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Hundeforum Der Hund
limon

Wie soll man reagieren beim Anbellen von Kindern

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Hallo, mein 7-Monate alter Rüde hat osnst Angst vor nichts, geht zu allen Fremden die sich über ihn freuen und lässt sich von ihnen streicheln... nur bei Kindern will er jedes mal sehr unruhig und bellt sie an, will hinterher rennen, edoch wenn sie zu nah sind hat er Angst und renn weg. Sein Bellen als Aufforderung zum Spiel kenne ich, das ist es nicht in dem Fall. Wenn er Kinder sieht kann man ihn gar nicht mehr ablenken.

Als er noch Welpe war war das nicht so schlimm. Er hatte schom beim Züchter Kontakt zu Kindern und dann bei mir selten, aber am Anfang war es trotzdem kein Problem. Jetzt ist es mir sehr unangenehm wenn wir unterwegs sind. Ich nehme ihn dann immer an der Leine, trotzdem finden das die Kinder nicht Lustig und die Eltern noch weniger wenn der Hund ein paar Meter von ihnen entfernt wie wild an der Leine zieht und bellt.

Wie soll ich dann reagieren? Weiter gehen? Das mache ich meistens, als ob da nichts ist, aber ich muss schon den Hund quasi hinter mir ziehen während er bellt (irgendwie nicht so toll). Den Hund ansprechen habe ich probiert aber er hört in dem Moment gar nicht. Leider kenne ich keine Kinder so gut, dass irgendwie mit Ihnen trainieren kann.

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Ich würde erstmal versuchen, dem Hund ausreichend Abstand zu gônnen, ausweichen, Strassenseite wechseln, Bogen laufen. Dabei möglichst locker bleiben und nicht die Kinder fixieren, bleib mit deiner Aufmerksamkeit beim Hund.

Dann vielleicht mal in Ruhe auf eine Bank sitzen und ein leckeres Brötchen teilen, wo ihr Kinder begucken könnt, mit Abstand natürlich, so dass es dem Hund möglich ist, zu schauen, ohne sich bedrängt zu fühlen. Also in der Nähe eines Spielplatzes, einer Schule oder so.

Vielen Hunden sind Kinder suspekt. Die sind nun mal unberechenbar, mal laut, mal leise, mal rennen sie, mal schleichen sie oder verstecken sich ... sind halt schlecht einzuschätzen. Ich denke, ihre Unvorhersehbarkeit ist für manche Hunde ein Problem.

Im Übrigen sind Kinder im Züchterhaushalt ja auch nicht zwingend eine positive Erfahrung für Welpen, kommt halt drauf an, was er mit denen erlebt hat ;)

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Die sind nun mal unberechenbar, mal laut, mal leise, mal rennen sie, mal schleichen sie oder verstecken sich ... sind halt schlecht einzuschätzen.

Wie die meisten Erwachsenen ;)

 

Wenn man jetzt so ein Kind hat, das eher vorsichtig und ruhig mit Hunden umgeht, wird da auf Hundeseite unterschieden? Oder geht das mehr nach Größe? Den Kinderverträglichkeitsentwicklungsfortschritttest hat mein Kind, "kindermäßig hüpfend sollend" nicht überzeugend hingekriegt, da mußte ein anderes aushelfen. Und es gibt doch schon ein paar von den eher ruhigen.

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Oder geht das mehr nach Größe?

Nee ;)

 

Kommt eher auf den Energielevel und die Unvorhersehbarkeit der Aktivitäten an...

...sagt mein Hund ^_^

 

Also ich finde den Vorschlag von Cartolina am Besten.

 

In gebührender Entfernung (also solange dein Hund Ruhe bewahrt) das ganze Spektakel beobachten lassen.

Dabei selber sehr gelassen sein oder tun :)

 

Gelegentlich ein paar Lecker fallen lassen oder suchen lassen.

Wichtig: Das ruhige Hinsehen ! und zu dir orientieren! belohnen.

 

Auf jeden Fall nicht in eine Kindergruppe reinschmeißen (oder laufen lassen) und selber seeeehr gelassen und ruhig bleiben.

 

Ich hatte das Problem vor allem mit Ball spielenden Kindern. Auch rennende und Skateboard fahrende.

Da vor allem genügend Abstand halten und angemessenes Verhalten belohnen.

Bei Contenaunce verlust aus der Situation gehen.

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So einem Größenfetischist bin ich bisher auch nur einmal über den Weg gelaufen. Um nicht angeknurrt zu werden, mußte man die 1,20 überschritten haben, da war es ganz egal, ob das Kind sprang, schlich ging, stand, wenn dieses Mindestkriterium nicht erfüllt war, gab es Kritik.

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Es gab ein paar (seltene) Situationen, wenn sich ablenken ließ obwohl ein schreiendes Kind in der Nähe war. Und es gab auch Situetionen wo ein Kind auf der anderen Straßenseite ganz ruhig an der bushaltestelle wartete und der Hund das so schrecklich fand. Also ich kann es nicht einschätzen, anhand welche Kriterien er das entscheidet. Aber den Tipp von Cartolina finde ich gut. Ab einer bestimmten Entfernung können wir die Kinder auch ruhig beobachten

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Bei meinem Muffin ist es ähnlich, wobei ich auch sagen muß, dass er vorallem schreiende, hüpfende und Kinder die ihn voll anstarren anbellt. Viele Kinder kommen auf ihn zugesprungen und möchten ihn streicheln, das geht gar nicht! Wenn möglich, versuch ich Begegnungen zu vermeiden, z.B. morgens , wenn alle auf einmal zur Schule gehen.

Am Spielplatz schauen wir das auch von weitem an, manchmal geht er vorbei zwar aufgeregt, jedoch ohne zu bellen, manchmal gebärdet er sich schrecklich! Skateboards gehen gar nicht, auch nicht bei Erwachsenen.

Viele Kinder äffen ihn auch nach, wenn er bellt und natürlich trägt das auch nicht dazu bei ihn an Kinder zu gewöhnen.

Limon, wenn du erfolgreich bist, lass es mich wissen. Ich versuchs schon fast 5 Jahre, aber irgendwie scheint es mir nur in geringen Maße zu gelingen meinen Muffin an Kinder zu gewöhnen!

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Ich würde mich immer mal an den Zaun eines Kindergartens stellen, wo Sicherheitsabstand gewährleistet wird, und gemeinsam mit dem Hund Kinder beobachten. Wichtig ist der Abstand, also dass nicht plötzlich ein Kind dem Hund direkt vor die Füsse läuft.

 

Einige unserer Schäferhunde haben auch mit Kindern gefremdelt, was sich dann allerdings legte, als meine Schwester ihr erstes Kind bekam. Hast du eine gute Freundin mit einem Kind? Wenn ja, würde ich sie mal auf einen Spaziergang begleiten, mit Hund an der Leine.

 

Die Wolfhunde wurden von Welpenzeit an Kinder gewöhnt, was relativ leicht war, weil jedesmal kleine Kinder im Haus waren. Als Leon drei Monate alt war, bin ich nach Berlin zu meiner Schwester gefahren, wo nachmittags Kindergeburtstag war. Leon fands herrlich und ich habe das Gefühl, jedes Mal wenn er mit Kindern zusammen ist, taucht er ein in ihre Welt und spielt völlig selbstvergessen wie die Kinder. Ich habe auch immer ganz bewusst Kinderbegegnungen gesucht, wir sind durch Kindergartengruppen und Schulklassen durch, allerdings war er von Anfang an entspannt. Mit einem nicht entspannten Hund würde ich wie meisten es schon beschrieben haben, anfangen.

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Hallo limon,

Hattest du nun schon ein Erfolgserlebnis mit deinem Kleinen was das Anbellen der Kinder betrifft.

Da es mir ja oft genauso geht bin ich da auch über jeden Tipp dankbar!

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Ich weiß nicht wie es wäre wenn ein Kind direkt vor dem Hund springt, weil wir die Situation seitdem nicht hatten. Aber ein paar mal gab es die Situation, dass er ein Kind in der Ferne bemerkt hat und es fixiert hat. Dann bin ich auch stehen geblieben, habe ich nicht Richtung Kind gezwungen, aber auch nicht in die andere Richtung. Dann hat er nicht gebellt, nur ganz konzentriert beobachtet. Sogar das eine mal hat sich das Kind umgedreht und hat "Hund!" mehrmals geschriehen. Irgendwann bin ich dann ganz normal weiter gegengen, der Hund auch mit mir. Ihc war auf jeden Fall sehr zufrieden. 

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