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Hundeforum Der Hund
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Wolfhunde im Alltag

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und diese Wolfhunde haben komischerweise idR keine Besitzer oder auch keinen Züchter. Ja es häuft sich sehr, dass Wolfhunde ausgesetzt werden, dann "verwildern" und dann mit Falle oder Betäubung eingefangen werden..

 

Und dass Hunde "verwildern" wenn sie eine Weile - teils reichen da schon wenige Stunden - von ihren Besitzern getrennt sind, ist kein Wolfhundethema, sondern ein allgemeines Problem von Hunden. Kenne kaum Wolfhunde, die abgehauen sind und die Besitzer sie nicht wieder einfangen konnten ohne fremde Hilfe. Außer natürlich diese Mixe, die gerade überall durch die Presse und die Onlinemedien geistern, aber die will auch keiner einfangen..

 

Dann sind sämtliche ausgesetzte Hunde nach kurzer Zeit verwildert? Oder ein Großteil? Oder eher nur ein ganz kleiner Teil?

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Eben deswegen habe ich den Thread aufgemacht. Um genau solche Fragen zu diskutieren. Es gibt noch eine ganze Reihe Beispiele von Wolfhunden, die dann vom Profijäger betäubt und eingefangen wurden nachdem sie wochenlang (!) verschwunden waren. Werde später noch ein paar Links hier reinstellen..

 

@ Juni: Mich würden sehr deine Erfahrungen über deinen Alltag mit deinen Hunden interessieren: Wo siehst du Parallelen zu "normalen" Hunderassen. Wo sind Unterschiede?

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Dann sind sämtliche ausgesetzte Hunde nach kurzer Zeit verwildert? Oder ein Großteil? Oder eher nur ein ganz kleiner Teil?

 

Ich kenn es von Chihuahuas so, ich denke, das liegt am Stress/Panik, den die Hunde haben und dann eben das "Denken" außer Kraft ist und nur noch instinktmäßig vorgegangen wird, was ihnen letztlich das Überleben sichert. Kenn da auch mehrere Fälle und teils reicht es sogar, dass sie aus der gewohnten Umgebung ohne Besitzer und ein schockierendes Umfeld wie Tierheim oder Tierklinik kommen, dass sie sich nicht mehr anfassen lassen. Je mehr man versucht sie einzufangen, je mehr Panik bekommen sie.

 

Wenn Wolfshunde verstärkt ausgesetzt werden (hab das nicht mitbekommen), zeigt das wohl auch, dass die HH mit ihnen nicht klar kommen und sich der evtl. merkwürdigen verklärten Ansicht hingeben, der Hund wäre in der Wildnis besser aufgehoben. Oder kann es sein, dass vermehrt Wolfsmischinge unterwegs sind, die man mit Wolfshunden verwechselt?

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@ Juni: Mich würden sehr deine Erfahrungen über deinen Alltag mit deinen Hunden interessieren: Wo siehst du Parallelen zu "normalen" Hunderassen. Wo sind Unterschiede?

 

tut mir leid, nach der TWH Diskussion hab ich nicht wirklich das Interesse meine Erfahrungen zu teilen und aufgeklärt zu werden, dass weder eine langjährige Besitzerin solcher Tiere, noch ich, Ahnung haben. Gibt genug mit dem entsprechenden Wissen hier in der Gruppe..

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Und genau deswegen finde ich es wichtig, dass eine sachliche Auseinandersetzung stattfindet, realitätsnah und offen. Um auch denen, die von außen mitlesen, einen entmystifizierenden Einblick in das Alltagsleben mit diesen Hunden zu geben, und sowohl das Schöne als auch die Schwierigkeiten zu beleuchten. Ich fänds schön, wenn du dich doch noch äußerst, und diesen Thread nutzt, um deine Erfahrungen mitzuteilen.

 

Aber ich respektiere natürlich auch, wenn du das nicht möchtest.

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Da ich an dem gestrigen Thread zu erkennen meinte, dass es Redebedarf gibt über die Alltagstauglichkeit von Wolfhunden, eröffne ich jetzt mal einen neuen Thread mit genau diesem Thema und möchte jeden der Lust hat, dazu ermuntern über seine Erfahrungen mit Wolfhunden und deren Verhalten im Alltag hier zu schreiben- egal ob Halter eines solchen Hundes, oder Außenstehende. Wichtig wäre mir, dass die Beiträge fair und sachlich bleiben.

Danke.

@Junie

Deine Aussagen haben sich über die Zeit stark verändert.

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Was ist denn ein TWH und was ein SWH wofür steht das?

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Wenn Wolfshunde verstärkt ausgesetzt werden (hab das nicht mitbekommen), zeigt das wohl auch, dass die HH mit ihnen nicht klar kommen und sich der evtl. merkwürdigen verklärten Ansicht hingeben, der Hund wäre in der Wildnis besser aufgehoben. Oder kann es sein, dass vermehrt Wolfsmischinge unterwegs sind, die man mit Wolfshunden verwechselt?

 

nein, es gibt verstärkt Billigzüchter im Ausland, die die Tiere für wenige hundert € in Deutschland aus dem Kofferraum verkaufen, idR sollen die Hunde dann TWHs sein. Aber es sind einfach nur irgendwelche Mixe, meist zu früh von der Mutter weg, katastrophal sozialisiert, scheu oder aggressiv, oft krank (schlechte Hüften etc). Die Käufer werden nicht aufgeklärt was sie da bekommen, sondern Hauptsache man macht Kohle. Der deutsche Markt wird seit einiger Zeit von solchen Tieren überschwemmt. Entweder sind es Notfälle, die sofort weg müssen oder sie enden im Tierheim oder aktuell kommen eben immer wieder herumstreunende Wolfhunde vor

 

Das sind keine Tiere von Züchtern. Züchter klären sehr genau auf was man da bekommt, was einen erwartet. Sie durchleuchten die Halter und wenn es nicht passt, dann bekommt man keinen Welpen. TWHs und andere Wolfhunde sind idR lange vor einem Wurf vermittelt und es gibt Wartelisten. Nur die, die keinen bekommen lassen sich dann eben einen bequem nach Hause liefern..

 

 

Es reagieren nicht alle Hunde so, aber es gibt genug, denen es so viel Stress bereitet alleine zu sein oder die ein traumatisches Erlebnis hatten (Autounfall, Beisserei etc), dass sie ihre natürlichen Überlebensprogramme einschalten und das bedeutet eben auch Vorsicht. Wenn der Besitzer, dann unbedingt möchte dass der Hund kommt, einen Druck aufbaut, dann verschreckt er diese Hunde oft noch mehr und sie beginnen auch den Besitzer zu meiden. Wenige haben die Geduld, die in so einem Moment notwendig ist und dann verstärken sich die Instinkte und das Tier meidet alles und jeden. Ist so ein Tier allerdings dann gefangen, dann macht es klick, alles löst sich und der Hund freut sich einen zu sehen. Vielleicht ist es bei Wolfhunden ausgeprägter, aber das kann einem bei jedem Tier passieren. Es gibt genug Hunde, die tage-, wochenlang unterwegs sind und die man nur noch mit Fallen oder per Betäubung einfangen kann..  

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@Junie

Deine Aussagen haben sich über die Zeit stark verändert.

 

Ich halte mittlerweile seit über 4 Jahren je nach Definition einen upper MC oder einen HC, seit fast zwei Jahren einen MC TWH-Mix. Ich bin seit drei Jahren mindestens einmal die Woche mit einem TWH unterwegs, seit knapp zwei Jahren mit zweien. Ich treffen immer wieder andere Wolfhunde, stehe in engem Kontakt zu anderen Haltern mit jedem content und jeder Mischung.. Klar dass sich da Ansichten und Erfahrungen ändern..  

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Ja, eben deshalb. Ist bei mir nicht anders und deshalb finde ich es affig (im wahrsten Sinne) diese Sache hier anzubringen. "Möchte ich nicht" hätte völlig gereicht statt Spitzen zu verteilen.

(Und Stress erkenne ich dennoch, selbst beim Affenpinscher)

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