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Hundeforum Der Hund
Schmolli

Kommandos aushalten lernen

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Du hast mich gefragt, was ich tun würde.

 

Nicht, was man sonst noch tun könnte. Ich sage nur, dass es  Alternativen gibt. 

 

Ich hab hab nichts dagegen, wenn der Hundclänger im. Sitz verweilt.

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Bei mir hat sich das "Bleib" als äußerst praktisch erwiesen, weil ich es in Kombination mit unterschiedlichen Kommandos anwenden kann. Es sagt dem Hund dann: "Mach genau das weiter, was du gerade tust/tun sollst, es ist notwendig zu warten."

 

Ursprünglich dazu gedacht, keinen Bewegungsimpuls beim Hund auszulösen durch die eigene Bewegung, hat sich der Begriff "Bleib" bei meinen Hunden als eine Art Raumzuweisung etabliert. 

 

 

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Ich benutze Warte - was aber auf dasselbe hinausläuft. :) Oder ich löse anderweitig auf.

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ich benutze auch "bleib". auch wenn ich meine Kommandos so aufgebaut habe dass der Hund z.B. nicht von selbst aufsteht. Bleibt heißt für den Hund dann dass sich in nächster Zeit nichts tut. Da kann sich der Hund dann drauf einstellen.

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Jetzt muss ich schmunzeln - bei mir signalisiert das "Bleib" das genaue Gegenteil: "Du, es tut sich was, ganz bestimmt sogar - aber du nimmst da bitte nicht dran teil."

 

Ich glaube, wir meinen trotzdem das Gleiche :D

 

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vor 12 Stunden schrieb kareki:

Als obs für das Halt-Steh *Hund erstarrt zur Salzsäule* keine Alternativen gäbe.

 

Zwischen zur Salzsäule erstarren und einfachem stehen bleiben gibt es viele Nuancen. Ich glaube nicht, dass hier irgend jemand von Kadavergehorsam spricht.

vor 11 Stunden schrieb kareki:

Was ICH tun würde, mit MEINEN Hunden?

 

Hunde drauf aufmerksam machen,  wenn sie es eh nicht selbst sehen. Den Rest machen sie von alleine. Sie sind dazu tatsächlich fähig.

Freu dich, wenn deine Hunde so reagieren. Ich habe einen Rüden mit einem ausgeprägten Unabhängigkeitsgen. Wenn man diesen Hund mal munter auf einer viel befahrenen Bundesstraße herum laufen sah, denkt man ein bisschen anders.

 

Es führen viele Wege nach Rom, die nicht alle schlecht sind.

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Zitat

denny: Es führen viele Wege nach Rom, die nicht alle schlecht sind.

 

Und was ist, wenn der Hund gar nicht nach Rom will, sondern nach Marseille?

 

Dann ist vielleicht ein Ort am Gardasee ein gelungener Kompromiss für Beide: Für mich italienisch, für den Hund der See :)

 

Gehorsam, erst recht Kadavergehorsam, ist doch die Definition anderer zu dem, was sie bei meinem Hund zu sehen glauben.

 

Mir ist wichtig, mich mit meinen Hunden verständigen zu können, und dass sie mir glauben und vertrauen, wenn ich ihnen mal etwas vorgebe zu tun - auch dann, wenn sie den Sinn mal nicht verstehen.

 

Verlässlichkeit ist mir wichtiger als Gehorsam.

 

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Och, Yoma hat das Gen auch, dafür wurde ich ja etliche Male angefeindet, wie ich dies und jenes gestatten könne.

 

Mir gings ja nur darum, dass es noch was anderes als die Salzsäule gibt, was genauso effektiv sein kann.

 

 

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Ich mache es auch so: "Platz" - Keks. Warten - Keks, ein paar Schritte zurückgehen mit dem "Warte"-Zeichen und "Auf" - Keks.

Klappt bisher nur kurz. Aber immerhin.

 

Auf die Idee mit der Tür zu Übungszwecken bin ich nicht gekommen....:D Er soll sich aufs Bett legen wenn Besuch kommt. 

Ich überlege schon länger, das Klingeln als Signal zu nehmen. 

 

Edit:

Fahrräder sind bei uns auch ein Problem. Die sieht er, hält sie aber für ungefährlich. Also passt er nicht gut genug auf. Die bremsen natürlich dann auch. 

Platz auf Entfernung wäre noch so ein Trainingsziel. Er kommt immer erst.

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Ich muss gestehen, dass ich "Sitz" (und auch einige andere Dinge), gerade beim jungen Hund, eher nicht mit Clicker arbeite. (Zumindest, wenn sie noch nicht gut aushalten können und dazu neigen schnell hibbelig zu werden) Da kann die Sympathikus Aktivierung durch den Click auch mal kontraproduktiv sein - aber das sei nur eine kleine Randbemerkung.

 

Im Grunde wurde schon alles gesagt, Hund bringt Popo auf den Boden, Belohnungssequenz starten (spricht theoretisch ja nichts dagegen, da erstmal eine hohe Frequenz an Belohnungen zu haben, wenigstens am Anfang und da kann man auch 3 Sekunden notfalls mit drei Keksen überbrücken), Signal aufheben und das in kurzen Einheiten. Dann mal einen Schritt weg, wieder vor und so nach und nach variieren.

Ich täte dann auch nur eines zur Zeit erschweren - entweder die Zeit verlängern oder die Ablenkung erhöhen, sprich, erschwere ich die Ablenkung, greife ich auch wieder auf eine höhere Belohnungssequenz zurück, erhöhe ich die Zeit, mache ich es nicht noch mit zusätzlichen Ablenkungen schwieriger.

 

Der Hund bestimmt das Lerntempo :)

 

Lg

Chris

 

 

 


 

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