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Hundeforum Der Hund
nana1102

Welpen nur in gute Hände...

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Hallo,

 

wir haben drei Mops-Welpen (ohne Papiere; Eltern haben jedoch beide eine Ahnentafel) und wir möchten die Kleinen nur in allerbesten Händen wissen.

 

Für einen Bubi habe ich schon ein gutes Zuhause gefunden und ein gutes  Bauchgefühl. Er wird es in einer tierlieben Familie, die drei Hunde hatte; einen Mops einschläfern musste; die im Tierschutz sehr engagiert sind, sehr gut haben.

 

Aber was sich sonst bisher um einen Welpen beworben hat, macht mir Bauchschmerzen und dann gebe ich sie auch nicht weg.

 

Bitte um Euere Tipps: auf was würdet Ihr achten? (Wohnung/Haus mit Garten und Auslauf; ist der Vermieter einverstanden, Familie mit oder ohne Kinder (Alter der Kinder beachten), Kann sich jemand den Hund leisten (spart Monat für Monat etwas vom Bafög beiseite; was ist, wenn der Hund krank ist?), Schülerin Anfang 20; Mutter beaufsichtigt angeblich den Hund während die Tochter in der Schule/Fachakademie ist; wer beaufsichtigt den Hund abends oder ist er alleine....)

 

Was soll in den Kaufvertrag rein? Will auch verhindern, dass so ein Lebewesen dann bei ebay oder sonstwo wieder weiterverkauft wird. Möchte in so einem Fall den Hund wieder zurück und selbst einen neuen Halter aussuchen.

 

Ich bin nicht zum Züchter geboren; trenne mich sehr sehr schwer von den kleinen Lieblingen und will sie nur in allerbesten Händen wissen. Stelle ich zu große Ansprüche?

 

Bitte Euch um Euere Meinung und Tipps, worauf ich noch achten muss; was wichtig oder unwichtig ist, um die kleinen wirklich in gute Hände zu geben.

 

Worauf würdet Ihr achten?

 

 

 

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Bei Welpen kann man 99 % der Interessenten wegschicken, weil sie nix taugen.

Nur 1 % bleibt übrig. Das ist meine Erfahrung.

 

Zusätzlich zu den üblichen Bedingungen, die ich an eine Hundehaltung stelle kommt bei Welpen noch hinzu:

Die Menschen müssen Hundeerfahrung haben. Anfänger bekommen von mir keinen Welpen, weil man einen Welpen schnell versauen kann.

 

Sie müssen ausreichend Zeit für den Welpen haben.

Jemand der Vollzeit arbeitet und den Welpen gleich in fremde Betreuung gibt, fällt bei mir raus.


PS: Unbedingt vorher einen Besuch bei den Leuten machen, um die Angaben zu überprüfen.

 

Schutzverträge findest Du im Internet, die kann man herunterladen und ausdrucken.

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Jetzt muss ich aber schlucken...

 

 

Bubuka: 

Die Menschen müssen Hundeerfahrung haben. Anfänger bekommen von mir keinen Welpen, weil man einen Welpen schnell versauen kann.

 

Sarkasmus-Modus an: Dann lieber einen älteren Hund, dessen Vorgeschichte man möglicherweise gar nicht kennt, wo man aufgrunddessen ohne jegliche Erfahrung selbst mit kleineren Verhaltensoriginalitäten schon mit tausend Fragezeichen im Gesicht da steht? 

Welche Hunde dürfen Anfänger denn dann überhaupt haben?

Sarkasmus-Modus aus.

 

Sorry für den Sarkasmus, aber den habe ich jetzt mal bewusst rausgelassen, weil solche Pauschalisierungen mich echt auf die Palme bringen!

 

Klar können Anfänger viel kaputt machen - beim Welpen genauso wie bei einem älteren Hund.

 

Deshalb folgender Tipp:

 

- was sagt dein Bauchgefühl zu dem jeweiligen Interessenten?

- wohnt er in der Nähe?

- freut er sich über dein Angebot, ihm beratend und auch mit Taten zur Seite zu stehen?

 

Noch wichtiger finde ich aber: Bist DU bereit, in den nächsten Monaten die zukünftigen Welpenbesitzer zu beraten, dich vielleicht ein Mal die Woche oder auch alle 2 Wochen - bei Bedarf auch öfter - mit ihnen zu treffen, und ihnen das kleine Einmaleins des Umgangs mit einem Hund, aber vorrangig mit einem Welpen und dessen Bedürfnissen zu erklären?

 

Ich kenne etliche Züchter, die brennendes Interesse daran haben, wie es mit ihren Welpen weiter geht. Das finde ich überaus wichtig - wichtiger, als ein 100%iges Rundumsorglospaket.

 

Über diese Unterstützung wird auch der Kontakt gehalten - und dann erfährt man automatisch, wie es dem Welpen geht, und auch, ob durch unvorhersehbare Ereignisses doch mal ein neues Zuhause gesucht werden muss.

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Ich bin nicht zum Züchter geboren;

 

Ich würde Euch auch nicht als Züchter bezeichnen.

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Eigentlich geht es als Züchter ja andersherum, erst genügend vertrauenswürdige Interessenten, dann Nachwuchs planen, aber vielleicht war es ein Ups... Die fehlenden Papiere kannst du vielleicht- hoffe ich zumindest- mit Gesundheitsuntersuchungen kompensieren (gut atmen können/keine Qualzucht). 

Das Support-Paket ist ein guter Vorschlag, veranstalte vielleicht einmal im Jahr ein Wurftreffen und lade die ein, die das Support-Paket nicht in Anspruch nehmen.

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Marcolino, es ist tatsächlich auch so, dass ich Hundeanfängern lieber einen älteren Hund vermittel als einen Welpen. Den älteren Hund kenne ich dann und weiß, wie er tickt und kann so besser schauen, ob es passt. Wie sich ein Welpe entwickelt, liegt neben seinen Anlagen auch viel an den Menschen, die ihn halten. Und wenn sie dann in der Pubertät des Hundes, in der der Hund meist seine Menschen testet, selber ohne Ahnung rum docktern oder eine falsche Hundeschule finden, schleichen sich da manchmal unschöne Dinge ein. Ich kenne so einige Hunde, sie mit 1 Jahr oder 1 1/2 Jahren im Tierheim gelandet sind, weil sie dann Ressourcen massiv verteidigt haben oder keine Besucher mehr ins Haus ließen etc. Die meisten davon landeten als Welpe bei hundeunerfahrenen Menschen.

Aber ich würde Hundeanfänger und Welpe nicht gänzlich ausschließen. Geht der Anfänger mit Sachverstand an die Sache und nimmt er Ratschläge an und kann diese umsetzen, so sehe ich da kein Problem.

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Ich denke, dass es auch auf den "Hundeanfänger" ankommt. Manche sind da sehr engagiert. Bei einem Mops würde ich das einem Anfänger zutrauen - eben unter bestimmten Voraussetzungen.

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wir haben einen Wolfhund an Anfänger vermittelt, warum? Weil sie uns vollkommen überzeugt haben. Weil sie anpassungsfähig waren, offen für neues, keine eingefahrere EInstellung was sein muss und was nicht. Sie haben oft die Welpen besucht, dort alles wichtige nebenbei gelernt. Sie wohnen in der Nähe der Züchterin und haben Kontakt zu ihr. Wenn man Anfänger anleitet, wenn sie Hilfe annehmen und wenn der Hund in deren Leben passt, warum kein Welpe? Jeder fängt man von vorne an und ich hab es auch mit einem Welpen getan und hab auch noch keinen Hund abgegeben

 

Auswahl der Interessenten ist wirklich Horror, ich war bei uns froh, dass ich nur ein Veto hatte. Spreu und Weizen trennte die Züchterin und ich als Rüdenbesitzer wurde noch mal nach meiner Meinung und meinem ok gefragt. Fand ich persönlich sehr schön, weil man eben nicht zuschauen musste an wen die Welpen gehen, sondern auch Einfluß hatte

 

Für mich wichtig ist das Bauchgefühl. Wenn man mit den Interessenten spricht, wissen sie was es bedeutet so einen Hund zu sich zu holen, wissen sie welche Aufgabe es ist. Hat man das Gefühl, dass man eine Ware verkauft oder eher, dass man jemanden den treusten Freund schenkt den er sich wünschen kann. Das muss einfach passen, die Leute müssen mit dem Herzen dabei sein. Der Rest ist auch wichtig.. in unserem Fall haben wir an niemanden mit Wohnung verkauft, sondern nur Haus und Garten. Nicht in die Stadt. Überwiegend an Leute mit Wolfhunden. Es gibt viele Punkte, die man beachten kann, aber man muss auch Kompromisse eingehen. Was sehr wichtig war, dass kein Hund mit 8 Wochen das Haus definitiv verlassen haben muss. Wir hatten eine Hündin für die nie das passende dabei war. Wir hatten täglich mehrere Anfragen für sie, aber es hat nicht gepasst. Am Ende lebt sie nun den wirklichen Hundetraum - 20 000 m² eingezäuntes Gelände bei einer Großfamilie mit drei Generationen. Mit Pferden, anderen Hunden. Sie ist nie alleine, sie ist immer mit dabei. Es lohnt sich wenn man auf den Richtigen wartet und keinen Welpen vorschnell abgibt..

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Hundeerfahrung würde ich nicht voraussetzen. Möpse gelten nun ja auch nicht als die schwierige Rasse schlechthin.... jeder hat irgendwann mal angefangen und ich denke mal auh hier im Forum waren es bei nicht wenigen Welpen.

Viel wichtiger finde ich die Bereitschaft zu Lernen und sich mit dem Thema Hund auseinander zu setzten. Das wirs du ja im Gespräch merken.

 

Den Vertrag bitte von jemandem aufsetzten lassen der Ahnung hat (Anwalt etc.), mit Vertragsstrafe und Vorkaufsklausel. Die meisten Verträge sind das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben sind. 

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Welpen sind furchtbar anstrengend und absolute Überraschungseier.

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