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Panik Auto-was tun?

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Hallo,

hoffe mir bzw meinem Liebling kann jemand helfen bin nämlich mit meinem Latein am Ende.

Folgendes Problem:

Wenn mein Baxter (Bulgarischer Schäferhund) ein Auto sieht oder wir daran vorbeilaufen ....Panik wenn es da nach ihm gehen würde dann laufen wir kilometerweite Umwege und das Einsteigen ist der absolute Horror. Und wenn er doch mal mit viel Überreden einsteigt dann ist ein Wasserfall nichts gegen ihn und er ist total nervös und unruhig Alles üben mit Leckerli, Futter oder oder oder helfen ihm nicht wirklich..

Muss aber noch dazu sagen als ich ihn bekam musste er 18 Stunden mit einem Transporter von Bulgarien nach Deutschland fahren.

vielleicht habt ihr irgendwelche Tipps für mich damit ich ihm die angst nehmen kann.

 

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Es gibt nicht wenige Hunde, denen total übel wird beim Autofahren, das ist sehr schlimm für die Hunde.
Frag mal Deinen Tierazt, ob er Dir ein Mittel gegen die Übelkeit deines Hundes verordnen kann. Dann kannst Du beginnen, in sehr kleinen Schritten zu üben.
Erst mal nur für wenige Sekunden oder Minuten in einem stehenden Auto, wenn das klappt die Zeiten steigern, mal den Motor anlassen, ohne zu fahren, etc.
 

Es kann viele Wochen bis Monate dauern, bis der Hund sich daran gewöhnt, aber es gibt auch Hunde, bei denen es schneller geht ;)

 

Ich drück euch alle Daumen, dass ihr es möglichst rasch bewältigen könnt. :)

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Ich stimme Benno zu.

Ganz kleinschrittig anfangen.

Mein Dalmi ist auch nicht Auto gefahren - wußte ich allerdings vorher.

Gut - die Fahrt zu uns war für ihn auch ziemlich traumatisch,aber danach habe ich geübt:

Erstmal ans Auto rangehen - bis es klappt - und immer belohnen...dann wurde die Belohnung auf den Rand vom Kofferraum gelegt...dann immer weiter rein,bis er sich irgendwann die Belohnung (die guten Wienerle von Feinkost-Albrecht) aus dem Kofferraum (SUV) geholt hat.

Dann fahren - ganzganz kurzes Stück mit dem Frl. Tochter im Kofferraum - und dann aussteigen lassen und zurück gelaufen.Oder umgekehrt.

Und dann so Strecken von 2 - 3 KM ,die immer irgendwo in tolles Spaziergeh-Gebiet führten.Wobei er nach ca. 500 m anfing,heftig zu speichlen... :rolleyes:

Auf längeren Strecken (15 km zum TA) hat er Vomex bekommen.Und hat gemerkt,daß 1.: nicht jede Autofahrt bei einem neuen Besitzer endet und daß 2.: hund auch im Auto fahren kann,ohne daß ihm gleich übel wird.

Bis er relativ entspannt Auto fahren konnte (ohne speicheln und k***) hat es ein oder zwei Jahre gedauert,aber er hat es gelernt.

Es ist immer noch so,daß er sich im Auto nicht legt oder setzt,aber er verträgt Fahrten von ca. 30 - 40 km gut - und kurze Strecken sind gar kein Problem.

Okay - ich unternehme keine Tagesfahrten mit ihm,aber normales Auto fahren geht ohne Probleme.

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Hallo,

Vielleicht kannst du mal etwas genauer beschreiben, wie du mit Baxter trainierst?! Fahrt ihr denn schon oder übt ihr noch am stehenden Auto?

Ich habe das gleiche Problem. Esmeralda stammt aus Rumänien. Wie die Fahrt nach Deutschland war, kann ich nicht sagen, aber sicher auch nicht angenehm. Als ich sie aus dem Tierheim geholt habe (ca. 350 km), war das eine einzige Horrorfahrt für alle Beteiligten. Das hat ihr scheinbar das Autofahren endgültig verhagelt...

Im Augenblick trainieren wir mit Leckerlis. Das Auto steht, ich oder mein Mann sitzen auf der Rückbank, der Kofferraum ist offen. Mittlerweile springt sie schon in das Auto (immerhin - schon mehr, als am Anfang). Sie nimmt das Leckerli, manchmal frisst sie es im Auto, manchmal springt sie auch gleich wieder raus. Türen schließen geht gar nicht. Da bekommt sie sofort Panik.

Mehr fällt mir aber im Augenblick auch nicht ein, wie ich ihr das Auto schmackhafter machen könnte. Auch deshalb würde mich interessieren, wie du mit Baxter trainierst.

Und ebenso natürlich auch Tipps, Meinungen und Erfahrungen der anderen User hier im Forum!

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Erst mal ist es ein Unterschied ob der Hund im Auto Theater macht, oder bereits beim vorbeilaufen an Autos.

 

Im Auto, da haben benno0815 und Flusentrude schon gute Tipps gegeben.

 

Ist der Hund jedoch bei Sichtung eines Autos bereits auf 180, dann wäre das Fütern im Auto (zum Auto hin) noch zu früh. In diesem Fall würde ich den Hund erst mal auf Abstand an fahrenden Autos heranführen. Bei Erreichen der Angstschwelle zum Hund runter, neben dem Hund hockend die Autos beobachten. Erst langsam die Entfernung verkleinern. Klappt dies dann bis zum Erreichen der offenen Tür, siehe oben !

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Klar - wenn der Hund nicht gleich ans Auto rangeht,dann halt noch kleinschrittiger anfangen.

Ist durchaus vergleichbar mit Verladetraining beim Pferd.

Wichtig ist,daß man jedes Mal einen winzigen kleinen Schrit  m e h r  einfordert - und dieser kleine Schritt wird belohnt.Und wenn`s dann eine Stunde dauert,bis dieser winzig kleine Schritt kommt,dann isses halt so...geh beim Üben immer mit dem Gedanken ran,gaaaanz viel Zeit zu haben...

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Als ich pepe mit 9 Wochen abgeholt habe, ist er nicht mal 10min im Auto gefahren und immer den totalen Horror vor dem schrecklichen Auto.

Er könnte im Auto gar kein leckerli essen vor lauter stress.

Er ist jetzt bald 9 Monate. Und erst seit 2 Wochen hat das Brechen im Auto aufgehört, etwas übel wird ihm immer noch.

Ich hatte verschiedene Positionen im Auto ausgetestet, Rückbank, Kofferraum, vorne, schlecht wurde ihm überall, ( bei manchen ist es ja abhängig von der Position)

Und natürlich hat sich an der Angst auch nichts geändert.

Da er gern in höhlen schläft, habe ich mir das zu Herzen genommen und ins Auto eine Höhle gebaut

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Ich frage mich bei solchen Schilderungen immer, ob wir bislang einfach nur absolutes Glück hatten. In den vergangenen Jahren kamen fast 20 Hunde teils in wirklich sehr langen Fahrten zu uns ins Haus und lebten bei und mit uns. Aber keiner hatte Probleme beim Autofahren. Doch, Mila wollte anfangs nicht einsteigen, aber das haben wir durch konsequent-zügiges aufs Auto zulaufen, so dass sie in die Box springen musste, um nicht dagegen zu laufen, flugs gelöst.

Auch seltsam: Pupa kam zu uns, mein Mann hat sie selbst in Italien geholt. Sie lebte 4 Monate bei uns, hatte keinerlei Probleme beim Autofahren. Dann lebte sie 4,5 Jahre bei ihrer Familie, spuckte während fast jeder Fahrt. Seit einem Jahr gehört sie nun wieder zu unserer Familie und siehe da: Kein Spucken, kein Speicheln, einfach rein ins Auto, einrollen und dösen.

Einen Hund jedoch kannte ich, der hat das Autofahren nicht vertragen. Ein Junghund, den ich zusammen mit seinem Pflegefrauchen öfters mit zur Hundeschule nahm. Er hat immer gebrochen im Auto. Das war aber kein Wunder, denn er bekam direkt zuvor Futter.

Neben den Hunden, die bei uns lebten, haben wir in den vergangenen Jahren ja auch zig Hunde aus Italien nach Deutschland geholt. Rom - Berlin beispielsweise dauert nun ja auch ein paar Stunden. Dennoch hat vielleicht einer von zehn Hunden mal gespuckt und wenn, dann konnte man auch hier durch Nachfragen klären, dass der Hund morgens noch Futter bekam.

Sind "unsere" Hunde nun wirklich Ausnahmen? Oder machen wir irgendwas anders? Bei uns ist das Mitfahren für Hunde im Auto einfach selbstverständlich. Ein Muss, denn wir fahren zweimal  täglich raus in Grüne. Gehen wir deshalb vielleich unbeabsichtigt schon ganz anders an die Sache Autofahren ran?

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Bei uns scheinen wir grundsätzlich auch Glück gehabt zu haben. Meinem 1. Hund wars egal.. geholt als Welpe und durch die Arbeit konnte er immer mit und musste oft im Auto bleiben, aber wusste Frauchen  kommt immer wieder.. die Box war sein 2. Bettchen... Äve wars egal, Hauptsache dabei..

Celti ist heute im höheren Alter etwas unsicher... in die Box muss ich sie hochheben.. springt nicht mehr rauf.... als ich meinen Kombi verkaufte und ein Kleinwagen besorgte musste sie mit Äve  auf die Rückbank bis ich eine Box fand die ins Fahrzeug passte. Da hatte sie auch immer Stresssabber... das konnte ich dann so beruhigen, indem ich ihr so eine kleine Box besorgte wo Kleinhunde auch auf dem Beifahrersitz transportiert werden dürfen... da hab ich Sie reingesetzt... wie eine Sitzschale für Kinder.... Celti mochte das Geschaukel nicht ohne Rücken,-bzw. Seitenlehne... seitdem sie in den Kurven seitwärts Widerstand spürt gehts gut. Jetzt auch in der Box alles Paletti.

JayJay hatte bei der Abholung knapp 600 km fahrt vor sich... 0 Problemo. Auch heute... nix... der ist wie Äve total unkompliziert. :D

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Sind "unsere" Hunde nun wirklich Ausnahmen? Oder machen wir irgendwas anders? Bei uns ist das Mitfahren für Hunde im Auto einfach selbstverständlich. Ein Muss, denn wir fahren zweimal  täglich raus in Grüne. Gehen wir deshalb vielleich unbeabsichtigt schon ganz anders an die Sache Autofahren ran?

Seguguispinone - du meinst es sicher nicht so,aber für mich heißt das dann immer :Mach ich was verkehrt?

Und das ist dann nicht so hilfreich,weil man sich und damit den Hund doch unter Druck setzt.

Bei mir war Aaron der erste Hund,der da ein Problem hatte.

Der Zwockel hat seine Fahrt zu mir (2 1/2 ) Stunden in seiner Box verbracht,ab und zu mal gefragt,wann wir da wären,und gut war. ;)

Bei Aaron hieß Auto fahren:er wird ins Auto gestopft,und dann geht`s entweder zum TA oder schon wieder zu neuen Besitzern.Außerdem vertrug er das Auto fahren tatsächlich nicht,und hatte sowohl Angst vor der Übelkeit,als auch Angst davor,was passiert,wenn er aussteigt.

Angefangen mit dem Training hab ich allerdings auch sehr zügig:neue Besitzer,alles ist anders,also geört das Training dann einfach dazu.

Die Angst vor der Übelkeit hab ich damit bekämpft,wirklich nur kurze (!!!) Fahrten ins Grüne zu unternehmen,oder ich habe ihm (TA) erstmal mit Vomex geholfen.

Ganz deutlich besser wurde es dann nochmal im Automatikwagen,weil der ja deutlich ruckfreier fährt.

Das Training hat sich aber absolut ausgezahlt - und Medis braucht er schon lange nicht mehr!

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