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Hundeforum Der Hund
Petra05

Julie und das Alleinsein

Empfohlene Beiträge

Heute war die Hundetrainerin bei uns Sie stellte fest, das Julie mich kontrolliert. Ich solls teilweise unterbinden. Das Alleine bleiben wird jetzt für ein paar Tage mit einem Kong  geübt. Wenn ich das Zimmer für ein paar Minuten verlasse ist Julie mit dem Kong recht gut beschäftigt.  Julie fordert auch ihre Streicheleinheiten ein. Ich soll auch das ignorieren. Besucher darf sie nicht mehr im Treppenhaus empfangen sondern ich muss sie auf ihren Platz schicken. Erst wenn sie sich beruhigt hat, dürfen wir  sie wieder beachten.  Distanz muss geübt werden. In der letzten Zeit lässt Julie mich auch mal mehr als 30 Minuten aus den Augen. Ich sitze im Wohnzimmer und sie schläft im Transporter in der Küche,  ohne das ich sie dort hingeschickt habe. Sie kann schon los lassen. Draußen auf der Straße ist Julie teilweise unsicher. Unbekannte Geräusche, die Menschen. Auch daran arbeite ich. Tja, es braucht halt Zeit. Die Trainerin war über 2 Std. da. 

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Ich finds schade, dass es immer wieder auf dasselbe hinausläuft. Der Hund der Frauchen kontrollieren will und deswegen in allem reduziert werden muss. Die individuelle Geschichte, das, was tatsächlich hinter dem Verhalten des Hundes steckt, völlig außer acht lassend. 0815 Nummer der Hundetrainer. Ich weiss schon, warum ich so mißstrauisch bin und bleibe.

 

Streicheleinheiten ignorieren, wunderbar. Bei mir würde diese Trainerin nicht zwei Stunden auf dem Sofa sitzen, sondern beim ersten Vorschlag wieder nach Hause gehen dürfen.

 

Die Unsicherheit deines Hundes wirst du so nicht wegbekommen.

 

Sorry für meine Direktheit.

Die Sache mit dem Kong ist gut. Aber was bitte soll die Tatsache, dass dein Hund Verlasssenheitsängste hat, damit zu tun haben, dass man seine Streichelaufforderung ignoriert und wie kommt man auf die Idee, der Hund würde einen kontrollieren? Das ist doch völlig unlogisch, gerade bei der Geschichte deines Hundes.

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Ich will selbstverständlich nur das Beste für meinen Hund. Ich denke mir auch, dass gerade Straßenhunde sehr viel Zeit brauchen. Ich habe kein Problem mir Deiner Direktheit "LeonderProfi".  Da ich noch immer sehr viele Fragezeichen habe, habe ich mich deswegen auch hier gemeldet.  Ich habe mir Unterstützung durch diese Trainerin erhofft. Sollte das ein Griff ins Klo gewesen sein, habe ich halt Lehrgeld bezahlt. Diese Erfahrung muss man halt auch machen. Ich komme zum Entschluss, dass ich jetzt nach meinem Bauchgefühl mit Julie trainieren werde.

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Ich sehe das genauso wie LeonderProfi.

Ich habe Dir hier auch mehrfach Tipps gegeben.

Hör doch mal auf, Dich auf das Alleinebleiben zu konzentrieren. Das verunsichert den Hund nur.

Gib ihr Sicherheit im Alltag und kündige das Alleinebleiben mit einem Satz an, wenn Du z. B. den Müll raus bringst.

 

Damit ein Hund alleine bleiben kann, muss er Vertrauen haben.

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Nun sind einige Monaten vergangen. Das Alleinsein wird weiter geübt. Auf der Arbeit kann sie fast eine Stunde alleine im Büro bleiben ohne das sie bellt. Da ist sie wirklich taff. Tja, Zuhause hat es Julie auf fast 30 Minuten geschafft. Leider seit Freitag wieder ein Rückfall. Jetzt klappt es Zuhause gar nicht mehr. Geändert hat sich nichts außer sie bekommt abends kein Cortison mehr.  Sie bekommt noch morgens eine Minidosis aber abends hab ich es letzte Woche langsam abgesetzt.  Bin echt traurig. Sie bellt schon, wenn ich die Wohnung für ein paar Minuten verlassen habe. Meine Frage, muss ich jetzt wieder ganz von vorne anfangen. Also wieder mit Sekunden arbeiten?

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