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Hundeforum Der Hund
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Wie soll man reagieren beim Anbellen von Kindern

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Ich würde sagen du solltest deinen Hund auf jeden Fall anleinen, wenn Ihr an Kindern vorbei geht. Es schützt die Kinder und kann deinem Hund auch ein Gefühl von Sicherheit bieten, da er deine Nähe spürt.

Ebenso wäre es gut, wenn du Ihn ablenken könntest, damit er die Kinder gar nicht erst wahrnimmt. Leckerlis helfen dabei meistens Wunder und die Kinder werden direkt uninteressant.

Ich hoffe dein Vierbeiner verliert bald die Angst vor Kindern, denn nichts ist schöner als Kinder, die sich freuen deinen Hund streicheln zu können  ^_^

 

Ich wünsche noch einen schönen Tag

LG Joachim

 

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Wenn der Hund es grad schafft, die Kinder aus der sicheren! Distanz zu beobachten ohne auszuticken, würde ich ihn das tun lassen- wie Du es ja auch machst. Also nicht ablenken. Aber Beruhigungstouch und Futter dazu geben, damit er Kinder positiv verknüpft. Dazu markern und benennen. Ich benenne Hunde als 'Artgenossen', um ein Wort zu haben was außerhalb der Situation im Alltag möglichst selten fällt. Also evtl nicht 'Kind',sondern...Hm... "oh,ein Lütte/Child/oä",Marker.

Klingt jedenfalls, als wärt ihr auf einem erfolgversprechenden Weg!

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Anleinen ja, damit er erst gar nicht lernt Kinder zu jagen, die rennen. Ablenken find ich nur mässig gut, weil wenn er sie nicht wahrnimmt, kann er auch nichts lernen, ist höchstens eine Notlösung, falls mal die Leine nicht dran ist.

 

Ich würd wie Cartolina vorgehen, such dir einen Kindergarten oder Spielplatz und setz dich in entsprechende Entfernung mit Sichtkontakt da hin (oder geh immer wieder ruhig und entspannt dran vorbei, ohne auf ihn einzureden oder einzuwirken) und lass ihn einfach beobachten, wenn er zur Ruhe gekommen ist, weil er realisiert, die Kinder kommen nicht näher, super Jackpot und viel liebevolle ruhige Zuwendung, dann nach Hause und eine Runde schlafen lassen, damit die Eindrücke verarbeitet werden. Nicht anschleßend Tobe- oder Rennspiele oder lange Spaziergänge machen, das könnte die Eindrücke verdrängen. Selber immer freundlich mit Kindern umgehen, nicht genervt, Hunde schaun sich das ab. 

 

Dann wenn er beim Anblick der Kinder nur noch aufmerksam ist, also nicht mehr ausrastet, kannst du auch benennen (ein braves Kind), wenn er sie beobachtet in ruhigem netten Ton und dazu auch Leckerlie geben. Wenn ihr dann später mal plötzlich auf ein Kind trefft, kannst du das wiederholen, sofern es gefestigt ist (ein braves Kind). Wenn er dann gleichgültig bleibt bei Kindern und lässt sich nicht mehr aus dem Konzept bringen, was er grade eh am tun ist, Kinder nur noch beiäufig ohne Fokus wahrnimmt, kannst du (das dauert natürlich, fang damit nicht zu früh an), wenn du Gelegenheit hast, einzelne Kinder zu treffen, die achtsam sind und auf das hören was du ihnen sagst, und keine Angst vor Hunden haben, auch dem Kind ein Leckerlie geben und ihm sagen, es soll es deinem Hund auf den Boden werfen, später aus der Hand. muss man halt sehr kleinschrittig aufbauen und sehen, wie sich der Hund in den einzelnen Schritten verhält. Streicheln würd ich vorerst nicht zulassen, da kann man schnell alles wieder versauen, wenn die Patschehändchen von oben kommen, er mit dem Kopf hochgeht, und die Kinder erschrocken die Hand hektisch hochziehen. Und da würd ich dann auch immer nicht zu viel auf einmal, nur ein Kind, nicht mehrer, nur ein mal Gutti und dann weiter gehen, nicht bis der Hund sagt, jetzt reicht es mir. Immer ein gutes Erlebnis einpacken und es für den Tag dabei belassen.

 

Man muss allerdings immer unterscheiden, haben die Hunde wirklich Angst vor Kindern, weil sie ihnen nicht geheuer sind, in deinem Fall scheint das so zu sein. Oder aber meinen die Hunde, Kinder erziehen zu müssen, weil sie es dem Menschen nicht zutrauen. Im letzteren Fall nützt das genannte Training gar nichts, hier muss man den Hunden klar machen, dass nicht sie für die Erziehung der Hunde zuständig sind, sondern der Mensch, setzt voraus, dass der Mensch dann die Erziehung der Kinder auch im Sinne des Hundes wahrnimmt, sprich, Kinder Hunden nicht auf die Nerven gehen dürfen und setzt voraus, dass Hund auch Entscheidungen des Menschen respektiert. Klappt das so ganz und gar nicht, ist es ein Beziehungsproblem zwischen Hund und Mensch und kein Trainingsproblem, dass man über Konditionierung oder Desensibiliierung lösen könnte. Meine Meinung und Erfahrung. Ist grundsätzlich geklärt, wer die Entscheidungen trifft, sind diese Art Problem von einer Sekunde auf die andere für alle Zeiten erledigt.

 

der Hinweis von Squeezy ist natürlich richtig, statt Kind ein anderes Wort zu sagen, dass dir aber gut über die Lippen gehen sollte und von dir auch positiv empfunden wird, "die Plagen" zu sagen, find ich z.B. weniger gut :D :D :D

 

Angeleint immer drauf achten, dass keine Spannung auf der Leine ist und er im Nahkontakt (falls unverhofft) die Möglichkeit zum Ausweichen hat

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 Leider kenne ich keine Kinder so gut, dass irgendwie mit Ihnen trainieren kann.

 

Da liegt wohl das größte Problem, und da würde ich auch ansetzen. Habt ihr vielleicht einen vernünftigen Hundeverein in der Nähe? Da findet man erfahrungsgemäß durchaus auch Hundehalter, die selbst Kinder haben, und diese Kinder sind den Umgang mit Hunden auch gewohnt. (Weshalb meine Unterstreichung auch wichtig ist, es hilft nicht viel wenn die Kinder gelernt haben, dass man Hunde dominieren und entsprechend forsch auftreten muss...) Aber auch in anderen Sportvereinen kann man da manchmal Hilfe finden, viele Eltern sind nämlich durchaus angetan, wenn Hundehalter etwas tun wollen. Du musst nur völlig klar stellen, dass absolut für Sicherheit gesorgt ist, und ich würde auch mit größeren Kindern anfangen und nicht gerade mit dreijährigen.

 

Der Anfang sollte möglichst spielerisch sein, so dass alle ihren Spaß daran haben. Hunde haben so ein feines Verständnis für die Körpersprache von Menschen, die kriegen sehr schnell mit ob die Kinder ihnen positiv oder angespannt begegnen. Dann würde ich zusehen, dass ich einen Zaun zwischen Kind(ern) und Hund habe, am besten ein eingezäunter Bereich, aus dem der Hund nicht abhauen kann. Denn, Trick Nummer eins: Ich befinde mich zunächst auf der Zaunseite der Kinder! Spreche mit ihnen, lache mit ihnen, kurz, signalisiere dem Hund dass ich ein gutes Verhältnis zu den Kindern habe und die ganze Sache im Griff. Dann gehe ich zusammen mit einem Kind in Richtung Zaun, und zusammen werfen wir ein paar Kekse. So kann ich gleichzeitig mit dem Kind in freundlichem Kontakt bleiben und damit dem Hund signalisieren, alles in Ordnung. Zumal die meisten Hunde nicht dazu neigen, in Richtung der eigenen Menschen loszuböllern. Ist dieser Einstieg geschafft, kann man langsam steigern.

 

Der Zaun ist übrigens deshalb sinnvoll, weil so zwar beide gesichert sind, der Hund sich aber frei bewegen kann.

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Mittlerweise klaoot es etwas besser, häufig können wir an Kindern ganz normal verbei gehen. Letztens saßen Kinder im Zug und Yukon war trotzdem ruhig. Immer wieder bellt er noch, das mach er aber auch bei Erwachsenen auf der Strße manchmal.... keine Ahnung was er bei manchen Leuten hat.

Er hatte übrigens im Welpenalter schon mit Kindern gespielt. Das ging damals ganz gut. Es war auch bei uns zu Hause. Nur draußen fand er sie immer so komisch.

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Das wichtigste ist: deinem Hund Sicherheit bieten. Ich habe selbst einen Hund übernommen der mit Kindern aufgewachsen ist, sowohl beim Züchter, als dann auch später in der Familie mit 3 Kinder (unter 10 Jahren). Und dann wegen u.a. wegen Problemen wegen der kinder abgeben werden musste.

 

Das Anbellen, sowohl von Kindern, als auch von Erwachsenen, spricht für Unsicherheit.

 

Oft werden die Signale einer Hundes nicht richtig gedeutet, wahrscheinlich war er auch damals schon überfordert (beim Spiel). Und das hat leider oft auch langwierige Folgen. (Darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen, Aber ein Hund muss nicht gequält werden um schlechte Erfahrungen zu haben)

 

Wenn es dir möglich ist: Kinder schönfüttern. Wenn du Kinder triffst, die die geeignet erscheinen, bitten den Hund zu füttern (hast du natürlich dabei ;-) ), aber nicht anzufassen. Er darf sich nicht bedrängt fühlen.  Und das immer und immer wieder. Wenn das nicht möglich ist, zeigtst du dem Hund das Kind, und fütterst ihn dann. Kinder sind eine super Sache :-)

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Wenn du Kinder triffst, die die geeignet erscheinen, bitten den Hund zu füttern (hast du natürlich dabei ;-)

Wollte ich auch gerade sagen. Bei Tschuli, die auf Kinder ähnlich reagiert hat (verbellen, maßregeln wollen, Unsicherheit, Empörung) haben die Kekse von den Kinder im Lauf der Zeit dazu geführt, dass sie ihnen erst mal mit einer positiven Erwartungshaltung begegnet.

 

 

Wenn ein Kind fragt, darf ich den mal streicheln, sage ich: frag den Hund, ob er das möchte.

 

Das bringt viele Kinder zunächst in eine Ratlosigkeit, doch die meisten bekommen ruckzuck die Kurve, gucken Tschuli an, fragen oder locken, strecken die Hand aus, legen ihren Kopf schief  :D  Das ist immer ganz süß zu beobachten, was sie sich da einfallen lassen, um den Hund zu "fragen".

 

Auf jeden Fall beobachten sie, nähern sich "fragend" (höflich) und tatschen nicht drauf los!

Tschuli kommt damit inzwischen prima klar, meistens bleibt sie beim Kind, lässt sich auch mal die Öhrchen kraulen (was eigentlich nicht ihre Art ist -also sich von Fremden anfassen zu lassen) ... und manchmal kommt sie zu mir (Frauchen, jag das mal weg) :D

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