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Hundeforum Der Hund
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Körpersprache - Block - Hemmung?

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Oh mein Gott

 ??

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Wahnsinn, was mit diesem Thema passiert. Wahnsinn einfach.

Wenn ich auf der Straße laufen, mein Mann läuft neben mir, ich tippe auf dem handy, schaue nicht nach vorne, mein Mann hebt plötzlich den rechten Arm vor meine Brust und sagt "Achtung, langsam" weil da ein Auto aus der Seitenstraße kommt, dann ist dann einfach eine positive Handlung gewesen.

Wenn ich mit meinem Hund gehe und der läuft irgendwo lang und von irgendeiner Seite kommt was, und ich blockiere sanft meinen Hund und sage "Achtung langsam" dann passiert das in fürsorglicher Absicht.

Mein Hund schaut mich an, bleibt stehen, ich kontrolliere die Lage und wir gehen weiter.

Wenn ich allerdings, wie eine wilde, auf meinen Hund zu Stampfe, brülle, und aggressive auf ihn zu Laufe/ Drücke, dann ist das negativ und ängstigt den Hund.

Wenn meine Tochter über die Straße rennen will, ohne zu schauen, hebe ich auch den Arm vor ihre Brust und sagt "Achtung. Langsam" ich blockt also mein Kind auch, das sie nicht auf die Straße stürzt und überfahren wird.

Es ist doch wie mit allem, wenn man etwas mit klarem verstand tut..,oder eben nicht.

Wenn ich also meinen Hund sanft blockiere, ist er einfach nur total aufmerksam, er versucht nicht auszuweichen oder so etwas, er wartet ab, weil er weiß, das von mir nicht negatives kommt.

Ich kann das jetzt grade nicht besser erklären

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Ah, auf Seite 10 ist das Video.

Ich hatte noch nie so einen schüchternen Hund, der so schnell aufgibt und sich verunsichern lässt.

Obwohl das blockieren des Futters ja sehr unaufgeregt, emotionslos und langsam passiert (was ich an sich ok finde), wird der Hund zunehmend unsicherer (was mir nicht gefällt). Macht auf mich den Eindruck, als wisse der Hund reichlich lange nicht, worum es eigentlich geht. Zielstellung erreicht, aber einen trantütigen, verunsicherten Hund an der Leine, würde ich sagen.

Nun wären meine Hunde alle viel zielstrebiger dabei gewesen, an''s Ziel kommen zu wollen, also müsste ich viel schneller (somit zackiger und dadurch wohl auch beeindruckender) agieren. Was wiederum kein "sanftes blocken" mehr wäre.

Hmmmm, zeigt mir wieder einmal, dass ich nicht für non verbal tauge ;)

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Ja...verbal wäre es klarer aber das ist ja bei Hundewelten nicht erlaubt.:P

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Irina: dass wir in Gefahrensituationen alle blocken, vielleicht sogar grob und Schreck auslösend (je nachdem, welche Gefahr in welcher Geschwindigkeit naht), das ist wohl klar.

Es geht aber darum, ob wir es auch in Situationen tun, die nicht zur Gefahrenabwehr notwendig sind. Aussteigen aus dem Auto kann eine Gefahrensituation sein, oft ist sie es aber auch nicht, irgendwo auf einem verlassenen Waldparkplatz oder auf dem eigenen Grundstück.

Oder bei einem ganz normalen Spaziergang, wie oft blocken wird den Hund mit einem vorgestellten Bein oder einer erhobenen Hand, obwohl wir vielleicht auch anders handeln und damit unser Ziel erreichen könnten?

(Ich muss mich mal beobachten, womöglich/vermutlich tue ich es ja viel häufiger, als ich denke).

Ja...verbal wäre es klarer aber das ist ja bei Hundewelten nicht erlaubt.:P

Ach so, das wusste ich nicht.

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Irina, von dieser Gefahrenabwehr spricht aber keiner. Sondern von der "Erziehungsmethode" über Körperblocks. Irgendwie muss der Hudn ja wissen, dass erin Zukkunft auch im Kofferraum zu warten hat.

Und wenn du es so unterteilst, dann ist ja klar, wie der Block dann funktioniert, nicht?


Dieses Experiment von Cartolina finde ich sehr spannend und mutig, da selbstreflektierend. :)

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Irgendwie muss der Hudn ja wissen, dass erin Zukkunft auch im Kofferraum zu warten hat.

 

Es ist überhaupt kein Problem mit dem Körper, einem Handzeichen und evtl. einem verbalen "warte" einem Hund zu zeigen das er warten soll.

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Sofern man nicht erwartet, dass es damit getan ist. ;)

(Denn dann muss man ja doch etwas "deutlicher" = rabiater werden, wennd er Hund diese totalllll eindeutige Grenze übertritt, nicht?)

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Wenn Hunde einladende Gesten verstehen, warum sollten sie nicht auch bremsende verstehen?

Und beide akzeptieren, auch wenn es nicht unbedingt in ihrem Sinne ist (Oliver wird nicht gerne gebadet, lässt sich aber per Gesten dazu einladen ... (und nein, er kommt nicht, weil es sonst negative Konsequenzen hätte oder ich ihn zwangs-baden würde).

 

Wenn die Beziehungsebene stimmig ist, reichen kleine Gesten aus um sich zu verständigen. Aber kareki hat auch Recht, bei einem Willensstarken reicht das nicht. Allerdings frag ich mich, warum ich dann nicht meinen Willen nicht auch ausdrücken darf und im Übrigen glaub ich nicht dass Willensstarke so sensibel sind, dass sie dann unter einer deutlicheren Geste leiden oder Schaden nehmen. Genau darum geht es ja ,dass man klar macht, dass man gelegentlich auch einen Willen hat und den dagegen stellt und natürlich nicht gerade in der Situation, die dem Willensstarken am allerwichtigsten ist, weil dass dann in einen Machtkampf ausartet. 

och, Hunde aber auch nicht! Ich kenne einige, die nicht wirklich souverän und nur bedingt nachvollziehbar doof werden :) z.B. wenn sie einfach mit etwas nicht klar kommen... Es gibt viele Hunde, die völlig übertrieben reagieren (zumindest würde ihr Gegenüber das so definieren) auch wenn dann noch lange nix kaputt geht, aber doof ist es trotzdem...

 

Man kann also nicht sagen, dass Hunde das immer nur ordnungsgemäß und maßvoll machen! :)

 

Das sind dann aber auch nicht unbedingt die, die den größten Respekt genießen oder sich immer durchsetzen können. Grade deshalb reagieren sie ja nicht maßvoll.

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Wieso sollten "willensstarke" Hunde nicht leiden, wenn sie entsprechend behandelt werden. Sie zeigen es dann vielleicht nicht, indem sie wie ein Häufchen Elend zusammenfallen. Ich hab mir das damals in meiner "Rudelführer"-Zeit (so nenne ich es mal) bei Yoma auch immer schöngeredet. Er leide ja nicht, sei dennoch fröhlich, usw.
Er hat keine "depressiven" oder "gestressten" Züge gezeigt.
Wäre er nicht weggelaufen, sobald er dann abgeleint war (und zuvor war er 99% abrufbar), hätte ich wohl MEINEN Part niemals hinterfragt.

Warum ich dann meinen Willen nicht durchsetze?
Weil ich mich eben auf keinen MACHTKAMPF mit einem Hund einlassen will. Auch nicht außerhalb der Situation, einfach gar nicht. Persönliches Ding. Ich bin einfach intelligenter als das. Und im Grunde sind alle Menschen intelligenter als Hunde, müssen nur mal ihr Köpfchen benutzen.

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