Jump to content
Hundeforum Der Hund
LisaH.

... und zweitens als man denkt - Fragen zum männlichen Jungspund

Empfohlene Beiträge

Hallo!

 

Eigentlich suchte ich nach einer erwachsenen Hündin, sowohl im örtlichen Tierheim als auch auf Pflegestellen in der Nähe. Das wollte nicht so recht funktionieren. Und wie's dann manchmal so kommt... nun wird's ein 4 Monate junger Bub, mein erster Rüde: Dobby.

 

Zwar hatte ich mal einen Welpen, aber das ist laange her. Nun habe ich ein paar Fragen, es werden sicher noch mehr:

 

Gibt es Dinge, die so ein Kleiner noch gar nicht fressen darf (also außer Kabel etc.)? Ich denke an die ganzen getrockneten Kausachen vor allem.

 

Mit 4 Monaten bezeichnet man ihn schon als Junghund, oder?

 

Perla bekommt so grünlippiges Muschelzeug. Ist das auch was für Hund im Wachstum oder würdet Ihr mir was anderes empfehlen?

 

Und die Pubertät (da hab' ich jetzt schon Bammel vor): Sind die da viel anders als Hündinnen? Wenn er immer regelmäßig Kontakte hat, stehen dann die Chancen gut, dass er auch später mit Geschlechtsgenossen verträglich bleibt oder kann man da einfach Pech haben?

 

Bin ganz schön aufgeregt, aber ich habe dann sicher wieder Leben in der Bude, und das wollte ich ja. Am 30.10. kommt er.

 

Liebe Grüße

Lisa

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Der ist aber eine echte Knutschkugel! So süß! Ich denke nicht, dass das Entscheidende in der Pubertät das Geschlecht ist, sondern das Temperament bzw. die Persönlichkeit des Hundes. Je nachdem, ob eher draufgängerisch oder eher zurückhaltend. Entsprechend sollte er "gefordert und gefördert" werden. Ich hatte nun beides, einmal einen Rüden, einmal eine Hündin, und beide waren komplett unterschiedlich in ihrer Persönlichkeit. Die Unverträglichkeit meines Rüden mit anderen Rüden lag ganz allein an mir, weil ich falsch damit umgegangen bin (er war total hektisch und aufgeregt, im damaligen Hundeverein hieß es 'total dominant und ich als Hundeanfänger hab mich an deren Erziehungsmethoden gehalten). Hätte ich vor 20 Jahren das Wissen (und Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten) von heute gehabt, wäre es nicht so gekommen. Leni ist ganz anders, sehr vorsichtig und empfindlich. Bis 2.5 Jahren hat sie mit jedem netten und vorsichtigen Hund gespielt, seitdem hat sie kein Interesse mehr an ihnen und mag auch überhaupt nicht bedrängt werden. Wenn Sie merkt, dass ich aufdringliche Hunde blockieren, bleibt sie ganz entspannt. Wenn ich mal zu spät reagiere, kann sie ziemlich zickig werden. Sie hat auch die Neigung zu fixieren, habe ich mit dem Kommando "Schau" ganz gut im Griff.

Lange Rede, kurzer Sinn - ob verträglich oder nicht kannst du zu einem großen Teil mit beeinflussen. Viel Kontakt zu netten Hunden ist wichtig, so lernt nicht nur der Kleine etwas sondern auch du viel über seine Persönlichkeit.

Ich wünsche euch einen tollen Start in euer gemeinsames Leben!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ooooh, ist der entzückend! Freut mich für euch beide, dass ihr euch gefunden habt :)

 

Ich kann leider keinen Vergleich mit einer Hündin bieten, aber ich empfand keinen unserer Rüden als besonders schwierig, auch nicht in der Pubertät. Klar, so Sachen wie "alle Kommandos plötzlich vergessen" sind auch vorgekommen, aber das ist doch bei Hündinnen nicht anders, denke ich. Oder? :think:

 

Was ich mir vorstellen könnte was anders ist: Rüden werden "prollig". Also Rute hoch, Bürste (evtl) und Staksen wenn ein anderer Rüde kommt. Da wird mehr mit den Säbeln gewetzt als bei den Ladies, und eventuell ist es dann auch schneller mal laut. Nun weiß ich ja nicht wie deine Hündinnen waren - soll ja auch da welche geben, die recht prollig daher kommen. Aber das denke ich ist wohl etwas, was anders sein dürfte.

 

Dieses "mein Haus, mein Auto, meine Hündinnen" ist schon ziemlich männlich. Aber sonst... Pinkelt halt auf drei Beinen :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke Euch beiden schon mal! Ja, ich vermute ebenfalls, Rüden sind auch nur Hunde. Der einzige Grund, warum es eigentlich 'ne Hündin werden sollte war, weil ich immer nur Hündinnen hatte.

 

 

Ich kann leider keinen Vergleich mit einer Hündin bieten, aber ich empfand keinen unserer Rüden als besonders schwierig, auch nicht in der Pubertät. Klar, so Sachen wie "alle Kommandos plötzlich vergessen" sind auch vorgekommen, aber das ist doch bei Hündinnen nicht anders, denke ich. Oder? :think:

 

Ja, das können die auch gut. Hatte mich viel mehr Nerven gekostet als angenagte Schuhe etc.

 

 

Dieses "mein Haus, mein Auto, meine Hündinnen" ist schon ziemlich männlich.

 

Hm... schauen wir mal.

 

 

Liebe Grüße

Lisa

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finde Rüden nach wie vor wesentlich einfacher als Hündinnen.

Der Caillou hatte zwar mit 3 1/2 Monaten schon sehr, sehr ernsthaftes Interesse an Hündinnen (Ihr wollt die ganze Story nicht hören...nur soviel: Er wäre fast ein sehr junger Vater geworden) aber vom Wesen her war und ist er trotzdem einfacher gestrickt als meine 1. Hündin war oder einige die ich kenne, sind.

Caillou war immer und sehr viel mit Hunden zusammen. Nix reguliert, dosiert und selten kontrolliert.

Er durfte nie gemobbt werden und nie mobben u. ä. - das gilt aber eh für beide Geschlechter.

Er ist 100% verträglich heute. Aber sehr gute Rüdenfreunde aus "Kindertagen" sind es nicht mehr alle. Ohne das ich sagen könnte: Da sind die Besitzer Schuld. Es kann halt nicht jeder everybodys darling werden/sein.

Tatsächlich möchte ich heute keine Hündin mehr. Wäre früher unvorstellbar gewesen :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke, Nicky!

 

 

Aber sehr gute Rüdenfreunde aus "Kindertagen" sind es nicht mehr alle. Ohne das ich sagen könnte: Da sind die Besitzer Schuld.

 

Tja... aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit, und wenn's dann halt so ist, dann ist es so.

Ich kann das so schlecht beurteilen, ob das im Vergleich mit Hündinnen so anders ist die Geschlechtsgenossen betreffend, weil Rüden, die man so trifft, in der Regel mit meinen Mädchen verträglich waren. Und die wiederum sowieso verträglich bis auf 1-2 Lieblingsfeindinnen.

 

Liebe Grüße

Lisa

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe ja auch einen Jungspund, inzwischen fast 18 Monate alt. Als Welpe war der anstrengender als Jacki - aber eben auch ganz anders vom Temperament her. Daher kann ich auch nicht sagen, ob es Unterschiede rein vom Geschlecht her gibt. Wie Lemmy schon beschrieben hat - Rüden sind meist etwas prolliger (oder tun so als ob), aber das bekommt man gut in den Griff wenn der Hund ordetlich sozialiert wurde. Meiner kommt mit allen Hunden klar - Männlein, Weiblein, kastriert oder intakt. Ausnahme ist ein intakter Rüde der ihn mal angegangen hat aus heiterem Himmel - den kann Bolle absolut nicht leiden.

 

Und Dobby ist ein Schnuckel. :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke, Hilde, das macht mir Mut!

 

Dazu vielleicht noch wer?

 

 

Gibt es Dinge, die so ein Kleiner noch gar nicht fressen darf (also außer Kabel etc.)? Ich denke an die ganzen getrockneten Kausachen vor allem.

 

Mit 4 Monaten bezeichnet man ihn schon als Junghund, oder?

 

Perla bekommt so grünlippiges Muschelzeug. Ist das auch was für Hund im Wachstum oder würdet Ihr mir was anderes empfehlen?

 

 

Liebe Grüße

Lisa

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde keine zu kleinen Stücke Bullenpesel geben, weil die auch mal im ganzem verschluckt werden könnten.

Ist mir beim Papillonwelpen so geschehen und er würgte mir das Nachts im Bett wieder aus.

Also alles was man kleinen Kindern auch nicht ohne Aufsicht geben würde, die untersuchen auch alles mit dem Mund

Dein kleiner ist süß, viel Freude wünsch ich euch an und mit einander.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist zwar etwas dunkler---aber schon ziemlich BOLLEaehnlich, poder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.