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Hundeforum Der Hund
Muckimann

Hund aus Tierschutz adoptieren

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Guten Morgen,

 

ich hatte vor einigen Wochen schon mal geschrieben, das wir wenn unser Opi mal nicht mehr ist gerne wieder einen Hund hätten. Jetzt sind im Moment unsere Gedankenspiele soweit, das wir überlegen jetzt schon einen jungen Hund bei uns aufzunehmen.

 

Der Opi hat junge Hunde sehr gerne, er spielt für sein Alter noch recht aktiv, und seitdem er medikamentös gut eingestellt ist, das Futter gewechselt worden ist, ist er auch wieder fit. 

 

Jetzt haben wir uns entschieden einen jungen Hund (unter einem Jahr) aus dem Tierschutz zu adoptieren, bei Zergportal habe ich viele Hunde gesehen, die uns gefallen und wo wir weiter drüber nachdenken. 

 

Aber woher weiss ich ob der Tierschutzverein seriös ist? Oder ob der Hund nicht doch aus Massenvermehrung kommt und unter dem Deckmäntelchen des Tierschutzes hier verkauft wird? Mit rührender Geschichte? 

 

Viele Fragen, auf die ich leider noch keine Antwort habe.

 

Schon mal Danke für eure Antworten

 

VLG

 

Charlotte

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Hallo Charlotte,

 

ich bin ja ein bisschen skeptisch, so einen jungen Hund zu einem alten dazuzunehmen. Ich habe schon von einigen gelesen, dass es gut geklappt hat, aber ich könnte es mir nicht vorstellen! Seid ihr sicher, dass euer Opi einen Jungspund im eigenen Haus auch gut finden würde? Und was macht ihr, wenn er mal sehr, sehr alt ist? Ich weiß noch, wie sehr uns Berta im hohen Alter ausgebremst hat. Das wäre wirklich schwierig geworden, wenn wir da noch einen jungen Hund gehabt hätten, der noch was erleben will.

Aber vielleicht habt ihr euch das ja alles genau überlegt und könnt die Hunde notfalls aufteilen. Ich bin halt von Hause aus ein Verfechter von älteren Hunden und kann gar nicht verstehen, warum man so einen jungen Wusel-Stresskeks überhaupt haben will. ^_^

 

Zu den Tierschutzvereinen kann ich nur sagen, worauf ich achten würde. Die Homepages sollten möglichst viele Informationen enthalten, zum Vermittlungsvorgang, ggf. zu Mittelmeerkrankheiten etc. Natürlich kann man nicht alles nachprüfen, aber man kann sich schon ein Bild davon machen, wie gewissenhaft die arbeiten. Der Verein sollte auf jeden Fall eine Bescheigung nach §11 haben, wenn er Hunde aus dem Ausland vermittelt.
Die Beschreibungen der Hunde müssen nicht ausführlich sein, wohl aber differenziert. Wenn überall nur "lieb und süß" steht, wird das bei dem einen oder anderen nicht stimmen. Ich würde auch von Vereinen Abstand nehmen, die nur junge Hunde vermitteln oder zumindest nachfragen, warum das so ist.
Es ist vielleicht auch sinnvoll, wenn ihr euch vorab mal einen Vermittlungsvertrag zuschicken lasst um zu schauen, ob ihr mit den Bedingungen überhaupt einverstanden seid.

 

Viel Erfolg bei der Suche! :)

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Huhu,

Danke für deine Antwort.

Wir hatten schon einige Tageshunde mit den kam unser Mucki immer gut klar. Naja junger Hund ist rein egoistisch: Ich möchte soviel Zeit wie es nur geht mit ihm verbringen.

Wir haben einen 3 jährigen Sohn, der mit Mucki aufgewachsen ist, ich möchte in der Konstellation ungern einen älteren ohne klare Vorgeschichte.

Ich würde mich aufteilen, ich arbeite nur nachts einige Stunden, in denen mein Mann Zuhause ist, über Tag bin ich bis auf Einkaufen und ähnliches immer Zuhause.

Durchgespielt haben wir in Gedanken schon mal alles, uns verschiedene Szenarien vorgestellt, viel und oft nachgedacht.

Das mit dem zuschicken eines Vertrages, wird das einfach so gemacht?

LG

Charlotte

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Ich weiß es nicht, ich habe das noch nie gemacht. Aber es wurde hier so oft darüber diskutiert, was man alles nicht unterschreiben würde - daher habe ich das angebracht.

Ich verstehe allerdings auch nicht, warum die Vereine so wenig transparent sind, ich kenne ad hoc nur einen, der seinen Vertrag online hat. Was natürlich nicht heißt, dass die anderen was zu verbergen haben.

Ohne diese Diskussionen in letzter Zeit hätte ich das vermutlich gar nicht erwähnt.

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Ich kenne es nur das der Vertrag bei Übergabe des Hundes gemacht wird.

Mir ist bei einem Ts Verein wuchtig das er transparent arbeitet und man alle Fragen ehrlich beantwortet bekommt.

Wie alt soll der Hund den sein den ihr zu euch nehmen wollt ?

Ich kann nachvollziehen das es euch bei dem Alter eures Kindes wichtig ist das der Hund da keine Probleme macht.

Ich denke da ist der Verein gefrag. Er sollte wissen welcher Hund da für euch in Frage kommt.

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Soll es ein Welpe sein oder ein Junghund, der schon einige Monate alt ist? Einer aus dem Ausland oder ein deutscher? hast du dich schon in den Tierheimen umgesehen?

Was bei einem Verein zu beachten ist, hat ja Fusselnase schon geschrieben. Ich würde schon sehr drauf achten, wieviel Information auf der HP gegeben wird und auf sachliche Angaben achten.

Die Vereine arbeiten meistens auch mit Pflegestellen. die können dir dann auch schon Auskunft über einen Hund geben, wie er sich in einer Familie verhält.

In welchem Gebiet wohnst du denn, dann könnte man vielleicht auch entsprechende Vereine  empfehlen.

 

Meinem Julchen (10) könnte ich keinen Welpen oder Junghund vorsetzen, die ist bequem, möchte ihre Ruhe. Während der Tommy (bald 11) gegen einen lebhafteren Spielkamerden nichts hätte.

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Von der Mitleidsschiene würde ich auch Abstand nehmen.

Wenn in den Beschreibungen ständig steht "Ich bin ....und verstehe die Welt nicht mehr? Warum will mich keiner haben? Mein Countdown läuft!......."

Seriös finde ich dagegen, Beschreinungen wie "...ist eine etwa 3jährige......"

Wenn die Charakterbeschreibungen alle "Katzenverträglich, Hundeverträglich, für Senioren geeignet, für Familien geeignet" lauten, kommt mir das auch komisch vor. Sind da alle Hunde Klone?

Die Orga sollte ehrlich sein und auch von einem Hund abraten, wenn sie meinen, dass er nicht in die Lebenssituation passt - d.h. sie versuchen nicht mit Gewalt, so viel zu vermitteln wie möglich.

Es sollten nicht nur junge Hunde (mit einigen wenigen Pseudo-Opas) zu vermitteln sein.

 

Ich würde allerdings dazu raten einen Hund zu suchen, der schon hier in D ist (Tieheim oder Pflegestelle) und den man besuchen kann.

Es ist ja schon ein Hund im Haus und da können sie sich vorher kennenlernen und mn kann schauen, ob es mit den beiden passt.

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Hallo,

 

erstmal danke für eure zahlreichen Antworten.

 

In den umliegenden Tierheimen waren wir bereits, sind da aber nicht "fündig" geworden, weil wie geschrieben keinen älteren Hund, sondern gerne einen jungen so bis ca 1 Jahr adoptieren wollen. Und auch keinen Listenhund etc, Wir wohnen im Süden Niedersachsen zur Grenze nach NRW hin. In Niedersachsen gibt es zwar keine Listenhunde, aber die Versicherung und die Hundesteuer sind dann doch deutlich teurer, (warum auch immer, auch ein Dackel kann beissen, aber gut...)

 

Die Mitleidsschiene finde ich persönlich auch sehr anstrengend. 

 

Bis jetzt habe ich nur Verträge gelesen, in denen es um Besitzer geht. Dann gehe ich doch davon aus, das der Verein Eigentümer bleibt oder? Beziehungsweise Übernehmer?

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Es ist unterschiedlich, ich habe Verträge von vier verschiedenen Vereinen, aber in keinem steht diese Eigentümer-Klausel. Das heißt, dass ich der Eigentümer bin.

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So einen Vertrag in dem ich nur Besitzer werde nicht Eigentümer würde ich persönlich nicht unterschreiben.

Es gibt genügend Vereine die es nicht so handhaben.

Der Verein hätte immer Zugriff auf den Hund. Das würde ich nicht wollen

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