Jump to content
Hundeforum Der Hund
Gast

Hunde, die einen alleine im Wald stehen lassen

Empfohlene Beiträge

vor 5 Minuten schrieb taringa:

Ich lege für Bolle immer wieder mal Leckerchen aus und hole mir den Burschen entweder mit einem "Bolle - suuch" oder wenn er eh schon schaut, dann zeige ich nur grob auf die Stelle wo er suchen soll (Inzwischen sucht Bolle auch, zu Anfang war der schnell frustriert, weil er das Leckerchen nicht gesehen hatte - nun setzt er seine Nase ein.). Das weite ich jetzt immer weiter aus und lege eine kleine Spur, gerne auch auf oder über Baumstamm o.ä.

 

Vielleicht ist auch das unser Problem. Sie sieht oder riecht die Dinger vielleicht gar nicht und dadurch wird's uninteressant. Kann mir vorstellen, dass es im Wald bei 1000neuen Gerüchen auch wesentlich schwieriger ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Genau. Dabei habe ich schon immer Minifrolic genommen - die riechen eigentlich recht stark, sogar für mich. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 21 Minuten schrieb Duoungleich:

Und ebenso, wie ich bei dem, was ich mit Kindern mache, nicht pauschal sagen kann und will "ich versteck mich einfach mal, dann wirds besser aufpassen, mich nicht zu verlieren" - tu ich das auch beim Hund nicht.

Vor allem nicht mit etwas, was das Potenzial hat, Bindung zu verunsichern oder Angst auszulösen... Damit spielt man nicht da geb ich dir recht... Da muss man schon sehr sicher sein, worum es geht, und ich finde immer, sowas kann ich nur für mein Kind oder meinen Hund fühlen und wissen und kann das nicht anderen raten oder für andere empfehlen... weil man dazu dieses betreffende Wesen wirklich fühlen muss und nicht nur mit dem Verstand betrachten kann.

 

Ich frag mich grad ob bei Amidalas Hund sowas mitspielen könnte.. beim 5. Besitzer. Dass im fremden Gebiet sowas wie: Ach alles neu mal wieder, hier muss ich mich also erst mal auf mich selbst verlassen... entsteht. Ist nur so ein Gedanke. Dann wäre Bindung stärken die einzige Lösung bzw. immer wieder erleben lassen, dass, egal wo man sich befindet, Frauchen immer für einen da ist... Und damit dürfte dann mehr Gelassenheit entstehen und dadurch automatisch mehr Aufmerksamkeit und mehr Konzentration auf den Menschen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mit Sam hatte ich solche Probleme eigentlich noch nie richtig. Klar kommt es mal vor, dass er nicht sofort hört, aber in ihm steckt nun mal ein Maremmano.

Er ist dementsprechend relativ eigenständig und darauf muss man sich einstellen. Oft weiß ich, dass er mich gehört hat, weil er kurz zu mir rüber schielt oder in dem Moment mit den Ohren zuckt, da zeigt er schon mal eine gewisse Reaktion, aber schnüffelt dann erstmal noch zu Ende und kommt dann erst einen Moment später zu mir.

Das ist auch ok für mich, denn das ist nun mal seine Art.

Aber alles in allem schaut er oft nach mir, bleibt eher in meiner Nähe oder wartet auch mal. Und spätestens da lobe ich ihn immer. Sobald er stehen bleibt, zu mir schaut und wartet, wird er einfach gelobt mit einem "fein".

Kann jetzt nicht genau sagen, ob das wirklich was dazu beigetragen hat, das er nicht abhaut oder ähnliches. Wir haben allgemein eine starke Bindung und Sam ist ein richtiges "Mamakind" :D Wenn mein Freund und ich mit ihm gemeinsam spazieren gehen und ich würde plötzlich die Richtung wechseln, wäre er erstmal verdutzt, würde stehen bleiben und überlegen was er nun machen soll, aber dennoch mit mir mitkommen, obwohl er meinen Freund ebenfalls sehr sehr gerne hat. Dennoch bin ich seine hauptsächliche Bezugsperson und der folgt er immer.

Desweiteren beschäftige ich ihn draußen manchmal auch. Entweder wir toben gemeinsam über die Wiese, wo wir beide wahnsinnig spaß haben oder machen ebenfalls Suchspielchen mit Leckerchen (ich lasse ihn absitzen, laufe ein Stück weiter von ihm weg, verstecke ein [stark] riechendes Leckerli im Gras und auf "Such" rennt er los und sucht).

Wobei das alles stark davon abhängt, wie er gerade Lust hat. Manchmal ist er mehr auf die Umgebung konzentriert, als auf mich und da lasse ich ihn auch. Da bleiben die Leckerchen manchmal auch einfach komplett im Beutel :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Minute schrieb Lujana:

Vor allem nicht mit etwas, was das Potenzial hat, Bindung zu verunsichern oder Angst auszulösen... Damit spielt man nicht da geb ich dir recht... Da muss man schon sehr sicher sein, worum es geht, und ich finde immer, sowas kann ich nur für mein Kind oder meinen Hund fühlen und wissen und kann das nicht anderen raten oder für andere empfehlen... weil man dazu dieses betreffende Wesen wirklich fühlen muss und nicht nur mit dem Verstand betrachten kann.

 

Ich frag mich grad ob bei Amidalas Hund sowas mitspielen könnte.. beim 5. Besitzer. Dass im fremden Gebiet sowas wie: Ach alles neu mal wieder, hier muss ich mich also erst mal auf mich selbst verlassen... entsteht. Ist nur so ein Gedanke. Dann wäre Bindung stärken die einzige Lösung bzw. immer wieder erleben lassen, dass, egal wo man sich befindet, Frauchen immer für einen da ist... Und damit dürfte dann mehr Gelassenheit entstehen und dadurch automatisch mehr Aufmerksamkeit und mehr Konzentration auf den Menschen.

Ich denke, dass das durchaus auch ein Problem bei uns ist. Ich kann wahrscheinlich froh sein, dass die Bindung überhaupt schon sehr stark ist. Ich habe sie mit einem Jahr bekommen, sie ist jetzt ein halbes Jahr bei mir. 

Dazu kommt, dass ich natürlich selbst unsicherer werde, wenn sie erstmal verschwindet. Ich versuche zwar ruhig zu bleiben, bleib an der Stelle stehen an der sie weg ist, aber es ist natürlich nicht so einfach :-) ich denke dass es auch durchaus in dem Moment in der Stimme zu hören ist. Aus dem Grund habe ich zu Anfang direkt ein pfeifen als Rückruf eingebaut, mit der Hoffnung, dass der Hund meine emotionalen Schwingungen hier nicht so mitbekommt. 

Die Bindung stärken ist natürlich in solchen Situationen auch schwierig, weil wenn mein hu d wo anders ist kann ich keine Bindung herstellen :-D deswegen die Sache mit halbwegs übersichtlichen stellen und dem Spiel zusammen. Auch da immer gerne Tipps, wie die Bindung im Wald bewusst gemacht wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich glaube, Zeit ist hier ein wichtiger Faktor - Gespür hast du für den Hund. :yes: Ich selber hatte mit Jacki als Welpe nie derlei "Probleme" und habe dementsprechend weniger Programm gefahren / fahren müssen. Bolle ist aber Bolle und der braucht(e) andere Wege hin zum Reitbegleithund. :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Minute schrieb taringa:

Reibegleithund. :D

 

Reibe-Gleithund??? :o Wo reibst du ihn denn drüber?? :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Jo, Autokorrektur... :D Ist was für Ute. :yes: 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Stunden schrieb Lujana:

 

Bei guter Bindung erschrickt sich nämlich auch weder Hund noch Kind nachhaltig. 

 

Wieso kommt das immer? Als wäre das ein Freifahrtsschein oder gar allgemeingültige Regel.

Vertrauen kann erschüttert werden und die sichere Bindung beschädigen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 10 Minuten schrieb kareki:

 

Wieso kommt das immer? Als wäre das ein Freifahrtsschein oder gar allgemeingültige Regel.

Vertrauen kann erschüttert werden und die sichere Bindung beschädigen.

Bitte im Zusammenhang zitieren. So ist meine Aussage ganz schön verfälscht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.