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Hundeforum Der Hund
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Woran erkennt man, dass Hunde Dauerstress haben?

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Zu Duoungleich:

Warum muss denn ein Körperblock immer als bedrohlich eingestuft werden? Ich stehe in der offenen Schiebetüre und blocke alleine durch meine Körperfülle, wenn ich da bedrohlich wäre, müssten die Hunde ja immer vor mir Angst haben. Und würden mich andererseits nicht als Matratze nutzen.

Hast Du nicht gelesen, was ich geschrieben habe - oder nicht verstanden?

Nicht ich stufe einen Körperblock immer als bedrohlich ein. ;)

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Ich bin der Meinung, wenn man die Erziehungsbasis darauf aufbaut, dem Hund in erster Linie über bedrohliche Körperblocks beizubringen, was er nicht darf und wo die Grenzen sind - selbst wenn nach der Konditionierung kaum mehr auf diese Weise geblockt werden muss, kann das unheimlich viele Alltagsmomente für den Hund bringen, in denen er alleine durch diese geschaffene Basis ne vollkommen unnötige Menge an Stressmomenten erlebt.

Nach außen hin zeigt er das nicht, weil er seine Impulse dabei ja unterdrücken muss, aber nach innen können wir nicht schauen.

Ob das zu "Dauerstress" führt , im Einzelfall, hängt dann doch von so vielen weiteren Faktoren ab, die wir im Forum niemand erläutern können.

 

Was aber genau Dauerstress bedeuten soll, hat bisher auch noch niemand konkret beschrieben, erklärt oder definiert, also fischen wir weiter im Trüben.

 

Das bestreitet doch auch niemand, zumindest ich nicht. Denke hier im Forum erzieht niemand seinen Hund "in erster Linie über bedrohliche Körperblocks".

 

 

Ich kann nur beschreiben was "Dauerstress beim Hund" für mich ist bzw. woran man es erkennt.

- die beschriebenen "Zwangshandlungen"

- man merkt es am allgemeinen Verhalten wenn man den Hund beobachtet. Nervosität, Unruhe...Auch am "Blick" bzw. den Augen.

Ohne das man im ersten Augenblick aber feststellen kann woran es liegt. Das kann durchaus mit Schmerzen zusammenhängen.

Bär hatte das nach seiner OP und den 3 Monaten danach. Der wär ja fast draufgegangen...

 

Oder auch beim "Balljunkie"

Diese "gestresste" Aufgeregtheit. Ball Ball Ball. Wirf. Wirf endlich.Wo isser...hektisches suchen...etc

Wer einen kennt weis denke ich was ich meine.

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Wenn man für den Hund noch unbekann ist, glaube ich schon, dass ein "In den Weg stellen" Eindruck macht, aber nicht, wenn der Hund einen kennt und weiß, dass das überhaupt keine Konsequenz nach sich zieht. Meine Hunde nehmen von mir Körper"blocks" nicht ernst - und ich bin stolz drauf.

 

Ich habe viele Hunde im Training beim Trailen. Und ALLE reagieren auf einen breit gestellten Körper als wäre er eine Barriere. Egal wie der Hund erzogen wurde oder ob er einen "Körperblock" aus seinem Leben kennt - stehe ich breitschultrig, frontal auf den Hund zugedreht hinter dem Hund oder, wenn er sich umdreht um die Richtung zu wechseln auch mal vor dem Hund, dann beeinflusse ich das Tier.

 

Immer.

Beispiel: der Hund ging eine  Gasse hinein, stellt nach 10m fest dass der Trail dort nicht weiter geht, dreht um und will zurück. Nun steht da sein HH wie man so steht - frontal auf den Hund gerichtet (den hat man ja vorher auch genau im Blick gehabt) und der Hund wird beeinflusst, doch lieber nochmal weiter in die Gasse hinein zu gehen. Es gibt Hunde, die einfach strack am HH vorbei laufen, auch wenn dieser frontal steht. Aber auch die werden beeinflusst, wenn auch nicht ganz so extrem.

 

Egal wie der Hund reagiert, ich achte darauf den Menschen zu unterrichten, in solchen Fällen (Hund kehrt um oder Hund bleibt stehen - das tut er ja aus einen gewissen Grund) den Weg "auf" zu machen, sich also seitlich zu stellen. Oder, wenn schon klar ist dass der Hund umdrehen will, schon mal ein paar Schritte rückwärts zu tun.

 

 

Es mag sein, dass deine Hunde verlernt haben deine Körpersprache zu beachten, oder sie tatsächlich sich nicht dafür interessieren weil sie es nie brauchten. Aber das ist eher die Ausnahme von der Regel. Ein Körperblock kann massiv aversiv eingesetzt werden, aber ein frontal auf den Hund ausgerichteter Körper wird immer den Hund beeinflussen. Entweder auf ausweichen, auf weiter in die vorherige Richtung gehen (beim Trailen nennt man das dann "Schieben", wenn man den Hund in eine schon vom Hund ausgeschlossene Richtung hin beeinflusst), oder auch auf stoppen.

 

Die Frage ist, was man damit macht.

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Ohne dass ich da jemandem auf den Schlipps trete, ich will da auch nichts kritisieren, ich frage mich aber auch, wie geisi, welche Art von Bindung denn deine Hunde, Kareki, zu dir haben. Wenn sie einen Block nicht ernst nehmen, sich bis zu 800 m von dir entfernen.....

Wie sieht denn die Bindung deiner Hunde zu dir in deinen Augen aus?

Unser kleiner Hund nimmt auch des öfteren mich nicht ernst, sie hat Strategien entwickelt, sich um manche Dinge drumherumzumogeln, doch sie achtet sehr auf mich - und das nicht aus Angst, sondern weil sie - hoffentlich - mittlerweile weiß, dass ich ihr helfe, bestimmte Situationen zu meistern.

Und nicht nur der Dosenöffner bin.

1. Nur Yoma kanns ich ab und an so weit wegbewegen. Akuma macht das nicht.

Die Bindung zu Yoma sieht man, dass er immer wieder unaufgefordert und freudestrahlend zurückrennt. Hätte man Freigeist nicht geblockt, sie würde es bestätigen. Aber Nasefux kann das auch.

Sie kann überhaupt sehr viel zur Bindung zwischen mir und meinen Hunden sagen.

Hauptsache euch sind die 800 Mete rim Gedächtnis gebleiben. Da kann man sich dran aufhängen.

2. Dass sie den Block nicht ernst nehmen, sagt mir: Sie wissen, dass ich ihnen keine überbrate, weder körperlich noch verbal, wenn ich mich ihnen in den Weg stelle. Ich weiß nicht, ob du zu wenig Fantasie hast, aber sie lassen sich auch anderweitig stoppen, wenn es sein muss. Ein "Warte" genügt, z.B., wa sich mit Belohnungen aufgebaut habe.

Mein Ziel ist es, das sie so freiheitlich wie möglich leben können und nur deshalb haben sie sich überhaupt an mich gebunden, besonders Yoma, der ein überdurchschnittliches Freiheitsempfinden hat.

Und nun geh dich feiern, dass du im Umkehrschluss die Auffassung vertrittst, dass Hunde, die sich von Blocks hemmen lassen, ne gute Bindung hätten. Unter den Maßstäben haben meine Hunde keine, tatsächlich.

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IEs mag sein, dass deine Hunde verlernt haben deine Körpersprache zu beachten, oder sie tatsächlich sich nicht dafür interessieren weil sie es nie brauchten. Aber das ist eher die Ausnahme von der Regel. Ein Körperblock kann massiv aversiv eingesetzt werden, aber ein frontal auf den Hund ausgerichteter Körper wird immer den Hund beeinflussen. Entweder auf ausweichen, auf weiter in die vorherige Richtung gehen (beim Trailen nennt man das dann "Schieben", wenn man den Hund in eine schon vom Hund ausgeschlossene Richtung hin beeinflusst), oder auch auf stoppen.

 

Die Frage ist, was man damit macht.

Meine Hunde nicht, die umrunden entsprechenden Menschen.

Woher ich das weiß, haben schon einige, ob deren Ungläubigkeit versucht.

Sie haben es nicht verlernt, was es heißt, sie reagieren nur anders darauf. Sie lassen sich davon nicht hemmen, sondern weichen aus. Lalalala. Nervt. Und nichts anderes habe ich geschrieben, dass sie bei der Kofferraumgeschichte einfach vorbeispringen würden. Nicht, weil sie Anst vor mir haben, sondern weil sie das einfach nicht ernst nehmen. Ich nehme Leute, die sich mir wutentbrannt in den Weg stellen und mich beschimpfen übrigens auch nicht ernst. ;)

und jetzt dreh es bitte nicht mehr so um, dass meine Hunde die Körpersprache verlernt hätten, wenns um scheiß Hemmung geht und nicht um wie reagieren sie sonst drauf. Sie beachten den Block nicht weiter und gehen außen rum. Und sie sind nicht die einzigen Hunde, die das tun.

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Sie wissen, dass ich ihnen keine überbrate, weder körperlich noch verbal, wenn ich mich ihnen in den Weg stelle. Ich weiß nicht, ob du zu wenig Fantasie hast, aber sie lassen sich auch anderweitig stoppen, wenn es sein muss. Ein "Warte" genügt, z.B., wa sich mit Belohnungen aufgebaut habe.

Mein Ziel ist es, das sie so freiheitlich wie möglich leben können und nur deshalb haben sie sich überhaupt an mich gebunden, besonders Yoma, der ein überdurchschnittliches Freiheitsempfinden hat.

Und nun geh dich feiern, dass du im Umkehrschluss die Auffassung vertrittst, dass Hunde, die sich von Blocks hemmen lassen, ne gute Bindung hätten. Unter den Maßstäben haben meine Hunde keine, tatsächlich.

 

 

Die ersten beiden Abschnitte kann ich unbedingt auch für mich und meine Hunde unterschreiben.

 

Der letzte Abschnitt........

Das entspricht nicht dem, wie ich denke.

Die Aussage ist lächerlich.

 

Und bitte bitte du brauchst hierdrauf nicht zu antworten:

Hast du meine Beschwichtigungssignale übersehen in meinem Post? Und trotzdem musstest du mir eins überbraten mit "und nun geh dich feiern..."

Ich möchte hier verstehen, wie was funktioniert, nicht mich wichtig machen.

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 Sie beachten den Block nicht weiter und gehen außen rum. Und sie sind nicht die einzigen Hunde, die das tun.

Meine ebenso - allerdings nach dem ersten Gucken: "Und , was jetzt?" - dann nehmen sie halt den Weg dran vorbei, wenn von mir keine Aufforderung für was anderes kommt.

 

Wobei Nicky aversive Blocks durchaus kannte und früher schon die unbeabsichtigte Andeutung eines solchen  im Alltag, selbst wenn die menschliche Bewegung gar nicht mit ihm im Zusammenhang stand, eine Abwehrattacke auslöste.

 Ein frontales vor dem Hund stehen erzeugt Aufmerksamkeit, aber sicher keine Ignoranz, meiner Meinung nach.

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Und nun geh dich feiern, dass du im Umkehrschluss die Auffassung vertrittst, dass Hunde, die sich von Blocks hemmen lassen, ne gute Bindung hätten. Unter den Maßstäben haben meine Hunde keine, tatsächlich.

Wieder ne typische Kareki Aussage .

Diese Aussage ist einfach lächerlich!

 

Und jetzt könnt ihr wieder in euren Zickenthread gehen und über mich lästern.

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BLOCK

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@gatil

Gut, dann habe ich dich missverstanden, mein Fehler. Verzeih. An davinias Aussagen erkennt man ja, warum ich mittlerweile auch mit Höflikeitsfloskeln vorangestellt Spott wittere. Also sorry, dass du das abbekommen hast. ;_;

>>, ich frage mich aber auch, wie geisi, welche Art von Bindung denn deine Hunde, Kareki, zu dir haben. Wenn sie einen Block nicht ernst nehmen, sich bis zu 800 m von dir entfernen.....

 

Eine freiheitliche, vertrauensvolle. Ich bin noch da und gehe nicht weg, auch wenn man mal 800 Meter vorausläuft. Macht der Hund, weil er weiß, das sich dennoch da bin. Und natürlich nicht immer und nur dann, wenn die Gegebenheiten stimmen. Und eh nur Yoma. Wobei ich mich freue, dass Akuma mittlerweile seinen "An mir kleb"-Radius verlässt.

Und den Block nicht ernst nehmen: Noch vertrauensvoller, dass meine Körpersprache nicht hemmend auf sie wirkt. Wir kommunizierend wohlwollend miteinander, soweit es eben geht. Ich bin auch nur ein Mensch und sie sind auch nur Hunde. Je nette rich bin, desto eher verzeihen sie mir auch meine Fehler. Und desto intimer wird unsere Beziehung. :)

Loslassen, um zu binden. Mein Credo.
 

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