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Hundeforum Der Hund
La Fee

Trauma beim Hund mit Aggressivität und Zerstörungswut

Empfohlene Beiträge

Guten Morgen,

ich hab ein wahnsinniges Problem mit unserer Amaya.

Wie ja einige wissen hatte ich ja schon am Anfang so einige Probleme mit unserer Kröte die wir mit viel Geduld und Spucke in den griff bekommen haben.

Aber das was jetzt hier ab geht ist echt heftig.

Ich versuch das mal der Reihe nach aufzuschreiben wie es dazu gekommen ist.

Vorab Amaya ist jetzt 7 Monate und in der Parität was die Sache noch komplizierter macht.

 

Also,

ich war mitte August mit meiner Freundin und beiden Hunde zu letzten Runde aufgebrochen.

Es war schon fast dunkel als wir einen Waldweg entlanggingen. Da kam uns ein Hundetrainer mit einer kleinen Gruppe von 2 Männern und 2 Hunden entgegen.

Schon von weiten rief uns der Hundetrainer entgegen wir möchten doch bitte die Hunde kurz halten und auf der rechten Seite des Weges weiter laufen. Ok dachten wir kein Problem weder Angel noch Amaya interessierte es wenn andere Hund kläffend oder zerrend in die Leine gehen.

Aber was dann Passierte fanden wir gar nicht mehr lustig.

Auf der höhe angekommen wo der Hundetrainer mit den beiden Männern + Hunden ankam riss der Trainer seine lange dunkel Jacke auf stellte sich so bescheuert hin das wir mit den Hunden schon in die Brombeersträucher mussten und der erste Mann hatte seinen Hund nicht mehr unter kontolle und ging auf Amaya los. Meine Freundin viel fast hin als Angel sich schützen vor den zweiten Hund stelle und ich und der andere Besitzer hatten echt mühe den Wamaraner von Amaya fern zu halten.

Der Trainer stand nur da schrie rum was ja immer schon seine Art wart (ich hatte Ihn damals als Trainer für Angel und nach 5 Stunden gesagt Schluss aus bis hier und nicht weiter. Weil er sehr aggressive Methoden hat einen Hund zu strafen usw.) und warf Amaya seine Jacke über den Körper. Die Amaya war so fix und alle das sie keinen schritt mehr laufen wollte. Wir haben den Spaziergang abgebrochen und sind nach Hause. Zum Glück hatte Amaya bis auf einen Kratzer an der Letze nicht abbekommen.

 

Und was machte dieser Trainer …

ist einfach mit den zwei Männern weiter gegangen. Keiner hat nachgefragt ob was passiert ist.

Kein Ton der Entschuldigung bis heute.

 

Ich habe jetzt eine völlig verstörte Junghündin an der Leine die jeden Hund angeht auch Welpen.

Größe Männern die dunkel gekleidet sind mag sie gar nicht da reagiert sie ängstlich und sogar zum Teil aggressiv. Ich kann die Amaya wenn sie richtig ausrastet kam noch halten. Und das wird so hab ich den Eindruck von Tag zu Tag schlimmer. Bevor die Frage kommt ob ich Professionelle Hilfe habe sag ich nur ja die hab ich. Meine Trainerin war über den vorfall sehr geschockt und wir bekommen auch Einzelunterricht zusätzlich zur Junghundgruppe. Zum Glück ist sie zu den Junghunden in der Gruppe nicht aggressiv aber die kennt sie ja seit sie klein ist.

 

Aber seit dem Vorfall ist sie auch im Haus völlig anders.

Sie zerlegt alles was sie vor die Schnautze bekommt wenn ich mich nicht mit ihr beschäftige oder wenn ich mal nicht zu Hause bin.

Knabbert Möbel an, das Holzkörbchen (hüstel Körbchen ist ein lustiges Wort wo Amaya auf die 60 cm zu geht) klaut von der anrichte.

Das schlimmste was sie jetzt seit 3 Tagen macht ist das sie sogat vor Lichtschaltern und Steckdosen keinen halt macht.

Hab ihr da einen Tipp für mich womit ich das einschmieren kann das sie da nicht mehr rann geht?

Ist ja Lebensgefährlich!

 

Zu Info:

Am 2 November kommt eine Tierheilpraktikerin dir sich auf traumatisiert Hunde spezialisiert hat.

Ich hoffe das sie mir weiter helfen kann.

 

Wenn ihr Tipps habt dann bitte her damit ich bin für jede Idee Dankbar.

 

Lg La Fee

 

 

 

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(bearbeitet)
Ich kann die Amaya wenn sie richtig ausrastet kam noch halten. Und das wird so hab ich den Eindruck von Tag zu Tag schlimmer.

Wie erklärst du dir das? Ist vielleicht das unglückliche Treffen mit dem Trainer gar nicht der (einzige) Grund? 

 

 

 

Bevor die Frage kommt ob ich Professionelle Hilfe habe sag ich nur ja die hab ich. Meine Trainerin war über den vorfall sehr geschockt und wir bekommen auch Einzelunterricht zusätzlich zur Junghundgruppe.

Fortschritte solltet ihr aber schon machen, wenn es trotz Training schlechter wird, dann läuft was falsch. Magst du mal beschreiben, wie eure Einzelstunden ablaufen und welche Tipps du bekommst?

 

 

 

Aber seit dem Vorfall ist sie auch im Haus völlig anders. Sie zerlegt alles was sie vor die Schnautze bekommt wenn ich mich nicht mit ihr beschäftige oder wenn ich mal nicht zu Hause bin. Knabbert Möbel an, das Holzkörbchen (hüstel Körbchen ist ein lustiges Wort wo Amaya auf die 60 cm zu geht) klaut von der anrichte. Das schlimmste was sie jetzt seit 3 Tagen macht ist das sie sogat vor Lichtschaltern und Steckdosen keinen halt macht. Hab ihr da einen Tipp für mich womit ich das einschmieren kann das sie da nicht mehr rann geht? Ist ja Lebensgefährlich!

Meinst du, das hat was mit der Trainerbegegnung zu tun? Wüsste jetzt nicht, warum das zusammenhängen sollte. Macht sie das nur, wenn du sie alleine lässt? Dann kann sie nicht alleine bleiben, dann muss sie das (neu) lernen. :)

 

Deine alten Threads lese ich mir nachher mal durch..

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(bearbeitet)

Das Trauma war übel, aber was habt ihr danach getan, um dem zu begegnen bzw. wie sieht euer Zusammenleben/Tagesplan/Beschäftigung so aus? Habt ihr gezielt versucht in Begegnungen die Ängste abzubauen?

 

Allein dieses Erlebnis erklärt, das finde ich auch, nicht dieses Auftreten und in den alten Threads habe ich diesbezüglich beim Überfliegen wenig gefunden.

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Vllt versuchst Du mal, das Erlebte einfach auch zu vergessen :think:

Ich kann Dich total verstehen, ist richtig mies gelaufen, der Vorfall, aber bekomm die Erwartungshaltung aus dem Kopf, da müsste noch eine Entschuldigung kommen, weißt?

Anscheinend gibt es ja noch eine andere Vorgeschichte, evtl bist Du manchmal zu unruhig oder angespannt und überträgst es auf sie ?

Ist nicht böse gemeint, nur ein Ansatz :) Toll, dass Ihr mit einer Trainerin zusammen arbeitet und noch weitere Schritte geht *Daumen hoch*

Ich wünsche Euch viel Glück :)

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Fast jeder Hundehalter kann - leider - von einem oder mehreren Fällen berichten, wo Hundebegegnungen so echt Sch...e gelaufen sind - bis hin zu schweren Verletzungen - und die zugehörigen Menschen es nicht besser gemacht haben.

Trotzdem sind wenige dieser Hunde wirklich traumatisiert. Vorsichtiger, ängstlicher eher.

 

Ich nehme auch an, dass das jetzige Verhalten deines Hundes nicht nur auf diese Begegnung zurückzuführen ist.

 

Ihre Zerstörungswut ist ein Stresssymptom, ich denke aber nicht, dass das Erlebnis so lange in den normalen Alltag hinein fortwirkt.

Da wird mehr zusammenkommen.

Detektivische Spurensuche......

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Ist jetzt im Nachhinein nicht mehr besonders hilfreich, aber vielleicht für andere oder bei weiteren blöden Begegnungen: "Spaziergang abbrechen" finde ich sehr unglücklich. Weiter gehen, und zwar möglichst weit und lang, so dass der Hund sich den Stress ablaufen kann und möglichst auch noch ein paar schöne Erlebnisse hat, was interessantes zum Schnuppern, ein Bad im Bach, eine Kaninchen-Sichtung, was auch immer. Vielleicht sogar noch ein paar nette Hundekontakte.

Abbrechen heißt, das Erlebnis mit nach Hause nehmen und drauf rumkauen, das gibt dem Ganzen zu viel Raum.

Oliver wurde die ersten zwei Jahre seines Lebens ja mehrfach aus dem Nichts heraus recht heftig angegriffen, danach gab's immer ein fröhliches Ballspiel oder ein gemeinsames Rennen, auch wenn es schwer fiel (mir selbst ging ja auch immer der Popo auf Grundeis, ihm sowieso). Hat sich ziemlich bewährt, muss ich sagen.

Welchen Schock man auch immer erlebt, sofern irgendwie möglich, sollte man den nicht mit heim nehmen, sondern erstmal noch ein paar Kilometer laufen, so meine Empfehlung.

(ich weiß, ist unter Umständen unmöglich, weil Hund verletzt oder Hund und Halter zu verängstigt. Aber es lohnt sich, sich durchzuringen und dem Hund zu vermitteln, dass nun alles ok ist).

Ob das Verhalten im Haus mit dem Vorfall zusammenhängt, weiß ich nicht. Klingt deutlich nach Stress, aber ich würde annehmen, dass da noch mehr als ein einzelnes Erlebnis hinter steckt.

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@ Estray

 

Wir haben schon hin und her überlegt aber mir fällt bewusst nicht ein.

Wir haben hier zwar so einige Hunde die verdammt agro an der Leine sind oder sie schon früher immer an geknurrt haben. Davon ließ sie sich bis vor den Vorfall ja nicht beeindrucken und ist brav weiter gelaufen. Amaya war ein sozialer Welpe und hat nie stunk angefangen.

Die Pubertät spielt eine Rolle ja klar und vielleicht auch die Rassen die in ihr stecken aber so …ne ich weiß nicht.

Dann die schitte in unseren Keller da laufen ja immer noch die Trockner.

Das einzige was noch mit rein spielen ist ihre Vergangenheit.

Amaya ist aus einer Tötungsstation und da weiß ich ja nicht was ihr Wiederanfahren ist.

 

Oh man,

viel zu schreiben ich kürze es mal weil es eine zusammenhängende Stunde ist die wir einmal die Woche machen und Sonntags Gruppenstunde.

  • wir gehen zu den Stoßzeiten mit ihr Spazieren.

    damit sie Situation sieht und wie Amaya reagiert.

  • Anhängend Rückruftranig, Schleppleinentrainig weil Amajas Jagdtrieb sehr hoch ist.

  • Wenn Maya durch zu knallen droht aus der Situation raus gehen.

    Also drehen und ein Stück zurück laufen, wieder drehen usw.

    oder wenn es nicht anderes geht sie am Halsband führen.

  • Die angst vor großen Männern in dunkeln Mänteln nehmen. Da kommt ein befreundetet anderer Trainer der uns hilft.

  • Die Bindung zwischen mir und Amaya stärken was so glaub ich nach hinten los geht.

Ich hatte bis jetzt nur 3 Stunden.

 

Nein sie macht das auch so.

Wir müssen immer ein Auge auf sie haben.

Das einzige wenn sie das nicht macht ist wenn ich mir Angel raus gehe. Dann legt sie sich hin und pennt. Ich hab schon gesagt sie hat einfach Langeweile.

Amaya ist ja ein Hund den man sowohl Körperlich und auch Geistig fordern muss.

Aber nicht überfordert. Mir ist aufgefallen das wenn ich mich hinsetzte sie auch geschillter ist und wenn ich zum Beispiel Bügel und hin und her laufe rennt sie auch rum.

Ein Glück das ich von zu Hause arbeite nur bei machen Kunden kann sie halt nicht dabei bleiben.

Wenn ich das Haus verlasse ist es nicht so schlimm als wenn ich da bin. Ok ich hab es mir seit dem Vorfall mit den Steckdosen/Lichtschaltern nicht getraut sie länger alleine zu lassen.

Hab echt angst das sie eine gewischt bekommt.

 

@ gebemeinensenfdazu

ich sag ja sie war früher anderes.

Ja Dummheiten hatte sie immer schon gemacht aber das.

 

@ Joss the Dog

da triefst du es auf den Punkt!

Ich bin bei gewissen Hunden wenn ich die schon von weiten sehe unruhig, angespannt und werde das mit Sicherheit auf Amaya übertragen. Aber ich versuche das unter Kontrolle zu bekommen aber

das geht nicht von jetzt auf gleich.

Ne warum sollte ist sauer sein? Du hast recht und ich wäre ne verdammt schlechte Therapeutin wenn ich zu anderen sagen würde du hast das und das und schau da mal hin und bei mir selber die Augen zu machen weil ich das nicht sehen will.

 

@ Cartolina

eigentlich hast du ja recht aber mir blieb nichts anderes übrig.

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Huhu,

ich hatte dir ja versprochen mich zu melden wenn die Tierheilpraktikerin da gewesen ist.

Weiß jetzt gerade nicht wo ich anfangen soll. Wird viel werden :-)

 

Also Amaya ist Top Fit hat aber ihr Päckchen zu tragen.

Bei ihr sitzen einige Traumen sehr fest verwurzelt und richtig zu Hause angekommen ist sie auch noch nicht.

Angst spielt bei ihr eine große Rolle und aus er Angst resultiert auch ihr jetziges verhalten.

Wir werden versuchen Amaya auf Deutsche Bachblüten nach Erika Lang-Büttner einstellen.

http://www.deutsche-bachblueten.de/index,125.html

 

Sie wird dann folgende Globuli bekommen.

Schock/Trauma lösen 3 x 5 Kugeln
Entstanden 1997ff

Inhalt: 7-Nothelfer, BlütenBalsam, Crap Apple, Honeysuckle, Star of Bethlehem
Wenn schlimme Ereignisse plötzlich auftreten und sich unbewältigt im
seelischen Bereich festgesetzt haben, können sie mannigfaltige Beeinträchtigungen
verursachen. Auch kann es sein, dass solche Blockaden
bei ähnlichen Erlebnissen immer wieder an die Oberfläche kommen. Sie
müssen dann verarbeitet werden, was oftmals sehr lange dauern kann.
Manifestierte Erlebnisse müssen aus dem Unterbewusstsein losgelöst
und über Lernprozesse bearbeitet werden, damit sie gelöscht werden
können.

 

Altlasten - 3 x 5 Kugeln
Entstanden 2003

Inhalt: Crab Apple, Honeysuckle, Rose Superstar, Rune ISA, Star of Bethlehem, Vine, Walnut
Viele Menschen schleppen Altlasten in Form von negativen, meist familiären
Erfahrungen mit sich herum. Diese können vorgeburtlich oder in
verschiedenen Lebensabschnitten entstanden sein. Wir sind darin noch
so gefangen, dass es schwer ist, uns davon zu befreien. Mit Hilfe von
Altlasten kann uns bewusst werden, nichts als „gegeben“ hinzunehmen
und nicht in gleiche Muster zu verfallen wie unsere Vorbilder. Es ist
eine Chance, daraus zu lernen, wie wir uns nicht verhalten sollen, sondern
unseren Weg selbst durch unser eigenes Verhalten bestimmen und
prägen.
Ein uneiniges Haus ist keine Räuberhöhle, es ist nur ein entzweites
Haus. Khalil Gibran

 

Dann bekommt sie noch 2x 2 Kapseln von diesem Mittel zum Aufbau http://www.bionika-vital.de/Relax-Vitalpilzmischung-90-Stueck.

 

Und eine 1x Gabe von 5 Kugeln von Phosphorus D200 zum Löschen

Und da ist verdammt Interreant.

 

Interesannt ist auch

der Phosphorus-Hund

Genauso gegensätzlich wie die Eigenschaften des Ausgangsstoffes Phosphor sind auch Hunde, denen mit dem Konstitutionsmittel Phosphorus geholfen werden kann. Ein und derselbe Hund hat zwei vollkommen gegensätzliche Seiten, sodass der Halter häufig den Eindruck hat, als hätte er zwei unterschiedliche Hunde.

Der Grundcharakter von Phosphorus-Hunden

Der Phosphorus-Hund ist hoch reaktiv und reagiert auf Außenreize wie Geräusche, Bewegungen, Lichtquellen, Berührungen etc. sofort. Hierbei kann es jederzeit zu wahren Explosionen kommen, wobei es egal ist, ob der Hund sich freut, Angst hat oder jemanden nicht mag. Seine Reaktion ist immer überschießend und kann auch ansteckend sein. Phosphorus-Hunde sind im Normalfall sehr lebendig und stehen immer an der Grenze zur Hyperaktivität. Es ist nicht schwer, sie zum Training zu motivieren. Werden sie mit Hilfe von positiver Verstärkung trainiert, können sie fast jede Art von Kunststückchen und Sportarten lernen und laufen dort zur Höchstform auf. Wenn man allerdings nicht aufpasst, überdrehen diese Hunde schnell und kommen überhaupt nicht mehr zur Ruhe bzw. werden zu „Junkies“. Es ist zwar möglich, den Bewegungs- und Aktivitätsdrang dieser Hunde zu „löschen“, aber die Ruhe hält nicht lange an, denn bereits nach einer kurzen Verschnaufpause ist der Hund wieder vollkommen ausgeruht und bereit zu neuen Taten. Insofern lautet die Grundregel bei Beschäftigung und Training auch für Hunde: Die Dosis macht das Gift.
Eine extrem hohe Reaktivität zeigen diese Hunde auch dadurch, dass sie jede Stimmung ihrer Menschen sofort wahrnehmen und dementsprechend reagieren. Es ist also nicht immer ganz einfach zu erkennen, ob der Hund selbst z. B. Angst vor etwas hat oder auf die Stimmungsübertragung seines Menschen reagiert. Häufig wird diesen Hunden auch eine Art „Hellsichtigkeit“ nachgesagt und diese scheint sich bei Begegnungen von Menschen und Hunden auch häufig zu bestätigen.
Es kommt oft vor, dass ein Phosphorus- Hund – obwohl er grundsätzlich nicht aggressiv ist, den Kontakt zu Menschen und Artgenossen genießt und von sich aus sucht – mit aggressivem Abwehrverhalten auf bestimmte Hunde oder Menschen reagiert, obwohl der Halter keinerlei Auslöser dafür erkennen kann. Kommt ein fremder Hund näher, reagiert er entweder äußerst aggressiv auf den Phosphorus-Hund oder der Halter warnt schon von Weitem, dass sein Hund gefährlich ist.

Wo immer Phosphorus-Hunde angeboten werden, sind sie meist die ersten, die ein Zuhause finden. Nicht selten werden sie kurze Zeit später aber wieder abgegeben, weil die Halter mit ihnen überfordert sind. Abgabegründe sind dann häufig ein extrem unsicheres Verhalten in unbekannten Situationen, das auch durch Training nicht beeinflusst werden kann, hyperaktives Verhalten und Ungehorsam. Hier zeigen sich die „zwei Gesichter“ des Phosphorus. Der Hund lernt einerseits extrem schnell und gerne und ist auch rasch sehr gehorsam, doch dieser Gerhorsam hält nicht zuverlässig an. Der Hund lässt sich von Außenreizen ablenken und ist dann nicht mehr ansprechbar. Bei Unarten wie unerwünschtem Jagdverhalten, dem Fressen von ungenießbaren Dingen auf Spaziergängen oder dem Anspringen von Menschen können durch Training zwar grundsätzlich relativ gute Erfolge erzielt werden, diese sind aber keinesfalls dauerhaft abrufbar. Zum einen lässt der Phosphorus-Hund keine Möglichkeit aus, um seinen Menschen auszutricksen und seinen Willen doch, wann immer möglich, durchzusetzen und zum anderen fällt er immer wieder in alte Verhaltensweisen zurück, ohne dass man als Halter schnell genug reagieren bzw. damit rechnen könnte.
Personen oder Artgenossen, die er in sein Herz geschlossen hat, werden sehr überschwänglich begrüßt und der Hund klebt förmlich an diesen Menschen oder Artgenossen. Kann er jemanden aber nicht leiden, zeigt er das leider genauso deutlich und der Situation nicht immer angemessen.

Als Halter hat man jedoch häufig das Gefühl, dass der Hund „das größte Goldstück“ ist, da er überaus lieb und verschmust ist, gerne lernt und immer gut gelaunt ist. Und diese gute Laune überträgt sich sowohl auf den Halter als auch auf die meisten Menschen, denen man mit dem Hund begegnet. Bei Verhaltensweisen aber, die man als Mensch gerne verändern möchte, erweist sich der Phosphorus-Hund jedoch oft als wahrer „Teufel“, der einen immer wieder an den Rand der Verzweiflung bringt. Am schwierigsten wird es, wenn ein Phosphorus-Hund traumatisiert wurde oder andere problematische Verhaltensweisen zeigt. Auch hier gilt: Es ist zwar häufig möglich, das Problem durch ein sehr intensives und zeitaufwendiges Training zu „löschen“, aber es kommt immer wieder zu mehr oder weniger schweren Rückfällen. Ist ein Phosphorus- Hund durch einen Unfall, einen lauten Knall oder eine vergleichbar schlimme Situation sehr erschrocken, prägt sich diese „Lebensgefahr“ sehr tief und dauerhaft im Gedächtnis des Hundes ein. Es scheint häufig so, als befände sich der Hund dauerhaft am Tor zur Hölle und würde befürchten, in den brennenden Gluten versinken zu müssen.
Egal wie erfolgreich ein Hundetraining verlaufen ist, das Trauma hinterlässt auch nach dem „Löschen“ noch hochreaktive und gefährliche Rückstände, die jederzeit wieder explodieren können. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Phosphorus-Hunde sehr verschmuste und freundliche Gefährten sind, wenn man bereit ist, den einen oder anderen Kompromiss einzugehen und ihm mit Respekt, Verständnis und Geduld begegnet.

 

Die Medikamente sind jetzt alle Bestellt und hoffe das sie schnell hier ankommen.

Des weiteren bekommt Amaya Morgen sofort wieder ein Geschirr! Denn sie muss wohl verdammt schlechte Erfahrung mit Halsbändern oder so gemacht haben. Mir ist es gar nicht so aufgefallen aber ihr. Amaya dreht sich im Halsband und versucht es heimlich abzustreifen oder abzuscheuern.

 

Dann soll die Mausi noch ein erhöhtes Bett bekommen um sie umzulenken also das sie nicht immer meins benutzt und dann wenn ich sie erwische und raus zieh anschließent heimlich wieder rein geht und drauf pinkelt. Nun ja es werden 2 Betten weil Angel auch ein neues bekommt wäre sonnt ja gemein :-)

 

Und die Hunderunden sollen auch erst mal gekürzt werden und mit Kopfarbeit arbeiten. Damit sie nicht überreizt und überfordert wird.

Also ich bin echt gespannt wie das wirkt.

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Am Freitag sind die Bachblüten gekommen und wir sind mit der Therapie angefangen.

Nun haben wir ne tolle Erstverschlimmerung. :(

Ich kann Amaya kaum noch unter Kontrolle bringen. Ich bin fix und fertig und könnte heulen.

Aber aufgeben … NEIN …!!!

Ich frag mich nur was ist nur aus meiner Süßen, sozialen, freundlichen Maus geworden.

Hier werde wir von den meisten Leuten nur noch angefeindet.

  • asozialer Straßenköter.

  • hätte man Ihr direkt mal die Giftspritze gegeben.

  • der Hund gehört eingeschläfert

  • usw.

Ich bin echt entsetzt und sauer :motz:

Es gibt kaum noch Halter die mit uns was zu tun haben möchten und wenn dann sind es die die Amaya kennen und wissen was geschen ist.

Hundefreunde hat sie eigentlich nur noch vier und unsere Angel.

 

Des weiteren hab ich ihr dieses Geschirr bestellt

http://www.hund-unterwegs.de/ruffwear-web-master-harness-schwarz

in der Hoffnung das sie damit besser klar kommt und ihr den druck vom Hals nehmen kann.

 

Hat denn keiner mehr einen Tipp für mich?

 

Ach ja,

das zerlegen der Gegenstände im Haus hat sich gebessert! Wenigstens ein kleiner Erfolg.

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Habt ihr mal die Schilddrüse genau untersuchen lassen?

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      in Seminare & Termine

    • Trauma nach Angriff

      Hallo zusammen, unsere kleine Shih-Tzu Hündin wurde vor circa einem Jahr von einem fremden Hund halbtod gebissen.Sie hatte alle Verletzungen gut überstanden,nur bei einigen Hunden,die ihr fremd waren,zeigte sie ein auffälliges Verhalten.Sie bellt dann wie verrückt und würde am liebsten auf die Hunde losgehen,was natürlich nicht ihrer Physis entspricht. Wir haben uns aber nicht viel dabei gedacht,getreu dem Motto,ich muß mich ja schließlich auch nicht mit allen anderen Menschen gut verstehen.Mit allen Hunden,die sie seit dem Welpenalter kannte,gab es keinerlei Probleme. Vor 4 Wochen hatten unsere Nachbarn,die einen weißen Schäferhund besitzen,mit dem unsere Hündin bestens klar kam,dessen Schwester zu besuch.Diese hat so aggressiv auf unsere Kleine reagiert,das sie den Gartenzaun zerlegte und sich so Zugang zu unserem Grundstück verschaffte. Das Ergebnis waren diverse Bisswunden,Prellungen,eine Rippenfraktur und eine punktierte Lunge. Im Endeffekt konnten wir froh sein,das unsere Maus noch mit dem Leben davongekommen ist. Die Verletzungen sind jetzt fast ausgeheit,bis auf die wahrscheinlich nie ganz verheilende Fraktur. Unser Problem ist jetzt,das sie auf jeden Hund losgeht oder jämmerlich anfängt zu "schreien",egal ob sie den anderen Hund seit dem Welpenalter kennt oder nicht.Mittlerweile versuchen wir nur noch,anderen Hunden weitestgehend aus dem Weg zu gehen,was leider durch unsere tolle Gesetzgebung,bzw. Hundehaftpflichtrichtlinien noch gefördert wird. Es ist schon toll,wenn der eigene Hund angegriffen wird,man klinikkosten ohne Ende hat und die gegnerische Versicherung einen mit 50 % der Kosten sitzenläßt. Aber wieder zum Problem. Wie können wir unsere Maus wieder auf die Spur bringen,sodas sie sich zumindest anderen Hunden gegenüber neutral verhält ? Oder muß hier ein Hundetrainer ran ? Schon mal Danke für die Antwort :-)    

      in Aggressionsverhalten


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