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Hundeforum Der Hund
Gast

Hunde, die einen alleine im Wald stehen lassen

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:) Ach komm. 

 

vor 3 Minuten schrieb Duoungleich:

Aber pauschal für gut und unbedenklich befinden kann ich leider nichts. Weder, Leckerlie, noch Strafe, noch Schreck einjagen, noch betüddeln ect. Dazu ist mir das ganze viel zu individuell und deshalb mag ich pros und contras ebenso angucken, wie Zusammenhänge, wann was pro und contra werden kann.

 

Genau, so ist es. 

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vor 5 Minuten schrieb Amidala:

Bei uns gibt es im Wald tatsächlich aktuell auch das Problem, dass meine Hundedame im Wald leider ein wenig den Kopf verliert.

Mit Kopf verliert, meinst Du, sie ist zu abgelenkt, als dass sie ausreichend auf Dich achtet?

Wird sie unansprechbar oder bleibt sie ansprechbar?

 

Ich gehe davon aus, dass eine neue Umgebung erstmal unsicher macht und sie möglicherweise auch Stress empfindet. Die ganzen Gerüche (vor allem mit dem ganzen Laub) und der neue Untergrund sind wahrscheinlich auch erstmal Neuland und sie weiß gar nicht was sie tun soll.

Da könntest Du ansetzen: zeig ihr, was sie tun kann, soll, darf. zB Nasenarbeit - oder mag sie Apportieren?

 

vor 5 Minuten schrieb Amidala:

dazu muss man sagen, dass sie schon vier Vorbesitzer hatte und fast zehn Kilo Übergewicht hatte. Die Dame von der ich meine Dalmatiner Hündin bekommen habe redete die Situation schön mit: "die kann ohne Probleme 15stunden alleine bleiben". Ich denke sie ist nicht viel rausgekommen. Am Anfang schien sie generell mit ihrer ganzen Umwelt überfordert.

Da hast Du aber schon viel mit ihr erreicht. Respekt. Schön, dass Du Dich so um sie kümmerst. 

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Mit Kopf verlieren meine ich durchaus, dass sie sehr abgelenkt ist. Am Anfang wollte sie gar nicht in diesen Wald rein. Als wir dann endlich den Sprung geschafft haben, ist sie mir bei einer Begegnung im Wald (es war ein Herr der sie unbedingt streicheln wollte, obwohl ich im mitteilte, dass sie auf Männer sehr ängstlich reagiert und er es doch bitte unterlassen soll) stiften gegangen. Nun sind wir soweit, dass wir ohne Probleme in den Wald gehen können und auch nicht mehr so ängstlich sind, aber sie Nase ist permanent auf dem Boden und der Abruf ist wirklich sehr sehr schwierig. Auch das warten, was sie normalerweise an Kurven macht, oder wenn ich ein Zeichen gebe ist für sie kein Thema mehr. Ansprechbar ist sie nur wenn andere Hunde kommen. Daraufhin orientiert sie sich wieder an mir (ich denke auch ein Zeichen von Unsicherheit) 

apportieren kann sie leider noch nicht, das üben wir aber grade. Wie kann ich die nasenarbeit umsetzen? ich habe sie noch nicht so lange und sie ist meine erste. Bin für Tipps sehr dankbar.

 

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Danke Lujana.

Um genau diese Differenzierungen geht es.

Genauso betrachte ich das auch, vielleicht, weil ich auch viel mit Kids zu tun habe? ;)

Und ebenso, wie ich bei dem, was ich mit Kindern mache, nicht pauschal sagen kann und will "ich versteck mich einfach mal, dann wirds besser aufpassen, mich nicht zu verlieren" - tu ich das auch beim Hund nicht.

Manches Verhalten, das nach aussenhin "gleich" scheint, hat andere Ursachen und ist eben nicht einfach dasselbe.

Und für andere Ursachen gibts auch andere Möglichkeiten.

Und nicht nur das - es gibt AUCH für Dasselbe immer auch verschiedene Möglichkeiten - und dies alles  wollte ich hier als Ideensammlung gemeinsam zusammentragen.

 

Gerade eben schrieb Estray:

:) Ach komm. 

 

 

Genau, so ist es. 

Jetzt auf einmal? Hast im anderen Thread aber ganz anders geschrieben.

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Gerade eben schrieb Amidala:

Mit Kopf verlieren meine ich durchaus, dass sie sehr abgelenkt ist. Am Anfang wollte sie gar nicht in diesen Wald rein. Als wir dann endlich den Sprung geschafft haben, ist sie mir bei einer Begegnung im Wald (es war ein Herr der sie unbedingt streicheln wollte, obwohl ich im mitteilte, dass sie auf Männer sehr ängstlich reagiert und er es doch bitte unterlassen soll) stiften gegangen. Nun sind wir soweit, dass wir ohne Probleme in den Wald gehen können und auch nicht mehr so ängstlich sind, aber sie Nase ist permanent auf dem Boden und der Abruf ist wirklich sehr sehr schwierig. Auch das warten, was sie normalerweise an Kurven macht, oder wenn ich ein Zeichen gebe ist für sie kein Thema mehr. Ansprechbar ist sie nur wenn andere Hunde kommen. Daraufhin orientiert sie sich wieder an mir (ich denke auch ein Zeichen von Unsicherheit) 

apportieren kann sie leider noch nicht, das üben wir aber grade. Wie kann ich die nasenarbeit umsetzen? ich habe sie noch nicht so lange und sie ist meine erste. Bin für Tipps sehr dankbar.

 

Spielt sie in irgendeiner Form zuhause, ohne Ablenkung?

Was macht /hat sie gerne - außer Ballwerfen?

Apportiert sie den?

Nimmt sie im Wald Futter an oder ist sie da zu abgelenkt?

Alles, was im Wald klappen soll, kann man in reizärmerer Umgebung gut vorbereiten und die Anforderungen langsam steigern.

 

 

 

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vor 7 Minuten schrieb Duoungleich:

Jetzt auf einmal? Hast im anderen Thread aber ganz anders geschrieben.

 

Nee, auch da habe ich dafür plädiert, dass es Abstufungen gibt und niemand Angst auslösen möchte und dass man sich auch so verstecken kann, dass der Hund nicht zum Hundepsychiater muss im Anschluss. :) 

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Ich lege für Bolle immer wieder mal Leckerchen aus und hole mir den Burschen entweder mit einem "Bolle - suuch" oder wenn er eh schon schaut, dann zeige ich nur grob auf die Stelle wo er suchen soll (Inzwischen sucht Bolle auch, zu Anfang war der schnell frustriert, weil er das Leckerchen nicht gesehen hatte - nun setzt er seine Nase ein.). Das weite ich jetzt immer weiter aus und lege eine kleine Spur, gerne auch auf oder über Baumstamm o.ä.

 

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vor 8 Minuten schrieb Duoungleich:

Und ebenso, wie ich bei dem, was ich mit Kindern mache, nicht pauschal sagen kann und will "ich versteck mich einfach mal, dann wirds besser aufpassen, mich nicht zu verlieren" - tu ich das auch beim Hund nicht.

 

Du tust es schon wieder :D. N I E M A N D sagt das pauschal.

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vor 1 Minute schrieb Duoungleich:

Spielt sie in irgendeiner Form zuhause, ohne Ablenkung?

Was macht /hat sie gerne - außer Ballwerfen?

Apportiert sie den?

Nimmt sie im Wald Futter an oder ist sie da zu abgelenkt?

Alles, was im Wald klappen soll, kann man in reizärmerer Umgebung gut vorbereiten und die Anforderungen langsam steigern.

 

 

 

Zu Hause spielt sie sehr gerne mit dem Knoten. Wir ziehen und zerren, werfen. Beim Stöckchen werfen ist es so, dass sie sobald sie das Ding hat erstmal drauf rumkamt und die Rinde abzieht. Dann machen wir oft kleine suchspiele im Haus. Draußen ist es scheinbar für sie zu uninteressant. Das apportieren klappt noch nicht ganz. Sie hat am Anfang den Dumme fallen gelassen wenn ich sie gerufen hab und ist ohne zu mir gekommen. Mittlerweile bringt sie ihn in 50prozent der Fälle mit. 

Futter nimmt sie an. Aber dafür muss sie ja erstmal kommen :-D

was ich mich nur frage: in der Umgebung wo wir sonst die großen runden machen klappt ja alles problemlos. Nur im Wald halt nicht. Kann ich vielleicht suchspiele draußen interessanter gestalten ohne ihre Aufmerksamkeit zu verlieren? Ich habe im garten immer mal ein Spielzeug versteckt oder auch Futter. Aber beim gassigang ist das eher uninteressant

 

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Ich würde viel im Wald spazieren gehen und nichts machen außer den Hund zu sichern (Schleppleine z.B.). Diese Gerüche muss der Hund doch zunächst einmal verarbeiten und irgendwann für sich als "normal" einstufen. Meine laienhafte Meinung dazu. :) An der Leine kannst du dann kleine Suchspiele machen - einfach mal antesten und Spaß haben. :)

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