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Hundeforum Der Hund
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Die Fellfarben des Hundes -relevant für Gesundheit und Verhalten

Empfohlene Beiträge

 

Fazit

Fellfarben des Hundes sind es in jedem Fall wert, genauer beachtet zu werden. Aber nicht nur in Hinblick auf ihre optische Wirkung. Farben, die gesundheitsrelevante Nebenwirkungen haben, sollten vermieden werden, auch wenn sie äußerlich attraktiv wirken. Bei Farbvarianten ohne Nebenwirkungen sollten individuelle Abweichungen vom Rassestandard im Sinne der Erhaltung der genetischen Vielfalt einer Rasse nicht die einzige Grund­lage eines Zuchtausschlusses sein.

 

Quelle:

 

http://www.wuff.eu/wp/die-fellfarben-des-hundes-relevant-fuer-gesundheit-und-verhalten/

 

 

Sehr interessanter, ausführlicher Artikel! 

 

 

 

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Ich finde den auch gut.

Das mit dem aussagekräftigen Gentest beim Silbernen Labrador auch in der z.B. F10 Generation halte ich zumindest mit den gängigen Rassebestimmungstest für wenig stichhaltig. Mittels Sequenzierung kann man lediglich eindeutig feststellen, daß da im Unterschied zu den andersfarbigen Vertretern ein Dilute-Gen dabei ist, aber nicht, daß es unbedingt vom Weimaraner stammen muß (wobei der Phänotyp das wirklich nahelegt)- außer es unterscheiden sich evtl. Dilute-Gene spezifisch in deren Aufbau bei verschiedenen Rassen? Das wäre natürlich auch ein Ansatzpunkt, wobei irgendjemand natürlich da auch "Mutation" schreien könnte :) . Eindeutig feststellen, daß es nicht zum Labrador gehört, könnte man wohl nur mit Gentests, die an Labradoren in Vor-Silbergenerationen gemacht würden.

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Das ist ein sehr guter Artikel, alles schon seit vielen vielen Jahren bekannt, spätestens seit Hundezucht 2000 von H. Wachtel, und findet leider kaum bis keine Umsetzung in der Zucht, grade was die Extremscheckung angeht, Dalmatinerzucht und auch Farbtrennung bei Pudel und anderen Rassen ist einfach völliger genetischer Unsinn, zudem wäre es wünschenswert, dass man Hunde mit ß-Defensin-Gen stärker in der Zucht einsetzt. Alles bekannte Dinge, die sehr einfach umzusetzen wären, aber an der Sturheit der Verbände scheitern. Ich hab mir dazu schon den Mund fusselig geredet, aber so gut wie kein Gehör gefunden, solange noch gesunde Hunde fallen, ist mit Einsicht nicht zu rechnen, dass auch kranke Fallen, wird einfach in Kauf genommen. Ich geb mich da keinen Illusionen mehr hin.

 

Ich hab bei meinen Verpaarungen auf Scheckungsfreiheit und Vermeidung von Delute-Gen-Welpen und diverse andere gesundheitliche Aspekte mein Augenmerk gelegt, bin massiv verspottet und verhöhnt worden dafür. Natülich langweilige Farben, die aber keine Risiken tragen. Gibt Züchter grad beim Chihuahua die ganz gezielt möglichst viel Scheckung, am besten ganz Weiß anstreben oder gezielt blau züchten, und natürlich auch gezielt Merle in der festen Überzeugung, dass das alles überhaupt kein Problem sei, nur weil nicht alle Welpen mit defekten auf die Welt kommen, Hauptsache man hat Farben, die sonst kaum einer hat, die man dann auch teuer und leicht absetzen  kann. Allein, dass die Natur immer wieder auf die "gesunden" Farben zurückfällt, wenn man aufhört auf "defekte" Farben zu selektieren und Inzucht vermeidet, zeigt ja, was besser wäre.

 

Übrigens finde ich es ganz schrecklich, dass man jetzt weiße Boxer "gezielt" züchtet und das noch unter dem Vorwand des Tierschutzes. Weiße Boxer können fallen, früher selten, da sie meist gemerzt wurden. Das Töten war nicht richtig, aber solche Hunde sollten niemals in der Zucht eingesetzt werden, weil sie eben vermehrt zu Taubheit neigen.

 

Da die Unvernunft der Züchter grenzenlos ist, ist es sicher auch nur eine Frage der Zeit wann der erste Merle-Labbi auftauchen wird, dann angeblich auch wieder aufgrund "Mutation", wers glaubt wird seelig. Aber solange es Käufer gibt, die das dann auch noch ganz toll, weil exklusiv finden, wird sich die Spirale weiterdrehen.

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... lieber einen tauben Dalmatiner als einen mit Plattenscheckung (der dafür hören kann) ... Ich fasse es nicht. :( Wie bescheuert ist das denn?

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Das ist leider die Überzeugung der meisten Züchter.

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Das mit der Scheckung kam ja auch neulich bei der Fuchsdomestikations(verkaufs-)forschung. Da wurde die Scheckung nicht als ein Zeichen genetischen Verlustes, sondern eines von  Zahmheit deklariert, hat mich da schon geärgert, daß der Zusammenhang verschwiegen wurde.

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Ein sehr aufschlussreicher und gut geschriebener Artikel, danke fürs zeigen.

Bei uns läuft in der Husch auch ein mittlerweile 1 Jahre alter Hund rum, bei dem die Besitzer ganz stolz erklärt haben, dass dieser ein wertvoller Silberner Labrador wäre. Meinungen, dass es ein Weimi-mix ist wurden vehement für nichtig erklärt. Jedoch haben sie heute einen 75cm großen, gelbäugigen Hund dabei, der jagt wie sau.

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Das mit der Scheckung kam ja auch neulich bei der Fuchsdomestikations(verkaufs-)forschung. Da wurde die Scheckung nicht als ein Zeichen genetischen Verlustes, sondern eines von  Zahmheit deklariert, hat mich da schon geärgert, daß der Zusammenhang verschwiegen wurde.

 

Das ist auch schon mehrere Jahrzehnte bekannt, und nicht erst neulich. Wird aber immer gerne wieder aufgegriffen. Bei Selektion gehen immer Gene verloren, dass macht es ja so schwierig, weil man nie weiß, welche Gene mit welchen Funktionen verloren gehen und wie sie gekoppelt sind, wenn man es merkt, ist es meist zu spät, zurück zu rudern.

 

Domestikation und Zahmheit geht meist ja Hand in Hand, weil man sich das Leben mit Tieren ja nicht unnötig schwer macht, sondern automatisch die selektiert, die einem vom Wesen her mehr liegen und nicht die, die schwierig mit viel Wild-Eigenschaften sind.

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Deswegen ärgert es umso mehr, wenn es in einer Infotainment Sendung nicht nicht als Mangel sondern als Feature deklariert wird, das unkritische Publikum schließt dann evtl. daraus, daß Zahmheit bunt und hübsch macht...

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