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Hundeforum Der Hund
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Woran erkennt man, dass Hunde Dauerstress haben?

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 Quasi wie drin rum buddeln. Identisch ist auch u.a. sinnfreies gebuddel, also ohne tatsächlich etwas von Interesse ausgraben zu wollen. Zwanghaftes buddeln im Korb oder Liegebett gehört auch dazu.

Nein, zweiter Satz ja.

Hunde, die "sinnlos" buddeln, buddeln sich eine imaginäre Kuhle, worins ie sich dannr einlegen. Man nimmt an, dass das altes Wildtierverhalten ist. Es ist daher nicht sinnlos.

Sobald es "zwanghaft" wird, ist es ein Problem.

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Nun, bei Gerhard las es sich für mein Verständnis etwas absoluter, wenn davon die Rede ist, dass ein Spiel nur mit Partner Sinn macht und jede Abwandlung inadäquat ist. Klang für mich halt nicht nach "die Menge machts" B)

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Für mich auch, genauso wie jetzt, obwohl er es mit "zwanghaft" im zweiten Satz etwas relativiert hat.


Nochmal zum "sinnlosen" Buddeln. Wer seinen Hund mal gewähren lässt, wird feststellen, dass es keine Zwangshandlung ist und schon gar nicht immer vorkommt. Natürlich kann sinnloses Buddeln auch eine Bewätigungsstrategie sein und dann "sinnlos" ausgeführt werden, auch wenn der Stressor elimniert wurde.

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Ich kenne einem Boxermix, der nicht mehr buddeln darf. Der tatsächlich zwanghaft anfing, zu buddeln.

Höhepunkt war, als er in unseren kleinen Bach sprang, an einen der vielen kleinen Wasserfälle und genau am Wasserfall nicht abrufbar buddelte. Das Wasser buddelte. Der Besitzer ihn da nicht erreichen konnte.

Und ihn erst rausgefischt hat, als er vor Erschöpfung zu einem der bereits dastehenden Helfer geschwemmt wurde :(

Ist schon ein paar Jahre her, es geht ihm gut, dem Boxer, er darf nur noch immer nicht buddeln ;)

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Und ich habe bishe rnoch nichte inen Beleg gesehen. Jeder, der es mir bisher gezeigt hat, hat schon gar nicht mehr registriert, wie der eigene Hund darauf reagiert hat udn sehr wohl rechneten diesen Hunde mit negativen Konsequenzen.

Mach doch einfach mal ein Video.

Aber ich treffe ja pro Woche mindestens einen Menschen, der glaubt, fair und nett mit seinen Hunden umzugehen, da ich es ja vermeide, mit "Strafern" Gassi zu gehen. Und am Ende stellt sich heraus, wie oft der Hund "korrigiert" wurde.

Wie zeigt das denn ein Hund in dem Fall? Also wenn er "mit einer negativen Konsequenz" rechnet die in unserem Beispiel nur daraus besteht das er nicht direkt aus dem Auto raushüpfen kann.

Ist brav dasitzen wenn ich mich vor die Tür stelle bereits eine Stressreaktion weil das ja ansich ein Ding der Unmöglichkeit ist und mindestens intensives Training zuhause braucht?

 

Es gibt eigentlich genug Videos von meinen Hunden mittlerweile. Genug um sich nen Eindruck zu verschaffen ob es sich hier um gestresste/gestrafte Hunde handelt. 

https://www.youtube.com/channel/UCFYjOQTqWBvjgTDAnJBRwOw

Vor nächster Woche wirds auf auf jedenfall leider nichts mit dem Video

Soll ich stattdessen die Hunde mal vom buddeln abrufen? Das geht auch ohne Stress (also sichtbare Stresszeichen) und ich muss da nicht viel managen.^^ Schleppleine brauch ich auch keine.

Das würde schneller gehen.

 

Deiner Theorie nach müssten doch meine Hunde längst "Symptome" zeigen? Gerne mit Titel und Zeitangabe...

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Ich will nicht irgendwas anderes sehen, sondern genau das, was du geschildert hast.
Am liebsten hätte ich es natürlich bei einer total neuen Situation mit Hunden, die du erst ein paar Wochen hättest. ;)

Aber du kannst mir auch gerne sosnt einen Block von dir zeigen.


Ich kenne einem Boxermix, der nicht mehr buddeln darf. Der tatsächlich zwanghaft anfing, zu buddeln.

Höhepunkt war, als er in unseren kleinen Bach sprang, an einen der vielen kleinen Wasserfälle und genau am Wasserfall nicht abrufbar buddelte. Das Wasser buddelte. Der Besitzer ihn da nicht erreichen konnte.

Und ihn erst rausgefischt hat, als er vor Erschöpfung zu einem der bereits dastehenden Helfer geschwemmt wurde :(

Ist schon ein paar Jahre her, es geht ihm gut, dem Boxer, er darf nur noch immer nicht buddeln ;)

Jo, ich habe auch eine Jack Russell Hündin gesehen, die über 30 Minuten immer wieder hüpfend in einen Wasserstrahl gebissen hat.

Dasist aber nicht das, was ich meine.

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Meine Hunde werden durchaus auch korrigiert - aber dabei nicht positiv gestraft.

Negative Strafe, in dem ich den Erfolg des unerwünschten Verhaltens verhindere, gibts durchaus.

Am Beispiel , wenns passiert, dass ein Hund vor Aufforderung rausspringt, weil er NOCH nicht zuverlässig drin bleibt:

Er ist angeleint und das Lospreschen  zB hinter der Katze her, wird verhindert. Dann bekommt der Hund die Aufforderung, wieder rein zu hüpfen und das Spiel beginnt von vorne, mit warten, bis ich ihn auffordere. Ist natürlich blöd, wenn ich die Katze nicht selbst gesehen hab. Seh ichs zuerst und merke, dass der Hund gleich rausspringt, ja, dann stell ich mich kurz davor, um ihn abzufangen UND halte ihn evtl am Geschirr fest und lobe ihn in der Position, in der er ist, nämlich im Auto :) .

Wobei ich beim Nicky in hoher Erregungslage ganz am Anfang immer erst mit Öffnen gewartet habe, bis er selbst ruhig sein und Blickkontakt aufnehmen konnte. Da steeeeeht man dann halt mal  :D . Dann wird er schnell aufgefordert und die Zeit bis dahin immer mehr ausgeweitet. Aufmerksamkeit , teilweise schon das Lösen vom Aussenreiz, belohnt.

 

Auf irgendwas draufhauen, damit der Hund aufmerksam wird, das mache ich nicht. Das wäre positive Strafe in meinen Augen und ist unnötig, wenn man die nötige Geduld aufbringen kann und einen Plan hat, was man dann mit der vom Hund selbständig erbrachten Aufmerksamkeit weiter anfängt.

War auch bei Nicky nicht nötig, obwohl der anfangs richtiggehend im Auto gegeifert hat, wenn sie jemand oder etwas, auch Autos, genähert haben. Geschweige denn andere Hunde oder Katzen.

Dass er nun sogar ruhig im Auto hockt, wenn sogar andere Hunde direkt an der Scheibe zu ihm reingucken (war geschlossen), wurde mir erst letztens bewusst, als er bei den Pferden im Auto saß und die Tierärztin ihre beiden Hunde raus ließ. Ich war grad im Stall gewesen und als ich rauskam guckten sich die Hunde interessiert durch die Scheiben an.

 

 

 

Zu den Korrekturen finde ich Dunbars Vortrag aufschlussreich, den ich heute schon mal eingestellt hatte. ;)

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Ich will nicht irgendwas anderes sehen, sondern genau das, was du geschildert hast.

Am liebsten hätte ich es natürlich bei einer total neuen Situation mit Hunden, die du erst ein paar Wochen hättest. ;)

Aber du kannst mir auch gerne sosnt einen Block von dir zeigen.

Ok kann ich gerne machen.(ist ne gute Gelgenheit die Karre mal sauberzumachen) Nur jetzt fehlt mir noch mehr die Logik.

Meine müssten doch jetzt die Stresszeichen zeigen oder nicht? Nach 4 Jahren sollte sich doch da mal irgendwas zeigen.

Aber ich hab ja ab und zu Besuchshunde...vielleicht ergibt sich da die Gelegenheit.

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Hä? Ich habe doch schon gesagt, dass es mir hie rgar nicht um den Dauerstress, der vielleicht entsteht, vielleicht nicht, vielleicht gezeigt wird, vielleicht auch nicht, geht - sondern darum, dass ein Körperblock nur dann funktioniert, wenn der Hund Konsequenzen zu befürchten hat, nämlich wie ein konditionuierter Strafreiz. OIder der Block ist körpersprachlich bereits so agressiv, dass er selbst schon Eindruck hinterlässt.

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Meine Hunde werden durchaus auch korrigiert - aber dabei nicht positiv gestraft.

Negative Strafe, in dem ich den Erfolg des unerwünschten Verhaltens verhindere, gibts durchaus.

Am Beispiel , wenns passiert, dass ein Hund vor Aufforderung rausspringt, weil er NOCH nicht zuverlässig drin bleibt:

Er ist angeleint und das Lospreschen  zB hinter der Katze her, wird verhindert. Dann bekommt der Hund die Aufforderung, wieder rein zu hüpfen und das Spiel beginnt von vorne, mit warten, bis ich ihn auffordere. Ist natürlich blöd, wenn ich die Katze nicht selbst gesehen hab. Seh ichs zuerst und merke, dass der Hund gleich rausspringt, ja, dann stell ich mich kurz davor, um ihn abzufangen UND halte ihn evtl am Geschirr fest und lobe ihn in der Position, in der er ist, nämlich im Auto :) .

Wobei ich beim Nicky in hoher Erregungslage ganz am Anfang immer erst mit Öffnen gewartet habe, bis er selbst ruhig sein und Blickkontakt aufnehmen konnte. Da steeeeeht man dann halt mal  :D . Dann wird er schnell aufgefordert und die Zeit bis dahin immer mehr ausgeweitet. Aufmerksamkeit , teilweise schon das Lösen vom Aussenreiz, belohnt.

 

Auf irgendwas draufhauen, damit der Hund aufmerksam wird, das mache ich nicht. Das wäre positive Strafe in meinen Augen und ist unnötig, wenn man die nötige Geduld aufbringen kann und einen Plan hat, was man dann mit der vom Hund selbständig erbrachten Aufmerksamkeit weiter anfängt.

War auch bei Nicky nicht nötig, obwohl der anfangs richtiggehend im Auto gegeifert hat, wenn sie jemand oder etwas, auch Autos, genähert haben. Geschweige denn andere Hunde oder Katzen.

Dass er nun sogar ruhig im Auto hockt, wenn sogar andere Hunde direkt an der Scheibe zu ihm reingucken (war geschlossen), wurde mir erst letztens bewusst, als er bei den Pferden im Auto saß und die Tierärztin ihre beiden Hunde raus ließ. Ich war grad im Stall gewesen und als ich rauskam guckten sich die Hunde interessiert durch die Scheiben an.

 

 

 

Zu den Korrekturen finde ich Dunbars Vortrag aufschlussreich, den ich heute schon mal eingestellt hatte. ;)

Im Prinzip das Gleiche in grün wie hier. Das ist aber ganz falsch und man übersieht die "Zeichen"...

sondern darum, dass ein Körperblock nur dann funktioniert, wenn der Hund Konsequenzen zu befürchten hat, nämlich wie ein konditionuierter Strafreiz. OIder der Block ist körpersprachlich bereits so agressiv, dass er selbst schon Eindruck hinterlässt.

Das ist eben falsch.

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