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Hundeforum Der Hund
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Wolf statt Hund?

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Obgleich es losgelöst von der Erstellerin (Schaf im Wolfspelz) zu betrachten ist, gebe ich als solche dennoch meinen Senf dazu. ^_^

Schließlich gehöre ich zu denen, die sich einen "zahmen Wolf" wünschen würden.

Ich kann sicherlich nicht für alle sprechen, aber ich kann gerne meine Motive darlegen:

Viele Menschen, so auch ich, sind von dem Geheimnisvollen fasziniert.

Und um welches anderen Tier ranken sich so viele Legenden, Sagen und Schauergeschichten wie um den Wolf?
In vielen, besonders alten Religionen nimmt das Tier eine Schlüsselrolle ein. Er ist Inbegriff der Weisheit oder Symbol

für Loyalität und ein Totem für Familiensinn. Götter erwählten ihn als Gefährten, teilweise ritten sie auf riesigen Fenriswölfen.

In einigen Kulturen steht er auch für eine reine Stärke oder Magie. Er gilt als weiser Führer, da er angeblich niemals die Orientierung

verliert und steht in enger Verbindung zum Mond.

Darüberhinaus ist der Wolf heutzutage ein Bildnis der Melancholie und Sehnsucht.

Und in diesem Bild finden viele Menschen eine ganz besondere Art der Schönheit.

Das sind die positiv konnotierten Seiten des Wolfes.

Dann gibt es natürlich auch noch die Gruselgeschichten vom bösen Wolf.
Jeder kennt wohl die Geschichte "La bete de gevaudan" - um nur ein Beispiel zu nennen.

Dies alles bewirkt, das der Wolf eine große Faszination auf mich und viele andere auswirkt.

Der Gedanke ein Teil dieses Mysteriums zu sein, ist schlicht und ergreifend berauschend.

Vor allem auch Vorstellungen wie diese:

Neben dem erhabenen, eleganten, großen Wolf stolz und sicher zu schreiten, in dem Wissen,

das ein solches Tier einen achtet und respektiert, vielleicht sogar im Mondschein. 

 

So sehr diese Vorstellung auch begeistert, sagt mein Realitätssinn doch,

dass sie nicht verwirklichbar ist - zumindest nicht mit einem echten, reinblütigen Wolf.

Dass ein solches Geschöpf einen Menschen akzeptiert, ist schon extrem selten. Und wie natürlich

das dann ist und ob man dem Wolf dann nicht etwas für seine Persönlichkeit Wesentliches stiehlt, ist

die Frage.

Wenn man dennoch nicht auf dieses schönen Bild und erhabene Gefühl neben einem Wolf zu gehen

verzichten möchte, zieht man einen "zahmen" Wolf - für mich bedeutet das: nur der Erscheinung, nicht dem

Verhalten nach ein Wolf - in Erwägung. Zu diesem wäre theoretisch eine Verbindung wie zu einem "domestizierten"

Hund möglich und natürlich der harmonische Spaziergang bei Nacht.

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ich glaub ich sehe Wölfe oder auch Wolfhunde sehr viel differenzierter und vieles was manche als wölfisch ansehen ist für mich Hund. Sowohl optisch, vom Verhalten etc.. Vielleicht bin ich auch nicht die richtige für solche Diskussionen, weil ich einen komplett anderen Blickwinkel hab

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Das klingt für mich poetisch aber doch wie ein Pushen seines eigenen Egos bzw. seines Selbstbewusstseins und alles Andere, wird ausgeblendet, was MIT dem Menschen & Wolf nicht passt. :huh:

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Will man "das Besondere" weil man sich dann auch "besonderer" fühlen kann?

 

Ich persönlich würde so einem Hund mit diesen Wesenseigenschaften nicht den normalen, menschlichen Alltag antun wollen.

Zuviele distanzlose Menschen - zuviele Situationen, welche den Instinkten entgegengehen - ausreichend Hunde vorhanden, welche viel besser ins menschliche Leben passen.

Würde ich in Kanada oder irgendwo ganz abgelegen in Deutscher Natur leben, wo ausreichend Freiraum nicht nur für die Spaziergänge, sondern das Leben allgemein gegeben wäre - ok, dann vielleicht........obwohl ich denke, auch hier würde ich mir einfach einen Hund suchen, der gut ins Leben passt und sich nicht stark anpassen müsste.

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Wölfe sind wunderschöne Tiere. Ich finde nichts verwerflich dran einen Hund haben zu wollen der ein wölfisches Aussehen hat.einen Wolf vom Charakter her will wohl niemand.

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Genau darum geht es doch?

Ich wollte einen Hund. Keinen Quasiwolf. Zumal ich sämtliche Wolfhunden optisch nicht so schön finde. _Manche_ AWH sehen toll aus, aber die meisten Wolfhunde sind einfach unausgewogen/unharmonisch im Aussehen, nicht Fisch oder Fleisch. Verstehe nicht, wieso viele den Unterschied zum Wolf nicht sehen (vor allem beim TWH und SWH). "Wie ein Wolf", sehe ich eben nicht.

Mir gefällt jeder Laika, Grönlandhund oder Malamute besser :)

Aber die Frage selbst ist hochinteressant, weil mir ganz oft Leute unterkommen, die ihren Hund (pseudo)verwolflichen. Ich frag mich da auch nach dem Warum.

Oftmals spielt auch eine Verklärung eine Rolle.

Ich finde die Eigenschaften des Wolfes spannender als sein Aussehen - dennoch will ich einen Haushund, wenngleich einen ursprünglichen!

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Ich finde Wölfe wunderschön - jeden anderen Hund aber auch.

Hab noch keinen getroffen, der mir nicht gefällt.

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Verklärung ist gerade beim Thema Wolf ein großes Thema. Ich liebe Wölfe. Sind mit meine Lieblingstiere. Aber zu Hause auf dem Sofa will ich keinen haben. Da passen Hunde besser

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*Räusper*

 

Ich sage ja nicht, dass ich einen Wolf zu einem Haushund abrichten möchte.

Wie ich bereits geschrieben habe, würde das den Wolf um sein natureigenes Wesen

berauben. Das wäre wohl eine Knechtschaft und keine Beziehung auf Augenhöhe.

Geschildert habe ich lediglich, was viele Menschen, so auch ich, an der bloßen Vorstellung

Seite an Seite mit einem Wolf durch die Straßen und das Leben zu gehen, faszinierend finden.

Explizit habe ich geschrieben, dass man, möchte man auf die Vorstellung nicht gänzlich verzichten,

sondern sie zum Teil ausleben (was auch die Verwirklichung eines Traumes bedeutet kann) einen zahmen Wolf,

das bedeutet nur dem Aussehen nicht dem Verhalten nach ein Wolf, zulegen kann nicht soll oder muss.

Letztlich heißt das ja: Man legt sich einen Hund zu.

Die Unterschiede zum Wolf fallen natürlich auf. Doch wie gesagt: Man möchte seine Vorstellung zumindest zum Teil ausleben.

Dass dies in Gänze nicht möglich ist, ist den meisten Menschen ohnehin bewusst.

 

Insgesamt sehe ich nicht, was verwerflich daran sein sollte, sich einen vom Aussehen her wolfsähnlichen Hund zu wünschen.

Es geht im Grunde doch nur um das subjektive Empfinden von Schönheit. Schlicht: Ich finde Wölfe wunderschön.

Andere sehen die reinste Schönheit in Samojeden oder Pudeln oder oder oder...

Wenn ich stolz bin, neben meinem Hund zu gehen, weil ich ihn als Kreatur atemberaubend schön und faszinierend finde,

was ist schlimm daran? Geht es denn nicht den meisten Hundebesitzern so? Findet ihr euer Tier nicht bezaubernd und seid stolz,

es an eurer Seite zu wissen?

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Ich hab ja nen wolfsähnlichen Hund (zumindest vom Optischen) und ja ich mag das Äußere, die Ausstrahlung, die Stärke. Ich schätze auch die Ursprünglichkeit und die klare Kommunikation.

 

Aber einen Wolf, Wolfshund oder dergleichen würde ich im Leben nicht wollen.

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