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Hundeforum Der Hund
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Unter welchen Bedingungen nutzen Hunde Schwäche aus?

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Als jemand, der Carrie und Gondi persönlich kennt und schon mehrfach erlebt hat: Carrie geht sanft und vor allem sehr liebevoll mit ihm um. Es ging ihr nie um den alltäglichen Umgang an sich, sondern um die Situationen, in denen Gondi testet. 

 

Meine Güte, wie man dann wie z.B @marcolino wieder dann darauf kommt, dass Gondi nicht generell sanft erzogen wird, ist mir unbegreiflich. 

 

Im Gegenteil, Carrie richtet fast ihr komplettes Leben auf Gondis Besonderheiten aus und sie macht es gern!

 

Damit bin ich hier wieder stille Mitleserin.

 

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Urgs :blink:

 

Ne, Lexx - das ist ja NOCH schlimmer :blink:

 

Sei mir nicht böse, und: Ich meine das auch gar nicht böse.

 

Aber "unbekannte Ursache" und "Abnormalitäten" sind Begrifflichkeiten, die enorm stigmatisierend für Betroffene sind.

 

Ich finde, das ist absolut kein Thema für ein Hundeforum :)

 

 

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@davinia: Es geht um diesen Begriff des "Schwäche ausnutzen", denn er sagt nicht nur etwas (negatives) über denjenigen aus, der ausnutzt, sondern auch über das Empfinden, das der Ausgenutze hat (nämlich auch negativ).

 

Stell dir mal folgende Situation vor: Du hast einen Nachbarn, der sich immer mal wieder etwas von dir ausleiht, Küchengeräte, Werkzeug oder sonstiges.

 

Öfter musstest du nachfragen, um diese Dinge zurück zu erhalten. Manchmal hatte der Nachbar es vergessen, manchmal waren die Dinge bei ihm aber länger in Gebrauch, und deshalb noch nicht zurück gegeben worden.

So ein bisschen grumbelt es, du fühlst dich schon ein wenig ausgenutzt - auch weil du um deine Schwäche weißt, dass es dir eher schwer fällt, auch mal "Nein" zu sagen.

 

Jetzt hattest du diesem Nachbarn schon vor 2 Wochen eine Bohrmaschine geliehen, und trotz seines hoch und heiligen Versprechens, diese am nächsten, spätestens übernächsten Tag wieder zurück zu geben, hat er sich nicht daran gehalten. Nun steht er wieder vor der Tür und fragt nach einer Stichsäge ... und weil du dich mit deiner Schwäche, nicht Nein sagen zu können, ausgenutzt fühlst, und dich daran erinnerst, dir dies für die Zukunft vorgenommen zu haben, sagst du diesmal nicht nur "Nein". Du hälst ihm sogar eine Standpauke, dass er dich immer ausnutzen würde, die geliehenen Dinge oft nur nach Rückfrage zurück geben würde - und überhaupt soll er doch erst mal die Bohrmaschine wieder zurück geben, die er sich schon vor 2 Wochen ausgeliehen hätte.

 

Nun schaut dich dein Nachbar mt großen Augen an und sagt: "Aber ich habe die Bohrmaschine doch direkt am nächsten Tag ihrem Mann zurück gegeben, er hat sie sofort in die Garage gebracht!"

 

Hat dein Nachbar nun tatsächlich deine Schwäche ausgenutzt? Im letzten Fall sicherlich nicht - aber auch die vorherigen Male weißt du das nicht.

Vielleicht hat er gar keinen Gedanken daran verschwendet, dass sein Verhalten bei dir solche Gedanken bei dir auslösen könnten, vielleicht ist er einfach wirklich nur sorgloser als du im Umgang mit Dingen, die anderen Leuten gehören.

Vielleicht hat er den Umstand als nützlich empfunden, so nette Nachbarn zu haben, wo er sich solche Dinge ausleihen kann - aber hat er tatsächlich damit deine Schwäche ausgenutzt, nicht "Nein" sagen zu können? Hat er dich als Mensch ausgenutzt?

 

Das weißt du nicht.

Schon bei einem Menschen, nicht bei den vorliegenden Fakten.

 

Wie soll man das bei einem Hund dann wissen?

 

Wir können nicht in den Kopf eines Hundes schauen, und ein Verstehen läuft hauptsächlich aus dem Beobachten seines Verhaltens.

 

Deshalb ist die Aussage "Mein Hund nutzt meine Schwäche aus." für mich eher Zeugnis für das Gefühl, das ich als Mensch habe, und dieses stülpe ich dann meinem Hund über. 

 

Ganz ehrlich? Die Behauptung "Der Hund nutzt deine Schwächen aus!" ist für mich eine genauso irreführende Floskel wie "Dein Hund verarscht dich!" oder "Dein Hund tanzt dir auf der Nase rum!".

 

 

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Danke für die ausführliche Erklärung.

Aber es ist einfach deine Meinung und sie wird ja nicht auf alle Hunde der ganzen Welt zutreffen.

Ich verstehe es einfach nicht, dass das hier immer angenommen wird.

In vielen Bereichen.

Das wollte ich damit sagen.

 

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Zitat

sondern um die Behauptung Carries, diesen Hund nicht sanft erziehen zu dürfen

 

Wo hat sie das denn  jemals behauptet? Schon erstaunlich, was manche so hineininterpretieren. Es geht um eine einzige Situation (Bett ist tabu) und die ist völlig angemessen gelöst, indem man den Hund am Halsband vom Bett runterholt, wenn es "mal" nicht eingehalten wird, einfach entschlossen und konsequent die Regel umgesetzt, ohne Gewalt oder Strafe, aber konsequent mit einem gewissen Nachdruck, unglaublich, was daraus gemacht wird.

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Am 17.1.2017 um 08:16 schrieb kareki:

@chibambola

(Sorry die Markierung konnte ich nicht löschen)


Ich wurde, ob der größtmöglichen Sachlichkeit, bespuckt und verhöhnt, gekränkt und verletzt. Meine Hunde wurden mehrmals böse angegriffen, um das zu erreichen.

 

Bespuckt etc.? 

 

Am 17.1.2017 um 12:56 schrieb Joss the Dog:

Aus jeder - vernünftigen!  - Zucht wird nicht zugelassen, wer zu nervös / ängstlich / aggressiv ist. Dazu gibt es bis zur Zuchtzulassung verschiedene Abläufe. 

 

 

Richtig. Zudem gab es doch auch das Fuchsexperiment in Rußland. Dort wurden nur die zutraulichsten und nicht ängstlichen Füchse in die Zucht genommen. 

 

vor 10 Stunden schrieb kareki:

 

Dann braucht man in seiner Rechtfertigung aber nicht schreiben: "Ich war bei Mirjam Cordt!" (Wenn das Dortsein für die Katz war!)

 

 

Warum meinst du dass Gondi1 sich hier für irgendwas rechtfertigen müsste? 

 

vor 9 Stunden schrieb Brummkreisel:

 

Ich würde mich in Grund und Boden schämen, wenn jemand meinen Hund als "Arschloch" bezeichnen würde, "liebevoll" hin oder her.

Ich glaube der Hund sucht angestrengt nach Führung, nach kompetenter Leitung, nach sinnvollen Grenzen, die ihm Halt geben, damit er zur Ruhe kommen kann.

 

Ich würde mich an deiner Stelle wohl auch in Grund und Boden schämen wenn ich so einen Beitrag schreiben würde ohne die Gegebenheiten zu kennen.

Der Hund sucht nach Führung, also hat er keine?...nach kompetenter Leitung, also hat er keine? ....nach sinnvollen Grenzen, also hat er die wohl auch nicht, .... Halt hat der Hund keinen ......und Ruhe bekommt er auch nicht. Das ist mal ne Analyse,....das muss man erst mal bringen wenn man weder Hund noch Halter kennt. 

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Gondi ist Zuhause glücklich und da wo er zur Zeit untergebracht auch.

 

Bin ja in der Kurkllinik. 

 

Seltsamerweise hat er sich dem Mann , der Schäferhunde ausbildet fest angeschlossen, die 2 sind schon richtige Kumpels.

Das sagt und zeigt mir wieder einmal mehr , dass Gondi - Leute die zu weich sind nicht erst nimmt.

Seine Frau die mehr die Herdi Frau ist, sie kümmert sich überwiegend um die Kangals und Owtscharkas  hat er ja auch mindestens 3 × getestet .

 

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@ Gondi, tu es Dir nicht an, es lohnt nicht :rolleyes:

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Hey , wieso steht der Text nun nochmal da ?

 

 

Genauso viel Geduld immer wieder auf  die Beiträge so mancher User hier zu antworten  , die scheinbar nichts anderes im Leben zu tun haben , als andere zu belehren und bekehren, habe ich mit Gondi auch .

 

 

Er ist oft auch genauso renitetent , da denke ich mir aber, es ist eben ein Hund .

 

Aber was Menschen veranlasst so  in einem Forum unterwegs zu sein , da denke ich mir meinen Teil....

 

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vor 5 Stunden schrieb marcolino:

Nur mal zur Erinnerung - es ging nicht um Gondi und dessen Verhalten, sondern um die Behauptung Carries, diesen Hund nicht sanft erziehen zu dürfen, weil er so speziell wäre dass ein gefahrloses Leben mit ihm sonst nicht möglich wäre.

 

Aufhänger war, dass Gondi Schwäche ausnutzt nach Aussagen von Carrie, weshalb sie keine Schwäche zeigen darf.

 

Ich glaube nicht, dass Hunde Schwäche ausnutzen. Ganz im Gegenteil, ich bin mir sehr sicher, dass Hunde in ihrem Sozialverhalten sehr viel verlässlicher sind als Menschen.

 

Ich glaube auch nicht, dass Hunde Schwäche ausnutzen. Ich glaube aber auch, dass Hunde Schwäche erkennen und darauf reagieren. Für mich ist genau das u.a. ein Ausdruck der "Verlässlichkeit" in ihrem Verhalten. Blöd ist, dass "Schwäche" ein schwammiger Begtriff ist, den wahrscheinlich nicht nur Menschen sondern auch Hunde sehr unterschiedlich verstehen können.

 

Mich verwirrt es auch, dass gondi1 diese "Härte" oder "Strenge immer wieder so sehr betont und selbst verallgemeinert, obwohl es doch offensichtlich nur um eine einzige Situation alle paar Wochen oder Monate geht: Gondi steht knurrend am Bett und will nicht runter. Aber meine Oma hat auch immer gesagt, man muss einem Hund zeigen wer der Herr ist, und hat dann uns Kinder geschimpft, den Hund in Ruhe zu lassen. :3_grin: Mir fällt es schwer, den "Aufhänger" derart zu reduzieren. Weil auf der anderen Seite stehen dann z. B. solche Ausagen:

 

vor 8 Stunden schrieb gondi1:

Eben , hätte ich Gondi , wie hier so viele meinen/denken so  "  streng erzogen " würde er das ganz anders regeln.

(auf die Schnelle, gab noch etliche andere und deutlichere)

 

vor 3 Stunden schrieb Joss the Dog:

Als jemand, der Carrie und Gondi persönlich kennt und schon mehrfach erlebt hat: Carrie geht sanft und vor allem sehr liebevoll mit ihm um.

(auch nur ein Beispiel)

 

Kareki und Duoungleich haben in meinen Augen zwei wichtige Punkte angesprochen:

 

Am 16.1.2017 um 11:00 schrieb kareki:

Der Kreislauf ist tatsächlich teuflisch, denn wenn du jetzt umstellst, könnte es echt gefährlich werden, da er ja nur Verhaltenshemmung kennt.

(na gut, "teuflisch" und "gefährlich" und "Verhaltenshemmung" wären nicht meine Worte gewesen. Aber ist schon was Wahres an "never change a running system".)

 

Am 16.1.2017 um 16:15 schrieb Duoungleich:

Aber wenn Gondi mit seinem Menschen sonst keine Probleme hat, die den Alltag beeinträchtigen, der Hund ein gutes Hundeleben führt und der HH sich an und mit seinem Hund freuen kann - was soll da bitte so schlimm falsch dran sein?

(Nichts ist falsch daran.)

 

 

 

 

vor 4 Stunden schrieb marcolino:

Einsicht wird nicht über Aversion bewirkt. Niemals.

 

Mutige Aussage. ;)

Ist "Aversion" nicht einfach nur Ablehnung, Widerstand, auch Widerwille? Braucht nicht jede Einsicht (und jedes Lernen) einen gewissen Widerstand? Einen  Anlass, etwas ändern zu wollen, vielleicht sogar zu müssen? Ich meine: Da ist etwas - das passt nicht mehr. Ich habe keinen Erfolg mehr mit dem, was ich bisher gemacht habe, oder der Erfolg ist nicht so dolle wie erwartet oder was andere könnte besser sein oder was auch immer: Es muss sich jedenfalls was ändern, ich muss aus meiner Komfortzone raus und schei$$e, ich würde lieber so weiter tun  wie bisher. Das kenn ich, das ist bequem. :o

 

..... Ich mag's also auch nicht besonders, "Aversion" mit "Gewalt" bzw. "böse" oder auch nur "nicht ok" zu assoziieren. Ich mag's nicht, mich in die Tasche zu lügen. Ich mag's wertfrei: Hundeerziehung ist eine gegenseitige, sehr individuelle Anpassungsleistung. Ein gegenseitiges Grenzen setzen im Sinne von Grenzen erkennen und respektieren. Beide müssen aus ihrer Komfortzone ... um was zu lernen. Die Frage für mich ist: Was, und wie weit lassen wir uns gegenseitig gehen?

 

 

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