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Hundeforum Der Hund
Paige

Rudelstellungen - Erfahrungen aus erster Hand

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vor 2 Stunden schrieb Doris2:

Eine Aussage zu dieser Zeit war auch, dass ein NLH (mein Jannis) nicht mehr jagen geht wenn er einen N3 hat.

 

Das hat sie hier auch gepostet und das klang wirklich attraktiv für ganz viele User. 

 

Damals hieß es auch, die Hunde würde wie an einer Perlenkette aufgereiht hintereinander laufen, ist das denn so bei den "passenden Hunden"?

 

Außerdem hieß es, dass ein passendes 7-er Rudel sogar von kleinen Kindern geführt werden kann und das leichter ist, als ein unpassendes Hundeduo durch den Alltag zu lotsen. 

 

 

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vor 17 Minuten schrieb Estray:

 

Das hat sie hier auch gepostet und das klang wirklich attraktiv für ganz viele User. 

 

Damals hieß es auch, die Hunde würde wie an einer Perlenkette aufgereiht hintereinander laufen, ist das denn so bei den "passenden Hunden"?

 

Außerdem hieß es, dass ein passendes 7-er Rudel sogar von kleinen Kindern geführt werden kann und das leichter ist, als ein unpassendes Hundeduo durch den Alltag zu lotsen. 

 

 

Tja, das mit dem Jagen und auch dass ein KR einfach zu führen sei sind zwei von sehr vielen Aussagen die sich als nicht richtig herausgestellt haben. Jannis muss immer noch an der Leine gehen. Inzwischen habe ich aber ein wirklich großes eingezäuntes Grundstück wo er laufen kann so dass ich kein schlechtes Gewissen mehr habe. Ihr eigenes KR und auch vorher ihr Teilrudel war absolut nicht führbar. Es war erschreckend wenn die zusammen auf einem Platz waren. 

 

 

 

    

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Für mich bleibt eigentlich immer ein Grundschema erkennbar:

 

Meistens sind es (angehende oder erstmals) Mehrhundehalter, die mit der Mehrhundehaltung überfordert sind und Hilfe suchen. Das Eingestehen, das man sich mit dem Thema selbst überfordert hat (und ggf. auch die eigenen Hunde) fällt (zu) schwer - zumal es einfach einen gewissen gesellschaftlichen (oft vom Internet ausgehenden) Druck gibt, der irgendwie suggeriert: "Das kann doch jeder!" 

 

Dazu kommt meiner eigenen Meinung nach eine gewisse Neigung vieler Hundehalter, irgendwie Hundetrainer (wie immer man deren Qualifikation nun bewertet) ziemlich blindlings zu folgen. 

 

Der Rest ergibt sich dann ziemlich schnell. 

 

so weit

Maico

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Jetzt nochmals weiter. Als ich bei eu geschrieben habe dass ich Mira nicht mehr in meinem Rudel halte habe ich einige Tage später eine Anfrage bekommen ob ich nicht Lorena N2 aufnehmen könnte da ihr  MBH überfahren wurde. Ich war erst nicht begeistert einen Hund vom Forum zu übernehmen, da Lorena aber auch aus Spanien stammt und es anfangs nur übergangsweise sein sollte habe ich zugestimmt. Damals sagte man mir, sie müsste schnellstens wieder zu einem MBH, damit sie nicht ihre Stabilität verliert. Mir diesen 7 Hunden lebte ich dann 2 Jahre. Immer einfach war es nicht. Ich habe mich, wie es zu Beginn meiner Vergesellschaftung noch empfohlen wurde, in ihre Hundewelt möglichst nicht eingemischt. Es gab während dieser 2 Jahre mehrere Auseinandersetzungen, ich hatte aber trotzdem den Eindruck diese Hunde leben gerne miteinander. Nur das war mein Ziel und mein Anspruch. Mehrere Hunde zusammen zu halten die, ohne von mir gedeckelt zu werden, friedlich miteinander leben. Mitte Oktober 2016 war dann damit Schluss. Ich kopiere jetzt einfach den Text den ich damals sowohl bei FB als auch bei eu geschrieben habe rein.

 

Mein geliebter Weasley ist am 19.10.2016 gestorben. Für mich ist es unendlich traurig dass er auf schreckliche Weise sterben musste und nicht noch einige Jahre sein Leben bei mir genießen konnte. Der Weg mit ihm war aufgrund seiner Ängste nicht immer einfach, aber wohl genau darum hatten wir eine ganz besondere Verbindung.  Ich bin sehr froh ihn ein Stück seines Weges begleitet zu haben Er war ein ganz besonderer Hund für mich. Zurück bleibt ein riesiges Loch im Herzen und auch zuhause. 

 

Hoffentlich kann mein Weasley auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke ohne seine Ängste weiterleben. Das wünsche ich ihm so sehr.

 

Am 17.10.2016 haben sich ein Teil der Hunde seines Rudels auf ihn gestürzt und so schwer verletzt dass er 2 Tage später in der Klinik gestorben ist. Niemals hat er irgendjemandem etwas zu Leide getan, warum er trotzdem auf so unfassbar schreckliche Art gehen musste macht es umso schwerer dies zu akzeptieren. Der Angriff entstand für mich absolut ohne Vorwarnung. Ich war dabei und habe versucht ihm zu helfen, hatte aber gegen die großen Hunde fast keine Chance, bzw. konnte erst trennen als die Verletzungen schon zu massiv waren. Zurück bleiben neben der Trauer sehr viele Fragen die mir wohl nie einer beantworten kann. Einen Tag zuvor waren die Hunde noch alle zusammen lange draußen und es wirkte super entspannt und ruhig. 

   

Mein TB bei eu wurde nach einer Antwort von BE auf diesen Vorfall geschlossen ohne dass ich nochmal darauf antworten konnte. Sie machte Kimba N3 dafür verantwortlich dass es zu dem Übergriff auf Weasley gekommen ist. Ich lebe jeden Tag sehr viele in mitten meiner Hunde und weiß dass das nicht stimmt. Kimba ist mein kleinster Hund und war nicht an dem Angriff beteiligt. BE konnte, wie immer, nicht zugeben, einen Hund bzw. ein Rudel falsch beurteilt zu haben. Damit meine ich nicht dass er kein MBH war sondern dass er nie für ein Leben in dieser großen Gruppe geeignet war. Danach hat es übrigens niemanden interessiert ob Lorena jetzt ohne MBH leben muss oder nicht. Aus den Augen, aus dem Sinn.

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Maico: Das erklärt aber nicht, warum man dann jahrelang in diesen Strukturen verharrt, und zulässt, dass Hunde weggegeben werden, oder sogar seinen eigenen Hund weggibt, oder plötzlich sieben Hunde hat, denen man nicht ansatzweise gerecht werden kann.

Da gibt es eine psychologische Komponente, die über Verunsicherug, was die hundehaltung betrifft, hinausgeht.

 

Ich finde es gut, wenn ehemalige RSler hier Öffentlichkeit suchen. Noch besser wäre es, wenn man dieser Dame rechtlich mit Beweismaterial den Prozess macht.

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Natürlich ist eine Abgabe nicht leicht und tut weh, aber manchmal ist eben genau das die Tierliebe.


Und ich meine mit Abgabe eine Abgabe zum Wohle aller, und kein RS-Tauschen und RS-Abgeben.

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Doris2 was für eine schreckliche Erfahrung. Ich habe zum 1. Mal hier in dem Forum von diesem Mist gehört. Es ist sehr mutig wenn man sich seine Fehler eingesteht. Respekt.

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vor 2 Minuten schrieb LeonderProfi:

Maico: Das erklärt aber nicht, warum man dann jahrelang in diesen Strukturen verharrt, und zulässt, dass Hunde weggegeben werden, oder sogar seinen eigenen Hund weggibt, oder plötzlich sieben Hunde hat, denen man nicht ansatzweise gerecht werden kann.

Da gibt es eine psychologische Komponente, die über Verunsicherug, was die hundehaltung betrifft, hinausgeht.

 

Einen Teil der psychologischen Vorgänge hatte ich hier verlinkt - ist auf der klargestellt Seite zu finden. 

 

In der Tat läuft hier bei vielen Anhängern dieser Lehre einfach alles in fatalster Weise schief. Das gilt auch für die Wahrnehmung der aktuellen Situation. 

 

so weit

Maico

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