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Hundeforum Der Hund
Sirina

Alleinstehend, berufstätig und Hund

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Hallo ihr Lieben,

 

derzeit lese ich ein Buch über Welpenaufzucht.

Nach dem, was ich da lese, können sich nur Leute erlauben, einen Hund zu sich zu nehmen, die in einer Familie leben, die Ehefrau ist reine Hausfrau und kümmert sich.

Man muß sich mind. drei Monate Vollzeit mit dem Hund beschäftigen, Urlaub geht gar nicht. Stadtwohnung ist auch nicht ideal, ein Haus mit Garten sollte es schon sein.

Gibt es hier im Forum Alleinstehende, vollzeitbeschäftigt, die kein Haus mit Garten haben und trotzdem einen Hund, der sehr glücklich ist.

Falls ja, wie regelt ihr das?

Eure Erfahrungsberichte würden mich sehr interessieren. Denn ich gehe davon aus, daß ihr alles tut, damit es eurem Hund gut geht.

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Man kann den Hund tagsüber zu einem Hundesitter geben oder zu Freunden oder Familienmitgliedern, die Zeit haben. Oder, wenn man Glück hat und es weder Arbeitgeber noch Hund stört, den Hund mit zur Arbeit nehmen (vorausgesetzt, der Arbeitsplatz lässt das zu).

 

Von Zuhause aus zu arbeiten ist da perfekt, aber leider nicht vielen Menschen möglich.

 

 

Ich denke, da findet sich eine Lösung, die allerdings im Voraus gut durchdacht und geplant werden muss.

 

 

In so einem Fall (alleinstehend und vollzeit berufstätig) einen Welpen zu holen, finde ich nicht gut, auch wenn es unfair erscheint.

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Ich finde, es ist ein Unterschied, ob man

a) sich als alleinlebende Person mit Vollzeitjob einen Welpen holt

b )sich als alleinlebende Person mit Vollzeitjob einen erwachsenen Hund holt

c) durch eine Trennung etc. plötzlich mit Hund und VZ-Job alleine da steht...

 

Für b ) und c) gibt es sicherlich Wege. Einen Welpen würde ich mir jedoch nicht holen. Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, einen Welpen fremdbetreuen zu lassen und alleine lassen geht auch nicht. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der Hund nicht mit zur Arbeit kann / darf...

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Da schließe ich mich den anderen an. Außerdem finde ich es nicht gut, wenn der Hund den ganzen Tag allein ist. Manche lassen ihre Hunde mit voller Überzeugung 10 Stunden am Stück alleine, aber das könnte ich nicht über Herz bringen.

Aber wenn man es organisiert bekommt, dass der Hund ganz oder teilweise betreut wird oder dass jemand zwischendurch mit ihm rausgeht, spricht nichts dagegen. Man muss sich auch im Klaren sein, dass man sonst nach einem langen Arbeitstag auf einen wunderbar ausgeruhten Hund trifft, der noch richtig Action will. Gerade im Winter finde ich das nicht so prickelnd.

 

Ansonsten... einen Garten habe ich auch nicht. Aber wunderbare Auslaufmöglichkeiten und eben auch die Zeit, jeden Tag mit den Hunden da hinzufahren.

 

Es hängt also viel von der individuellen Situation ab!

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Hi bin zwar jetzt Teilzeit Berufstätig und sonst zu Hause, aber es gibt immer ein früher....

Früher waren wir beide nicht nur jünger, sondern beide Vollzeit berufstätig....

Wir hatten 3,2,1 Hunde / Hund in dieser Zeit.....

Es ging nur mit Schwiegermutter und Schwiegervater...., diese haben entweder gleich in der früh, oder Mittags unsere kleinen

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Meinen ersten Hund holte ich vor 32 Jahren. Es war ein 8 Wochen alter Terrierwelpe. Ich lebte mit meinem knapp 6-jährigen Sohn in einer 2 1/2 - Zimmer-Wohnung in der 3. Etage eines Mietshauses und war 6 Stunden berufstätig. Plus insgesamt eine Stunde Arbeitshin- und -rückweg.......Ich hatte nie den Eindruck, dass mein Hund unglücklich war und zu DDR-Zeiten war diese Haltung auch völlig normal. Bei uns herrschte Vollbeschäftigung, das hiess mit Pausen 8 3/4  Stunden, ich war mit meiner Arbeitszeit eine absolute Ausnahme.  Zu Hause waren nur Rentner. Unter heutigen Gesichtspunkten wäre also Hundehaltung praktisch ausgeschlossen gewesen. Es gab aber viele Hundehalter. Immerhin konnte ich nach 3 Jahren eine andere Wohnung beziehen, hatte einen Partner und konnte auf dem Gelände arbeiten, wo unsere Wohnung lag. Für meinen Hund war das paradiesisch.

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Alleinstehend, ohne Garten, in der Stadt - das ist für alles kein Grund keinen Hund zu haben.

 

Bei Vollzeit Beruf außerhalb hätte ich keinen Hund - einfach weil ich von mir weiß und mich kenne, das ich nach einem 8, 9 Stunden Tag eben nicht mehr 2, 3 Stunden rumrennen will mit Hund.

Manche empfinden das als Entspannung und möchten die Bewegung und Ablenkung - ich will duschen und auf meine Couch und Fernseher anmachen  :D

Und natürlich möchte ich auch keinen Hund solange alleine lassen.

 

Ich arbeite mittlerweile seit 15 Jahren oder so? komplett zu Hause im home office.

D.h. wir sind eh immer zusammen.

Ich wohne alleine (zum Glück, hier kommt auch keiner dauerhaft rein), mitten in Berlin, habe ein ganzes Zimmer :D  mit Küche und Bad (ich wüsste nicht, warum ich mehr Miete zahlen sollte nur um größer zu wohnen, ich brauche das nicht), ohne Garten (Wozu? Damit würde ich eh nix machen, mich interessieren Gärten nicht)
Gerade das Stadt-Vorurteil ist derart dumm - da fällt mir oft eh nix mehr zu ein.

Ich tippe mal, mein Hund ist mehr draußen und erlebt mehr, als so mancher Landhund. (siehe sein Tagebuch)

 

Für Betreuung wenn nötig, ist hier gesorgt.

Mein "soziales Netzwerk" hier, reißt sich um ihn. Die warten alle bloß, dass irgendwas ist und sie aufpassen dürfen.

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Ich finde es tatsächlich schwierig mit Hund, wenn man auswärts arbeitet und alleinstehend ist. Irgendwie steht und fällt dann alles mit dem sozialen Umfeld.

Bei Velvetpoison zum Beispiel gar kein Problem, sie ist zu Hause und hat für Abwesenheiten, Krankheit oder ähnliches ein perfektes Netzwerk. Ich hatte aber nie einen so großen und so zuverlässigen Freundeskreis (und viele meiner Hunde konnte man auch nicht jedermann in die Hand drücken, auch das sollte man bedenken).

Also, ich würde mir keinen Hund anschaffen, wenn ich alleine leben würde, mehr als 4 Stunden außer Haus arbeiten müsste (und den Hund nicht mitnehmen könnte) ... aber ehrlich gesagt wüsste ich auch nicht so recht, WOZU? Um ihn die meiste Zeit alleine zu lassen oder bei anderen Menschen? Meins wäre das nicht.

Klar, kann mir auch passieren, wenn mein Mann mich morgen verlässt (oder ich ihn). Das wäre ziemlich bescheiden. Ich hätte zwar im Augenblick Lösungen für eine solche Situation (Hund kann mit zur Arbeit, es gibt zwei Dogsitter, Hund ist jung, gesund und unkompliziert), aber das würde sich ja zum Beispiel bei einem Umzug alles ändern.

Ist schon viel Verantwortung, so ein Hund. Mir wäre es zu viel, alleine auf meinen Schultern und in meinem Lebensumfeld.

Man braucht keinen Partner, aber jemanden, der zuverlässig die nächsten 15 Jahre für den Hund da ist, wenn man selbst mal nicht kann (Krankenhausaufenthalt, Kur, Reisen für den Job, und eben auch im Alltag, wenn man selbst viel außer Haus ist).

Urlaub ohne Hund finde ich furchtbar (steht nun bei uns gerade an, ist aber kein reiner Erholungsurlaub, den mache ich nämlich nur mit Hund). Stadtwohnung oder Haus finde ich egal, würde bei mir aber die Wahl der Rasse/der Mischung beeinflussen.

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Alleinstehend, berufstätig und Hund geht schon. Wenn es allerdings der klassische Vollzeitjob außer Haus ist, würde ich mir keinen Welpen holen. Ich war dank Semesterferien zwei Monate zu Hause und hatte selbst danach noch einen Monat, in dem die Stubenreinheit bei maximal 4 Stunden alleine sein nicht 100 % saß.

Stadtwohnung ohne Garten: Kein Problem. Notfalls muss man einen etwas weiteren Weg bis zur nächsten Grünfläche in Kauf nehmen, aber Stadt kann ja auch Stadtrand heißen. Wir wohnen in einer Großstadt und sind in 5 Minuten trotzdem im nächsten Wäldchen. Den Hund abends nur in den Garten lassen müssen ist sicher ein bequemer Pluspunkt, aber es gibt Hunde, die dort nicht ihr Geschäft verrichten möchten, weil's als Teil der Wohnung wahrgenommen wird.

 

Arbeitet man in Wohnungsnähe, kann man die Mittagspause opfern für eine kurze Gassirunde oder man legt sich einen zuverlässigen Gassigänger zu.

Die Freizeitgestaltung sollte sich dann aber an dem Hund orientieren. Täglich 9 Stunden außer Haus mit hundefreien Aktivitäten zu kombinieren ist der Punkt an dem ich sage, dass man für die Hundehaltung derzeit nicht geeignet ist.

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Ich bin auch alleinstehend, berufstätig und hab einen Hund ... bzw jetzt 2 Hunde. Hund 2 ist ein Welpe, jetzt 16 Wochen alt.

 

Geht alles, man muss sich nur organisieren.

 

Als ich Mia bekam war ich noch verheiratet, inzwischen lebe ich seit 3 Jahren alleine. Kensi habe ich also bewusst als alleinstehende Person angeschafft.

 

Ich arbeite Teilzeit (80 Std im Monat), für den Zwerg hab ich 2,5 Wochen Urlaub genommen und in der Anschlusswoche nur 2-3 Stunden am Tag gearbeitet. Hat gut geklappt, sie bleibt problemlos alleine.

 

Wenn ich sehr lange Schichten (7 Std und mehr) habe, dann holt meine Mutter den Hund/die Hunde ab, geht kurz Gassi und nimmt sie mit nach Hause, wo ich sie dann nach Feierabend abhole.

 

Meine Eltern würden die Hunde auch nehmen wenn ich mal länger unterwegs bin. Und selbst wenn nicht hätte ich noch 1-2 andere Leute denen ich meine Hunde noch anvertrauen würde. Ich wage aber zu behaupten, dass das so schnell nicht passieren wird.

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