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Hundeforum Der Hund
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Körpersprache - Block - Hemmung?

Empfohlene Beiträge

>Und bei alltäglichen, unaufgeregten Situationen geht es natürlich. Allerdings kann ich da auch einfach "warte" sagen und brauche den Block ja gar nicht. Was kareki vielleicht meinte.

Ja, das meine ich :)


Danke für dein erstes Experiment.

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Gern geschehen :)

Ich habe es ja nicht immer so mit Theorien, da muss ich manchmal ausprobieren, um zu verstehen, was jemand anderes meinen könnte.

Dankbarerweise habe ich ja einen Hund, mit dem ich so ziemlich alles mal machen kann (nur nichts aversives natürlich, das "probiert" man nicht mal nur so aus, wenn man es denn überhaupt tun will).

Positive Sachen kann ich asprobieren, im Schlimmsten Fall funktionieren sie nicht, richten aber BEI MEINEM Hund auch keinen Schaden an, der ist da aufgeschlossen :D

(Ich schreibe das so, weil bitte nicht jeder Leser mit seinem Hund einfach mal eine nicht verstandene Theorie ausprobieren möge, das kann unter Umständen für den Hund selbst schlecht (verwirrend) sein oder andere gefährden, wenn es nicht so klappt. (Ich musste ja auch abbrechen und ins Halsband greifen, um der Hündin einen Riesenschreck durch einen allzu begeisterten Oliver zu ersparen). )

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Hier gehen ja fast alle immer davon aus, dass man bei besonders gefährlichen akuten Situationen berechtigter ist, einen massiveren Körpperblock durchzuführen, der dann auch mal aversiv sein darf, notgedrungen, geht schließlich um die Unversehrtheit. 

 

Mein Problem oder wie soll ich sagen, meine Denkrichtung ist da anders. 

 

Wenn ich nie zuvor wie z.B. kareki aufzeige, dass ich eine Handlung unterbrechen kann, dass ich den Willen meines Hundes ein Ziel zu erreichen stoppen kann, von A nach B zu gelangen, sich C zu nehmen etc. ist es völlig logisch, dass ich in akuten von einer Sekunde auf die andere sich ergebenden kritischen Situationen meine heftig blocken zu müssen, ähnlich wie in dem 1. Video. 

 

Wenn ich aber bereits im Alltag in belanglosen Situationen, in denen erkennbar wird, dass Hund von A nach B will, oder sich C nehmen will, etc. mit relativ wenig Aufwand körpersprachlich sagen wir ruhig "hemmen" kann, ist es mit relativ wenig Aufwand genauso möglich auch bei Katze, Reh oder läufiger Hündin oder sonstwas genauso einzugreifen. Denn Hund hat gelernt, dass ich  in der Lage bin einen Willen zu äußern und durchzusetzen und sich an mir zu orientieren. Z.B. Hund will von einem Zimmer ins andere gehen oder etwas vom Boden aufnehmen etc. was nicht grad die beliebteste Wurst ist, sondern sagen wir mal nur ein Krümel.

 

Die Problematik ist, dass jeder immer nur an die schlimmen Situationen denkt, die er als so wichtig bewertet, dass es ihm Wert ist einzugreifen (Notfallsituationen). Das ist aber für den Hund irrelevant, für ihn sind auch Alltagssituationen sehr oft gleichbedeutend, wenn es darum geht, zu erkennen, wann richte ich mich nach dem HH und wann nicht. Optimal wäre  immer dann, wenn HH einen Willen kundtut, steht sein Wille über meinem (aus der Sicht des Hundes). Der Respekt spiegelt sich dann darin, dass man als HH so großzügig zu sein hat, seinen Hund nicht laufend zu gängeln, sondern ihm seinen Willen so oft wie möglich lässt, solange Hund auch jederzeit bereit ist, den Willen des HH zu respektieren, wenn der diesen dann gelegentlich kundtut. So einfach ist das. Man fängt eben im kleinen an und hat dann den Respekt in den großen Dingen, ohne dann massiv auftreten zu müssen. Wenn man das von Anfang an, von der ersten Minute an beherzigen würde, sofort zu zeigen, so und nicht so, hätte man überhaupt keine Schwierigkeiten mit Hunden (ausgenommen sind natürlich alle schwer vortraumatisierten Hunde).

 

Das andere was ich mich ständig Frage ist, wenn Hunde so seelisch fragile Wesen sind, wie sie hier oft dargestellt werden (ausgenommen wieder besonders traumatisierte Hunde), wieso stecken sie dann relativ ruppige Zurechtweisungen (Erziehung im Rudel läuft nicht rein positiv ab) unter ihresgleichen, insbesondere im Muttterrudel problemlos weg, ganz im Gegenteil, es wird ja immer drauf hingewiesen, wie wichtig die Erziehung im Rudel für die Welpen ist für die soziale Entwicklung. Und wir sollen bei der Erziehung die soziale Komponeten völlig außen vor lassen und uns rein auf positive Konditionierung beschränken, weil sonst das Vertrauen flöten geht, der Hund was der Kuckuck was für Schäden erleidet (von denen ich immer noch nicht weiß, welche das sein sollen). Hier plädiert doch kein Mensch für Prügelstrafen, es geht um Körperblocks, die zudem auch nicht massiv sein sollen, also keineswegs auch nur annährend so wie im 1. Video. Dass das so überhaupt möglich ist, relativ dezent sich verständlich zu machen, liegt eben daran, dass Hunde diese universelle Körpersprache (die bei allen sozialen Tieren funktioniert) bereits im Rudel lernen, im sozialen Spiel miteinander, und im Rahmen der Erziehungsmaßnahmen, wo eben, wenn ein Körperblock mal nicht respektiert wurde, auch mal zugepackt wurde von der Mutter. Ja, das mag eine negative Erfahrung gewesen sein, aber sie hat ihren Sinn im Sozialgefüge, damit das Sozialgefüge harmonisch ablaufen kann. Warum werden Wölfel als harmonische Rudel beschrieben, friedlicher als ander, weil ihre Körpersprache sehr deutlich ist, sieht oft bedrohlich aus, wird aber verstanden und führt dazu, dass weniger Beschädigung erfolgt.

 

Den Spruch Menschen sind keine Hunde und können folglich nicht wie Hunde kommunizieren, stimmt nur bedingt. natürlich können wir nicht perfekt wie Hunde kommunizieren, es ist aber Fakt, dass ein Körperblock funktioniert (auch wen kareki das bestreitet) wenn man ihn nicht grade dann das erste Mal einsetzt, wenn Hund in einer Notfallsituation einem Reh hinterherjagt, sondern bei Zeiten bereits einsetzt, z.B. um den Weg in die Küche zu stoppen, dann funktioniert der Block auch ohne Aufwand bei Notfallsituationen. Auch wenn man eine Sprache nicht perfekt spricht, wäre es ziemlich dämlich völlig auf jegliche Vokabel zu verzichten, wenn man in einem fremden Land ist, und selbst da kann man sich ja meist durch "Körpersprache" noch ganz gut verständigen, wie Kinder ja auch immer wieder beweisen. D.h. warum um Himmels willen, verzichtet man freiwillig auf eine universelle Sprache, die sehr schnell verstanden wird?

 

Dasselbe gilt übrigens auch für die Kontrolle des Tempos/Geschwindigkeit, die Frage, wer bewegt wen in einem Sozialverband.

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Hier gehen ja fast alle immer davon aus, dass man bei besonders gefährlichen akuten Situationen berechtigter ist, einen massiveren Körpperblock durchzuführen, der dann auch mal aversiv sein darf, notgedrungen, geht schließlich um die Unversehrtheit. 

 

Mein Problem oder wie soll ich sagen, meine Denkrichtung ist da anders. 

 

Wenn ich nie zuvor wie z.B. kareki aufzeige, dass ich eine Handlung unterbrechen kann, dass ich den Willen meines Hundes ein Ziel zu erreichen stoppen kann, von A nach B zu gelangen, sich C zu nehmen etc. ist es völlig logisch, dass ich in akuten von einer Sekunde auf die andere sich ergebenden kritischen Situationen meine heftig blocken zu müssen, ähnlich wie in dem 1. Video. 

Ich kann Handlungen durchaus unterbrechen. Mit den zuvor geübten Werkzeugen auf Belohnungsbasis. Das geht dann auch in höherer Erregung.

 

 

Wenn ich aber bereits im Alltag in belanglosen Situationen, in denen erkennbar wird, dass Hund von A nach B will, oder sich C nehmen will, etc. mit relativ wenig Aufwand körpersprachlich sagen wir ruhig "hemmen" kann, ist es mit relativ wenig Aufwand genauso möglich auch bei Katze, Reh oder läufiger Hündin oder sonstwas genauso einzugreifen. Denn Hund hat gelernt, dass ich  in der Lage bin einen Willen zu äußern und durchzusetzen und sich an mir zu orientieren. Z.B. Hund will von einem Zimmer ins andere gehen oder etwas vom Boden aufnehmen etc. was nicht grad die beliebteste Wurst ist, sondern sagen wir mal nur ein Krümel.

Genau deshalb bringen Übungen in angepassten Situationen sehr wohl etwas. Wenn ich den Hund immer wieder belohne, übt er bestimmte Handlungen ein, die später bei höhrer Ablenkung abgefragt werden können.

Du aber machst es über Hemmung/Strafe:

Allerdings ist es schon interessant, dass du eigentlich genau das von mir Kritisierte tust: Du etablierst einen konditonierten Strafreiz

 

 

Das andere was ich mich ständig Frage ist, wenn Hunde so seelisch fragile Wesen sind, wie sie hier oft dargestellt werden (ausgenommen wieder besonders traumatisierte Hunde), wieso stecken sie dann relativ ruppige Zurechtweisungen (Erziehung im Rudel läuft nicht rein positiv ab) unter ihresgleichen, insbesondere im Muttterrudel problemlos weg, ganz im Gegenteil, es wird ja immer drauf hingewiesen, wie wichtig die Erziehung im Rudel für die Welpen ist für die soziale Entwicklung.

Nee. Ganz ehrlich nee. Ich habe schon einmal in diesem Forum betont, dass Hunde sich sehr wohl irren, dass Hunde sich untereinander auch nicht immer wohlerziehen und die Hunde in frühster Kindheit sehr wohl ind ie falsche Richtung gelenkt werden. Deiner Logik zufolge müssten alle Kinder aus guter Erziehung mit Nestwärme wohlgeraten sein, sind sie aber nicht.

Ob der Hund das so gut weggesteckt hat, zeigt sich meist sehr viel später.

Und wir sollen bei der Erziehung die soziale Komponeten völlig außen vor lassen und uns rein auf positive Konditionierung beschränken, weil sonst das Vertrauen flöten geht,

Keiner beschränkt irgendwas auf "positive Konditionierung"...

Nettsein hat eine tiefe, soziale Komponente.

 

 

Den Spruch Menschen sind keine Hunde und können folglich nicht wie Hunde kommunizieren, stimmt nur bedingt. natürlich können wir nicht perfekt wie Hunde kommunizieren, es ist aber Fakt, dass ein Körperblock funktioniert (auch wen kareki das bestreitet)

Ich sage nicht, dass er nicht funktioniert, ich sage, dass ein einfaches, nettes "Blocken" im Sinne von hinstellen, meist nicht ausreichen wird.

D.h. warum um Himmels willen, verzichtet man freiwillig auf eine universelle Sprache, die sehr schnell verstanden wird?

Weil ich viele Körperkasper sehe, die es nicht können. Ich habe mir jetzt einige Videos auf Youtube angeschaut von Blocks. Da wird mir schlecht. Will ich nicht.

 

Dasselbe gilt übrigens auch für die Kontrolle des Tempos/Geschwindigkeit, die Frage, wer bewegt wen in einem Sozialverband.

Ich bewege keine Hunde via meiner genialen Mind Control. Wer bin ich denn... ein Sklavebtreiber?

 

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Warum gibts denn kein Videomaterial davon?

Nicht mal von der Balser?

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Warum werden Wölfel als harmonische Rudel beschrieben, friedlicher als ander, weil ihre Körpersprache sehr deutlich ist, sieht oft bedrohlich aus, wird aber verstanden und führt dazu, dass weniger Beschädigung erfolgt.

Also bitte.

 

Weil sie eben nicht das tun, was Menschen und allen voran die Balser mit ihrem HTS-Geblöcke tut, was du ja nachahmst.

Würden Wölfe so untereinander sein, würden sie voneinander abhauen.

Hunde müssen ja bleiben.

Waruma uf Vokabeln auch mal verzichten, wenn man die Sprache nicht beherrscht? Weil einzelne Vokalbeln ohne Kontext zu Missverständnissen führen können. Dann lieber eine gemeinsame Sprache sprechen. Nämlich z.B. der böse, mechanische, absolut unsoziale (haha) Clicker.

So wie dein Block in einfachen Situationen, der später auch beim Reh funktioniert eben auch nur simple Konditionierung ist. Meine Güte. Aber ellenlang schreiben, wie andere die soziale Komponente ausklammern, wenn man selbst nicht mal versteht, was man eigentlich macht.

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Na, dann wird es vermutlich kein Video geben, was deinen Ansprüchen genügt.:D

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Vielleicht verstehe ich einfach was anderes als du unter Block. Deshalb bitte einVideo davon. :)

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Das bringt doch nichts kareki, egal welcher Block, es wäre dir sowieso nicht passend. Ausserdem was würde so ein Video schon beweisen, du weißt ja nie, wie das zuvor zustande gekommen ist.

 

Das was du über Wölfe gerade gepostet hast, seh ich völlig anders, das Video, dass du selber eingestellt hast, zeigt das übrigens auch, ich kann dir garantieren, dass ich so mit meinen Hunde nicht umgehe, wie die beiden Wölfe (der eine wird als dominanter Alphawolf bezeichnet) miteinander umgehen.

 

Ich weiß nicht, woher diese verklärte Sicht auf Wölfe kommt, die sich niemals aggressiv gegenübertreten, nicht blocken, bzw. Blocks durchsetzen etc. Weder sind Wölfe blutrünstige Bestien, die alle zerfleischen, was sich ihnen nähert und alle sind immerzu bestrebt den anderen vom Thron zu stoßen, noch sind sie friedliche Lämmlein die in reinster Harmonie 24 Stunden am Tag 12 Monate im Jahr zusammen leben. Die meiste Zeit sind sie friedlich und auf Harmonie bedacht, das ist richtig, aber sie zeigen auch deutlich, teils sehr knackig, wenn es gilt, Grenzen einzuhalten, oder durchzusetzen und das dient nichts anderem als die HArmonie zu erhalten. 

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Natürlich würde es was zum allgemeinen Verständnis bringen, was ein jeder unter Block versteht und ob der Block, den man slebst als etwas Gutes sieht, wirklich was Gutes ist, wenn man ihn von anderen ausgeführt nochmal vor Augen führt.
Aber es ist ja scheinbar unglaublich schwer, einen Block auf Youtube und Co. zu finden, der gut ist, oder nicht?


Damals, als ich Cesar Millan sah, wurd emir schlagartig bewusst, wennich so weitermache, dass ich irgendwann bei dem "Niveau" landen könnte.


Jo, diese Wölfe haben das Mech-Problem: Sie sind in Gefangenschaft. Solltest du doch wissen, dass es da einen Unterschied zu freilebenden Wölfen gibt. B)
Genau solche Wölfe, die sich in Freiheit wohl eher aus dem Weg gehen würden/einer abwandern würde.

 

Ich habe nichts von 24/7 Harmonie geschrieben, die niemals nicht irgendwelche Aggressionen haben. Abe rich unterscheide da schon stark zwischen freilebenden Familien (die ich so noch nicht beobachten durfte, mich also auf Videomaterial und Leutchen, die sie beobachten, verlassen muss) und Wölfen in Gefangenschaft. Was bitte willst du damit ausdrücken?
Dass ein Block (den du nicht mal mit einem Video zeigen kannst) deshalb zwischen Mensch und Hund legitim sein soll?



 

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