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Hundeforum Der Hund
Ronya MP

Was ist Jagdtrieb?

Empfohlene Beiträge

Das war gestern Abend fazinierend.

Am Ufer hat Akuma eine Ratte gesehen, ist an der Flexileine hin, stoppt und beobachtet sie. Ich habe sie erst dann wahrgenommen.

Die Ratte war ca. 2 Meter von Akuma weg, hat gefressen und den Hund ausgeblendet. Akuma hat weiterhin beobachtet, etwas angespannt war er natürlich schon.

Sie kam immer näher, von Akuma immer noch keine Reaktion in Richtung Fangen/Töten.

Erst dann, als es "kurz vor knapp" war, ist die Ratte abgehauen.

Leon wäre draufgesprungen und hätte sie sofort getötet.

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(bearbeitet)

Leon wäre draufgesprungen und hätte sie sofort getötet.

Tja, das ist eigentlich auch Akumas bisheriges Vorgehen gewesen.

Er muss da auch eigentlich gar nicht mehr draufspringen, sondern holt sie im Lauf.

Deshalb war es so faszinierend. Ich stand ja selbst mit offenem Mund da (und das sind so possierliche Tierchen, wenn die in ihren kleinen Händchen das Futter herumdrehen, bis sie dran nagen).

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Zunächst als Anmerkung: Sicher hat Alles seine Grenzen - man bekommt halt nichts gelöscht.

 

Aber eine Veranlagung, so hoch sie auch sein mag, lässt sich modulieren. Es liegt halt immer in der Hand des Menschen - und manchmal ist es sicher besser für den Hund, die eigenen, menschlichen Interessen zurück zu stellen, um dem Gesamtpaket Hund gerecht zu werden. Sucht ist für kein Lebewesen gut, das Erleben von "Rage" als einziges lohnenswertes Ziel im Leben zu haben, grenzt doch stark an Tierquälerei - dem Hund die Auslebung eines stark ausgeprägten Bedürfnisses zu verweigern, allerdings auch.

 

Um mal zur Ausgansfrage zurück zu kommen: Was ist Jagdtrieb?

 

Würdest du mir dabei helfen, zu diesem Thema so etwas wie ein Abschlussrèsumè zu schreiben? ... einen Entwurf würde ich liefern, wenn du magst :)

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kareki: Ich finde die auch niedlich. Leon hat mal als er ganz klein war, eine Bisamratte aus einem Wasserloch gezogen. Damals aber noch nicht getötet.

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Naja... Ich habs studiert. Aber dafür fehlen einfach Daten. Man muss gegenrechnen. Alter muss berücksichtigt werden usw usw. Zum Spaß reicht die von Lemmy schon.

 

Bonny Stockmaß - 31 cm Eckzahn oben - 1,0 cm Eckzahn unten - 0,9 cm Nicolaus Stockmaß - 33 cm Eckzähne die gleiche länge, breite ist die gleiche

 

Also nur mal so zum Spaß, diese Daten sind schon mal gegeben, jetzt schreib ich noch dazu was mir wichtig erscheint,

 

Bonny 4 Jahre alt,  Gewicht 5,1 kg, wird gebarft und das Fleisch wird kleingeschnitten, weil sind die Stücken zu groß bricht er es wieder raus, Fleischknochen werden abgenagt. Eigentlich dürfte da nicht viel Abrieb an den Zähnen sein

 

Nicolaus fast 2 Jahre alt,  Gewicht 6,4 kg Fütterung ist die gleiche wie bei Bonny. nur er würde auch größere Stücke fressen, also selber zerbeißen.

 

Brauchst Du noch etwas an Daten ?

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Ich habe zwar Mathe nicht studiert, aber:

 

Es fehlen Referenzwerte. Was ist die "Norm" bei einem Hund, gibt es Zusammenhänge mit Schädelgröße im Verhaltnis zum Körper oder mit Kieferlänge, ist die Beißkraft irgendwie eine Einflussgröße, oder die Körperlänge - oder Körperhöhe? Pfotengröße wurde erwähnt. Was ist mit den Aufwuchsbedingungen, oder der Hauptnahrung der Eltern?

 

Um irgendwie eine verlässliche Aussage treffen zu können wie Körpergröße und Zahnlänge zusammen hängen, müsste man viele Hunde vermessen, und zwar nicht nur Schulterhöhe sondern eben alles mögliche. Eventuell sind sogar die Ohrengrößen entscheidend - wer weiß!

Dann hätte man einen "Standard-Hund", der nicht real existiert sondern nur aus Mittelwerten besteht. Sowas wie Lieschen Müller halt :) DAMIT könnte man dann seinen eigenen Hund vergleichen und herausfinden, ob die Zähne proportional über dem Mittel oder unter dem Mittel liegen.

 

 

Außerdem - auch nicht unwichtig - gibt es einfach biologische Fixpunkte. Zähne (wie Bäume ;) ) können nicht unendlich wachsen. Wenn ich mir den riesen-Sam anschaue und die Zähne vom kleineren Higgins betrachte, dann sind die Längen fast identisch. Das würde für mich darauf hindeuten, dass Eckzähne von Hunden ab irgendwo um die 2,5 cm ihre Maximal-Länge erreichen. Funktion und Prakitkabilität müssen sich die Waage halten - Säbelzahntiger hatten tolle Zähne, aber die waren eher nicht sehr praktisch. "Größer" ist nicht automatisch "besser".

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Wäre es nicht eine gute Idee, diese Zahnfrage in einem gesonderten Thread zu thematisieren?

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Super Idee!

 

Ab sofort bitte alle Zahnbeiträge nur mehr hier hinein http://www.polar-chat.de/hunde/topic/104015-die-fangzahnfrage/.

 

Ihr könnt diejenigen Eurer Beiträge, die Euch am Wichtigsten erscheinen, kopieren und "drüben" reinwerfen. Neue natürlich auch.

 

Danke für Eure Mithilfe!

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Isch hän abba Amühsemang wänn die hia zahne! ;-))) Naja, sehe aber ein dass es der Ordnung halber einen eigenen Thread braucht...

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Die Hündin hat nachts mehr Termine als Angela Merkel.... Aber mittlerweile konnte man mit den Hunden prima durch die Wälder ziehen. Ich war glücklich. Wir spielten viel, warfen Stöckchen, spielten Verstecken, kugelten uns die Abhänge runter und steckten 3 Nasen in Maulwurfshaufen. Wir hatten Spaß! Da war die Hündin ca 8 Monate alt. Bis dahin wusste ich noch nicht einmal das sie eine Stimme hat. Sie hat nie gebellt, sich auch nicht ausgiebig gefreut wenn man kam, war nicht traurig wenn man ging. Sie spielte wenig, kaute statt dessen lieber auf Kaminholz rum. Als der kleine Rüde kam wurde es etwas besser. Er forderte sie oft zu einem kleinen Spiel auf. Draussen spielte sie viel viel zu wild mit ihm. Da er ja körperlich behindert ist, musste ich häufig Einhalt gebieten. Auch mit anderen Hunden spielte sie zwar sanft bis normal, jedoch immer laut knurrend dabei. Die Hundebesitzer wollten das meist nicht und gingen mit ihren Hunden schimpfend weiter.... Ich fand das nie schlimm, denn ich weiss das an diesem Hund nix Böses dran ist und sie eben dieses Geknurre beim Spiel braucht. Draussen widmete sie sich unnatürlich lange weiter mit ihrer Buddelei. Sie buddelte und buddelte - trotz monatelanger Bindungsarbeit achtete sie dann weiterhin nicht auf mich. Ich musste sie immer von ihren Buddellöchern abholen. Das andere Drama fing auch mit ca. 8 Monaten an. Sie haute im Wald einfach ab! Einfach so! Ohne Vorankündigung - ohne Reh oder Wild - einfach so! Sie gab Versengeld und pirschte einfach los. Nach 1 Minute war sie wieder da. Ich war einerseits stumm vor Schreck, andererseits stumm vor Staunen. Was ich da sah, vermisste ich an diesem Hund seitdem er bei uns ist: Ich sah zum aller ersten Mal einen wirklich glücklichen Hund!!! Ich tröstete mich selber, redete mir ein das das sicher nur eine Ausnahme war und überhaupt...jeder Hund rennt gerne durch die Wälder. Und ich hatte ja auch gar kein Wild gesehen - sie ist bestimmt nur des Rennens wegen abgehauen. Tja...was soll ich sagen, ich sollte mich geirrt haben. Von nun an haute sie nur noch ab wann immer sich eine Möglichkeit bot. Wir haben hier kein eigenes Grundstück, kann zum Pipi machen aber die Wiese meines Nachbarn nutzen. Selbst hier am Haus ist es nicht mehr möglich, sie einfach nur zum Pipi machen raus zu lassen. Ich muss sie tatsächlich an die 5-Meter Leine nehmen. Im Wald ist sie nur noch angeleint.Auf Feldern auch. Praktisch hat sie gar keine Auslaufmöglichkeit mehr. Es gibt eine einzige große Wiese hier; dort schmeissen wir Frisbee oder Bälle. Sie spielt 2-3x mit. Sie kann auch apportieren. Mittlerweile fängt sie den Ball, legt sich hin und beisst ihn kaputt. Wir haben monatelang richtig gespielt - jetzt hat sie keine Lust mehr. Ganz bitter ist diese Scannerei. Der Hund kommt auf unseren Spaziergängen nicht zur Ruhe. Sie scannt nur noch. Da sie ja perfekt erzogen ist, springt sie aufgrund der Konditionierung nicht in die Leine. Sie lässt sich auch korrigieren - aber ich habe mittlerweile keine Lust mehr dazu, da ich sie in 1 Stunde bestimmt 500x korrigieren muss. Ich kann mich auch nicht beliebt machen. Lenke ich sie ab indem sie über einen Baumstamm laufen soll, (was sie perfekt beherrscht) stürzt sie über ihre eigenen Beine bloss weil sie zwischendrin scannen muss. In einem anderen Post wurde vorgeschlagen, das ich mich wichtiger machen soll. nur- was ist wenn ich dem Hund einfach nicht wichtig genug bin? Mein Hund liebt mich sehr, mutmasse ich zumindest, ( das zeigt sie mir auch hier zu Hause) Sie nimmt auch sicherlich gerne Leckerchen an; aber wenn sie keine bekommt ist es ihr eben auch egal. Somit scheidet die Freude bei der Dummyarbeit schon aus. 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      in Lernverhalten


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