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Hundeforum Der Hund
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Woran erkennt man, dass Hunde Dauerstress haben?

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wenn angeblich angstbasierte Einwirkung zur Verhaltensänderung, dass eurer Meinung nach auch ständig (ständiges Deckeln) durchgeführt wird, keinen Dauerstress auslöst, seh ich keinen Grund, warum es angeblich angstbasiert sein soll. Dasselbe gilt für Hemmen. Wo ist das Problem, wenn Hemmung keinen Stress auslöst?

 

Hunde, die ständig devot sind über 3 Stunden, haben mit Sicherheit Stress, die liegen auch nicht entspannt z.B. auf der Seite, sondern angespannt und ich bezweifle sogar, dass sowas 3 Stunden lang von einem Lebewesen auszuhalten ist, denn irgendwann ist ja der Pegel voll und läuft über, das hat Silkies ja irgedwann mal sehr gut beschrieben. Die Frage ist, ob das von estray richtig beobachtet und interpretiert wurde, jeder hat eben seine Brille auf. Meine Hunde haben kein Problem während eines Vortrags mit vielen Hunden im Raum sich entspannt 3 Stunden auf ihren zugewiesenen Platz zu legen und dort zu dösen/oder zu schlafen, sie wissen, ich halte ihnen Unliebsames fern. Da kann ringsum sonst was rumkläffen, toben, Aktion machen oder aggressiv reagieren, solange da kein Hund direkt an ihren Platz ranggeht sind sie entspannt, ohne mich permanent anzuschauen und natürlich gestalte ich den Platz so, dass sie nicht grad im Mittelpunkt liegen und jeder dicht dran vorbei muss. Aber für viele ist es schier unvorstellbar, dass Hunde sich so entspannt in so einer Gesellschaft verhalten können, die gehen dann einfach davon aus, dass da massiv gedeckelt wurde, oder die Hunde unter Drogen stehen etc. Ich hab das selbst erlebt in einem 2 Tägigen Hundeseminar, wo man mich am Ende gefragt hat, ob das wirklich Chihuahuas sind, weil sie so ruhig und entspannt waren. Völliger Quatsch und zeigt mir nur, wie wenig man von Hunden versteht.

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Wobei ja nicht nur der Erziehungsstil darüber bestimmt, ob ein Hund entspannt in einer Gesellschaft (oder  im Restaurant, Café, Tagung ...) sein kann oder nicht. Zum Beispiel spielen  sicherlich auch das Alter des Hundes und der Charakter eine Rolle und ebenso, ob der Hund solche Gesellschaften gewohnt ist. 

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Ja klar, gibt Hunde, die sind von Haus aus entspannt. Meine waren es nie, erst als ich umgestellt habe, war überhaupt denkbar, die Hunde auf solche Veranstaltungen mit Nicht-Chihuahuas mitzunehmen, vorher wäre es Stress pur gewesen. Chihuahua-Veranstaltungen waren sie aber gewöhnt. Von daher in estray Beispiel ging es ja um die Art der Erziehung und in meinem auch.

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Habe jetzt dieses Beispiel nicht angesehen, und kann nicht sagen, wie dieser Mann mit seinen Hunden umgegangen ist.

 

Ich weiss nur, dass meine beiden Hunde problemlos stundenlang im Restaurant liegen konnten und können: und enstpannt sind. Leon habe ich jetzt mehrmals zu Proben mitgenommen. Er kriegt einen Knabberknochen und liegt in irgendeinem Probenraum oder einer Kirche unangeleint neben mir am Pult. Wenn er mal aufsteht, lege ich ihn wieder ins Platz. Meistens ratzt er. Und der hat normalerweise auch gut Pfeffer im Arsch. Ist halt alles eine Frage von Eingewöhnung und wie entspannt und konsequent man selbst ist. Konsequenz kann auch mal eine Hemmung bedeuten ( Hund wenn er aufsteht wieder ins Platz legen), aber heisst es automatisch gewalttätig zu seinem Hund zu sein: Ganz klar nein.

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Meine Hunde liegen zuhause 3 Stunden am Stück nur an Ort und Stelle, wenn sie zuvor was anstrengendes, auslastendes erlebt haben, wobei sie auch in diesem Zustand durchaus auch zwischendrin neugierig aufstehen, wenn jemand reinkommt oder rausgeht oder andere Hunde rumlaufen.

Klar, wenn ich sie anweisen würde, liegen zu bleiben, würden sie das tun - aber für 3 Stunden wars noch nie notwendig.

Wozu auch? Um zu demonstrieren, dass sie das können?

Nö - sehe ich keinen Sinn drin.

Ich hock selbst beim Essen im Restaurant nicht 3 Stunden lang rum. Da würde mir der Hintern und das Kreuz weh tun, bei solange ununterbrochen sitzen.

 

Hunde sind anpassungsfähig, das wissen wir inzwischen alle und sie gewöhnen sich durchaus an ganz ganz viele Dinge, selbst wenn sie dem entgegenstehen, was sie selbst natürlicherweise tun würden und in vielen Situationen ist das auch notwendig.

 

Aber 3 Stunden an Ort und Stelle verharren - das wär mir mit meinen Hunden zu doof.

Selbst bei einem Restaurantbesuch würde ich nach ner Stunde oder spätestens 2 einfach mal rausgehen, die Hunde mitnehmen und Beine vertreten, eine Rauchen und dann wär Hocken wieder angenehmer.

Klar schalten die ab und entspannen sich. Bleibt ihnen ja nix anderes übrig. Würden meine auch machen. Allerdings bekäme ich da auch Blicke gesendet - denen ich nicht widerstehen würde  ;)  und die ich liebend gerne mit Jaaaaaa beantworten würde und es täte.

 

Hab ich als Kind in den Gottesdiensten auch gemacht , abschalten, entspannen und brav sein - gefallen hats mir nicht und angenehm wars auch nicht, mich still zu halten, die Klappe zu halten und meine Hände bei mir zu belassen.

Groß geschadet hats mir wahrscheinlich auch nicht. Aber gelernt hab ich dabei sicher nicht, Kirchgänge zu mögen.

 

Aber ja, ich war entspannt, brav und verhielt mich "gelassen".

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Das ist eine ernstgemeinte Frage? Ich frage auch ernsthaft - weil ich dachte, dass ergibt sich aus von vorgangenen Postings und grundsätzlich aus dem Wissen, was über Hundeerziehung vorhanden ist. Gut, dass liegt aber vielelicht am selektiven lesen. Das passiert und mache ich ab und zu auch.

 

Das war eine erst gemeinte Frage, denn anscheinend liegt hier ein Missverständnis vor. Es wurde gefragt woran die TE genau Dauerstress an ihren Hunden erkennen könnte wenn sie denn welchen hätten. Einige hier haben ja gemeint ihre Hunde hätten durchaus Dauerstress.

 

Dann kam von dir die Erklärung man sollte vielleicht die Erziehung ändern. Wenn die Hunde diesen Dauerstress hätten, würde das ja vielleicht Sinn machen, aber soweit ist man ja noch gar nicht. Noch ist ja nicht geklärt ob die Ferndiagnose "Dauerstress" überhaupt stimmt. 

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denn anscheinend liegt hier ein Missverständnis vor. Es wurde gefragt woran die TE genau Dauerstress an ihren Hunden erkennen könnte wenn sie denn welchen hätten.

 

Wenn es allein darum gehen soll, dann ist der allgemein gewählte Titel vielleicht ein wenig ungünstig? Vielleicht melden und darum bitten, ihn in "woran könnte ich erkennen, wenn meine Hunde Dauerstress haben" oder etwas ähnliches eher personenbezogenes?

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Wenn die Hunde diesen Dauerstress hätten, würde das ja vielleicht Sinn machen, aber soweit ist man ja noch gar nicht. Noch ist ja nicht geklärt ob die Ferndiagnose "Dauerstress" überhaupt stimmt.

 

Ich denke, es macht immer Sinn, etwas aversives/hemmendes/meidendes usw. wegzulasen :)

Egal ob ich nun einen Hund vor mir hab, der wirklich leidet oder einen, dem man nichts anmerkt.

Und genau  da scheinen wir nicht einig. 

 

(Ich hab das immer noch nicht gefunden? Wo wurde das denn nun gesagt überhaupt?)

 

Mir fällt das leicht, denn ich will ja nicht negativ sein. Ich will nicht das mein Hund nur meidet, das er negative Konsequenz fürchtet usw.

Ich denke, wie gesagt, dass eigentlich die Wenigsten in ihrer Beziehung zum Hund wirklich aus vollem Herzen so sein wollen.

 

 

Ich schrieb ja: Nur weil etwas augenscheinlich nicht schadet, ist es ja trotzdem nicht gut oder okay.

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Zum Thema Dauerstress hab ich ein Beispiel aus dem Alltag: wir haben in der Nachbarschaft eine 3-jährige Hündin. Schäferhundgröße, aber nicht so schwer... ich schätze sie wiegt um die 25 kg. Sie hat ein Problem mit meiner Hündin und hat sie bereits mehrfach angegriffen. Vor ein paar Wochen verließ ich morgens das Haus. Ich ging gerade die Einfahrt hoch, als unsere Nachbarin samt Hund -und in Begleitung einer Freundin- um die Ecke kam. Die Hündin erschrak als sie mich sah und ging aus Unsicherheit nach vorne. Der Nachbarin war das Verhalten ihrer Hündin total unangenehm. Ich versicherte ihr, dass alles okay ist und wir kamen ins Gespräch. Während wir uns unterhielten, sah ich mir die Hündin an, die nur ein Schatten ihrer selbst war. Ständig sah dieser Hund 'Gespenster'. Sie zeigte das aber nur in minimalistischen Signalen. Ein Vogel flog über uns weg --- sie duckte sich und legte die Ohren an (man musste gut hinsehen, um zu erkennen wie sie reagierte). Im Gebüsch raschelte es --- sie verlagerte ihren Körperschwerpunkt weg vom Außenreiz. Und so ging das ständig weiter. Ihre Augen fanden keine Ruhe. Ständig löste etwas anderes Befürchtungen in ihr aus. Ganz arme Maus.

 

Im Geiste stieg ich aus dem Gespräch mit den beiden Frauen aus   ;) und sagte irgendwann laut zu dem Hund: 'was ist los Süße? ...Du kommst ja überhaupt nicht zur Ruhe'. Die beiden Frauen sahen zuerst einander -und dann mich- irritiert an. 'Was ist denn mit ihr? Die ist doch total ruhig'. Ich fragte: 'Sehen sie das denn nicht? ...sie steht total unter Strom und findet keine Ruhe'.

Ich versuchte das was ich sah zu schildern... aber die Frauen haben zu wenig Tierverständnis... sie nahmen die Unsicherheit der Hündin nicht wahr.

 

Unsicherheiten und Befindlichkeiten eines (Haus)Tieres zu erkennen und dann gegenzulenken sollte wahrzunehmende Verpflichtung des Halters sein (Wunschdenken).

 

@Lorena: so ganz verstehe ich den Sinn dieses Threads auch nicht. Und -ganz ehrlich- ich glaube ganz fest, dass Deine Hunde a ) keinem Dauerstress ausgesetzt sind und Du b ) diesen sofort erkennen und Deinen Hunden dabei helfen würdest zur Ruhe zu kommen.

Also... alles wird gut ;)

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Vielleicht dann einfach den ganzen Thread löschen, wenn ihn eh keiner versteht.

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