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Hundeforum Der Hund
Mark

Natural Dogmanship von Jan Nijboer

Empfohlene Beiträge

@Rhodium

Weißte ehrlich über Sinn und Unsinn einem Hund Futter zu entziehen und ja es wird schon derart entzogen, das es etwas wichtiges in seinem Leben wird es sich zu verdienen, sonst ist das ganze nämlich Sinnlos, kann man sicher streiten...

Wenn du dich hier hin stellst und mir allen ernstes erzählen willst, das du das mit deinen Kindern genauso machst, dann gehören die dir schlicht weg genommen. Es ist wohl etwas anderes einem Kind mal ein Eis zu verweigern, warum auch immer, als hin zu gehen und seine Nahrung wegen mißverhaltens zu verweigern und zwar so lange bis es tut, was du sagst.

Das du das wirklich gemeint hast kann ich mir nicht vorstellen. Wenn doch müßte ich Marc bitten Schritte gegen dich einzuleiten und zwar sofort. Da rollen sich mir die Zehennägel auf.

Hier geht es nicht um Zusatzleckerlies, oder um Futter verdienen. Das geht nämlich erst, wenn der Hund das auch tut. Hier geht es darum dem Hund seine Nahrung so lange zu entziehen bis der dafür arbeitet. Nicht nur Nahrung, sondern auch Bewegung, Zuneigung, Spiel. Alles wird soweit reduziert/eingeschränkt bis du der Gott für deinen Hund bist. Das ist ND.

Gruß Iris

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Nur müsste man wohl den wenigsten Hunden das Futter komplett entziehen damit sie mitarbeiten. Ein Beispiel: ich geh spazieren und belohne jeden Blickkontakt mit Futter. Hat der Hund doch sofort raus und spielt mit und ja, für ihn ist es erstmal ein Spiel. Ein Zwang wird es erst wenn sein Bauch weh tut vor Hunger. Ich habe meinen Hund vier Monate nur gegen "Leistung" gefüttert. Da ein Blickkontakt, da das Aufschließen zu mir nach einer Hundebegegnung ohne ihn rufen zu müssen und natürlich Unterordnung, Tricks etc. Ich hatte nicht den Zeitpunkt dass er in der Phase unserer Zusammenarbeit sonderlich unter Druck stand. Er hat freudig und motiviert mitgearbeitet. Jetzt machen wir so eine halb-halb Sache, weil es für mich sehr aufwendig ist soviel mit ihm zu arbeiten, eine Mahlzeit zu erarbeiten ist noch viel genug Übung.

Und nein, meine Kinder werden nicht nur gegen Leistung gefüttert (aber keine schlechte Idee) :D , aber natürlich verhalten sie sich automatisch kooperierend, weil der Instinkt ihnen eingibt sich an mich zu halten wenn sie Futter wollen. Die Situationen hab ich auch verständlich geschildert, meine Kinder müssen sich ihr Essen jedenfalls nicht über den Tag verteilt mit Blickkontakt und Tricks erarbeiten :D Ich wollte damit unterstreichen, dass wir Menschen auch gezwungen sind zu kooperieren wenn wir Nahrung wollen. Das fängt bei der Berufstätigkeit gegen Geld gegen Nahrung an.

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@Iris

Das du das wirklich gemeint hast kann ich mir nicht vorstellen. Wenn doch müßte ich Marc bitten Schritte gegen dich einzuleiten und zwar sofort. Da rollen sich mir die Zehennägel auf.

Hier geht es nicht um Zusatzleckerlies, oder um Futter verdienen. Das geht nämlich erst, wenn der Hund das auch tut. Hier geht es darum dem Hund seine Nahrung so lange zu entziehen bis der dafür arbeitet. Nicht nur Nahrung, sondern auch Bewegung, Zuneigung, Spiel. Alles wird soweit reduziert/eingeschränkt bis du der Gott für deinen Hund bist. Das ist ND.

Ich kann mich deiner Meinung nur anschließen! :respekt:

Die Handfütterung nach Baumann wird wohl denjenigen HH empfohlen, die Probleme mit dem Hund haben. Die Futterschüssel wird nicht mehr benutzt und es gibt alles aus der Hand oder dem Futterbeutel.

Ich denke, dass man ganz ohne Zwang nicht auskommt, aber die meisten Methoden sind mir zu sehr "zwangorientiert" und bauen nur darauf auf.

Wenn mein Hund ein Reh jagen möchte, dann muss ich das verhindern, wenn es sein muss mit Zwang. Aber es ist doch ein Unterschied, ob man jeden Tag Zwang auf ein Tier ausübt und nur selten.

Mein Motto: Soviel Zwang/Druck wie nötig und so wenig wie möglich :D

Außerdem denke ich, dass ein Hund keinen Zusammenhang zwischen "ich war nicht artig" und deswegen bekomme ich kein Futter herstellen kann!

LG

Steffi (deren Hund auch fressen darf, wenn er sich mal nicht so verhält, wie Übertier-Mensch das gerne hätte)

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Mir stellt sich gar nicht so sehr die Frage was lernt der Hund sondern eher was lernt der Mensch. Lernt er seinen Hund verstehen? Lernt er das auch er als Mensch ein Motivationsmittel sein kann? Ein Motivationsmittel welches kein Leckerli oder Spieli in der Hand hat oder haben muss? Lernt er seinen Hund wirklich kennen?

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@Terry

Lernt er seinen Hund verstehen? Lernt er das auch er als Mensch ein Motivationsmittel sein kann?

Das sollte wohl die Grundvoraussetzung für die Hunde- bzw. Menscherziehung sein. Jedenfalls hat bei uns erst alles reibungslos funktioniert, als ich gelernt habe, meinen Hund zu verstehen...und er mich :D

LG

Steffi

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@Terry
Lernt er seinen Hund verstehen? Lernt er das auch er als Mensch ein Motivationsmittel sein kann?

Das sollte wohl die Grundvoraussetzung für die Hunde- bzw. Menscherziehung sein. Jedenfalls hat bei uns erst alles reibungslos funktioniert, als ich gelernt habe, meinen Hund zu verstehen...und er mich :D

LG

Steffi
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=1240&goto=1184485

Das fehlt mir aber oft bei so manchen Trainings welche ich erlebt habe. Der Mensch (HH) wird zum "Übernehmer" einer Methode. Nicht mehr und nicht weniger.

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Das fehlt mir aber oft bei so manchen Trainings welche ich erlebt habe. Der Mensch (HH) wird zum "Übernehmer" einer Methode. Nicht mehr und nicht weniger. zitieren

Das war bei mir auch so. Jeder wollte mir seine Methode "aufdrücken". Zum Glück habe ich irgendwann gemerkt, dass es am besten funktioniert, wenn ich auf mich selbst "höre".

Wenn überhaupt greife ich mir etwas aus einer Methode heraus, was zu mir und meinem Hund passt.

Du lässt dich doch bestimmt auch nicht mehr belabern und machst dein eingenes Ding, oder?

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Das fehlt mir aber oft bei so manchen Trainings welche ich erlebt habe. Der Mensch (HH) wird zum "Übernehmer" einer Methode. Nicht mehr und nicht weniger. zitieren

Das war bei mir auch so. Jeder wollte mir seine Methode "aufdrücken". Zum Glück habe ich irgendwann gemerkt' dass es am besten funktioniert, wenn ich auf mich selbst "höre".

Wenn überhaupt greife ich mir etwas aus einer Methode heraus, was zu mir und meinem Hund passt.

Du lässt dich doch bestimmt auch nicht mehr belabern und machst dein eingenes Ding, oder?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=1240&goto=1184530"

Ich mache sowieso mein eigenes Ding :D . Geht ja auch nicht um mich. Wichtig ist es bei Neuhundlern bzw. bei Menschen welche mit ihrem Hund das erste Mal um professionelle Hilfe fragen. Da konnte ich schon (zu) oft beobachten (sei es in Berlin oder hier in meiner Umgebung) das sofort mit einer Methode eingestiegen wird, ohne überhaupt den HH und den Hund näher zu kennen bzw. ohne dabei zu sehen wo der Ansatz überhaupt ist. Auch in Foren lese ich zu oft, das sofort Handfüttung empfohlen wird, egal um was es sich letztendlich handelt.

Hunde-/und Menschenarbeit besteht für mich nicht nur aus Methoden.

Meine Hunde müssen nicht für ihr Futter arbeiten, denn ich habe sie mir angeschafft und somit bin ich auch für das Lebensnotwendige zuständig. Und bei meinen Kindern war das natürlich genauso ;)

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Dann kann es kein ND sein, denn dabei wird niemals so gearbeitet.

Bei ND gibts keinen Zwang.

Spielt es eine Rolle, welcher Name dahinter steht? Wenn ich dem Hund Futter entziehe und er bekommt es nur für Wohlverhalten ist das Zwang. Egal , wie man es begründet, nach wem man arbeitet.

Gruß Iris
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=1240&goto=1183946

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Unter ND verstehe ich persönlich etwas völlig anderes. :winken:

Wie kommst Du darauf, daß bei ND dem Hund zwanghaft Futter entzogen wird?

Hast Du selbst schon das ND umgesetzt oder das versucht?

Ich habe das noch nie gehört und es wurde mir auch noch nie geraten, meinem Hund Futter zu entziehen; :wall:

höchstens bei der Leckerliemethode :(

Sorry, aber das ist mir genauso ein Rätsel wie dieses sich immer noch haltende Gerücht, NDler würden die Markierstellen ihres Hundes überpinkeln und Frauen würden in einer Spritze ihren IUrin mitnehmen, um die Markierstellen zu überspritzen.... Ts ts ts

Ich kenne Jan, habe Seminare und Workshops mitgemacht und niemals :so hat er irgendjemandem empfohlen seinen Urin in einer Spritze mit sich herumzutragen oder seinen Hund nicht mehr zu füttern.

:kaffee:

Ganz im Gegenteil: über die Sache mit dem Urin lacht er sich gemeinsam mit uns jedesmal scheckig und erzählt uns dann wie das Gerücht entstanden ist und wir lachen noch mehr über die Stille Post!

:party:=)

Und das ein Mensch, der ND lebt, zum Ziel hat, der Gott für seinen Hund zu werden, stimmt definitiv nicht. Wir haben zum Ziel, den Hund auszulasten, gemeinsam Spaß zu haben und den Bedürfnissen des Hundes gerecht zu werden, ihn sinnvoll zu beschäftigen.

Und natürlich ist auch ein Ziel, für den Hund "wichtig" zu werden. Allerdings denke ich, dieses Ziel verfolgen doch auch Menschen, die clickern oder Leckerlies geben oder mit chleppleine oder Dummy trainieren. Oder täusche ich mich da so sehr? :zunge:

@Rhodium

Weißte ehrlich über Sinn und Unsinn einem Hund Futter zu entziehen und ja es wird schon derart entzogen, das es etwas wichtiges in seinem Leben wird es sich zu verdienen, sonst ist das ganze nämlich Sinnlos, kann man sicher streiten........

Hier geht es nicht um Zusatzleckerlies, oder um Futter verdienen. Das geht nämlich erst, wenn der Hund das auch tut. Hier geht es darum dem Hund seine Nahrung so lange zu entziehen bis der dafür arbeitet. Nicht nur Nahrung, sondern auch Bewegung, Zuneigung, Spiel. Alles wird soweit reduziert/eingeschränkt bis du der Gott für deinen Hund bist. Das ist ND.

Gruß Iris
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=1240&goto=1183967

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