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Hundeforum Der Hund
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Fairer Konsum - Überhaupt noch machbar?

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Ich finde auch das ist kein Thema das man totschweigen sollte. Gerade beim Thema Hund sind hier viele zurecht sehr sensibel. Ich auch.

Aber sollte das nicht für alle anderen Bereiche auch gelten wo man direkt durch den Konsum solche Machenschaften wie die eines Vermehrers unterstützt.

 

Auf der anderen Seite, ist es überhaupt noch machbar wirklich im Gesamten "fair" zu konsumieren? Grade bei komplexeren Produkten?

 

Ich finde auch da sollte man mal drüber reden (dürfen). Mir liegt das nämlich ziemlich im Magen.

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Also wenn ich jetzt alles aus dem täglichen Leben mit einbeziehe wie Möbel, Auto etc., ist es in der heutigen Zeit schlichtweg nicht mehr machbar, fair zu konsumieren. Jedoch ist es möglich, im Kleinen darauf zu achten - das fängt z. B. beim Fleisch an - kauf ich jetzt günstig Fleisch im Supermarkt oder zahl ich etwas mehr und hole es vom nächstgelegenen Bauern, wobei dies dank unserer lieben EU auch schon sehr schwierig geworden ist, da viele Bauern mit der Hofschlachtung aufgehört haben, weil die Auflagen einfach nicht mehr kostendeckend umzusetzen sind.

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Zur Frage selbst.....nein...denke ich nicht. Leider.

 

Im Lebensmittelbereich mag das vielleicht noch gehen. Regionales einkaufen, Fleisch direkt beim Bauern etc. wäre für viele möglich. Wenn es denn finanziell möglich ist. Da sehe ich momentan die größte Schwierigkeit. Viele Menschen in Deutschland sind überhaupt nicht in der Lage etwas mehr für ihre Nahrung auszugeben selbst wenn sie es wollten.  

 

Bei größeren Konsumartikeln ist man eher auf das Angebot angewiesen. Die wenigsten Sachen werden noch in Deutschland gefertigt, weil die Lohnkosten so hoch sind. (eigenartig wenn man sich den Verdienst der Leute so anschaut) Dementsprechend werden viele Sachen im Ausland gefertigt und dann importiert. Im Ausland sind die Lohnkosten geringer, die Arbeitsumstände meist aber auch schlimmer als hier, oft wird mit Kinderarbeit gefertigt. 

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Nein. "Fair" und "Konsum" schließt sich gegenseitig aus. Man müsste zum totalen Aussteiger werden, um fair zu sein.

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Etwas anzustreben ist auch ein Weg.

Möbel gibt es second Hand,Handys auch usw.

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Nun ja..... also ich find das schon interessant, das so viele Leute immer sagen, das sie kein Geld haben, um im Bio-Laden zu kaufen, aber zuhause die fette Riesenglotze stehen haben... immer das neueste Smartphone in der Tasche, die große Wohnlandschaft holen usw usf. Das ist in meinen Augen einfach eine Sache der Gewichtung.

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Möbel gibt es second Hand,Handys auch usw.
 

 

Das ist wohl wahr, ändert aber auch nichts am Problem, verschiebt es nur ein wenig nach hinten. Denn jedes second Hand Teil hat irgendwann mal jemand zum normalen Preis im normalen Angebot gekauft. Sprich es wurde schon "unfair" vermarktet und wird nur nochmal verkauft. Second Hand gibt es nur solange es Menschen gibt die vorher neu gekauft haben. 

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Ich glaube häufig ist es auch eher ein logistisches als wie ein Geldproblem im Lebensmittelbereich Bio und/oder fair zu kaufen, denn das Bio-Einkaufen erfordert schon mehr Überlegungen als wie einfach rein in einen x-beliebigen Laden und zugreifen.

- Und viele die sagen "das kann ich mir nicht leisten" wissen häufig gar nicht, was das entsprechende Produkt in Bio kostet - insofern halte ich die Aussage eher für ein Floskel als wirklich fundiert.

Ich habe dieses Jahr z.B. auf Bio-Kaffee aus Schattenanbau umzusteigen, weil mir eine Bekannte erklärt hat, dass der Schatten-Anbau im Kaffeebereich sehr viel umweltfreundlicher ist als wie der konventionelle Anbau. Der Kaffeepreis hat sich für mich dadurch verdoppelt, was aber bei 500g ca. alle 10 Tage händelbar ist.

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Nun ja..... also ich find das schon interessant, das so viele Leute immer sagen, das sie kein Geld haben, um im Bio-Laden zu kaufen, aber zuhause die fette Riesenglotze stehen haben... immer das neueste Smartphone in der Tasche, die große Wohnlandschaft holen usw usf. Das ist in meinen Augen einfach eine Sache der Gewichtung.

 

Stimmt die gibt es auch, die meinte ich aber nicht. Ich meine die Menschen die wirklich finanziell nicht in der Lage sind. Ich kenne alleine hier im Ort mehrere Menschen die am absoluten Existenzminimum leben. (einige wohl auch darunter) Da gibt es dann auch immer wieder mal eine Woche Nudeln mit Soße. Gerade alte Menschen sind oft betroffen. 

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Ich glaube häufig ist es auch eher ein logistisches als wie ein Geldproblem im Lebensmittelbereich Bio und/oder fair zu kaufen, denn das Bio-Einkaufen erfordert schon mehr Überlegungen als wie einfach rein in einen x-beliebigen Laden und zugreifen.

 

 

Die Zeiten sind doch eigentlich vorbei,....jeder Discounter hat doch mittlerweile seine Bio-Abteilung. 

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