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Hundeforum Der Hund
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Vermehrerwelpen - eure Meinung dazu?

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vor 19 Minuten schrieb Lanya:

Ich finde es wird da zu schnell verurteilt, wenn jemand da drauf reingefallen ist. 

 

Ich muss schon wirklich an ein schwarzes Schaf geraten, dass ein Hund vom Züchter, der dem VDH (o.ä.) angeschlossen ist, ein Vermehrerwelpe ist. Es gibt diese schwarzen Schafe definitiv, ja, aber es sind dann doch weit mehr seriöse Züchter darunter zu finden, als bei Vermehrern und "Wald- und Wiesenzuchtvereinen". 

Ein "Was muss ich beim Handykauf beachten" kann man eintippen, ein "Was muss ich beim Welpenkauf beachten" scheint dagegen etwas schwieriger zu sein, obwohl es einem schnell zumindest die völlig offensichtlichen Vermehrer aufzeigt (und selbst auf die fallen ja noch genug Leute rein).

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Was mich am meisten ärgert bei Ersthundehaltern die Vermehrerwelpen gekauft haben:

Sie wissen das sie sich mit der Materie Hund noch nicht so auskennen. (Wie auch? Irgendwann fängt jeder an. Ist ja auch okay.)

Sie wissen das sie gute Züchter und Vermehrer nur schwer auseinanderhalten können. (Deshalb warnen Experten ja)

Sie wissen das die Emotionen bei dem ersten Welpenkontakt hochkochen. (Tja ist evolutionstechnisch so gewollt.)

 

Warum zum Kuckuck machen sich dann immer so viele alleine auf den Weg. Es gibt wirklich viele Hundetrainer/Hundeschulen die anbieten mitzugehen, dann geht doch bitte auf so ein Angebot ein. Sagt den Verkäufern (Zucht/Tierheim/Privat) das ihr einen Experten mitbringt um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und alle die euch mitteilen es sei ihnen nicht Recht. Finger weg! Jemand der seinen Hund in guten Hände wissen will, ist doch froh wenn er die Erziehungsmethoden des potentiellen zukünftigen Trainers und Halters erfährt und auch nachhacken kann. Eine seriöse Stelle wird euch mit Trainer nicht abwimmeln, einer unseriösen Stelle ist das vermutlich von Anfang an ein zu heißes Eisen.

 

 

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vor 38 Minuten schrieb Amaterasu:

Bei dir ging das ja auch recht fix. Vor ein paar Wochen noch auf Züchtersuche, inzwischen Besitzer.

 

Die hellste Kerze auf der Torte bist du nicht grad.

 

Ich hab nach wie vor keinen Welpen.

Erwachsene Huskies leben hier nun mal schon lange vor meinem Thema zum Huskyzüchter.

 

 

Und wie ich Beiträge anderer auffasse, die mich zitieren, und welche Differenzierungen ich mir anschließend erlaube aufzuschreiben, das kannst du, so du möchtest, gerne zur Kenntnis nehmen. 

Aber dämlich von der Seite anquatschen, kannst du andere.

 

Ich verzichte nun sehr gerne auf eine weitere Ausführung mit dir. Besten Dank.

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vor 2 Stunden schrieb acerino:

Ach, bitte.

Was denkst du wie viele von den "Vermehrer-Ups-Welpen", die tagtäglich so verscherbelt werden und dem unbedarften Käufer aufs Auge gedrückt werden, aus so einem von dir geschilderten Fall stammen? 

Dennoch:

 

wenn jemand schreibt "das sieht man immer" dann stimmt das halt so nicht. Man sieht es MEISTENS, und wenn man wirklich Ahnung hat dann sieht man es vielleicht auch FAST IMMER - aber wirklich immer? Bei so nem Wurf Golden Retriever? Oder Labradore?

Na... also ich weiß ja nicht.

 

Und warum soll ich jetzt hier auf dein Anraten hin die Welpen ausklammern, die GENAU SO produziert wurden wie die aus dem Kofferraum, nur halt mal für ne Woche bei Labrador Emma in der Kiste mit lagen? Warum bitte "darf" ich deiner Ansicht nach nicht über solche ebenfalls diskutieren - ach, quark, ich will es ja gar nicht diskutieren sondern eben nur erwähnen! Wer sind denn die "wir", die diese Fälle nicht diskutieren - ich hatte angenommen, es geht generell über Vermehrerwelpen.

 

Ich hab eigentlich keine Lust drauf, aber vorsichtshalber erwähne ich es doch nochmal:

 

Die MEISTEN Welpenhändler kann man mit ein wenig Menschenverstand erkennen, und in solchen Fällen wo quasi schon der Welpe zur Haustür mit rausgetragen wird ... also in solchen Fällen sind die Käufer tatsächlich zu dusselig (oder momentan vernebelt vom Baby-Bauch des Welpen) und verdienen eigentlich hohe Tierarztkosten .... nur hieße das ja, dass der Hund zwingend krank sein muss, und das verdient der Hund nun auch nicht.

 

 

Was den Preis angeht: in dem Artikel war von Labrador Welpen ab 1090 € die Rede. Mit Vertrag. Und Rücknahme schriftlich festgelegt. "Schade" nur dass der Hund Parvo hatte und nach ner Woche elendig starb. Oh, aber die Verkäufer haben anstandslos den Tierklinik-Betrg sowie den Kaufpreis zurück erstattet, innerhalb von wenigen Tagen. Natürlich geschah der Kauf in der Privatwohnung...

Allerdings war die Mutterhündin "grade beim Fressen" - ok... ab da wäre ich weg. Aber wenn die Leute nicht komplett doof sind - so ne Hündin kann man sich halt auch mal eben mit in die Wohnung stellen, oder? Das wäre jetzt für professionelle Betrüger nicht der weiteste Gedankensprung - die lesen solche "wie erkennt man Mafia-Welpen"- Tipps sicherlich auch.

 

 

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@ Lemmy,

 

gut. 

"Immer" ist ein starkes Wort. Zu stark im Kontext dieser Diskussion und mit deinem Beispiel im Kopf.

Und erwähnen kannst du diese Fälle natürlich gern, ist auch wichtig um die Breite dieses Problems zu beleuchten.

 

Ich hab in meinem Beitrag die Masse der Verkäufe im Kopf gehabt. 98% davon sind zu erkennen, wenn man mehr als nur einen Impulskauf tätigt (ja, auch wieder eine hohe Zahl). Da sich mein Beitrag auf eine Frage bezog, wie man sowas differenzieren kann (Vermehrer vs Züchter), habe ich es vermutlich im Zusammenhang mit Dingen, auf die man achten kann, all zu absolutistisch formuliert.

 

Also bitte verzeih, wenn das all zu pöbelig ankam. Ich hab auf deinen Einwand einfach nicht gut reagiert, und schlecht formuliert.

 

 

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vor 53 Minuten schrieb Michelle003:

Was mich am meisten ärgert bei Ersthundehaltern die Vermehrerwelpen gekauft haben:

Sie wissen das sie sich mit der Materie Hund noch nicht so auskennen. (Wie auch? Irgendwann fängt jeder an. Ist ja auch okay.)

Sie wissen das sie gute Züchter und Vermehrer nur schwer auseinanderhalten können. (Deshalb warnen Experten ja)

Sie wissen das die Emotionen bei dem ersten Welpenkontakt hochkochen. (Tja ist evolutionstechnisch so gewollt.)

 

Warum zum Kuckuck machen sich dann immer so viele alleine auf den Weg. Es gibt wirklich viele Hundetrainer/Hundeschulen die anbieten mitzugehen, dann geht doch bitte auf so ein Angebot ein. Sagt den Verkäufern (Zucht/Tierheim/Privat) das ihr einen Experten mitbringt um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und alle die euch mitteilen es sei ihnen nicht Recht. Finger weg! Jemand der seinen Hund in guten Hände wissen will, ist doch froh wenn er die Erziehungsmethoden des potentiellen zukünftigen Trainers und Halters erfährt und auch nachhacken kann. Eine seriöse Stelle wird euch mit Trainer nicht abwimmeln, einer unseriösen Stelle ist das vermutlich von Anfang an ein zu heißes Eisen.

 

 

 

Auf Eines möchte ich an dieser Stelle mal hinweisen: Es gibt tatsächlich Menschen die überhaupt nicht WISSEN, dass es eine Materie Hund gibt.

Es gibt auch Menschen, die fallen auf durchtriebene Autoverkäufer rein.

Es gibt auch Menschen, die sich Schrott zu völlig überzogenen Preisen auf Kaffeefahrten andrehen lassen.

 

Ich finde, eine Messlatte die die Unvollkommenheit des Menschen außer acht lässt, geht ziemlich am Ziel vorbei.

 

Mir hat der Vorschlag, Aufklärung an Schulen zu betreiben, gut gefallen. DAS ist für mich zielgerichtet.

 

Eine vernünftige, hier im  Polar leicht zu findende Übersicht über Kriterien, die beim Welpenkauf zu beachten wären, fände ich auch zielgerichtet :)

 

 

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vor 57 Minuten schrieb acerino:

 

Die hellste Kerze auf der Torte bist du nicht grad.

 

 

Egal wie "dämlich von der Seite du angequatscht worden sein magst", dieses Sätzchen zeigt dein Niveau allzu deutlich und dürfte obendrein noch gegen die Forenregeln verstoßen.

 

Da du so wenig von deinen Hunden erzählst, kann nicht jeder wissen, von welchen Hunden du sprichst (noch dazu ohne Bilder und Namen). Du musst sie hier nicht zeigen, aber verlange nicht, dass jeder dann alles richtig versteht.

 

Mich nervt, dass du austeilen kannst, aber schlecht einstecken.

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vor 1 Stunde schrieb Michelle003:

Was mich am meisten ärgert bei Ersthundehaltern die Vermehrerwelpen gekauft haben:

...

Warum zum Kuckuck machen sich dann immer so viele alleine auf den Weg. Es gibt wirklich viele Hundetrainer/Hundeschulen die anbieten mitzugehen, dann geht doch bitte auf so ein Angebot ein. Sagt den Verkäufern (Zucht/Tierheim/Privat) das ihr einen Experten mitbringt um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und alle die euch mitteilen es sei ihnen nicht Recht.

 

Wenn jemand Ersthundehalter wird, kennt er normalweise noch keine Trainer oder 'Experten', und wenn könnte er nicht einschätzen, was das für Leute sind, was für eine Brille sie tragen, und ob die wirklich wissen was zu dem zukünftigen HH passt.

Ich kenne ehrlich gesagt keinen solchen Experten, den ich beim Hundekauf dabei haben möchte. Im Gegenteil :D

 

Eher noch irgendeine andere nette HH, die ich auf der Strasse treffe.

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vor 46 Minuten schrieb marcolino:

Auf Eines möchte ich an dieser Stelle mal hinweisen: Es gibt tatsächlich Menschen die überhaupt nicht WISSEN, dass es eine Materie Hund gibt.

Es gibt auch Menschen, die fallen auf durchtriebene Autoverkäufer rein.

Es gibt auch Menschen, die sich Schrott zu völlig überzogenen Preisen auf Kaffeefahrten andrehen lassen.

 

Ich finde, eine Messlatte die die Unvollkommenheit des Menschen außer acht lässt, geht ziemlich am Ziel vorbei.

 

Mir hat der Vorschlag, Aufklärung an Schulen zu betreiben, gut gefallen. DAS ist für mich zielgerichtet.

 

Eine vernünftige, hier im  Polar leicht zu findende Übersicht über Kriterien, die beim Welpenkauf zu beachten wären, fände ich auch zielgerichtet :)

 

Ich verstehe den ersten Satz leider nicht. Als ich von der Materie Hund sprach meine ich einfach absolut alles das mit Hunden zu tun hat. Kauf, Erziehung, Impfungen, Entwicklungsphasen, Rassen, notwendige Gegenstände (Leine, Flexi, Schleppleine, Halsband, Geschirr, Napf [je nachdem was man will und braucht]), ...

Ich habe nicht den Hund als Ware darstellen wollen oder so. 

 

 

Natürlich sind Menschen nicht allwissend und vollkommen. Deshalb sollen sie sich ja Hilfe holen. 

Als ich mein erstes Auto gekauft habe:

Ich wusste ich kenne mich mit der Materie(Themengebiet) Auto nicht aus. (TÜV; Reperaturkosten, Versicherung, Steuer, Lambdasonde, Servolenkung, Sicherheit, ...)

Ich wusste ich würde ein schlechtes Auto erst dann als solches erkennen, wenn es äußerliche Schäden hat oder (ironisch gemeint) bei der Probefahrt Teile verliert. Motorschäden oder dergleichen rauszuhören, das hätte ich nicht gekonnt. Könnte ich vermutlich auch heute noch nicht. 

Ich wusste man könnte mir jede Affenschaukel zu einem total überspitzen Preis verkaufen.

Also habe ich das getan was ich tun konnte, ich habe mir eine fachkundige Beratung besorgt und bin mit ihm auf Autosuche gegangen. Die Verkäufer haben sich mehr mit ihm unterhalten als mit mir und miteinander gefachsimpelt. Am Ende habe ich zwei Autos an die Hand bekommen, bei denen mein Bekannter meinte die seien gleich gut und ich kann mir jetzt den aussuchen der mir besser gefällt. Und das haben viele meiner Freunde genauso gehandhabt. Wenn es beim Auto geht, dann auch beim Hund.

 

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