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Hundeforum Der Hund
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Der Hund denkt, er muss mich beschützen

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da haben wir grundverschiedene Voraussetzungen, mein kleinster Hund ist eine Leistungslinieschäferhündin und dann hab ich noch zwei Wolfhunde mit knapp 80cm im Rücken. Also keine Hunde, die man einfach mal so kaputt bekommt. Außerdem bis auf die Schäferhündin, die etwas Kamikaze wäre, würde der Angreifer sich den beiden niemals nähern können um ihnen was zu tun.. und ich gehe auch davon aus, dass ein Angreifer nicht gleich meine Hunde umbringen wird, klar, dass ist auch das letzte was ich möchte. Aber ich find es toll, wenn sie mir in einer wirklich lebensgefährlichen Situation beistehen würden, so wie ich ihnen auch beistehen würde..

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Ich hab kein Problem damit, wenn andere das so möchte.

Ich könnte einen riesengroßen, schweren Hund haben und würde trotzdem nicht wollen, dass er sich für mich in Gefahr begibt.

Für mich ist wichtig, dass mein Hund unbeschadet durchs leben kommt und das er sich nicht noch mit unnötigem Stress belastet.

 

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Wichtig ist halt, daß sie nicht gegen deinen Willen handeln und abrufbar sind, die Einschätzung von Hund bzw.  Halter, was "lebensgefährlich" ist, kann ja durchaus voneinander abweichen. Und auch wenn der Hund glücklicherweise  keine Verletzungen davonträgt, gibt es noch die schlimmen Maßnahmen von Amtswegen, die dann u.U. auferlegt oder noch schlimmer durchgeführt werden, soweit darf man es nicht kommen lassen.

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es geht ja nicht darum, dass der Hund sich unnötig in Gefahr begibt, sondern darum, dass es auch Situationen gibt in denen man als Halter in Lebensgefahr ist und dann find ich es schön, wenn mein Hund eben nicht abhaut, sondern mir zur Seite steht. Genau wie ich bei einer Beisserei eingreife, um meinen Hund zu beschützen oder ich schon mal im Winter in Unterwäsche in einen Fluss springen wollte, weil mein Junghund auf ein kleines Wehr gelaufen ist und abgestürzt ist und ich dachte, dass die Strudel zu heftig sind, dass er es alleine nicht mehr ans Ufer schafft. Eine Stelle an der ich seit Jahren mit diversen Hunden allen Alters war und nie ist was passiert. Es ist einfach ein Geben und Nehmen, ich wäre für sie da und das gleiche wären sie für mich..

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Ja, ich hab das schon verstanden :) Das ist auch okay für Dich.

Für mich nicht. Ich möchte, dass mein Hund nicht eingreift. Unter keinen Umständen. Ob klein oder groß, leicht oder schwer.
Er soll mir nicht zur Seite stehen und Verletzungen riskieren.

Es reicht, wenn einer verletzt wird.

 

Dass ich ihn beschütze, ist meine Sache und ich tue das gerne.

Er muss das nicht nicht. Egal was kommt, ich möchte ihn in Sicherheit wissen und nicht mittendrin.

 

Alle meine Hunde konnte ich immer wegschicken und das erste was ich tun würde, wäre zu sagen "LAUF!"

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Ich glaube schon, dass es Hunde mit starkem Schutzverhalten gibt ( aber nicht jedes Nachvornegehen ist Schutzverhalten).

 

Mein letzter Wolfhundmix war so ein Hund. Wenn es dunkel war, und eine Horde Besoffener kam auf uns zu, stand er knurrend vor mir, und das war gut und richtig so. Einmal hat er mich vor einer zugedröhnten Irren gerettet, die mit einem Zaunpfahl auf mich losging. Er hätte Hackfleisch aus ihr gemacht, wenn er nicht an der Leine gewesen wäre. Gottseidank kriegte sie durch ihre Drogenschwaden noch mit, dass ihr Vorhaben eher unklug ist, hat den Zaunpfahl dem tobenden Hund vor die Füsse geschmissen und ist getürmt.

 

Mein jetziger Junghund hat sich mal im Wald völlig außer Rand und Band gebärdet, als er knapp sechs Monate alt war. Ein Mann hatte uns dort angesprochen, und Leon sprang an ihm hoch, zwickte ihn in Arme und Beine und war so außer sich, dass ich ihn an die Leine nehmen musste. Der spielt heute aber brutal, dachte ich mir und schämte mich sogar ein bisschen.

 

Später stellte sich dann raus, dass der Kerl ein Stalker war, der mir dann an der Backe klebte. Ich bin überzeugt, dass der Hund die unguten Energien mitgekriegt hatte ( im Gegensatz zu seinem Frauchen) und diesen Typen von uns abhalten wollte.

 

Ich springe für meine Hunde ins Feuer und kloppe mich auch für sie. Ich bin mir sicher, dass sie das in entsprechenden Situationen auch für mich tun.

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Ich schreib es nur nochmal dazu, nicht dass es falsch ankommt:

Ich selbst tue ALLES um meinen Hund zu beschützen.

 

Ich bin derzeit viel, viel nachts unterwegs (Pokemon spielen ^^, Arenen blau machen) und nie unbewaffnet.

Zwischen Neukölln und Kreuzberg, hier in den dunkelsten Parks.

Ich hab ja eh keine Angst, aber sollte was sein, bin ich vorbereitet. Ich bin da nicht so eng gerippt.

Vielleicht ist ein Grund warum ich anderen soviel zutraue, dass was ich selbst an den Fingerknöcheln trage und in der anderen Hand griffbereit halte.

 

Es würde mir dann zum 2. mal passieren.

Das erste mal war zusammen mit meiner Hündin Hexe, die war damals völlig begeistert von dem Mann, der mich an den Handgelenken packte.

Männer fand sie ja eh toll. War für sie alles ein lustiges Spiel, sie hat da keinen ernst drin gesehen. Obwohl es sehr, sehr ernst war.

 

Um meinen Stalker muss ich mir keine Sorgen machen, der droht(e) nur immer, mir den Hund zu nehmen.

Aber nicht um ihn was anzutun. Er mag ihn und wüsste, dass wäre das Schlimmste was man mir antun kann und damit wäre ich erpressbar und angreifbar.

Andere Schwächen kann der Widerling ja nicht an mir finden offenbar.

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