch recht jung mit knapp 30 ohne chronische Erkrankungen, aber schon viele Untersuchungen aufgrund Migräne ^^. Ich kann es nur persönlich nicht leiden, wenn einer mir doofe Sprüche an den Kopf wirkt aufgrund eigener schlechter Laune oder Ähnliches. Dann kann es wirklich sein, dass ich den Arzt einfach nicht mehr leiden kann.

 

 

Ich hatte vor einigen Jahren auch einen Anflug von "die können doch eh nichts" (vor allem bei Tierärzten), der allerdings wieder verflogen ist. Ich informiere mich schon noch selbst, aber seit ich in einer Akademiker Familie bin, muss ich echt sagen, dass ich darüber einfach anders denke und nicht mehr misstrauisch bin, sondern auf das Wissen und die Erfahrungen vertraue, wo "Otto-Normal-Verbraucher" auch einfach gar nicht diesen umfangreichen Zugang zu hat.

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Zu Punkt 10. Richtig Panik habe ich mal bekommen, als der Arzt nach der Konsultation zurückkam und sagt: "Wir kriegen das schon in den Griff".

Alles in allem finde ich die Punkte ja schon nett, aber warum soll eine Arzt nicht sagen, dass etwas unnötig ist, wenn es das ist? Ein Plauderstündchen möchte ich auch nocht mit dem Hausarzt, und wie sollte das überhaupt gehen, wo es sowieso zuwenig Hausärzte hat und wer möchte mehr Krankenkassebeiträge zahlen?

Die Liste könnte man aber als Vorlage für eine Landarzt-TV-Serie nehmen.

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Der gute Arzt ...

 

  1. Er nimmt sich - im Rahmen des Möglichen - ausreichend Zeit für seine Patienten, fertigt sie nicht mit ein paar Fachausdrücken und einem Rezept ab.
  2. Er spricht mit seinen Patienten, hört ihnen zu ...
  3. Er berührt den Patienten mit seinen Händen - Abtasten gehört immer noch zur Medizin.
  4. Er tut nicht so, als sei er allwissend. Er informiert sich - auch im Beisein des Patienten - im Internet oder nimmt Kontakt mit einem Facharzt auf, an den er den Patienten überweist wenn es notwendig ist.
  5. Er redet einem Patienten bisher verordnete, gewohnte Medikamente nicht aus - es sei denn, es gibt ein wirklich besseres.
  6. Er kümmert sich nicht nur um die Krankheit, sondern vor allem um die Gesundheit des Patienten. Gibt Tipps zur Prävention und fördert Selbstheilungskräfte.
  7. Er benennt zusätzliche Informationsquellen und weist auf Selbsthilfegruppen hin, die seine Patienten befähigen selbst aktiv zu werden.
  8. Er sagt nicht: Vitamintabletten werden nicht gebraucht.
  9. Er beachtet nicht nur die äußeren Symptome, sondern berücksichtigt auch die seelische Situation seiner Patienten und deren soziales Umfeld.
  10. Er macht Hoffnung.

zu 1. Ja natürlich. Allerdings sollte der Arzt immer Fragen wie viel man wissen will und in welcher Form. Wenn man selbst medizinisch etwas vorgebildet ist, möchte man es schon genau wissen - mit den dazugehörigen Fachbegriffen.

2. Ja

3. Bitte nur wenn es notwendig ist. wenn ich eine Erkältung habe oder etwas am Auge muss mich kein Arzt abtasten. betatschen von Fremden mag ich nicht sonderlich ;-) mein Hausarzt gibt auch niemandem die Hand wegen der Infektionsgefahr gerade zur Erkältungszeit. 

4. Überweisen und sich schlau machen: IMMER. SEHR WICHTIGER PUNKT!! Aber im Inet im Beisein des Patienten zu recherchieren finde ich jetzt nun wirklich nicht professionell...

5. richtig, aber er prüft sie ob sie noch notwendig sind und nach besserern Alternativen.

6. ja

7. ja

8 ähm sondern? Unbeding künstliche Vitamine nehmen? Vielleich wäre eine Ernährungsberatung besser. Vitamine und andere Zusätze sollten nur verschrieben werden und empfohlen werden wenn ein Mangel vorliegt. Dann kann natürlich auch zu künstlichen Alternativen geraten werden

9. richtig

10Jein. Ernimmt seinen Patienten ernst und verschaukelt ihn nicht. Würde mir jemand z.B. bei einer tödlichen Krankheit im Endstatium Hoffnung machen würde ich mir einfach nur verarscht vorkommen. Er sollte da auf den Patienten gucken was er sich wünscht. Will der Patient nicht sehen dass er stirbt, mitspielen. Wenn es der Patient akzeptiert, auf Augenhöhe beraten. Z.B. Hosptize und palliativ med. Möglichkeiten.

 

Das allerwichtigste gfehlt mir aber. Er verfügt über eine gute Fachkompetenz und bildet sich regelmäßig weiter. Das sollte doch wohl der wichtigste Punkt sein.

 

Ich z.B. stehe überhaupt nicht auf "einfühlsame" Ärzte. Ich mag es nicht mich groß mit meinem Arzt zu unterhalten, ich bin auch kein Smalltalk fan. ich sehen  meinen Arzt als Dienstleister den ich buche. Nicht als Freund oder Gesprächspartner. Das ich mit meinem Hausarzt auch privat befreundet bin weil sich meine Eltern und er schon viele Jahre privat kennen, ist eine andere Sache. Ich möchte dass mein Arzt fachlich gut ist, überweist wenn er nicht weiter weist. Dann kann er auch gerne menschlich ne Niete sein.

Mein HNO Arzt ist vor ein paar Jahren in Rente gegangen und er war ein sehr guter Arzt. Allerdings absolut wortkarg und nicht zimperlich. Viele konnten nicht mit ihm, wir haben uns super verstanden  :D  Und er hat mir sehr gut mit meinen Nebenhöhlenproblemen geholfen. Mit ihm Kaffe trinken wäre ich aber nicht gegangen.

Mark
Charakterzahl (2)

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Könnte mir jemand Tipps geben, wie ich SO EINEN finden würde?

 

Hier in der Rhein-Main-Kante sind (die mir bekannten) Ärzte sooooooo "satt" - die suchen sich Rosinen aus, "verjagen" unerwünschte (aufwendige z. B. Tumorpatienten) und sind derartig persönlich angreifend ;-( Übel ... Auch mein aktuell 3. Hausarzt wird mich nie wieder sehen ... nach der letzten "Diskussion" hätte ich ihn am liebsten er...en.

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