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Hundeforum Der Hund
Estray

Worüber habt ihr euch heute geärgert?

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Unser Dorfbauer ist zum Glück selbst Imker. Hier gibt es auch jedes Jahr ein paar Phacelia-Felder :)

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mmmmh, ich liege etwas im Stress mit meiner Nachbarin (Rentnerin und "geflegte Gartenliebhaberin") ...

Ich solle doch die Unkräuter auf meinem Grundstück beseitigen, da die sich in ihren Garten "aussamen" würden.

Erstens hab ich da keine Lust zu, zweitens liebe ich diesen Wildwuchs und drittens ist direkt das Feld nebendran.

Daher ignorier ich das geflissentlich ... ich freue mich an Schmetterlingen, Bienen, Hummeln, Libellen, etc.

... nur die Ameisen nerven, weil sie alles untergraben.

 

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vor 2 Stunden schrieb benno0815:

Aus diesen und mehr Gründen sind für mich die Landwirte auch das größte Übel 😡

 

Die Landwirte sind nur das mittlere Glied in der Kette... wenn überhaupt.

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vor 4 Stunden schrieb Buhund:

mmmmh, ich liege etwas im Stress mit meiner Nachbarin (Rentnerin und "geflegte Gartenliebhaberin") ...

Ich solle doch die Unkräuter auf meinem Grundstück beseitigen, da die sich in ihren Garten "aussamen" würden.

Erstens hab ich da keine Lust zu, zweitens liebe ich diesen Wildwuchs und drittens ist direkt das Feld nebendran.

Daher ignorier ich das geflissentlich ... ich freue mich an Schmetterlingen, Bienen, Hummeln, Libellen, etc.

... nur die Ameisen nerven, weil sie alles untergraben.

 

Kann ich gut verstehen. Ich mag es ja so gar nicht, wenn Gärten aussehen wie geleckt, möglichst noch die Blümchen in Reih und Glied und nach Farben sortiert. Ein richtiger Garten muss wild und natürlich sein. 

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@Buhund deine Nachbarin ist aber ne ganz penibele. 

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vor 12 Stunden schrieb Annali:

Unser Dorfbauer ist zum Glück selbst Imker. Hier gibt es auch jedes Jahr ein paar Phacelia-Felder :)

Naja, mit einem gewissen Eigennutz- die eignen sich gut als Gründungung, weil sie in der Fruchtfolge nicht mit anderen Nutzpflanzenfamilien Anbauabstände einhalten müssen und weil die westliche Honigbiene blütenstet  und damit auf Massentrachten angewiesen ist.

Eine bunte Wiese, die mit vielen Pflanzenarten über das ganze Jahr blüht, ist für Insekten grundsätzlich ein viel besserer Nährboden. Man darf nicht vergessen: Die weitaus größte Betäubungsleistung geht von Wildbienen und Hummeln aus und diese werden von der westlichen Honigbiene in Monokulturhaltung geradezu ausgehungert. Deshalb ist es für den Artenschutz und die Bestäubungsleistung nur vorteilhaft, wenn jemand die Imkerei aufgibt.

Geschieht das aber deswegen, dass der Nachbarbauer Glyphosat spritzt, ist da natürlich weder Mensch, Tier  noch Umwelt geholfen.:(

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Zitat

@gebemeinensenfdazuDie weitaus größte Betäubungsleistung geht von Wildbienen und Hummeln aus und diese werden von der westlichen Honigbiene in Monokulturhaltung geradezu ausgehungert. Deshalb ist es für den Artenschutz und die Bestäubungsleistung nur vorteilhaft, wenn jemand die Imkerei aufgibt. 

 

Ja selbstverständlich geht die weitaus größte Bestäubungsleistung von anderen Insekten als von Honigbienen aus,

besonders von Schwebfliegen. Dein Beitrag liest sich so, als ob Honigbienen den Wildbienen

das Leben schwer machen würden, ihnen die Nahrung verknappen würden.

Dafür gibt es nicht einen wissenschaftlichen Beleg. Ich kann mir nur schwer vorstellen,

dass die paar Honigbienenvölker, die im Hochsommer mit viel Glück gerade mal 80 000 Individuen zählen,

sonderlich viel Einfluss auf die Zahl anderer Bestäuber haben, deren Zahl unendlich viel größer ist.

Wenn ich mir bei mir Pflanzen die besonders anziehend auf Bestäuber wirken, wie Bohnenkraut oder Cotoneaster, ansehe,

finde ich so gut wie keine Honigbiene, obwohl in fußläufiger Entfenung zwei Imker ihre Bienenstöcke haben.

 

Allein im Raps turnen zur Blütezeit sehr viele Honigbienen herum, aber der wirkt ja auch auf Bienen,

wie Wodka auf Alkoholiker. Ich weiß, dass ein Schweizer Biologe in jedes Mikrofon gegen die, das sagt er ernsthaft,

"verweichlichte" Honigiene kräht. Aber mir ist dieser "das Eine ist gut, also muss das Andere schlecht sein"-Gedanke nicht wirklich

verständlich. Ich denke, dass Honigbienen durchaus neben anderen Bestäubern ihre Berechtigung haben.

Nun esse ich aber auch unheimlich gern Honig.

Und Schaffleisch.

 

 

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Die Cambridge University sagt sowas https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/honigbiene-versus-wildbiene/

Wen es interssiert, kann hier über die Konkurrenzsituation nachlesen

https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/honigbiene-versus-wildbiene/

 

Die westlichen krankheitsanfälligen Hochleistungsnutztiere haben natürlich eine wesentlich größere Lobby als ihre wilden Verwandten, entsprechend werden auch viele Gegenstudien verfasst.

Aber für Bienenhaltung gilt eben auch das , was für jede Massentierhaltungszucht gilt. Sie geht zu Lasten der Tiere. Die ursprünglich hier beheimatete aber hierzulande ausgerottete Dunkle Honigbiene (apis mellifera) käme mit Milben und Krankheiten genauso gut klar wie ihre anderen wilden Verwandten. Sie ist aber nicht "rentabel" genug. Also wird weiter auf "Leistung" gezüchtet, was zu Lasten der Gesundheit geht. Auch auf das Verhalten wirkt es sich aus,gesteigerte Aggressivität beispielsweise kommt gehäuft vor. Es gibt bei der Bienenhaltung kaum einen Imker, der alte Rassen hält. Besonders die vielen "Stadtimker" die ich kenne, haben genau dieselben Hochleistungszuchtrassen wie kommerzielle Grossproduzenten. "Bio" heisst bei Bienenhaltung leider nicht viel.

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Die ersten Links auf der von dir gestellten Seite funktionieren leider nicht so. Da muss man selbst suchen. Die Webseite auf die sich bezogen wird (wildbienen.de) kann nicht das ausführliche Literaturverzeichnis anzeigen (http://www.wildbienen.de/wbienen.htme) auf das sich berufen wird und die Studien finde ich in der Webseite nicht. 

 

Klingt auch so als wären sie von dieser einen Studie ausgegangen die ich schon mal gelesen habe. Da war es allerdings so, dass man einige Bienenvölker in Spanien immer wieder aufs neue versetzt hat (was ich persönlich kritsiche finde, weil das normale Imker in D. soweit ich das weis eigentlich nicht tun) und sie dann schlussendlich auch an ein Naturschutzgebiet gesetzt haben. Diese Bienen sind natürlich durch den Stress und die vielen Umweltschwankungen (durch das Versetzen) schon ganz anders als "normale Bienen" deren Volk nicht so oft wandern würde. Krankheiten sind bei solch gestressten und geschwächten Tieren die sich dann auch noch auf ein geringes Blumenangebot, wie es in einem normalen Naturschutzgebiet zu finden ist, konzentrieren müssen sehr viel eher ansteckend. Da viele Bienen diesselbe Pflanze anfliegen und so kommt es zu höherer Ansteckungsgefahr. Wie bei anderen Tieren auch.

 

Ich stimme soweit zu das nicht alles bio ist was Biene ist, aber allgemeine Aussagen kann man eigentlich nicht machen. Je nach Wohngebiet und Landschaft und auch Art der Haltung ist sind die Unterschiede schlicht zu groß. 

 

PS: Bei Wildbienen.de schreibt der Autor selbst: 

Zitat
Zitat

Imkerei: Nahrungskonkurrenz durch Massenhaltung domestizierter Honigbienenvölker außerhalb entomophiler (von Insektenbestäubung abhängiger) landwirtschaftlicher Kulturen, vor allem im Siedlungsbereich ("Stadtimkerei") und in oder in der Nähe von Naturschutzgebieten – und vor allem zu Lasten oligolektischerWildbienenarten;

http://www.wildbienen.de/wbienen.htm

 

 

Sehr interessant finde ich die Liste der Gefahren (http://www.wildbienen.de/wbienen.htm) die ja leider äußerst lang ist. :( 

Mal sehen was man vielleicht sonst noch tun könnte um auch den Wildbienen bisschen unter die Flügel zu greifen.

 

Jedenfalls danke für den Link @gebemeinensenfdazu. :) 

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Ich mag schon den Titel "Honigbiene versus Wildbiene" so überhaupt nicht.

Weshalb muss denn jedes Thema in Fronten verlaufen?

 

Und wenn einem Hobby-Imker, der eine Handvoll Gläser im Jahr produziert,

seine Bienen sterben, tut mir das zuerst einmal sehr leid.

Erschütternderweise so ganz ohne Gedanken an eine Grundsatzdiskussion.

 

Nachweislich wirklich übel ist der Einsatz von Glyphosat.

Für ALLE Bienen.

 

Aber das stellen wir jetzt hintenan und untersuchen mal

...........

 

Ach, jetzt habe ich mich schon wieder geärgert.

Da muss ich mich besser disziplinieren.

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