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Hundeforum Der Hund
willi2014

Verhaltensänderung nach Stromschlag durch Weidezaun

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Unser 2-jähriger, sehr aktiver Rüde, der bisher ein sehr problemloser Hund ist, hatte vor einer Woche einen heftigen Kontakt mit einem Weidezaun. Er hatte feuchtes Fell, das Gras war nass und das Kontakt mit dem Zaun war an den Beinen, eventuell  auch am Rücken. Er hat etwa 30 s laut gejault, war etwas verängstigt, setzte aber den Spaziergang nach kurzer Zeit wie gewohnt fort. Seither zeigt er aber bei Berührungen (Streicheln) ängstliches Verhalten, knurrt auch leise und lässt sich nicht mehr gern an der Rute berühren, geschweige denn die Rute kämmen. Ansonsten ist sein Verhalten, vor allem bei Wanderungen, unverändert, er ist agil wie immer und zeigt auch sonst keinerlei Symptome. Kann diese Verhaltensänderung durch den Schock verursacht hervorgerufen worden sein und normalisiert sich das mit der Zeit wieder?

Wer hat damit schon Erfahrungen gemacht?

LG Ruth!post-33903-0-72437500-1480008254_thumb.jpg

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Wega hat aus dem Grund Angst vor Schafen. Sie verbindet den Elektroschlag mit den Schafen.

Wahrscheinlich ist es eine Fehlverknüpfung. Er verbindet den Schlag am Rücken mit dir, bzw mit deinem Streicheln. Ein riesifer Schreck einfach geschlagen zu werden!

Ich denke, du musst viel Geduld haben. Vorläufig nicht am Rücken streicheln und an der Rute berühren, bis es wieder mehr Vertrauen hat.

Wird schon :)

Nachtrag: Da geht es aber um Strom aus der Steckdose, nicht jm schwachen Weidezaunstrom

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Normalerweise kommt es beim Stromschlag durch Weidezäune nicht zu bleibenden körperlichen Schäden oder Nachwirkungen.

Anders als bei Stromunfällen im Haus. Da kann auch nach Zeit noch was nachkommen. Das ist was ganz anderes ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen.

 

Ich würde das erstmal weiter beobachten und gar nicht mehr aktiv den Hund streicheln. Aber trotzdem Nähe anbieten.

Mal auf den Boden setzen, auch mal ein paar Leckerlie einfach so reichen und warten bis der Hund selbst Nähe und Berührungen sucht.

Denke mal das das ne heftige Erfahrung für ihn war und grade Schafszäune haben nochmal mehr "Power" als ein Weidezaun für Kühe.

Dann noch Nässe dazu und damit verbunden gute Erdung...

 

Verhält er sich im Haus ausser das er sich nicht gerne streicheln lässt sonst noch irgendwie auffällig?

 

Edit:

Ich hasse gerade diese Schafszäune. Bär ist mal an einen ran, hat nen Satz gemacht und ist weil auf der anderen Seite von dem schmalen Weg noch ein Kuhzaun war da auch nochmal rangekommen.

Der war fix und alle. Vor allem da war NIX auf der Weide. Keine Kühe und keine Schafe.

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Oliver hat heute auch das erste Mal im Leben eine gebretzelt bekommen, Schafsweidezaun. So als "Willkommen in Deutschland". Neben ihm stand der Hund der Vermieterin (die meinte, der Zaun sei aus, ihr Hund mache einen Bogen drum, wenn er an sei ...), leider glaubt Oliver nun, der Hund hätte ihm eine verpasst. Kam jammernd angerannt und machte dann immer hübsch einen Bogen um den völlig unschuldigen Hund.

Das wird wohl auch dauern, bis er sich dem nochmal nähert, wenn überhaupt.

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Danke für Eure Tipps. Ich war bei dem Ereignis gar nicht dabei, mein Mann war mit ihm unterwegs. Er berichtet, dass er heftig und länger gejault hat, weil er wie immer ziemlich nass war, was den Stromschlag sicher verstärkt hat. Seltsamerweise zeigt er dieses ängstliche Verhalten vor allem zu Hause, nicht im Gelände, da ist er völlig unbeeindruckt. Allerdings springt er seitdem nach jedem Spaziergang schnell ins Auto, was er sonst immer nur mit Verzögerung tat.

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Ist dein Mann aktiv zu ihm hin und hat versucht zu trösten?

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Wäre es nicht vielleicht sinnvoll, einen Tierarzt mal draufschauen zu lassen? Vielleicht hat er sich doch verletzt.

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Hatte das Problem mit Leika auch, allerdings zeigte sie keine Körperliche Reaktion, sondern Verunsicherung bzgl der Tiere.

Wegen der Rute würd ich sicherheitshalber den TA... dort sind sie empfindlich. Es kann eine Verknüpfung bezüglich der Rute sein, also "da nicht berühren,da passiert mir was Schlimmes". Also TA damit Du beruhigt bist.

Leika wollte da nicht mal mehr vorbeigehen, das musste ich trainieren. War an anderen Zäunen nicht verstört, hatte aber Respekt vor Schafen.

Jeder Hund reagiert anders...

Manche HH schwören auf Bachblüten. Ich habe persönlich keine Erfahrung damit und deshalb keine Meinung; ich würde es probieren.

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Emma hat damit auch Erfahrungen gemacht und weil ich dann entsetzt gerufen hat, hat sie das mit mir verbunden. Danach hat sie sich beim Rückruf erstmal geduckt. Moah, das fand ich wirklich furchtbar.

Sie ist halt auch einmal an den Zaun gekommen, war ebenfalls nass, schrie, wollte da weg und kam nochmal an den Zaun - und sie war an der Schleppleine.

 

Naja, danach ging ich also dazu über, den Rückruf wieder wie mit einem Welpen zu gestalten: Hinhocken, rufen und super doll freuen. 

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