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Hundeforum Der Hund
Nils89

Hund, 6 Monate, hat totale Panik draußen

Empfohlene Beiträge

Guten Tag,

Wir haben seit ca. 2 Monaten einen 6.Monate alten Mischlingsrüden aus Bulgarien.

Unser großes Problem ist das spazieren gehen. Er möchte einfach nicht freiwillig raus. Und wenn wir draußen sind hat er vor allem panische Angst. Wir wohnen in einer relativ ruhigen Sackgasse und am ende ist ein kleiner park. Das ist eigentlich so erstmal unsere standard route. Er hat während des spazieren gehens die rute soweit eingeklemmt, das sie schon fast vorne bei der schnauze wieder raus kommt. Uns ignoriert er total draußen. Leckerlies oder spielzeug ignoriert auch total. Er zieht nur an der leine und will immer nur wieder nach hause. Zu Hause liegt er fast nur rum. Zum spielen kann man ihn auch nicht motivieren. In unseren Garten traut er sich auch nicht. Mittlerweile sind wir echt verzweifelt, da wir anfangs noch hofften das sich das vielleicht noch legt und er erst bindung braucht und sich an die neue Umwelt gewöhnen muss.

Wie sind über jeden rat dankbar.

Solltet ihr noch Infos brauchen, werde ich schnells möglich antworten

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Also 2 Monate sind jetzt noch nicht so lang, er kann in seinem jungen Alter schon viel Mist erlebt haben, oder einfach mit dem Einreise-Cut nicht gut klarkommen. Die Umweltgeräusche usw. sind fremd, vielleicht vermißt er Artgenossen.

Seid für ihn da, drängt ihn nicht, geht langsam auf Neues zu, laßt ihn beobachten (und da lang gehen, wo er will, bzw stehenbleiben und nach einer Zeit zum Weitergehen ermutigen) ermöglicht ihm Hundekontakte und erwägt einen Trainer. Wenn tierärztlich nichts Krankhaftes festgestellt wurde, müßt ihr ihm Zeit und Zuwendung(sofern er das mag) oder eben die nötige Individualdistanz (wenn er Nähe noch nicht so mag) geben, das  wären zumindest meine Vorschläge

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Habt ihr mal einen Trainer bestellt?

Es gibt tolle Nahrungsergänzungen, die das Auftauen beschleunigen, Sedarom zum Beispiel.

Habt ihr im Bekanntenkreis andere Hunde, die mal mit euch laufen und ihm Sicherheit vermitteln?

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Danke erstmal für die schnellen Antworten.

Der Hundetrainer wäre unser nächster schritt. Unsere nachbarn haben einen Hund. Wir laufen oft zusammen, aber es macht dann keinen großen Unterschied

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Wo wohnt ihr denn ungefähr? Vllt haben wir eine Trainerempfehlung.

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Niedersachsen, Wilhelmshaven

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Hm..keine Ahnung leider. Aber achtet bei der Auswahl darauf, dass der Trainer Erfahrung mit Hunden aus dem Ausland hat und nicht nur Labbis und Aussies kann.

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Oder ihr kontaktiert mal Daniela Hüther, die bietet auch Telefonberatung an. 

http://www.angsthunde.com/index.html

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Vielleicht ist bei den Leckerlie auch noch Spielraum drin, je nachdem, was ihr schon alles probiert habt.

Ich habe nur kurze Erfahrungen mit Angsthunden aus dem Ausland gemacht, vielleicht sind die Ratschlaege für diesen Hund auch gar nicht optimal. Mit Futter immer ein paar Schritte locken und dann belohnen ging bisher bei sehr ängstlichen Hunden ganz gut. Wichtiger als lange Spaziergänge (wobei auch mal Traben und Rennen ganz befreiend sein können) sind eher die Aufenthalte an verschiedenen, gut zu überblickenden relativ geschützten Stellen unddie Zeit zur Beobachtung für Hund und auch Halter, viel Belohnen und jeden kleinsten Schritt Loben.

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Das wir vielleicht nicht optimal für den Hund sind haben wir auch schon überlegt. Aber so schnell geben wir nicht auf. Leckerlies haben wir schon alles mögliche probiert. Drinne sind die alle super, aber draußen kann man ihn das selbst vor die lippen halten und nix passiert. Was ich vergessen hatte zu erwähnen, wenn wir mit ihm aus der stadt raus fahren, z.B. an den strand oder eine große gut überschaubare Weide läuft er deutlich anders, im positiven Sinne.

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