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Hundeforum Der Hund
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Woran erkennt man, dass Hunde Dauerstress haben?

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Meine dürfen auch nicht einfach aus dem Auto raushüpfen. Wers versucht hat wurde "geblockt."

 

Ich habs leider nicht gelesen aber wie hat chimbambola denn ihre Hunde in dem Zusammenhang "bestraft"?

 

Ich habe jetzt z.B. kein Trauma weil es auch bei uns Konsequenzen bei Unpünktlichkeit gab. Bin ich deswegen dauerhaft gehemmt im Sinne "Ich kann schon nimmer unpünktlich sein". Nö.

Ich schaffs sogar noch ab und zu unpünktlich zu sein.

 

Aber zurück zu den gehemmten Kofferraumhunden. Ich traue mich wetten die sind nicht so gehemmt das sie sitzenbleiben würden wenn der Halter die Türen aufmacht und sich entfernt.

Meine würden nach spätestens 50m eine eigene Entscheidung treffen, aus dem Auto springen und mir folgen. Denke bei chimbambola wirds nicht anders sein.

 

Meine springen nicht aus dem Auto,einfach weil sie klein sind und es zu hoch für sie ist! Da kann ich auch außer Sicht gehen, die würden nicht springen. Bei mir ging es um was anderes, nämlich darum, dass sie bereits volle Kanne ausrasteten, wenn nur jemand in die Nähe des Autos kam.

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Kann man, wenn man will , so nennen.

Wobei da schon noch ein Unterschied besteht, zwischen ruhigem Abwarten, wie Du das, laut Deiner Beschreibung ja auch gemacht hast, und einem aktiven , körpersprachlichen Zurückdrängen, einem Schreckreiz mittels Auto oder Box drauf hauen, einem zuvor aversiv konditionierten kscht ect.  um das aufgeregte raus Wollen zu unterbrechen.

Ersteres führt sicher nicht zu Dauerstress , meiner Meinung nach, wenn ich persönlich im Hund kein Meideverhalten auslöse -

- letzteres , wenn im Alltag ständig bei "Fehlverhalten" so agiert wird, schon.

 

Das ist genau der Punkt. Das wie ist das entscheidende. Ich hab z.B. auch schon "in Stress geklickerte" Hunde gesehen. In nem Lehrvideo. (War glaube ich das hier https://www.amazon.de/Antijagdtraining-Ariane-Ullrich/dp/3981082125. Da gabs ne DVD dazu.)

Hier beschreibst du wie Körpersprache schlecht umgesetzt wird. Aber d.h. nicht das Körpersprache ansich negativ ist. (was ja doch irgendwo unterschwellig mit dem Verweis auf Dauerstress und "Hemmung" behauptet wird...zumindest kommts bei mir so an)

 

Man nimmt nur das Wort Körpersprache in den Mund und kann dann drauf warten das NUR die falsche Anwendung gesehen wird und Horrorszenarien kreiert werden. Siehe hier.

Ganz unabhängig von chibambola, mir gings nur um die Aussage das man durchaus mit nem simplen Block sowas regeln kann wie das Aussteigen aus dem Auto.  Wie von dir beschrieben.

Man steht da einfach so da und wartet. Gibt anfangs das Kommando "Warte" (so hab ichs gemacht) und wenn draussen alles passt gehts mit nem freudigen "jetzt gehts los" auf Tour.

Meine sind dabei weder gestresst noch besonders aufgeregt und ich muss wirklich nur dastehen. Das ist bei vielen Bekannten nix anderes. Tür geht auf. Man stellt sich sicherheitshalber davor, nutz evtl noch die Arme dazu um Breite zu gewinnen und das wars.

Wenn jetzt ein Hund wirklich so aufgeregt ist das ich den quasi nicht mit simplen dastehen "blocken" kann muss eh die Leine dran beim aussteigen. Aber das kenn ich jetzt so extrem bei keinem das der Hund einen quasi über den Haufen rennt oder wegdrängelt.

 

Aber vom Prinzip her ist es immer das Gleiche. Selbst wenn man dann erklärt wie man es macht und meint gibts da trotzdem "Stress" und überhaupt ist das alles Mist mit der Körpersprache.

Sry aber da bin ich kurz davor zu behaupten das jemand Hundehaltung und Umgang mit Tieren nicht verstanden hat. Denn Körpersprache nicht als wichtiges Werkzeug zu nutzen hat schon was in meinen Augen.

Muss ich jetzt allen ernstes ein Video machen wo ich mich vor die Tür stelle meine Hunde "blocke und hemme", die Hunde zeige wie sie sich im Auto und dann nach Freigabe geben damit es hier tiefenanalysiert werden kann welche Stresszeichen gezeigt wurden?

Denke die Situationen kennen viele und bei vielen läuft es sehr ähnlich ab. Und man wird nicht viel "Stress" sehen...

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Der Fehlschluss:
Hemmen durch (aggressives) Blocken ist keine "Körpersprache". Es ist Gewalt.

Körpersprache geht auch nett, subtil und nicht einschüchternd oder hemmend. Ich verneinen also nicht Körpersprache, ich lasse nur die Drohung weg.

Beim Flirten ist deine Körpersprache (hoffentlich) sehr einladend und positiv. Ich verdamme keine Körpersprache, ich verdamme, wenn sie als Deckmäntelchen für groben Umgang dient.

Nochmal: Meine Hunde lassen sich nicht blocken, weil sie wissen, dass es konsequenzlos für sie bleibt. Im Umkehrschluss heißt das, damit Körperblocks wirken, müssen sie mit Konsequenz belegt sein. Und sei es nur eine entsprechend bedrohliche Körperhaltung.
Also, wie genau hast du sie gehindert, dass sie nicht an dir vorbeispringen? Sorry, mir gelingt das nicht!

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@Geisi2:

 

?????

Ich hab nirgends Körpersprache als grundsätzlich negativ bezeichnet und in früheren Beiträgen auch schon deutlich beschrieben, dassich auch körpersprachlich Blocke,um zB erfolgreiches Tackern eines anderen Hundes zu verhindern.

Blocken im Sinne von: Ich bin die Grenze zwischen Dir und dem begehrten Objekt, um Erfolg mit unerwünschtem Verhalten zu verhindern.

 

Das ist aber nicht gleichzusetzen mit aktivem, aversivem Hemmen mittels bedrohlicher Körpersprache oder eben Schreckreizen usw. UM den Hund daran zu hindern, dass er dieses Verhalten nochmal ausführt, wobei zuallererstmal Meideverhalten bewusst und zielgesetzt erzeugt wird.

 

Unterschwellig steht doch nirgends was - sondern ganz offen und direkt. Keine Ahnung, was Du da hineinliest......

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@Geisi2:

 

?????

Ich hab nirgends Körpersprache als grundsätzlich negativ bezeichnet und in früheren Beiträgen auch schon deutlich beschrieben, dassich auch körpersprachlich Blocke,um zB erfolgreiches Tackern eines anderen Hundes zu verhindern.

Blocken im Sinne von: Ich bin die Grenze zwischen Dir und dem begehrten Objekt, um Erfolg mit unerwünschtem Verhalten zu verhindern.

 

Das ist aber nicht gleichzusetzen mit aktivem, aversivem Hemmen mittels bedrohlicher Körpersprache oder eben Schreckreizen usw. UM den Hund daran zu hindern, dass er dieses Verhalten nochmal ausführt, wobei zuallererstmal Meideverhalten bewusst und zielgesetzt erzeugt wird.

 

Unterschwellig steht doch nirgends was - sondern ganz offen und direkt. Keine Ahnung, was Du da hineinliest......

Das war eher auf die vorigen Beiträge bezogen bzw. auch allgemein weils immer nach dem gleichen Schema abläuft.

Wollte dich da gar nicht speziell ansprechen.

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Nochmal: Meine Hunde lassen sich nicht blocken, weil sie wissen, dass es konsequenzlos für sie bleibt. Im Umkehrschluss heißt das, damit Körperblocks wirken, müssen sie mit Konsequenz belegt sein. Und sei es nur eine entsprechend bedrohliche Körperhaltung.

Also, wie genau hast du sie gehindert, dass sie nicht an dir vorbeispringen? Sorry, mir gelingt das nicht!

Mein Beispiel mit Körperblock, der funktioniert, ohne dass die Hunde Konsequenzen erwarten:

Ich mach ganz einfach die Tür nur soweit auf, dass der Hund nicht an mir vorbeikommt. Wäre es der Kofferraum gewesen, wäre der Nick auch einfach an mir vorbeigesprungen, weil er kein aversives Blocken von mir kannte.

Ich kann ein Brett jemandem vor den Kopf halten, sodass er stoppt, weil da grad ein Hinderniss auftaucht.......ich kanns ihm aber auch gegen die Stirn donnern......

 

Das war eher auf die vorigen Beiträge bezogen bzw. auch allgemein weils immer nach dem gleichen Schema abläuft.

Wollte dich da gar nicht speziell ansprechen.

Aha, deshalb das Zitat?

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Ob der Hund sich von reinem Blocken abhalten läßt hängt doch schwer vom Hund ab. Hat der Hund Interesse daran in deinem Interesse zu handeln (weil es ihn freut, weil er es will, wtp) gelingt das eher. Aber ich glaube, wie übrigens alle hier, daß ein Hund nicht in Dauerstress verfällt, wenn er nicht sofort aus dem Kofferraum springen darf, vorausgesetzt, dass sein Leben hoffentlich nicht vorrangig aus Kofferräumen besteht

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Hab nochmal gegrübelt, ob ich dauergestresste Hunde kenne - außer Hunde im Tierheim, an der Kette o.ä.

 

Mir fielen zwei ein.

 

Der eine Hund war ein großer Rüde mit imposantem Erscheinungsbild. Sein Halter mmmh ich sag mal gängelte den Hund sehr oft und täglich. Der Hund bekam also immer wieder gesagt, im harschen Befehlston, was er zu tun und zu lassen hatte. Dabei konnte es sich beispielsweise auch nur um den scheinbar falschen Platz handeln, an dem sich der Hund auf den Hof gelegt hatte. Begleitend zum Befehlston waren Knuffe in die Rippen u.ä. 

 

Dieser Hund war so unheimlich ruhig. Weiß nicht,wie ich das beschreiben soll. Er wirkte,wie die Ruhe vor dem Sturm. Ging meist mit  hängendem Kopf und seine Körperhaltung wirkte angespannt. 

 

War die erwachsene Tochter zu Besuch, beschäftigte sie  sich mit dem Hund. Das Erscheinungsbild des Hundes verwandelte sich dann im Laufe der Wochen. Er konnte dann auch mal traben, Kopf beim Gehen hing nicht mehr nach unten und seine Mimik war lockerer, gelöster.

 

 

Dann kam mir noch eine Hündin in den Sinn, die hier in der Nachbarschaft lebt. Sie bellt in einer Tour,auch nachts. Man kann ihr 10 Mal am Tag begegnen, jedesmal schießt sie keifend-bellend auf einen zu. Diese Hündin wandert sozusagen hin und her: Im eigentlichen Zuhause sind ihr die anderen, wesentlich jüngeren Hunde zu viel. Deshalb geht sie zu einem anderen Mann,der aber auch selbst einen Hund hat und dem diese Hündin zuviel ist. Er jagt sie nicht weg, sie ist dann halt da - und bellt dann dort Tag und Nacht.

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Der Fehlschluss:

Hemmen durch (aggressives) Blocken ist keine "Körpersprache". Es ist Gewalt.

Körpersprache geht auch nett, subtil und nicht einschüchternd oder hemmend. Ich verneinen also nicht Körpersprache, ich lasse nur die Drohung weg.

Beim Flirten ist deine Körpersprache (hoffentlich) sehr einladend und positiv. Ich verdamme keine Körpersprache, ich verdamme, wenn sie als Deckmäntelchen für groben Umgang dient.

Nochmal: Meine Hunde lassen sich nicht blocken, weil sie wissen, dass es konsequenzlos für sie bleibt. Im Umkehrschluss heißt das, damit Körperblocks wirken, müssen sie mit Konsequenz belegt sein. Und sei es nur eine entsprechend bedrohliche Körperhaltung.

Also, wie genau hast du sie gehindert, dass sie nicht an dir vorbeispringen? Sorry, mir gelingt das nicht!

Hat sich das in meinen Beiträgen nach "aggressivem Blocken" oder sonstwas angehört?

Die Logik "Ein Block funktioniert nur deswegen weil er negative Konsequenzen hat" passt auch nicht.

Nach dem Motto "Wenn mein Hund mich nicht über den Haufen rennt oder wegdrängelt muss das negativ konditioniert sein?

Sry aber das geht bei den meisten wirklich ganz simpel und die meisten werden nicht über den Haufen gerannt ohne das vorher mit "Konsequenzen" belegt zu haben.

Auch wenn die Hunde eigentlich aus dem Auto wollen. Ich habs genau beschrieben und dann kam dein Einwand das das ja doch wieder Stress und hemmen und die bösen Langzeitfolgen etc...

Ich behaupte das geht ohne weiteres per Körpersprache wie beschrieben ohne Stress ohne das lange Zuhause geübt werden muss und ohne das das in irgendeinerweise negativ für den Hund ist.

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Aha, deshalb das Zitat?

 

Dachte das wäre klar. Du hattest ja nicht geschrieben das das Dauerstress auslöst bzw auslösen kann im Bezug auf meine Beiträge.

 

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