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Hundeforum Der Hund
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Hundebetreuung im Alter

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Angeregt durch Anis Thema http://www.polar-chat.de/hunde/topic/102924-verw%C3%B6hnte-futterm%C3%A4klige-herzkranke-seniorin/page-10

aber auch durch meine eigenen Erfahrungen in den letzten 2 Jahren mit Lakoma und auch durch viele Berichte von Freunden und Bekannten und auch hier im Forum (Maruscha), stellt sich mir mehr und mehr die Frage:

Wie schafft man die Betreuung eines alten, mitunter kranken, dementen, hilflosen alten Hundes?
 

Was bedeutet das?
 

Wie regelt man das mit der Berufstätigkeit?

Was, wenn der Hund durch Inkontinenz oder dementieller Erkrankung nicht mehr in Familie, Hundesitting, Betreuung gehen kann?

 

Welche (betreuende-) Person ist fachlich erfahren genug, zu erkennen, dass der Hund akute, medizinische Hilfe benötigt?

Kann man einen alten Hund überhaupt noch alleine lassen? Und wenn nicht, wie bekommt man das organisiert?

 

Welche Hilfsmittel können nützlich sein?

Was macht das mit uns selbst? Die psychische und physische Belastung ist enorm, Freizeitverhalten geht verloren, Schlafmangel, daraus resultierend erhöhtes Stresslevel, Angst, Gereiztheit, Depressionen, etc.

Wie geht das Umfeld damit um? (Sprüche, wie "den würde ich einschläfern lassen...)

Welche Unterstützung kann man wo bekommen? Mit wem kann ich darüber reden?

Was, wenn die Familie, der Partner nicht mitmacht?

 

Ich würde mich sehr über einen konstruktiven Erfahrungsaustausch freuen, vielleicht kann man hier aus vielen Erfahrungen hilfreiche Tipps zusammenstellen?

 

Vorsichtshalber bitte ich schon mal darum, keine persönlichen Schlagabtäusche und/oder Fegefeuer der Eitelkeiten auszutragen, das wäre zu schade ;)

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Benno, ich zB würde Deinen Hund betreuen. Damit möchte ich dir Mut machen, dass Du jemand finden könntest- ich bin ja nicht einzigartig. Ich betreue Hunde- aber nicht gewerblich. Das heißt, ich würde einen alten, kranken Hund natürlich nur einzeln nehmen, um ihm gerecht werden zu können.

Ich kennen eine Frau, die hat für ihren alten Schatz auch einen guten Platz gefunden, als sie ihn nicht mehr zur Arbeit mitnehmen konnte und die HuTa nicht in der Lage war sich auf ihn einzustellen.

Sie hat eine Aushang gemacht, explizit nach hundeerfahrenen Menschen gesucht die einem alten Tier so eine Platz geben wollten.

Von der outgesourcten Betreuung mal abgesehen, gebe ich Dir Recht, das ist eine Herausforderung, das möchte ich nicht kleinreden

Freundin von mir hatte dementen Hund, bei Rudelhaltung. Zum Glück in Familie und sie selbst nicht berufstätig, aber Schafe.

Ich glaub, die beste Unterstützung findet man bei anderen Hundehaltern, die das auch durchgemacht haben, oder HH die sich vorstellen können wie das ist.

Die Alterseinschränkungen des Hundes, das ist ja nichts, woran man gerne denkt.

Hilfsmittel... kenne eine Frau, die hat Babyphon weil der Hund nicht immer bei ihr im Zimmer schläft. Und Windeln. Und Tragegeschirr.

Einschläfern? Für mich ist das etwas was nur der HH entscheiden kann, ich sag sowas nicht. Und mein persönliches 'Maß' ist die Lebensfreude des Hundes bzw ob er sich noch ein wenig für sein Umfeld interessiert, Kontakt aufnimmt zu seinen Menschen.

Was er selber dazu sagt. :-))

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Danke Squeeze.

Mein Hund ist leider schon im April gestorben :(

 

Schön, dass Du eine solche Betreuung anbietest, aber das scheint ja eher die Ausnahme zu sein.
Viele Hundebetreuer können selbst wenn sie wollten, gar nicht die intensive Pflegezeit aufbringen, wenn sie noch andere Hunde in der Betreuung haben.

 

Andere Hundehalter ist eine Option, aber wo finden Betroffene die?

 

Mir geht es hier darum, möglichst viele Erfahrungen zusamen zu tragen. Danke für Deine! :)

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Wir haben schon früh Kontakte geknüpft. Unsere lieben die Gassibekannten was es im Fall der Fälle einfacher macht.

Grade bei Bärs Unfall hatten wir die Situation das man den anfangs nicht wirklich alleine lassen konnte.

Im Prinzip mussten wir gar nicht viel bitten, es wurde eher angeboten Bär zu besuchen und sich zu kümmern wenns bei uns gebrannt hat.

 

Ein gutes "Netzwerk" ist bei der HH wirklich Gold wert.

Gemeinsam stark sozusagen. Denn es kann immer was "blödes" passieren oder es ändern sich Lebensumstände.

 

Andere Hundehalter ist eine Option, aber wo finden Betroffene die?

Am besten frühzeitig Kontakte knüpfen. Nicht erst wenns brennt. Bischen offen sein, auch mal das Gespräch suchen.

Die meisten HHs sind ja wirklich nett. Viele trauen sich nur nicht. Die wenigsten sind wirklich ablehnend und dann bleibts halt beim Versuch. Auch nicht schlimm.

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Das mit den anderen Hundehaltern...

Darüber hab ich auch schon nachgedacht.

Eine Kontaktplattform, wo HH einander finden können, in ihrer jeweiligen Region. Nicht zum Erfahrungsaustausch wie dieses Forum, sondern in Sachen gegenseitige Hundebetreuung, dogsharing, Gemeinsamgassi( zB suche souveränen Hund der meinen unterstützt bei) etc. Also Handlungsorientiertes.

Würde das Zulauf finden? Wären dort nur Suchende unterwegs, oder auch anbietende bzw auf Gesuche reagierende Zweibeiner?

Andere HH findet man ansonsten am besten durch Rumfragen( also einem HH erzählen was man sucht und bitten das weiterzusagen- hat hier in unserer Gegend schon geklappt) oder durch Aushang im Futtergeschäft( bevorzugt kleiner Laden- bin privilegiert, habe hier 3 davon).

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Die Idee finde ich gut. Nur ist das mit ziemlich Arbeit und Aufwand verbunden so eine Plattform zu betreiben und auch aufzubauen.

Grade bis das anläuft, auch einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, das ganze auch technisch auf die Beine zu stellen usw....

 

Denke schon das das funktionieren könnte und auch Bedarf da wäre. Aber wie gesagt, sollte man nicht unterschätzen :-)

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Bei uns (3 alte Hunde und aktuell ein Epileptiker) kam nur zu Hause oder bei wirkluch guten Freunden (wo sich der Hund zu Hause fühlt) in Frage. Einen wirklich alten, dementen Hund würde ich nicht mehr alleine lassen. Da hift nur sich frühzeitig ein Netzwerk aufzubauen, wenn nötig gegen Bezahlung.

PS: und auch keine Pension.

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Ja, das ist wohl ein Problem, vor allem mit der Inkontinenz kommen die wenigsten zu Recht.Wenn es möglich war, hab ich jemanden zu mir nach Hause zur Betreuung geholt, die dann bei mir geschlafen haben.  Aber im Grunde ist man dann wirklich sehr eingeschränkt und angehängt, fast schlimmer als bei einer zu pflegenden Person, da da ja zumindest sowas wie Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden kann. Ich hab meine Hunde soweit es ging dann immer mitgenommen und ggf. auch mal im Auto gelassen (sofern möglich) in der Spätphase dann auch mit Windeln drum rum für eine überschaubare Zeit oder in eine Box getan und unter den Schreibtisch geschoben, sind eben klein, da geht das schon mal, zumal sie in dem Alter eh die meiste Zeit schlafen. Und ansonsten viele Termine eben gar nicht wahrgenommen, die nicht zwingend nötig waren.

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Ja und ein Problem, dass uns vermutlich alle einmal erwischen wird.

Da kann es nicht schaden, schon mal vorzusorgen und sich frühzeitig damit auseinandersetzen. ;)

 

Hier sind ja einige, die das bereits erlebt haben.

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Hier kann man offenbar selbst ein entsprechendes Stellenangebot einstellen (wird natürlich teuer einen Pflegehelfer zu sich nach Hause zu bestellen und der Hund muss den Menschen ja auch mögen):

http://de.gigajob.com/job/Gassi-Gehen.html

Es gibt auch eine Hundesitting-Suchmaschine:

http://www.gassi-gassi.de/

Vielleicht kann man auch mal in den Hundeschulen oder den Tierarztpraxen rumfragen und dort etwas aushängen.

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