Jump to content
Hundeforum Der Hund
Lujana

Die furchteinflössenden Gegenstände des Alltags

Empfohlene Beiträge

Hey ihr lieben
Ich finde das ein sehr lustiges Kapitel im Welpen-Verhalten, dieses fremde Gegenstände anknurren. Oft muss ich echt herzhaft lachen, heut war meine Handtasche dran, sie stand irgendwo wo sie gefährlich wirkte. Nun der Putzeimer, ein roter Ballon unter der Treppe (naja gut, die knallen noch wenn man reinbeisst, das ist aber schon echt schlimm...)

 

Etwas unsicher bin ich, wie reagieren. Meist tu ich es intuitiv wie mit Kindern: Ich nehme mir den Gegenstand der so gefährlich aussieht, und gleichzeitig hole ich das Hündchen zu mir. Und dann zeige ich ihr das scheussliche Ding und beruhige sie.

 

Nun frag ich mich plötzlich, ob ich das nicht besser ignorieren sollte. damit sie merkt, dass mich das nicht im Geringsten beeindruckt. Denn ich will in Zukunft ja nicht jeden Blödsinn angeknurrt haben.

 

Mögt ihr rasch erzählen, liebe erfahrene Hundehalter, wie ihr euren Welpen die Angst vor den Schrecken des Alltags genommen habt?

 

Herzlich grüsst

Maria

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei Bolle hat schönfuttern und selber begutachten geholfen. Die eine oder andere Mülltionne fand ich sooo interessant - und Bolle dann auch.... :D Wenn ich jetzt merke, dass Bolle etwas verunsichert, genügt meistens ein "Ist ok" und alles ist gut.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Lass den Hund das Ding untersuchen, bzw zeige es ihnen ruhig. Wenn sie wirklich Angst haben davor, nicht zwingen! "Zeigen und benennen" wäre ein klasse Weg, das für später bei neuen Dingen zu etablieren - du zeigst also deinem Hund den Eimer, sagst "Das ist ein Eimer, schau mal, ein Eimer" und lässt den Hund das gefährliche Ding betrachten, beschnüffeln und meinetwegen auch anknurren.

 

Ignorieren würde ich das nicht - du würdest deinem Hund damit ja nur zeigen, dass du gar nicht bemerkst dass er vor etwas Angst hat, oder dass es dir egal ist, ob er sich fürchte. Wäre für mich nicht das, was ich meinem Hund vermitteln will.

 

ch ja, "schön füttern" ist bei Dingen die wirklich immer ängstigen sehr gut.

 

Sind denn die AUgen des Hundes ok? Es kann ja sein, dass er schlecht sieht und deswegen für ihn alles mögliche besonders gruselig ist. Bei unserem Hund (der ist inzwischen 7 Jahre :D ) gibt es immer mal wieder Phasen, wo er ganz furchtbar ausgesperrt wurde von uns menschen - weil wir eine Handtasche im Flur stehen haben die da sonst nicht steht. Armer Kerl, da liegt er dann und winselt, weil er nicht vorbei kann. :(

 

Ein wenig witzig, aber er hat echt Kummer. Ich denke oft, dass er in entweder schlecht sieht (besonders wenn es nicht ganz hell ist) oder dass er Dinge die anders sind als sonst einfach icht gut verkraftet.

 

Ich denke aber, das ist ein Sonderfall ;) (Allerdings kenne ich noch so einen "Monk"igen Hund, der hat definitiv gute Augen. Wer weiß ;) )

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hab Leni aus sicherer Entfernung gucken lassen und bin dann irgendwann hingegangen und hab es demonstrativ angefasst und ein bisschen was erzählt dazu (bei uns waren es Mülltonnen und Plastiksäcke). Nachdem ich dem Ganzen einmal mehr Aufmerksamkeit geschenkt und ihr gezeigt habe, das es ungefährlich ist, habe ich es nicht mehr groß beachtet. Sie durfte kurz schauen und sich nochmal vergewissern, das alles ok ist, dann musste sie mit mir dran vorbeigehen. Mülltonnen auf der Straße gehören halt zum Alltag, das hat sie relativ schnell begriffen. Raschelnde Plastikmüllsäcke findet sie auch nach vier Jahren gruselig (und flatternde Fahnen und die Markisen vor Läden), aber da gehe ich ganz gleichgültig vorbei und sage höchstens sowas wie "alles ok" zu ihr. Wichtig finde ich, dass der Hund einmal Gelegenheit bekommt, sich von der "Ungefährlichkeit" des Gegenstandes zu überzeugen und es in Ruhe anschauen zu können. Solches "Gespenster Sehen" bei jungen Hunden ist übrigens ziemlich normal. Selbst möglichst entspannt bleiben und dem Hund die Chance geben, die gruselige Welt da draußen kennenzulernen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ich habe die Sachen einfach immer angefasst und "ist ok" dabei gesagt und gewartet bis er sich her getraut hat um es selber zu beschnüffeln. Klappte super, er hat auch jetzt manchmal noch so Phasen wenn da wieder jemand ohne ihn zu Fragen Müllsäcke an die Straße gestellt hat und der Wind die zum rascheln bringt:D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei sehr komische Dingen, habe ich die Sachen zunächst "vereinfacht" z.B. Staubsauer zunächst ausgeschaltet begutachten lassen, eine leere wehende Tüte "eingefangen" und beschnüffeln lassen, eine lange Leiter auf den Boden legen etc. Damit war das Teil dann meist uninteressant und es war egal, ob es nun knistert, laut ist oder eine komische Form annimmt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Suuper ich danke euch allen für die Tipps und Erfahrungsberichte!

Herzlich, 
Maria

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Lujana wie die Vorredner habe ich es auch immer gemacht. Hingehen, anfassen, Hund zeigen ist ungefährlich, loben wenn sich Hund dran traut. Fertig  :) Dieses Angstphasen sind normal und gehören halt dazu  ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Genau ganz normal und alle Tipps hier sind super...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.