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Hundeforum Der Hund
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Yoshi und Miley wollen nicht Gassi gehen vor Angst

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Natürlich wegen der Silvesterknallerei.

In den letzten Jahren war es bei Yoshi so, dass er an Silvester etwas bedröppelt war und nach der Knallerei nur kurz Gassi wollte, bis er gepieselt hatte. 2015 war Mileys erstes Silvester bei uns und war ganz entspannt.

Dieses Jahr wollte Yoshi nicht mehr Nachtgassi gehen, seit der Weihnachtsbaum steht. Ich konnte ihn nur mit ziehen und Leckerlies bewegen, mitzukommen. Miley war recht entspannt.

Bis gestern nachmittag. Als wir gerade losgegangen waren hat jemand in der Parallelstraße Böller losgelassen. Ab diesem Zeitpunkt war Miley wie an den Boden geklebt und Yoshi zog in Richtung nach Hause. Das war dann gestern Abend und heute Nacht genauso

Heute morgen sind wir mit dem Auto ins Feld gefahren, da waren sie recht entspannt. Heute Nachmittag wollten sie wieder gar nicht gehen. Miley legt sich dann einfach platt auf den Boden, Yoshi muss ich am Anfang ziehen, dann kommt er mit und nach Hause hat er es sehr eilig, aber er pieselt quasi nur unter Protest, wenn ich ihm klargemacht habe, dass wir vorher nicht heimgehen. Miley erledigt ihre Geschäfte, wenn ich sie an passenden Plätzen absetze, läuft dann aber nicht weiter bzw. nach Hause. Da muss ich sie tragen. Das geht , aber auch acht Kilo werden irgendwann schwer. Nicht gerade erleichtert wird die Angelegenheit dadurch, dass Miley vor knapp 2 Wochen an der Patella operiert wurde und bestimmte Strecken laufen soll.

Was mache ich jetzt? Die beiden haben Adaptil bekommen und Rescuetropfen, das hat bei Yoshi in den letzten Jahren immer prima funktioniert, dieses Mal aber total versagt.

Ich kann und will doch nicht ständig Yoshi hinter mir herzerren und Miley tragen! Wie lange soll das denn noch gehen? Was kann ich tun, dass die beiden keine Angst mehr haben? Zu Hause sind sie total entspannt und fröhlich.

Ich wäre sehr froh, wenn jemand einen guten Rat für mich hätte!

 

 

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Heute ist der erste Januar.

 

Mal abgesehen davon, dass natürlich gut wäre für nächstes Jahr schon Vorschläge zu haben solltest du auch verstehen, dass deine Hunde nicht von jetzt auf gleich wieder zum Alltag übergehen, wenn sie solche Angst hatten.

 

Als unser Marlowe damals noch lebte, hatte er große Angst vor der Böllerei (wobei das noch harmlos war im Vergleich zu so anderen Hunden :( ) und wir sind immer mit ihm Gassi außerhalb der "normalen" Wege gefahren. Weg aus der Stadt, und raus in den Wald oder auf's Feld, wo es nicht knallte.

Die üblichen Runden - da blieb er stehen, ließ sich auch nicht ziehen und wenn man nicht aufpasste, schlupfte er aus dem Halsband und lief nach Hause. Also - woanders hinfahren, bis er sich entspannte. In der Regel hat das so ca 1 Woche vor Silvester angefangen (milde, sich dann gesteigert) und bis ca 1 Woche nach Silvester angehalten. Vielleicht waren es auch nur 3 Tage oder so.

 

Ich würde dir also auch raten: kurze Runden wirklich nur Pinkeln, und wenn die Zeit es erlaubt raus auf's Land und in ruhe gehen. Wird auch wieder normal, versprochen :) Nur halt... naja, für nächstes Jahr muss man sich halt schonmal drauf vorbereiten, dass es wieder so wird.

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Ich fahre ja für die längeren Runden ins Feld - das mache ich sowieso häufig. Aber mein Auto parkt nicht am Haus, ich muss erst mal mit den Hunden ZUM Auto kommen! Bis wir da sind, hätten wir die kurze Nachtrunde quasi schon gelaufen.

Ich konnte ehrlich gesagt nicht voraussehen, dass es dieses Jahr sooo schwierig wird und daher traf es mich unvorbereitet. Die letzten Jahre war es viel unkomplizierter. Für nächstes Jahr werde ich besser gerüstet sein. Aber mit einem Hund auf dem Arm (die Treppen runter muss ich Miley wegen der Knie-OP sowieso tragen) und dem zweiten, schwereren im wortwörtlichen Schlepptau ist jeder Meter eine Herausforderung. Und das Problem habe ich im Moment und leider keine Lösung dafür.:huh:

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