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Hundeforum Der Hund
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Woran erkennt man, dass Hunde Dauerstress haben?

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Ich habe auch gerade überlegt, welchen Hund ich als dauergestresst bezeichnen würde.

 

 

Durch Menschen gemachten Stress, aber nicht durch irgendwas aversives, im Gegenteil, diese Hündin wird geliebt und umsorgt und verwöhnt. Aber sie kommt nicht klar.

narzisstisch "geliebt"?

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Ja, irgendwie schräg geliebt, wie auch immer man das nennt. Meine Freundin WEISS das auch und weiß, dass die Hündin deswegen Stress hat. Aber sie kann nicht anders, weil SIE das braucht. Sagt sie selbst.

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Kann doch wirklich an Überdrehtheit wegen Schlafmangel liegen und natürlich an "innerer Haltung", aber die Tatsache , daß sie sofort umschalten konnte, ist doch ganz positiv.

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Ist auch eine aufgeweckte, sehr sehr clevere Hündin. Aber irgendwie hat die ne Menge Aufgaben übernommen, in ihrem zu Hause. Viel zu viele für eine einzelne Person/Hund.

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Leider geht das hier völlig an meiner Frage vorbei. Ich wollte einfach nur wissen, woran ich sehen kann, ob meine Hunde dauergestresst sind, wie hier ja behauptet wird. Ich she keine Anzeichen, zumindest die von mir erwähnten ,sind nicht vorhanden, welche gibt es noch? Das war die Frage, und nicht wer welche Dauergestressten Hunde kennt oder was zu Dauerstress führt. Und die Frage war insofern allgemein, als dass das wohl für alle Hundehalter interessant sein dürfte, woran man Dauerstress erkennt, also an welchen Symptomen.

 

Und ja, ich hinterfrage mich laufend! Denke, dass sollte nun nicht verkehrt sein. Mein oberstes Interesse ist, meine Hunde so stressfrei wie möglich zu halten.

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Ui, heute sind wir aber streng.

Aus der Beschreibung einzelner, uns gestresst erscheinenden Hunden, könntest Du weitere Symptome herauslesen.

Oder muss das nun eine Liste mit Spiegelstrichen sein?

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Ein erhöhter cortisolspiegel (müsste man messen), durchfall, (zwanghafte) ersatzhandlungen wie lecken oder sogar autoaggression, gewichtsabnahme, streitereien zwischen den hunden, sich zurückziehen... das würde ich noch auf der 1. Seite ergänzen. Von dem was du so schreibst kann ich mir aber nicht vorstellen dass deine hunde dauergestresst sind. Das mit dem konditionierten zischlaut (das video was ich von der hts gesehen habe mit dem welpen) ist auch gar nicht meins, meine hunde kennen so etwas nicht und ich lehne das ab, aber ich denke nicht dass ein hund dauergestresst ist weil er MAL gehemmt wird. Ich finde das gehört zum leben dazu...Stress ist ja auch wirklich ein modewort geworden. Jeder und alles ist immer gestresst.

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Ich habe auch gerade überlegt, welchen Hund ich als dauergestresst bezeichnen würde.

Da fällt mir nur die kleine Mischlingshündin meiner Freundin ein, die mal zwei Monate bei uns verbracht hat.

Bei meiner Freundin darf sie ALLES. Sie schläft im Bett (und pinkelt auch gelegentlich mal, im absolut wachen Zustand und bei offener Tür zum Garten, in Anwesenheit der Besitzerin, rein und nein, sie hat kein Blasenproblem). Sie sitzt beim Essen auf dem Schoß, Vorderpfoten links und rechts vom Teller, ein Haps für sie, einer für's Frauchen, danach Teller ablecken. Sie sitzt überhaupt immer auf dem Schoß und jammert rum, wenn sie mal eine halbe Minute auf dem Boden bleiben soll. Sie sitzt auch beim Autofahren auf dem Schoß (der Fahrerin) und fiept und bellt ununterbrochen. Sie jagt wie verrückt und ist auch gerne mal ein paar Stunden weg. Sie jagt auch Radfahrer und wenn zwei andere Hunde spielen, kläfft sie ununterbrochen. Überhaupt kläfft sie viel. Wenn Besuch kommt sowieso.

Sie hat massiven Schlafmangel, da sie ja in Ruhephasen ununterbrochen Körperkontakt zum Frauchen hat und bei jeder kleinsten Bewegung hellwach ist.

Was erstaunlich war: als sie überraschend wegen eines Notfalles zu uns kam, war sie vom ersten Augenblick an komplett anders. Es lag NICHT daran, dass wir irgendwas verboten hätten. Ich hatte schon eine endlos-Liste von Verboten im Kopf, aber es kam gar nicht dazu, dass ich sie hätte aussprechen müssen. Sie hat auf Olivers Plätzen geschlafen. Und zwar tief und fest. Sogar, während wir gegessen haben, nicht einmal hat sie versucht, auf den Schoß zu kommen oder zu betteln. Sie war nicht einmal auf Sofa oder Bett, auch nicht in unserer Abwesenheit. Sie hat nicht einmal ins Haus gepullert. Sie war im Freilauf im Kaninchen-Park und ist bei Rückruf gekommen, zwei Monate lang nicht einmal zum jagen abgehauen. Ich schwöre es, alle geneinsamen Freunde haben gesagt, das sei ja unglaublich, wie ausgeglichen und entspannt sie wirke.

Der Witz ist, ich weiß nicht genau, wieso die Veränderung von einem Moment auf den anderen so krass war. Natürlich wissen meine Freundin und ich, dass sie zu einem sehr großen Teil an der Unruhe des Hundes schuld ist, aber dass die Hündin quasi einen "Aus"-Schalter zu haben schien, ich hätte das nie gedacht. Also es lag nicht an unserem Verhalten (meinem und dem meines Mannes), weil es SOFORT anders war - es lag also an der Abwesenheit der Besitzerin. Wir sind KEINE Hundeflüsterer ;)

Einzig beim Autofahren (bei mir wird in der Box gereist) war sie etwas nervig, aber nicht ansatzweise so schlimm, wie sonst.

Nach zwei Monaten war meine Freundin wieder da und in der Sekunde, wo die Hündin wieder zu Hause war, war sie wieder genauso hibbelig, kläffig, quietschig und aufdringlich, wie zuvor.

Diese Hündin hatte Dauerstress (sie sind vor zwei Jahren ins Ausland gezogen, nun sehe ich sie nicht mehr). Durch Menschen gemachten Stress, aber nicht durch irgendwas aversives, im Gegenteil, diese Hündin wird geliebt und umsorgt und verwöhnt. Aber sie kommt nicht klar.

 

Ich kenn dasselbe von einem Rüden, den ich mehrere Wochen in Pflege hatte. Und doch , es liegt auch an euch, weil ihr eben den Hund nicht permanent betüdelt und auf alles eingeht. Ich kenn das leider von sehr vielen Kleinhunden, hab das hier auch schon öfter geschrieben, wo die HH die Finger keine Sekunde von den Hunden lassen können, sie können es nicht ertragen,we4nn die Hunde mal nicht im Mittelpunkt stehen, bzw. sie im Mittelpunkt des Hundes sind, beide kreisen umeinander, wie die Motten um das Licht und das ist im Grunde für beiden Stress.

 

Ich bin auch sicher, dass die meisten den Hund bei dir in Ruhen entspannt liegend sehend, der Ansicht wären, der Hund würde leiden, hätte keine Lebensfreude mehr, wäre depressive etc. Dass sowas einfach nur entspannt und zufrieden sein kann, ist nicht in ihrem Vorstellungsbereich. Sie wollen diese quierligen Flummies, die nicht zur Ruhe kommen und sehen das als Lebensfreude.

Ui, heute sind wir aber streng.

Aus der Beschreibung einzelner, uns gestresst erscheinenden Hunden, könntest Du weitere Symptome herauslesen.

Oder muss das nun eine Liste mit Spiegelstrichen sein?

 

Das war nicht auf deinen Beitrag bezogen, sondern auf die meisten anderen Beiträge.

Ein erhöhter cortisolspiegel (müsste man messen), durchfall, (zwanghafte) ersatzhandlungen wie lecken oder sogar autoaggression, gewichtsabnahme, streitereien zwischen den hunden, sich zurückziehen... das würde ich noch auf der 1. Seite ergänzen. Von dem was du so schreibst kann ich mir aber nicht vorstellen dass deine hunde dauergestresst sind. Das mit dem konditionierten zischlaut (das video was ich von der hts gesehen habe mit dem welpen) ist auch gar nicht meins, meine hunde kennen so etwas nicht und ich lehne das ab, aber ich denke nicht dass ein hund dauergestresst ist weil er MAL gehemmt wird. Ich finde das gehört zum leben dazu...Stress ist ja auch wirklich ein modewort geworden. Jeder und alles ist immer gestresst.

 

Einen Teil davon hatte ich schon, aber Gewichtsabnahme und sich Zurückziehen glaub ich nicht. Danke, - auch das trifft auf meine Hunde nicht zu.

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Ja, das stimmt wahrscheinlich ... die sehen das ganz anders, da sollte ich mal drauf achten, wenn ich mit Kleinhunde-Haltern zusammen bin.

Meine Freundin hat ja auch Oliver manchmal über Nacht bei sich gehabt und er bekam sein Kissen mit, zum VOR dem Bett schlafen. Natürlich hat sie gefragt, ob sie ihn denn ins Bett lassen dürfe, wenn er das wolle.

Ich habe gesagt, dass es mir lieber wäre, er würde sich das nicht angewöhnen, ich aber annehme, dass er zwischen "zu Hause" und "bei ihr" unterscheiden könne, also notfalls ... ok.

Sie war enttäuscht, dass er gar nicht gefragt hat, sondern zufrieden auf seinem Kissen geschlummert hat :D

ABER sie war fair und hat ihn auch nicht extra gelockt/aufgefordert.

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Aber das wäre doch ganz einfach zu lösen. Wenn ich nicht sicher bin, ob das was ich tue gut für meinen Hund ist und mich frage, ob ich ihn stresse, könnte ich mich umorientieren und z. Bsp. aversive Methoden eben weglassen und erzieherisch anders einwirken. :)

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