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Hundeforum Der Hund
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3 Gründe, warum du Jagdverhalten belohnen solltest

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Orientieren - Fixieren - Beschleichen - Hetzen - Packen - Töten - Fressen

Meine beiden Vollblutjäger würden das bis auf die letze Sequenz, das fressen, alles machen. Leider lassen sie die ersten drei Sequenzen manchmal aus oder das geht so schnell, dass ich es nicht bemerke. D.h. Hundi ist innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde beim hetzen. Zum Glück sind Barsois nicht so schnell wie andere Windhunde, das heißt die Hasen, die sie (sehr selten) hetzen, erwischen sie nicht. Natürlich einer alleine. Zu zweit lasse ich sie fast nie von der Leine, das ist mir dann zu gefährlich. Ich habe gelernt das orientieren zu erkennen und den Hund sofort abzurufen. Das funktioniert mittlerweile. Bis zum beschleichen zu warten, falls das überhaupt stattfindet, hätte keinen Sinn, das wäre viel zu spät.

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Ich habe gelernt das orientieren zu erkennen und den Hund sofort abzurufen. Das funktioniert mittlerweile. Bis zum beschleichen zu warten, falls das überhaupt stattfindet, hätte keinen Sinn, das wäre viel zu spät.

 

Super ! Genau das ist der Knackpunkt und ein wichtiger Lernprozess des Zweibeiners :respekt:

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Ich hab das erste mal mit etwas Jagdinteresse bei einem Hund zu tun, die anderen 2 hatten keins. Jedenfalls kein offensichtliches, auf das man aufpassen musste.

Wobei ich sagen muss: Ein echter Vollblutjäger ist er nicht und sicher auch nicht mit einem vergleichbar.

 

Der Kleine ist sehr merkwürdig in dem Punkt.

Zum einen zeigt er an. Quasi wie aus dem Bilderbuch.

Aber nicht alle Wildtiere. Er zeigt Wildschweine an und Rehe.

Anzeigeverhalten belohne ich.

Belohnung und weiter ruhig anschauen. 

Er kann in der Situation noch Belohnungen nehmen und auch ruhig gucken.

Ich selbst darf nur nicht hektisch werden, dann wird er es auch und reagiert u. U. über.

Nachdem er eine zeitlang gucken konnte, ist weitergehen kein Thema.

 

Hasen sind schwieriger. Da isser SOFORT hinterher. Inkl. Spurlaut.

Aber (sehr zu meiner Überraschung) abrufbar.

Wenn ich den Hasen vor ihm sehe, auch direkt abrufbar. Sonst erst nach einigen Metern.

 

Eichhörnchen, Vögel und Katzen interessieren überhaupt nicht.

Vor den Füchsen die hier rumlaufen, hat er Angst.

Nach Mäusen buddelt er nicht.

 

Überrascht hat mich auch, dass er spät mit dem Interesse anfing.

Er ist jetzt 2 1/2 und hatte immer mit Wildtieren zu tun. Erst in den letzten Monaten haben sie sein Interesse geweckt.

 

Wildschwein vor uns anschauen, das hatte er mir angezeigt. Ich hätte es wohl nicht mal bemerkt.

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Aber sofort abrifen ist doch "der ander Weg" oder? Nur damit wir uns richtig verstehen.

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Aber sofort abrifen ist doch "der ander Weg" oder? Nur damit wir uns richtig verstehen.

Meinst Du im Vergleich zu Jagen abgewöhnen, bzw. Impulskontrolle, damit der Hund unter keinen Umständen losrennt?

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Aber sofort abrifen ist doch "der ander Weg" oder? Nur damit wir uns richtig verstehen.

 

Ich gehe keine bestimmten Wege, dass hätte ich dazusagen sollen.

 

Wenn ich einen Hasen vor ihm sehe, isses für mich klar, dass ich ihn abrufe.

Wir sind z. Bsp. in den Auslaufgebieten mitten in Berlin, d.h. u. U. ist er extrem schnell an einer Strasse.

Wir sind ja nicht immer in weiter Flur und Feld und unendlichem Wald.

Da isses mir einfach sicherer, schon vorher was zu sagen.

 

Wenn er bereits weg ist, lass ich ihn die ersten Meter.

Da isser eh nicht ansprechbar die paar ersten Sekunden.

Und erst dann rufe ich ihn, meistens wenn er aufgehört hat zu schreien. ^^

 

Wenn er Spuren findet, darf er ihnen (ein Stück weit) nachgehen.

Er soll mich ja nicht immer als die Spassbremse sehen :D die laufend abruft.

Da ist er aber eher auch unaufgeregt, aber konzentriert.

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Hier wird nicht das ganze Jagdverhalten unterdrückt, sondern nur die Teile raus genommen, die unerwünscht sind.

 

Er darf z.B.

 

 

Zum einen zeigt er an. Quasi wie aus dem Bilderbuch. Aber nicht alle Wildtiere. Er zeigt Wildschweine an und Rehe. Anzeigeverhalten belohne ich. Belohnung und weiter ruhig anschauen.

 

 

Und wird dafür belohnt. Super !

 

 

Hasen sind schwieriger. Da isser SOFORT hinterher. Inkl. Spurlaut. Aber (sehr zu meiner Überraschung) abrufbar.

 

 

 

Und erst dann rufe ich ihn, meistens wenn er aufgehört hat zu schreien. ^^

 

Auch richtig. In der ersten Phase ist der Hund nicht ansprechbar, also wartet der HF , bis der Hund ansprechbar ist. Jetzt Abruf und alles ist gut. Die Hatz wurde erfolgreich unterbunden.

Viele Hunde zeigen es vorher an, da kann ich schon im Vorfeld reagieren. das ist jedoch ganz stark vom Hund abhängig.

 

Wenn er Spuren findet, darf er ihnen (ein Stück weit) nachgehen. Er soll mich ja nicht immer als die Spassbremse sehen :D die laufend abruft. Da ist er aber eher auch unaufgeregt, aber konzentriert.

 

Und hier darf er dann seine Passion ausleben, halt in Regeln.

 

 

Besser kann man es nicht beschreiben und es zeigt auch, das hier das Zusammenspiel Hund und HF funktioniert. Perfekt

 

 

 

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Ach guck, und das ganz aus Versehen.

Wie gesagt - ist mein erster Hund der mitgeht, wenn ein Hase aufspringt. Oder mitgehen will.

Aber, auch gesagt: Ich vergleiche ihn auch nicht mit richtig doll ambitionierten Hunden.

 

Ich war erst ziemlich unsicher, hab auch paar Leute gefragt ob man das so machen kann.

Kurz nachdem er mir das erste mal durchging und da gut 200 Meter weg war bevor er reagierte.

Ich dachte, ich verliere meinen Hund irgendwo im Nirgendwo mitten in einem einsamen, brandenburger Wald  :o

Danach oder seit dem eigentlich, arbeiten wir noch extremer am Rückruf. Irgendwie ständig.

Nur für alle Fälle.

 

Er verliert generell schnell das Interesse an irgendwas, wenn er meint was besseres gefunden zu haben ---> *Oh, ein Stock! Mein Schaaaaatz, ich lass Dich nie wieder los... oh, ein Blatt! Bestes Blatt! Ich lass Dich... oh... Hase! Ich renn Dir nach, Du sollst nur mir gehören... oh, die Frau in Schwarz ruft? Kekse! Kekse sind das Beste!...."

Darum hab ich das eventuell vergleichsweise leichter als andere und möchte mich da gar nicht mit so richtigen "Jagdschweinen" auf eine Stufe stellen.

 

In diesem Hund sind irgendwo 10% Terrier offenbar, im Schoßhund der immer friert, versteckt.

Aber wehe wenn die kurz die Oberhand bekommen  :lol:

 


 

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