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Hundeforum Der Hund
nana1102

Welpen nur in gute Hände...

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Mir ist es wichtig, den Züchter,die Umstände usw.anzuschauen, kennenzulernen.

Wenn ich mir grundsätzlich einen Welpen aus der Zucht vorstellen kann, dann frag ich erst nach dem Preis.

Erst dann kann ich für mich auch einschätzen ob das was ich sehe und höre /wahrnehme auch dem Wert entspricht.

Der Kaufpreis enthält für mich nicht nur der "Preis "des Welpen.

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Auch Wertschätzung ist keine Einbahnstraße.

Als Käufer ist man offenbar immer zuerst mal eh nicht gut genug. Käufern gegenüber muss man immer misstrauisch sein und ihnen zuerst immer das schlimmste unterstellen.

Die müssen sich beweisen, damit sie kaufen dürfen.

 

Man ist aber bereit, einem Hund lebenslang ein zu Hause zu geben, für ihn zu sorgen und alles zu tun, dass es ihm gut geht.

Gäbe es keine Käufe, hätte der Züchter kein Geschäft.

Oder kein Hobby - wobei Zucht tatsächlich eines der wenigen Hobbys ist, dass man sich bezahlen lassen kann.

Für andere Hobbys gilt das ja nicht (schön wärs aber ^^) , außer man macht sie zum Beruf.

 

Darum ich versteh ich auch immer das Gerede von Zeit und Geld nicht. Sollte doch nebensächlich sein.

Niemand zwingt jemanden, Geld und Zeit und Aufwand zu investieren. Das macht man freiwillig, es hat in dem Geschäft, an diesem Markt, eine Selbstverständlichkeit zu sein und daher interessiert mich das auch gar nicht was mir von Aufwand und Geld erzählt wird.

Ich setze voraus und gehe davon aus, das jemand viel Geld investiert und all seine Zeit, dass ist selbstverständlich und muss nicht betont werden.

Ich nehme das zur Kenntnis, aber jetzt große Bewunderung für das Selbstverständliche heucheln? Nö.

 

Für den Züchter darf der Preis wichtig sein, es ist wichtig, dass er bezahlt wird.

Für den Käufer nicht. Da muss es nebensächlich sein, sonst geht eine Schublade auf.

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Freundlichtuerei - ich bin halt nicht so. Lieber ehrlich, direkt und unverstellt und gut ist.

 

Ja man muss etwas aufpassen mit Freundlichkeit. Die könnte wie ein Boomerang zurückkommen.

Freundlichkeit, Ehrlichkeit, direkt und unverstellt lassen sich auch wunderbar unter einen Hut bringen.

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Schön auf den Punkt gebracht.

 

Ich versteh ehrlich gesagt nicht was daran so schlimm ist sich erstmal mit dem TS oder Züchter zu unterhalten.

Sich erstmal wichtige Infos zu holen, Fragen zu stellen und dann nach dem Preis zu fragen. Wer schon darauf keine Lust hat muss halt damit leben das es dann nicht so einfach wird.

Ja und Nein.

Es gibt einen Hund auf unserer Tierschutzhomepage, für den wir innerhalb der letzten Wochen mehrere Anfragen hatten.

Mails ohne Anrede, Einzeiler, ohne Gruß, ohne Namen. Teils innerhalb des Ein-/Zweizeilers auch die Frage nach dem Preis. Auf Anfragen dieser Art gibt es eine Standard-Mail-Antwort. Spart nämlich MEINE Zeit ;)

Was würde mir helfen, mich erst durch eine ellenlange Vorstellung (ohne Preisanfrage) lesen zu müssen und eine entsprechende Antwort zu formulieren oder ein längeres Telefonat zu führen, wenn letztlich der gewünschte Preis für den Hund zu hoch für die Interessenten ist.

Höflicher und freundlicher finde ich etwas ausführlichere Anfragen natürlich, aber eine Gewähr für eine für den Hund passende Familie sind sie nicht.

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Ich finde es schwierig, dass Züchter / Tierschutzorgas Offenlegung erwarten und das am besten schon in der ersten Email.

Ich kenne diese Menschen nicht und weiß nicht wem ich da was über mich erzähle.

Meist war in meiner ersten Kontaktaufnahme (Email) nur sowas drin wie, "Hallo Frau XXX, wir leben außerhalb von XXX und haben gerade auf Ihrer Seite den kleinen Max gesehen. Jetzt wollte ich vorab erst mal fragen ob das kleine Kerlchen noch ein Zuhause sucht. Über unsere genauen Lebensumstände undsoweiterundsofort würde ich gene bei einem Telefonat sprechen ..." (Die Kurzform) Darauf wurde mir eigentlich IMMER genantwortet.

 

Und wenn ich nach dem Preis frage heißt das doch nicht automatisch, dass ich kein Geld habe und keine Folgekosten zahlen könnte, sondern lediglich, dass ich wissen will was der Welpe/Hund kostet. "Unterstellt" mir der Züchter, ich hätte kein Geld weil ich nach dem Preis gefragt habe, dann möchte ich dort auch keinen Hund kaufen.

 

Von einer Tierschutzorga wurde ich mal nach meinen finanziellen Mitteln gefragt. Ich hatte sowas wie "es reicht um zu leben und ich hab mir schon einiges angespart" gesagt. Mit dieser Antwort habe ich mich wohl damals nicht qualifiziert einen Hund zu halten. Aber ganz ehrlich was wird da denn erwartet? Soll ich mit Kontoauszügen kommen und man will sehen was auf meinem Konto drauf ist? Wer sagt denn einem Fremden einfach so was man auf seinem Konto hat?

 

Edit: Außerdem finde ich, jemand mit 50.000 Euro auf dem Konto ist NICHT automatisch der bessere Hundehalter, als jemand der nur 5.000 Euro hat. Wird aber trotzdem oft lieber "vorgezogen".

 

Edit 2: ich habe oft feststellen müssen, dass Hunde noch auf der Homepage sind obwohl sie eigentlich schon Interessenten und/ oder ein neues Zuhause hatten.

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Aber es gibt da doch Relationsbereiche.

Wenn ein Züchter statt der durchschnittlichen 1000,- für die Rasse nun 4000,- haben will ist es etwas anderes als wenn ein TSV 200,- mehr veranschlagt. Ein paar tausend Euro sind u.U. schlechter für jemanden zu bezahlen, bzw. er sieht nicht ein, inwiefern derartige Überteuerung gerechtfertigt ist. Wenn ich einem TSV 200,- mehr gebe, landen die wahrscheinlich nicht am falschen Ort und sind bezahlbarer.

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Ich denke es nicht die Frage, ob ein Käufer nicht nach dem Preis fragen darf, sondern einfach das Wie.

 

Ganz genau, ein nettes Hallo vorneweg mit ein paar höflichen Infos reicht ja erstmal schon. Da bin ich sehr gern zu einem Telefonat bereit.

 

Mich stört das eh nicht, ich schreib nur einfach rüber. :)

Ich muss nirgends schön Wetter machen und so tun als ob (ich jemand anders wäre....), für einen Hund.

Ich finde überall welche.

 

Es mag durchaus sein, dass ich so denke weil mir diese zwischenmenschliche Schönrederei und das smalll-talk Gehabe eh nicht liegt.

Freundlichtuerei - ich bin halt nicht so. Lieber ehrlich, direkt und unverstellt und gut ist.

 

Also ehrlich, wer schön Wetter macht, hat doch was zu verbergen, oder?

Und Freundlichtuerei brauche ich nicht, aber Freundlichkeit kann ich als Mensch wohl erwarten.

Ehrlichkeit halte ich für sehr wichtig, aber das kann man auch freundlich sein.

Ich zumindest bin zu den Interessenten auch ehrlich und freundlich, da kann ich das zurück erwarten.

 

Mir ist es wichtig, den Züchter,die Umstände usw.anzuschauen, kennenzulernen.

Wenn ich mir grundsätzlich einen Welpen aus der Zucht vorstellen kann, dann frag ich erst nach dem Preis.

Erst dann kann ich für mich auch einschätzen ob das was ich sehe und höre /wahrnehme auch dem Wert entspricht.

Der Kaufpreis enthält für mich nicht nur der "Preis "des Welpen.

 

Solche Interessenten werden tatsächlich immer mehr und ich finde das gut. Deshalb lege ich auch Wert darauf, dass sie VOR der Geburt bei mir waren, damit sie alle Umstände ohne Welpenkulleraugen kennenlernen. Denn vielleicht ist es ja doch nicht die richtige Rasse?

Dann hat sich das mit dem Preis eh erübrigt.

Und wenn jemand das vor einem Besuch wissen möchte ist das für mich auch in Ordnung, vor allem wenn sie weit weg wohnen.

 

Auch Wertschätzung ist keine Einbahnstraße.

Als Käufer ist man offenbar immer zuerst mal eh nicht gut genug. Käufern gegenüber muss man immer misstrauisch sein und ihnen zuerst immer das schlimmste unterstellen.

Die müssen sich beweisen, damit sie kaufen dürfen.

 

Genau, das ist keine Einbahnstraße.

Deshalb kann ich auch ein gewisses Mass an Höflichkeit erwarten.

Die Interessenten möchten etwas von mir. Ich selbst bin nicht auf Anfragen a la "Will Welpe - will Preis" angewiesen.

Ich bevorzuge durchaus Mails von Menschen, die Interesse an der Rasse zeigen und sich ordentlich vorstellen.

Und natürlich müssen sie sich, wenn sie in die engere Wahl kommen, auch ein wenig bloßlegen.

Ich will nicht das Bruttoeinkommen wissen, aber schon ein wenig über das Lebensumfeld, Kinder (Alter), Arbeitszeiten, wie stellen sie sich IHREN Hund or und was darf er bei ihnen erwarten....

Im Gegenzug bekommen sie von mir Auskunft über Gesundheit, Aufzucht, ich lade fremde Menschen in mein Haus ein und verköstige sie,.....

Das Ganze sollte schon ein Geben und Nehmen sein.

Man kann nicht erwarten, dass Züchter ihre ganzen Umstände offen darlegen, aber der Käufer einfach nur nach dem Preis fragen darf.

Es geht hier um Lebewesen.....

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Das bestreitet keiner. Ein Lebwesen das eben inkl. Vertrag verkauft wird.

An dessen Ende immer Geld steht.

 

 

Ich möchte den Züchter sehen, dem ich sage: "Ich arbeite Teilzeit, bin immer zu Hause, kann im Alltag super für meinen Hund sorgen, schau Dir an, wie (als Beispiel) sein Vorgänger gelebt hat (siehe z. Bsp. das Tagesbuch meines Hundes), ich tue alles, was nötig ist um ihn ein schönes Leben zu geben und interessiere mich für den, mit der außergwöhnlichsten Farbe - hab derzeit aber nur ein Buget von ... 400 Euro." und der mir dann den Hund unter Wert verkauft.

Da kann ich noch so ein guter Mensch sein und noch so toll mit Hunden - wenn ich nicht den geforderten Preis zahle, der quasi am Ohr des Hundes hängt - bin ich raus.
Nix mit Platz vor Preis - am Ende zählen die Scheine, die auf dem Tisch liegen und die Entscheidung fällt für den, der den geforderten Preis zahlen kann (auch wenn der Hund dafür vielleicht länger alleine bleiben muss, weil Vollzeit gearbeitet wird o. ä.)

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Das ist definitiv nicht immer so, velvetpoison. Sowohl ich, als auch mein Ex, haben mehrfach Welpen von seriösen Züchtern geschenkt oder zu einem "Freundschaftspreis" bekommen, weil sie sich eben freuten, dass einer ihrer Hunde bei uns aufwächst, unter in ihren Augen idealen Umständen. Andere haben wir voll bezahlt. Das kann so oder so laufen.

Und auch bei "Familienhunden" handhaben Züchter das unterschiedlich, natürlich wollen sie die unmittelbaren Kosten für den Wurf wieder raus haben, aber da ist ja durchaus Spielraum bei den heute üblichen Preisen. Kommt schon sehr darauf an, was der Züchter eigentlich sucht, wie viele Interessenten er hat und ob er diese in seinem Umfeld findet (Hundesportverein, Gassirunden, Zuchtveranstaltungen), oder ob er sie anonym suchen muss (per Inserat oder so). Gehen die Hunde im Bekanntenkreis weg, hat der Züchter oft ein besseres Gefühl dabei und ist beim Preis auch flexibler.

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Da kann ich noch so ein guter Mensch sein und noch so toll mit Hunden - wenn ich nicht den geforderten Preis zahle, der quasi am Ohr des Hundes hängt - bin ich raus.

 

Natürlich nicht.

1. Ist keiner meiner Welpen weniger wert als der andere (außer er hat natürlich irgendetwas)

2. Werden bei mir Welpen nicht nach Farbe ausgesucht, sondern es soll auch der Charakter passen (von 2 oder 3 favorisierten Welpen ist meist der Richtige dabei)

3. Wenn ich mal überlege...

Ich hab bei meinem ersten Wurf unheimlich drauf gezahlt. Das hatte ich mit dem Zweiten dann wieder raus und beim Dritten bin ich +/- Null raus gegangen.

Von Verdienst kann man also nicht wirklich sprechen, jedenfalls bei meiner Art Zucht.

Jetzt kommst du und willst weniger Gelt bezahlen, dann kommt der Nächste und der Nächste,......

Dann kann ich das Züchten sein lassen, weil das irgendwann viel zu teuer wird.

Oder ich züchte halt ohne Papiere und Untersuchungen und verkaufe die Welpen dann billiger.

 

Nix mit Platz vor Preis - am Ende zählen die Scheine, die auf dem Tisch liegen und die Entscheidung fällt für den, der den geforderten Preis zahlen kann (auch wenn der Hund dafür vielleicht länger alleine bleiben muss, weil Vollzeit gearbeitet wird o. ä.)

 

Nö, am Ende bekommt der Welpe ein Zuhause bei Leuten, die dem Welpen ein ebenso tolles Heim bieten kann UND den Preis bezahlt.

Ach ja, es gibt schon eine Möglichkeit, einen Welpen günstiger zu bekommen.

Wenn z.B. ein Rüde zur Zucht geführt wird und der Züchter einen Vertrag gemacht hat, dass er 2 oder 3 Deckakte frei hat.

 

Ich habe schon so oft Mails bekommen, wo die Leute den Welpen ein schönes Heim bieten, wenn sie nur 500,- bezahlen müssen (eine Frau wollte auch einen umsonst).

Aber das geht halt nicht so einfach. Würde ich das tun, würde ich nicht mehr offiziell können, weil das zu teuer ist, sondern müsste Schwarzwürfe machen.

Und ganz ehrlich, wenn jemand nicht das Geld hat oder dafür sparen möchte.....ich höre mich gern auch mal um, ob nicht irgendwo einer im Tierschutz oder von privat ein Zuhause sucht.

Das ist zwar selten (bei meiner Rasse), kommt aber mal vor.

Selten ist das übrigens, weil die Züchter sich viel Mühe machen, geeignete Menschen zu finden.

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